Die Dating-App Tinder existiert seit 2012. Sie erkennt per GPS Personen in der Nähe des Nutzers und zeigt deren Profile samt Bilder und Interessen an. Diese Informationen erhält Tinder von den entsprechenden Facebook-Profilen. Nutzer müssen ihren Tinder-Account mit dem Facebook-Konto verknüpfen, wenn sie die Dating-App verwenden möchten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Tinder gibt es seit 2012; die App hat das Ziel, Menschen aus der näheren Umgebung zusammenzubringen
  • Die Profilinformationen bezieht Tinder von den Facebook-Accounts der Nutzer
  • Das Prinzip: Bei Interesse wischt der User das Foto nach rechts, bei Desinteresse nach links
  • Tinder eignet sich eher für kurze, schnelle Bekanntschaften als für die Suche nach dem Partner fürs Leben

Wie funktioniert Tinder?

Nachdem sich der Nutzer über Facebook bei Tinder angemeldet hat, schlägt die App bereits die ersten Personen vor. Unter den Einstellungen lassen sich noch verschiedene Präferenzen wie Geschlecht, Altersgruppe und ein Suchradius zwischen 2 und 160 Kilometern angeben. Nach der Betrachtung jedes Profils lässt sich durch einen „Wisch“ nach links oder rechts entscheiden, ob Interesse an der jeweiligen Person besteht oder nicht. Ist auf beiden Seiten Interesse vorhanden, können die Nutzer in Kontakt treten und miteinander chatten.

Nutzung auf verschiedenen Plattformen

Tinder lässt sich auf mehreren Plattformen nutzen und ist sowohl für iOS- als auch für Android-Geräte verfügbar. Wer einen Apple TV besitzt, kann Tinder darüber hinaus auch in HD-Auflösung auf einem großen Monitor verwenden. 2017 erhielt Tinder zudem eine Web-Version; seit 2018 ist sie auch in Deutschland verfügbar. Auch bei der Browser-Version müssen Nutzer ihren „Tinder Online“-Account mit Facebook verknüpfen. Anschließend ist es wie bei mobilen Geräten möglich, Profile aufzurufen und bei beidseitigem Interesse (einem „Match“) eine Konversation zu starten.

Da Nutzer am PC-Bildschirm natürlich nicht wie beim Smartphone nach links oder rechts wischen können, ersetzen hier die Pfeiltasten auf der Tastatur diese Wischbewegungen. Wer einen sogenannten Superlike vergeben will, drückt die Enter-Taste.

Was sind Superlikes?

Mit einem Superlike bringen Nutzer zum Ausdruck, dass ihnen ein Profil besonders gut gefällt. Um diese Funktion nutzen zu können, wischt der Tinder-User das Foto statt zur Seite nach oben. Alternativ tippt er das Sternsymbol in der Mitte an. Wer einen Superlike vergibt, erscheint im Profil des anderen mit einem blauen Rahmen und einem Stern. Das Besondere am Superlike ist, dass jeder User nur einen pro Tag vergeben kann. Eine kostenpflichtige Mitgliedschaft macht es jedoch möglich, mehrere Profile mit einem Superlikes zu versehen. Generell ist es aber sehr fraglich, inwieweit sich die Erfolgschancen durch Superlikes steigern lassen.

Sicherheit bei Tinder

Wie viele andere Dating-Apps versendet Tinder mehr Nutzerdaten als notwendig. So erhält auch Tinder Infos zum genutzten Gerät sowie weitere Daten wie den Namen des Mobilfunkanbieters. Problematisch ist bei Tinder vor allem die Tatsache, dass die App auf das Facebook-Profil des Nutzers zugreift – einschließlich aller Kontakte. Zudem liest Tinder die GPS-Daten des Smartphones aus. Dabei ist es nicht relevant, wie aktiv der User die App verwendet, da Tinder die Standortdaten im Hintergrund bezieht. So gab es 2013 eine große Tinder-Sicherheitslücke, durch die der aktuelle Aufenthaltsort eines Nutzers bis auf wenige Meter genau bestimmt werden konnte.

Darüber hinaus zwingt Tinder seine Nutzer dazu, persönliche Informationen zu Religion oder Arbeitgeber via Facebook anzugeben. Einen umfassenden Daten- und Persönlichkeitsschutz kann Tinder also nicht bieten.

Erfolgsaussichten

Die Oberflächlichkeit von Tinder bei der Auswahl der Personen und der Kontaktaufnahme ist Fluch und Segen zugleich. Zwar können in relativ kurzer Zeit viele „Matches“ und schnelle Flirts entstehen. Allerdings ist es eher unwahrscheinlich, dass Nutzer auf dem Portal den Partner fürs Leben finden, da lediglich Äußerlichkeiten eine Rolle spielen. Zudem kann sich relativ schnell Langeweile einstellen, da Nutzer bei der Kontaktaufnahme immer wieder ähnlichen Smalltalk führen.

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