Rückwärtssuche

Viele kennen es: Sie wurden von einer Nummer angerufen, die sie nicht kennen, und konnten oder wollten nicht rangehen. Nun möchten sie aber gerne wissen, wer der Anrufer war. Wer nicht zurückrufen möchte, der kann online eine Rückwärtssuche durchführen. Dazu gibt der Angerufene auf speziellen Telefonbuchportalen oder einfach bei Google die Telefonnummer ein. Und wenn er Glück hat, findet er die dazugehörige Person oder Firma. So lässt sich herausfinden, ob eine seriöse oder vielleicht eine betrügerische Nummer hinter dem Anruf steckt. Wie genau die Rückwärtssuche funktioniert, erfahren Interessierte bei Verivox.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Wozu ist die Rückwärtssuche gut?
  3. So funktioniert's
  4. Rückwärtssuche verhindern
  5. Verwandte Themen
  6. Weiterführende Links
  7. Jetzt DSL-Angebote vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit der Rückwärtssuche lässt sich herausfinden, wer hinter einer unbekannten Telefonnummer steckt.
  • Die Rückwärtssuche hilft dabei, herauszufinden, ob eine Telefonnummer seriös ist oder zu einem Betrüger gehört.
  • Verschiedene Telefonbuchportale bieten die Rückwärtssuche kostenlos online an.
  • Die Rückwärtssuche ist seit Ende 2004 in Deutschland erlaubt, es ist jedoch möglich, ihr zu widersprechen.

Wozu ist die Rückwärtssuche gut?

Eine fremde Nummer hat angerufen – warum nicht einfach zurückrufen? Zahlreiche Szenarios sind denkbar, in denen Personen nicht oder zumindest nicht sofort zurückrufen wollen, wenn sie eine ihnen unbekannte Nummer in ihrer Anruferliste sehen. Es könnte zum Beispiel eine Person sein, die man nicht mag. Oder der Angerufene hat gerade einige Bewerbungen geschrieben und möchte wissen, welches Unternehmen ihn da angerufen hat, um sich auf das Gespräch vorbereiten zu können. Ein häufiges Phänomen sind zudem auch Anrufe von Werbetreibenden, Meinungsforschungsunternehmen oder Betrügern.

Es hilft bei der Rückrufentscheidung, herauszufinden, ob die Nummer seriös ist. Dazu gibt es unter anderem verschiedene Foren im Internet, in denen andere Angerufene von unseriösen Rufnummern berichten. Auch die Rückwärtssuche führt Interessierte zu diesen Informationen.

Wie funktioniert die Rückwärtssuche?

Die Rückwärtssuche, auch Inverssuche genannt, können Angerufene online bei zahlreichen Anbietern kostenlos durchführen. Entsprechende Portale bieten Telefonbücher und Mobilfunkanbieter häufig auf ihren Webseiten an. Wer herausfinden möchte, zu wem eine Telefonnummer gehört, gibt diese einfach in die dafür vorgesehene Suchmaske ein. Ist sie im Datensatz des Portals vorhanden, werden Name und gegebenenfalls Adresse der Person oder des Unternehmens angezeigt, zu der oder dem die Nummer gehört.

Die Rückwärtssuche finden Sie beispielsweise auf:

Da nicht alle Telefonnummern bei den Anbietern gelistet sind und manche Menschen die Rückwärtssuche ihrer Nummer nicht erlauben, kann es aber auch passieren, dass die Suche nicht zum gewünschten Ergebnis führt. Dann können Sie die gesuchte Telefonnummer alternativ einfach bei Google eingeben. Viele Anrufer haben ihre Telefonnummer schon einmal irgendwo im Internet hinterlassen – beispielsweise, weil sie eine eigene Website betreiben. Es gibt aber auch Internetportale, auf denen User die Nummern entlarvter Betrüger hinterlegen, um andere Nutzer zu warnen. Die Google-Suche bietet sehr viele Ergebnisse, die aber nicht immer so konkret sind wie die der speziellen Rückwärtssuche-Portale. Sie ist jedoch eine gute Anlaufstelle, wenn die Nummer woanders nicht auffindbar ist.

Kann ich verhindern, dass ich per Rückwärtssuche gefunden werde?

Noch bis 2004 war es aus datenschutzrechtlichen Gründen verboten, eine Rückwärtssuche durchzuführen. Seit 2005 ist dies in Deutschland jedoch offiziell erlaubt. Die genauen Bedingungen regelt das Telemediengesetz (TMG) in Paragraf 105. Dort heißt es: „Die Telefonauskunft über Rufnummern von Teilnehmern darf nur erteilt werden, wenn diese in angemessener Weise darüber informiert worden sind, dass sie der Weitergabe ihrer Rufnummer widersprechen können und von ihrem Widerspruchsrecht keinen Gebrauch gemacht haben.“ Nur die Daten zu Telefonnummern, die in Telefonbuchverzeichnissen eingetragen sind, dürfen herausgegeben werden. Wer eingetragen ist, aber nicht möchte, dass seine Telefonnummer per Rückwärtssuche gefunden wird, der kann dem widersprechen. Dazu wendet er sich einfach an den Anbieter, bei dem er eingetragen ist.

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