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Inhalt dieser Seite
  1. Girokonto eröffnen
  2. Direktbanken vs. Filialbanken
  3. Kostenloses Girokonto
  4. Kostenlose Kontoführung heißt nicht komplett kostenfrei
  5. Kostenlose Kreditkarte
  6. Dispozins beachten
  7. Unterschiedliche Konten für unterschiedliche Anforderungen
  8. Kontostand, Zins und mehr: Das individuell günstigste Konto
  9. Girokonto als Voraussetzung für weitere Produkte

Girokonto eröffnen

Ein Girokonto ist heute aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Spätestens für den ersten Gehaltseingang, sei es in der Ausbildung oder im Nebenjob, sind auch junge Menschen gefordert, ein Girokonto zu eröffnen. Auch wer nicht im Erwerbsleben steht, benötigt ein Girokonto, sei es für die Rentenzahlung, sei es für den Bezug öffentlicher Leistungen.

Gleich, ob Sie vor der Kontoeröffnung Ihres ersten Girokontos stehen oder mit Ihrer aktuellen Bankverbindung unzufrieden sind: Als potenzieller Bankkunde haben Sie die Qual der Wahl. Auf Verivox.de können Sie die Konditionen der Banken schnell online vergleichen und ein passendes kostenloses Konto finden.

Direktbanken vs. Filialbanken

Es gibt kaum eine Filialbank, die Girokonten ohne eine monatliche Gebühr für die Kontoführung anbietet. Diese Kosten sind aber inzwischen überflüssig geworden. Direktbanken ohne eigenes Filialnetz stellen komplett kostenlose Kontopakete inklusive gebührenfreier Kreditkarten zur Verfügung. Dafür müssen Kunden keine Einbußen im Service hinnehmen: Im Zeitalter von mobilem Banking, Online-Banking und Serviceautomaten verlagern die Filialinstitute die früheren Serviceleistungen wieder zurück an den Kunden. Selbst Bargeld wird nicht mehr am Schalter, sondern an Automaten eingezahlt. Es stellt sich also die Frage, weshalb ein Bankkunde noch die Kontoführung bezahlen soll, wenn er sein eigener Dienstleister ist. Mit einem Wechsel der Bank lassen sich mit einem neuen Girokonto jährlich oft über 100 Euro an Gebühren sparen.

Kostenloses Girokonto

Ein kostenloses Girokonto klingt für die Kunden der meisten Filialbanken als zu schön, um wahr zu sein. Von den Kunden der Direktbanken wird es aber schon seit vielen Jahren als Selbstverständlichkeit hingenommen. War für Girokonten ohne Kontoführungsgebühren zunächst noch ein bestimmter monatlicher Geldeingang vorausgesetzt, ist diese Bedingung inzwischen bei so mancher Bank auch nicht mehr Teil der Konditionen. Der Wegfall der Kontoführungsgebühren war und ist für die meisten Vertreter dieser Klientel der Hauptgrund, einer Direktbank den Vorzug zu geben. Im Vergleich sollte vor allem auf die Höhe der Dispozinsen und des Guthabenzinses geachtet werden.

Kostenlose Kontoführung heißt nicht komplett kostenfrei

Bei kostenlosen Girokonten kann die Gebührenbefreiung entweder von einem bestimmten monatlichen Geldeingang abhängen oder das Konto kann grundsätzlich kostenfrei sein. Manche Banken bieten gebührenfreie Kontoführung nur bis zu einem bestimmten Alter an.

Daneben können Banken Gebühren etwa für papierhafte Überweisungen, Kontoauszüge, das Verschicken von TANs per SMS oder andere Leistungen verlangen. Manche erheben sogar für die Ausgabe einer Girocard (Debitkarte bzw. EC-Karte) eine Gebühr.

Kostenlose Kreditkarte

Während bei den Filialinstituten zu den normalen Kontoführungsgebühren noch die Jahresgebühr für die Kreditkarte dazu kommt (sofern man sich für eine Kreditkarte der Hausbank entscheidet), können kostenlose Girokonten auch eine gebührenfreie Kreditkarte oder sogar Kartendoppel enthalten. Neben der kostenlosen Kontoführung ist mit den Kreditkarten das Abheben von Bargeld häufig weltweit an vielen Geldautomaten ohne weitere Kosten möglich.

Möchten Sie genau wissen, mit welchen Kreditkarten Sie in welchen Ländern kostenlos Bargeld abheben und bargeldlos bezahlen können? Nutzen Sie den Kreditkarten-Vergleich.

Dispozins beachten

Falls der finanzielle Spielraum mal nicht ausreicht und die eingeräumte Kontoüberziehung in Anspruch genommen wird, fallen hohe Dispozinsen an. Kostenlose Girokonten beinhalten allerdings oft deutlich günstigere Dispokredite als gebührenpflichtige Konten. Die Dispozinsen von Filial- und Direktbanken schwanken zwischen sieben und 15 Prozent.

Unterschiedliche Konten für unterschiedliche Anforderungen

Einige Kreditinstitute stellen die unterschiedlichsten Konten entsprechend den einzelnen Zielgruppen zur Verfügung. Andere Banken differenzieren nur nach sehr groben Rastern. Die einzelnen Kontoarten in der Schnellübersicht:

  • Girokonto für Arbeitnehmer und Rentner
  • Girokonto für Selbstständige
  • Girokonto für Auszubildende und Studenten
  • Girokonto für Jugendliche
  • Guthabenkonto
  • Gemeinschaftskonto für Erbengemeinschaften, Ehepaare und Geschäftspartner

Abgesehen von der Zuordnung der jeweiligen Konten auf den Bedarf unterscheiden sich Girokonten auch in zahlreichen anderen Ausprägungen und Konditionen. Je nach Kontostand fallen entweder Zinsen für die Kontoüberziehung oder für das Guthaben an. Zinsen auf Guthaben sind heute eine Seltenheit geworden, die Zinsen für den Dispo gehen jedoch weit auseinander. Nicht umsonst stehen die Filialinstitute in diesem Zusammenhang immer wieder in der Kritik der Verbraucherschützer. Der Girokonto-Vergleich des unabhängigen Verbraucherportals Verivox.de zeigt auf einen Blick, welches Institut einen Zins in welcher Höhe für die Überziehung des Kontos berechnet.

Kontostand, Zins und mehr: Das individuell günstigste Konto

Das individuell günstigste Girokonto ergibt sich neben den Gebühren für Kontoführung, Girocard und Kreditkarte aus dem durchschnittlichen Kontostand und der durchschnittlichen Kontoüberziehung im Laufe eines Jahres. Die Zeiten, in denen kostenlose Kontoführung an einen monatlichen Gehaltseingang gekoppelt war, gehören erfreulicherweise zum größten Teil der Vergangenheit an. Reizvoll ist jedoch das Startguthaben für Neukunden. Ein weiterer wesentlicher Punkt beim Vergleich der Banken ist die Versorgung mit Bargeld am Geldautomaten mit der Girocard. Je dichter das Netz an Automaten, umso weniger Aufwand wird notwendig, um Bargeld abzuheben. Niemand fährt gerne 30 Kilometer, um die recht hohen Gebühren für das Abheben an einem institutsgruppenfremden Geldautomaten zu sparen.

Dabei können Nutzer meist nicht nur auf die Geldautomaten der eigenen Bank zugreifen: Mit Cash Group bzw. CashPool können Kunden Geld bei allen teilnehmenden Banken kostenlos abheben.

Girokonto als Voraussetzung für weitere Produkte

Manche Banken ermöglichen die Eröffnung eines Festgeld- oder Tagesgeldkontos nur, wenn der Kunde gleichzeitig als Referenzkonto ein Girokonto bei derselben Bank führt. In einem Bankenvergleich können neben dem Girokonto auch unterschiedliche Geldanlagemöglichkeiten gegenübergestellt werden.

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