Tagesgeld-Vergleich 10/2026: Bis zu 4,25 % Zinsen fürs Tagesgeldkonto
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Sparzinsen von rund 800 Banken im Vergleich
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Bis zu 4,25 % Zinsen aufs Tagesgeld
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Nur Angebote mit 100 % Einlagensicherung
Verivox ist Preis-Champion und Branchensieger
Zum neunten Mal in Folge haben die Tageszeitung Die Welt und die Beratungs- und Analysegesellschaft ServiceValue den Titel Preis-Champion in Gold an Verivox vergeben. Damit ist Verivox auch 2025 die Nr. 1 der Vergleichsportale. Bereits in den Jahren 2017 bis 2024 haben die Heidelberger in der Gesamtwertung den bestmöglichen Status in Gold erreicht.
Verivox-Kunden: 95 Prozent positive Bewertungen auf Trustpilot
4,8 von 5 möglichen Sternen. Damit erzielt Verivox auf dem Kundenbewertungsportal Trustpilot das Prädikat "Hervorragend" im so genannten Trust Score. Fast 50.000 Kunden haben hier schon die Services von Verivox bewertet und ihre Erfahrungen geschildert – 95 Prozent davon positiv. Dabei stammen fast alle Bewertungen von Kunden, die über Verivox ihren Anbieter gewechselt haben und von Verivox eine entsprechende Einladung zur Abgabe einer Bewertung erhalten haben. Die restlichen Bewertungen stammen aus so genannten organischen Bewertungen, die jeder hinterlassen kann, oder aus Weiterleitungen zu Trustpilot von unserer Homepage.
Zu den Auszeichnungen
💡 Tägliche Prüfung aller Tagesgeldkonten: Zuletzt am 06.10.2026
Alle Angebote in unserem Tagesgeldvergleich werden von uns täglich geprüft. Dabei überprüfen wir nicht nur die Zinssätze, sondern achten auf alle relevanten Konditionen – also zum Beispiel bei Neukundenangeboten auch auf den Aktionszeitraum, auf mögliche Mindest- und Höchst-Anlagebeträge und natürlich auf die Einlagensicherung.
Unsere Informationsquelle sind ausschließlich die Anbieter selbst, aber jede Änderung wird von einer Verivox-Expertin oder einem -Experten persönlich kontrolliert, bevor sie im Vergleichsrechner online geht.
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- Wie hoch sind die aktuellen Tagesgeldzinsen?
- Tages- und Festgeld: Nach welchen Kriterien Verivox vergleicht
- Tagesgeld-Zinsentwicklung und Leitzinsen
- Für wen eignet sich ein Tagesgeldkonto?
- Wie eröffne ich ein Tagesgeldkonto?
- Welche Voraussetzungen gelten für ein Tagesgeld?
- Wie sicher ist ein Tagesgeldkonto?
- Worauf sollte ich beim Tagesgeld-Vergleich achten?
- Lohnt sich Tagesgeld-Hopping?
- Steuern
- Welche Alternativen gibt es zum Tagesgeld?
Wie hoch sind die aktuellen Tagesgeldzinsen?
Aktuell (Stand 10/2026) erhalten Sie bis zu 4,25 % Zinsen auf Ihr Tagesgeldkonto. Der Markt ist gerade in Bewegung, weil viele Banken ihre Tagesgeldzinsen erhöhen. Nachfolgend finden Sie einen Vergleich mit den besten Angeboten für Tagesgeld. Damit finden Sie einfach und schnell die höchsten tagesaktuellen Zinsen und holen mehr aus Ihren Ersparnissen heraus. Das Gute: Gerade beim Tagesgeld ist der Wechsel zu einer Bank mit hohen Zinsen kinderleicht.
Tagesgeld der Crédit Agricole Savings:
4,10 % Zinsen p. a. für jeden Cent bis 25.000 Euro,
garantiert für 4 Monate
Tagesgeld der Anyfin:
2,41 % Zinsen p. a. (vorher 2,36 % p. a.)
Volle Marktübersicht: Wie Verivox das beste Tages- und Festgeld für Sie findet
Als Vergleichsportal möchten wir unseren Kundinnen und Kunden einen möglichst umfassenden Marktüberblick bieten. Das ist unsere DNA. Deshalb zeigen wir in unserem Tages- und Festgeldvergleich auch Angebote von Banken an, bei denen Verivox für die Vermittlung keine Provision erhält. Aus demselben Grund grenzen wir das Vergleichsergebnis nicht auf Banken aus bestimmten Ländern ein.
Wer schnell nach einem guten und zugleich sicheren Angebot sucht, kann sich an den Verivox-Empfehlungen orientieren. Diese Angebote bieten attraktive Zinsen und werden von unseren Kunden überdurchschnittlich häufig abgeschlossen. Das spricht für eine übersichtliche, leicht verständliche Darstellung aller relevanter Angebotsdetails auf der Bank-Website und außerdem für einen einfachen und intuitiven Kontoeröffnungsprozess.
Weil bei einer Tages- oder Festgeldanlage neben dem Zins die Sicherheit besonders wichtig ist, werden in den Verivox-Empfehlungen nur Banken berücksichtigt, die dem Einlagensicherungssystem eines besonders wirtschaftsstarken Landes angehören, dessen Kreditwürdigkeit bei den großen Rating-Agenturen Fitch, Standard & Poor‘s und Moody’s mit AAA oder AA bewertet werden. Neben Deutschland sind das unter anderem die Niederlande, Österreich oder die skandinavischen Staaten.

Tagesgeld-Zinsentwicklung und Leitzinsen
Die Zinsen für Tagesgeldkonten sind variabel und hängen nicht nur von der Geschäftspolitik der jeweiligen Bank, sondern auch von der Entwicklung der Leitzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) ab. Leitzinserhöhungen oder -senkungen können sich somit auf den Zinssatz Ihres Tagesgeldkontos auswirken.

Aktuelle Leitzinsentwicklung
- Nach den Zinssenkungen in den Jahren 2024 und 2025 hat die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrer Zinssitzung am 11. Juni 2026 die Zinswende eingeleitet und die Zinsen zum ersten Mal seit Jahren erhöht.
- Der Einlagenzins liegt aktuell bei 2,5%, der Zinssatz für Hauptrefinanzierungsgeschäfte bei 2,65% und der Zinssatz für die Spitzenrefinanzierungsfazilität bei 2,9%.
- Der EZB-Rat entscheidet, ob eine Anpassung der Marktzinsen erforderlich ist. Dem Gremium gehören die Präsidenten der nationalen Zentralbanken der Euro-Länder sowie die Mitglieder des EZB-Direktoriums an. Die letzte leitzinsrelevante EZB-Sitzung fand am 10. September 2026, mit einer Zinserhöhung auf 2,5%, statt. Die nächste leitzinsrelevante EZB-Sitzung findet am 29. Oktober 2026 statt.
- Die Leitzinsen haben großen Einfluss auf die Spar- und Kreditzinsen. Insbesondere die Zinsen für Tagesgeld und Festgeld können sich je nach Leitzinsentwicklung schnell ändern.
- Bei Ratenkrediten hat neben dem Leitzins auch die interne Zinsstrategie der jeweiligen Bank und die Bonitätseinschätzung großen Einfluss. Mit einem Kreditvergleich bei Verivox können Sie die günstigsten Angebote schnell finden.
Die Zins-Rally beim Tagesgeld läuft weiter auf Hochtouren. Im Wettbewerb um neue Kunden überbieten sich die Banken immer wieder beim Zins. Bei einigen Geldhäusern müssen Sparer zusätzlich zum Tagesgeld auch noch ein Girokonto abschließen, um sich die hohen Zinsen zu sichern. Wer in erster Linie nach hohen Zinsen fürs Ersparte sucht, fährt mit einem reinen Tagesgeldkonto aber meist besser. Die besten Angebote im Markt locken aktuell mit Zinssätzen von 4 Prozent und mehr.
Datum:17.09.2026
Das Wichtigste in Kürze
- Beim Tagesgeldkonto haben Sparer jederzeit Zugriff auf ihr Geld. Darum ist Tagesgeld perfekt geeignet als Geldreserve für unerwartete Alltagsausgaben wie eine Autoreparatur und für das Sparen auf kurzfristig geplante Anschaffungen.
- Die Zinsen am Markt gehen weit auseinander, deshalb lohnt sich ein Tagesgeld-Vergleich immer – auch schon bei kleinen Anlagebeträgen.
- Der Wechsel der Bank ist beim Tagesgeld besonders unkompliziert. Bei den meisten Anbietern ist es möglich, dass Sparer ausschließlich ein Tagesgeldkonto eröffnen. Als Referenzkonto nutzen sie einfach ihr bestehendes Girokonto. Man kann sich also hohe Tagesgeldzinsen sichern, ohne gleich komplett die Bank zu wechseln.
- Anleger sollten nicht nur auf die Höhe der Tagesgeldzinsen, sondern auch auf die Einlagensicherung achten.
Für wen eignet sich ein Tagesgeldkonto?
Ein Tagesgeld ist ein verzinstes Bankkonto, von dem Sie jederzeit beliebige Beträge bis hin zum kompletten Guthaben abrufen können. Als Referenzkonto dient dabei Ihr Girokonto. Die Anlage erfolgt einfach per Überweisung oder Dauerauftrag, so dass Sie flexibel und mit minimalem Aufwand überschüssiges Geld vom Girokonto auf das Tagesgeldkonto verschieben und dafür Zinsen erhalten können. Wenn Sie das Geld wieder benötigen, können Sie jederzeit wieder darauf zugreifen.
Die Zinsen für ein Tagesgeld sind mitunter etwas niedriger als bei langfristigen Festgeldern oder Sparbriefen. Doch im Gegenzug können Sie bei Bedarf das notwendige Geld ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist abrufen. Gebühren werden bei den allermeisten Anbietern nicht fällig und die meisten Banken haben auch keine Mindestanlagebeträge festgelegt.
Tagesgeldkonten eignen sich in erster Linie für die Anlage der Geldreserve – empfehlenswert sind laut einer Faustregel etwa drei bis fünf Nettomonatsgehälter. Außerdem ist ein Tagesgeldkonto gut dafür geeignet, im Alltag etwas Geld für größere Anschaffungen zu sparen. Anders als auf den meisten Girokonten bringt das Ersparte auf dem Tagesgeldkonto Zinsen und es liegt dort außerdem getrennt vom übrigen Haushaltsbudget, so dass das Geld nicht so schnell ausgegeben wird. Für den langfristigen Vermögensaufbau kommen hingegen eher Anlageprodukte mit höheren Renditechancen wie beispielsweise ETFs in Frage.
Verivox Tipp
Nutzen Sie für Ihre Geldreserve lieber ein Tagesgeldkonto statt Ihres Girokontos. Wie sehr dich das lohnt, zeigt ein einfaches Rechenbeispiel: Wenn Sie durchschnittlich 10.000 Euro zu einem Zinssatz von 2,5 Prozent anlegen, bringt Ihnen das in einem Jahr bereits 250 Euro und im Laufe von fünf Jahren über 1.300 Euro zusätzliche Zinseinnahmen gegenüber einem unverzinsten Girokonto.
Wie eröffne ich ein Tagesgeldkonto?
Wenn Sie ein Tagesgeldkonto eröffnen möchten, genügt dafür bei der eigenen Bank meist ein einfacher Auftrag im Onlinebanking oder in der Filiale. Allerdings sollten Sie Ihr Tagesgeld möglichst nicht ohne vorherigen Vergleich bei der Hausbank abschließen. Es lohnt sich, die Konditionen mit anderen Banken zu vergleichen und gegebenenfalls ein Tagesgeld bei einem Geldinstitut abzuschließen, das bessere Zinsen bietet. Wichtig zu wissen: Bei den meisten Tagesgeldanbietern können Sie Ihr bestehendes Girokonto als Referenzkonto angeben. Dadurch ist der Eröffnung des Tagesgeldkontos besonders einfach und der Bankwechsel zieht keinen größeren Verwaltungsaufwand nach sich. Wir erklären Schritt für Schritt, wie der Wechsel zu einem Tagesgeld mit guten Zinsen funktioniert.
Schritt 1: Anbietervergleich
Nutzen Sie den Verivox-Tagesgeldvergleich, um den besten Anbieter für Ihr Tagesgeld zu finden. Durch einen Klick auf den orange-farbigen Button gelangen Sie direkt zur Bank und können dort ihr neues Tagesgeldkonto eröffnen. Bei vielen Anbietern werden Sie aus der Verivox-Vergleichsliste direkt auf die Seite für die Kontoeröffnung geführt.
Schritt 2: Kontoeröffnung
Als Neukunde einer Bank füllen Sie einfach den Kontoeröffnungsantrag aus und senden ihn an die Bank. Dies geschieht in den meisten Fällen direkt über ein Onlineformular. In selteneren Fällen kann es vorkommen, dass Sie den ausgefüllten Antrag ausdrucken, unterschreiben und mit der Post an die Bank senden müssen.
Schritt 3: Identitätsprüfung
Im Zuge der Kontoeröffnung führen Sie die gesetzlich vorgeschriebene Identitätsprüfung durch. Hierbei haben Sie je nach Anbieter unterschiedliche Optionen:
- das PostIdent-Verfahren, bei dem Sie sich in der Postfiliale durch Vorlage Ihres Ausweisdokuments legitimieren,
- das VideoIdent-Verfahren mit der Identitätsprüfung im Online-Videochat,
- die Identifizierung mit dem Personalausweis und dem Smartphone, wenn Ihr Ausweis mit der Onlinefunktion und Ihr Smartphone mit einem NFC-Chip ausgestattet ist sowie
- bei Filialbanken die persönliche Identitätsprüfung durch die Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses in der Bankfiliale.
Schritt 4: Kontoverwaltung mit Onlinebanking
Bei den meisten Anbietern verwalten Sie Ihr Tagesgeldkonto online. Nach dem Abschluss der Identitätsprüfung erhalten Sie Ihre Zugangsdaten und können Ihre Banking-App für die Tagesgeldanlage einrichten.
Welche Voraussetzungen gelten für ein Tagesgeld?
Neben der gesetzlich vorgegebenen Identitätsprüfung gelten bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos weitere Voraussetzungen, die von den Banken individuell festgelegt werden:
- Häufig verlangen Banken, dass der Kontoinhaber ein Girokonto bei einer in Deutschland ansässigen Bank als Referenzkonto führt.
- Viele Banken legen Tagesgeldkonten nur für volljährige Kunden an. Allerdings ist bei einzelnen Anbietern auch die Eröffnung eines Tagesgeldes für minderjährige Kinder durch die Eltern möglich.
- Manche Anbieter erlauben die Eröffnung eines Tagesgeldkontos nur, wenn gleichzeitig weitere Finanzprodukte wie ein Girokonto oder ein Wertpapierdepot bei der Bank geführt werden. Wenn dies der Fall ist, sollten Sie prüfen, ob durch die Zusatzprodukte Kosten entstehen können, die den Ertrag aus den Tagesgeldzinsen schmälern.
Vor allem Kombi-Angebote aus einem Tagesgeld und einem Girokonto lohnen sich meist nur für Verbraucher, die ohnehin auf der Suche nach einem neuen Konto sind und es auch tatsächlich nutzen möchten. Wer eigentlich nur nach guten Zinsen fürs eigene Ersparte Ausschau hält, fährt mit einem reinen Tagesgeldangebot ohne weitere Zusatzprodukte häufig am besten.
Wie sicher ist ein Tagesgeldkonto?
Tagesgeld ist eine der sichersten Geldanlagen überhaupt. Denn im Falle einer Bankinsolvenz sind Ihre Ersparnisse durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Das gilt bei deutschen Banken ebenso wie bei Banken im Ausland innerhalb der EU und einiger weiterer europäischen Staaten.
Welches Sicherungssystem im Ernstfall greift und bis zu welchem Betrag Sparguthaben geschützt sind, zeigt der nachfolgende Überblick.
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Einlagensicherung
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Maximaler Betrag
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Träger der Sicherung
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|---|---|---|
| Grundabsicherung für alle Banken mit Hauptsitz in Deutschland | 100.000 Euro pro Anleger | Bundesrepublik Deutschland |
| Freiwillige zusätzliche Absicherung vieler Privatbanken im Bundesverband deutscher Banken e.V. | bis zu 3 Millionen Euro pro Anleger (ab 2030 nur bis zu 1 Million Euro) | Umlagesystem des Bankenverbandes |
| Sparkassen in Deutschland | unbegrenzt | Deutscher Sparkassen- und Giroverband |
| Genossenschaftsbanken in Deutschland | unbegrenzt | Institutsschutz des Bundesverbands der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken |
| Banken mit Hauptsitz in der EU | 100.000 Euro | jeweils der Staat, in dem die Bank ihren Hauptsitz hat |
Einlagensicherung in Europa im Vergleich
In der EU und im EWR sind Bankeinlagen gesetzlich bis 100.000 Euro je Einleger und Bank abgesichert. Wie belastbar diese Garantie im Ernstfall ist, hängt aber auch von der Bonität des jeweiligen Landes ab. Die folgende Tabelle zeigt für 32 europäische Länder die zuständige Institution, die Sicherungssumme sowie aktuelle Länderratings von S&P, Moody's und Fitch – als Orientierung, keine Anlageberatung.
Einlagensicherung in Europa
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Land
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Einlagensicherungsfonds / Institution
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Sicherungssumme je Einleger u. Bank
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Rating S&P
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Rating Moody's
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Rating Fitch
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Verivox Empfehlung
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|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Belgien | Garantiefonds für finanzielle Dienstleistungen | 100.000 € | AA- | Aa1 | A+ | Keine Empfehlung | |
| Bulgarien | Fond za garantirane na vlogovete v bankite | 100.000 € (seit Eurobeitritt 1.1.2026) | BBB+ | Baa1 | BBB+ | Keine Empfehlung | |
| Dänemark | Garantiformuen | Gegenwert 100.000 € in DKK | AAA | Aaa | AAA | Verivox Empfehlung | |
| Deutschland | Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB); Sparkassen/Volksbanken zusätzlich Institutssicherung | 100.000 € (Sparkassen/Volksbanken faktisch weitergehend) | AAA | Aaa | AAA | Verivox Empfehlung | |
| Estland | Tagatisfond | 100.000 € | - | A1 | A+ | Keine Empfehlung | |
| Finnland | Talletussuoja (Rahoitusvakausvirasto) | 100.000 € | AA+ | Aa1 | AA | Verivox Empfehlung | |
| Frankreich | Fonds de Garantie des Dépôts et de Résolution (FGDR) | 100.000 € | A+ | Aa3 | A+ | Keine Empfehlung | |
| Griechenland | Ταμείο Εγγύησης Καταθέσεων και Επενδύσεων (TEKE) | 100.000 € | BBB | Baa3 | BBB | Keine Empfehlung | |
| Irland | Deposit Guarantee Scheme (Central Bank of Ireland) | 100.000 € | AA+ | Aa2 | AA | Verivox Empfehlung | |
| Island | Tryggingarsjóður innstæðueigenda og fjárfesta (TIF) | Gegenwert 100.000 € (in ISK) | A+ | A1 | - | Keine Empfehlung | |
| Italien | Fondo Interbancario di Tutela dei Depositi (FITD) | 100.000 € | BBB+ | Baa2 | BBB+ | Keine Empfehlung | |
| Kroatien | Hrvatska agencija za osiguranje depozita (HAOD) | 100.000 € | A | A3 | A- | Keine Empfehlung | |
| Lettland | Noguldījumu garantiju fonds | 100.000 € | A | A3 | A- | Keine Empfehlung | |
| Liechtenstein | Einlagensicherung und Anlegerschutz Liechtenstein (EAL) | 100.000 CHF | AAA | - | - | Keine Empfehlung | |
| Litauen | Indėlių ir investicijų draudimas (IID) | 100.000 € | A | A2 | A+ | Keine Empfehlung | |
| Luxemburg | Fonds de Garantie des Dépôts Luxembourg (FGDL) | 100.000 € | AAA | Aaa | AAA | Verivox Empfehlung | |
| Malta | Depositor Compensation Scheme (DCS) | 100.000 € | A- | A2 | A+ | Keine Empfehlung | |
| Niederlande | Depositogarantiestelsel (De Nederlandsche Bank) | 100.000 € | AAA | Aaa | AAA | Verivox Empfehlung | |
| Norwegen | Bankenes sikringsfond | 2.000.000 NOK | AAA | Aaa | AAA | Verivox Empfehlung | |
| Österreich | Einlagensicherung AUSTRIA GmbH (ESA) | 100.000 € | AA+ | Aa1 | AA | Verivox Empfehlung | |
| Polen | Bankowy Fundusz Gwarancyjny (BFG) | Gegenwert 100.000 € (in PLN) | A- | A3 | A- | Keine Empfehlung | |
| Portugal | Fundo de Garantia de Depósitos (FGD) | 100.000 € | A+ | A3 | A+ | Keine Empfehlung | |
| Rumänien | Fondul de Garantare a Depozitelor Bancare (FGDB) | Gegenwert 100.000 € (in RON) | BBB- | Baa3 | BBB- | Keine Empfehlung | |
| Schweden | Insättningsgarantin (Riksgälden) | 1.150.000 SEK (seit 1. Januar 2026) | AAA | Aaa | AAA | Verivox Empfehlung | |
| Schweiz | esisuisse | 100.000 CHF | AAA | Aaa | AAA | Verivox Empfehlung | |
| Slowakei | Fond ochrany vkladov (FOV) | 100.000 € | A | A3 | A- | Keine Empfehlung | |
| Slowenien | Jamstvena shema (Banka Slovenije) | 100.000 € | AA | A2 | A+ | Keine Empfehlung | |
| Spanien | Fondo de Garantía de Depósitos de Entidades de Crédito (FGD) | 100.000 € | A+ | A3 | A | Keine Empfehlung | |
| Tschechien | Fond pojištění vkladů | Gegenwert 100.000 € (in CZK) | AA- | Aa3 | AA- | Verivox Empfehlung | |
| Ungarn | Országos Betétbiztosítási Alap (OBA) | Gegenwert 100.000 € (in HUF) | BBB- | Ba2 | BBB | Keine Empfehlung | |
| Vereinigtes Königreich | Financial Services Compensation Scheme (FSCS) | 120.000 £ (seit 1.12.2025, zuvor 85.000 £) | AA | Aa3 | AA- | Verivox Empfehlung | |
| Zypern | Cyprus Deposit Guarantee Fund | 100.000 € | A | A3 | A- | Keine Empfehlung |
Worauf sollte ich beim Tagesgeld-Vergleich achten?
Beim Bankenvergleich und der Auswahl des für Sie passenden Anbieters sollten Sie in erster Linie auf die folgenden Kriterien achten:
- Einlagensicherung. Achten Sie darauf, dass Ihr kompletter Anlagebetrag von der Einlagensicherung gedeckt ist und es sich bei einer ausländischen Bank um ein Geldhaus mit Sitz in einem finanziell stabilen Land handelt, da bei Bankeninsolvenzen letztlich der Staat die Anleger entschädigen muss.
- Aktions- und Standardzins. Viele Banken zahlen Neukunden für einen begrenzten Zeitraum besonders hohe Garantiezinsen, danach gilt der variable Standardzins. Wenn Sie der Bank treu bleiben wollen, sollten Sie einen Anbieter wählen, der auch beim Standardzins gute Konditionen vorweisen kann. Wer bereit ist, gelegentlich zu wechseln, kann mit hochverzinsten Neukundenangeboten hingegen das Maximum aus dem eigenen Ersparten herausholen. Aktuell bringen die besten Tagesgeldangebote 4,25 % Zinsen.
- Häufigkeit der Zinsgutschrift. Wenn die Zinsen mehrmals pro Jahr gutgeschrieben werden, ist dank des Zinseszinseffektes der Zinsertrag im Vergleich zur jährlichen Zinsgutschrift etwas höher.
- Zusätzliche Finanzprodukte. Ist der Abschluss eines Tagesgeldkontos nur in Verbindung mit einem Girokonto oder Depot möglich, sollten Sie sich überlegen, ob Sie dieses Produkt wirklich brauchen – vor allem dann, wenn es zusätzliche Gebühren verursacht.
Tagesgeld-Zinsen: Vergleich lohnt sich
Der Anbietervergleich vor dem Abschluss eines Tagesgeldes lohnt sich immer, weil die Konditionen einzelner Banken oft weit auseinanderliegen. Grund dafür ist, dass das Tagesgeldkonto für viele Banken ein wichtiges Instrument für die Gewinnung von Neukunden ist. Um neue Kunden anzulocken, werden die Tagesgeldzinsen erhöht – in der Hoffnung, dass die Anleger auch weitere Finanzprodukte bei dem Geldinstitut abschließen.
Umgekehrt senken Banken oftmals die Zinsen fürs Tagesgeld, wenn das Ziel bei der Neukundengewinnung erreicht ist. Aus diesem Grund lohnt es sich für Tagesgeldanleger, in regelmäßigen Abständen zu prüfen, ob der derzeitige Anbieter noch wettbewerbsfähige Zinsen bietet.
Beispiel: Ihre derzeitige Hausbank zahlt Ihnen aktuell 0,5 Prozent Zinsen auf Ihr Tagesgeldkonto. Beim Vergleich finden Sie eine Bank, die vier Monate lang 3,0 Prozent und im Anschluss 1,8 Prozent Zins zahlt. Bei einem Anlagebetrag von 10.000 Euro würde Ihnen der Bankwechsel im ersten Jahr einen Zinsertrag von 220 Euro statt 50 Euro bringen, das entspricht einem finanziellen Vorteil von 170 Euro.
Lohnt sich Tagesgeld-Hopping?
Bei der Tagesgeldanlage gibt es zwei gegensätzliche Strategien: Die einen setzen auf Tagesgeld-Hopping und nehmen alle paar Monate die attraktivsten Neukunden-Aktionszinsen mit, während die anderen lieber der einmal gewählten Bank treu bleiben wollen. Beides hat Vor- und Nachteile, wie die nachfolgende Übersicht zeigt.
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Tagesgeld-Hopping
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Bankentreue
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|---|---|---|
| Vorteile | Hohe Zinserträge durch immer wieder neue Aktionszinsen | Kein Aufwand für Bankenwechsel |
| Nachteile | Etwas höherer Aufwand für den regelmäßigen Wechsel der Bank | Geringere Zinserträge |
Da der Aufwand für den regelmäßigen Bankenwechsel beim Tagesgeld-Hopping unabhängig vom Anlagebetrag immer gleich ist, kommt es auf die Höhe des Guthabens an: Je mehr Geld Sie anlegen wollen, umso attraktiver wird der regelmäßige Wechsel zu besonders lukrativen Angeboten.
Beispiel: Wenn Sie mit dem ständigen Wechsel der Bank einen zusätzlichen Zins von jährlich 1,5 Prozent erzielen, bringt Ihnen das bei einem durchschnittlichen Guthaben von 5.000 Euro einen Mehrertrag von 75 Euro pro Jahr. Bei einem Guthaben von 25.000 Euro steigt der jährliche Extragewinn auf 375 Euro.
Wie werden Tagesgeld-Zinsen versteuert?
Auf welche Weise die Zinserträge Ihres Tagesgeldkontos versteuert werden, hängt davon ab, ob es sich um ein deutsches oder ausländisches Geldinstitut handelt.
Sparerpauschbetrag, Freistellungsauftrag und Abgeltungsteuer in Deutschland
Bei deutschen Banken können Sie einen Freistellungsauftrag erteilen, der zusammengerechnet für alle Ihre Bankverbindungen maximal 1.000 Euro für Ledige bzw. 2.000 Euro für Verheiratete betragen darf. Solange die Zinserträge den Freistellungsauftrag nicht überschreiten, erfolgt kein Steuerabzug.
Sind die Zinserträge höher als der Freistellungsauftrag, behält die Bank vom übersteigenden Betrag die so genannte Abgeltungsteuer ein und führt diese an das Finanzamt ab. Diese Steuer beträgt 25 Prozent plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.
Tipp: Wer dauerhaft ein Einkommen unterhalb des Grundfreibetrags hat, kann beim Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung) beantragen und diese statt des Freistellungsauftrags der Bank vorlegen. Dann bleiben Zinseinnahmen auch oberhalb des Sparerpauschbetrags steuerfrei, sofern das gesamte Einkommen den Grundfreibetrag nicht übersteigt. Empfehlenswert ist eine NV-Bescheinigung insbesondere bei der Anlage von höheren Beträgen für Kinder. Wenn der Nachwuchs keine weiteren Einkünfte hat, bleiben Kapital- und Zinserträge bis zum Grundfreibetrag in Höhe von 12.348 Euro (Stand: 2026) steuerfrei.
Besteuerung der Zinsen bei ausländischen Banken
Bei ausländischen Banken können Sie keinen Freistellungsauftrag erteilen, sondern müssen die Zinseinkünfte in Ihrer Steuererklärung angeben. In manchen Ländern ziehen Banken eine Quellensteuer von 15 bis 35 Prozent ab. Ob und in welchem Umfang Sie diese auf Ihre deutsche Einkommensteuer anrechnen können, hängt vom Doppelbesteuerungsabkommen mit dem jeweiligen Land ab. Vor der Eröffnung eines Tagesgeldkontos bei einer Bank im Ausland sollten Sie sich daher sorgfältig über die Steuerregeln informieren.
Top-Tagesgeldangebote mit deutscher Einlagensicherung (Bestandskunden)
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Bank
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Zinssatz
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Hauptsitz
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|---|---|---|---|
| Ascory Bank³ | 2,50% | Hamburg | |
| Gefa Bank | 2,40% | Wuppertal | |
| Cosmos Direkt | 2,20% | Saarbrücken | |
| Zum Vergleich |
Stand: 15. September 2026
Top-Tagesgeldangebote im gesamten Markt (Bestandskunden)
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Bank
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Zinssatz
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Einlagensicherung
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|---|---|---|---|
| Ferratum (Multitude Bank) | 3,00% | Malta | |
| Scalable Capital Bank² | 2,60% | Deutschland / Frankreich | |
| Ascory Bank³ | 2,50% | Deutschland | |
| CA Savings (Crédit Agricole) | 2,50% | Frankreich | |
| Zum Vergleich |
Stand: 15. September 2026
²Angelegte Gelder können bei unterschiedlichen Partnerbanken deponiert werden. Beim kostenfreien Tagesgeldkonto kann ein Teil in Geldmarktfonds angelegt werden.
³Zum 1. Oktober erhöht die Bank ihre Tagesgeldzinsen für alle Kunden auf 2,75 Prozent.
Top-Tagesgeldangebote aus Ländern mit Top-Rating (Bestandskunden)
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Bank
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Zinssatz
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Einlagensicherung
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|
|---|---|---|---|
| Ascory Bank³ | 2,50% | Deutschland | |
| Gefa Bank | 2,40% | Deutschland | |
| Ayvens Bank⁴ | 2,30% | Niederlande | |
| Zum Vergleich |
Stand: 15. September 2026
³Neukunden erhalten für 3 Monate einen Aktionszins in Höhe von 3,50 Prozent.
⁴Neukunden erhalten für 3 Monate einen Aktionszins in Höhe von 4 Prozent.
Tagesgeldangebote mit befristeten Sonderkonditionen für Neukunden oder neu angelegtes Geld (ab 3,9% Zinsen)
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Bank
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Zinssatz
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Einlagensicherung
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Bemerkungen
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|---|---|---|---|---|
| Revolut | 4,25% | Deutschland (gute Bonität) | Den Aktionszins erhalten Neukunden für 4 Monate, wenn sie auch ein Girokonto bei der Bank eröffnen und die zugehörige Karte regelmäßig nutzen. Danach variable Verzinsung zum regulären Nominalzins abhängig vom Kontomodell (für Kunden mit kostenfreiem Girokonto aktuell: 1,25%). | |
| Renault Bank | 4,10% | Frankreich | Den Aktionszins erhalten Neukunden für 4 Monate. Danach variable Verzinsung zum regulären Nominalzins (aktuell: 2,00%). | |
| Ayvens Bank | 4,00% | Niederlande (gute Bonität) | Den Aktionszins erhalten Neukunden für 3 Monate. Danach variable Verzinsung zum regulären Nominalzins (aktuell: 2,30%). | |
| Chase (J.P. Morgan) | 4,00% | Deutschland (gute Bonität) | Den Aktionszins erhalten Neukunden für 4 Monate. Danach variable Verzinsung zum regulären Nominalzins (aktuell: 2,00%). | |
| Ikano Bank | 3,91% | Schweden (gute Bonität) | Den Aktionszins erhalten Neukunden für 3 Monate. Danach variable Verzinsung zum regulären Nominalzins (aktuell: 1,51%). | |
| Zum Vergleich |
Stand: 15. September 2026
Welche Alternativen gibt es zum Tagesgeld?
Zur Geldanlage auf einem Tagesgeldkonto können unter Umständen die folgenden Alternativen in Betracht kommen:
- Sparkonto. Auch vom Sparkonto können Sie kurzfristig Geld abheben, ohne Kündigungsfrist jedoch nur bis zu 2.000 Euro pro Monat. Bei höheren Beträgen müssen Sie entweder drei Monate vorher kündigen oder einen Vorschusszins bezahlen.
- Festgeld. Festgeldzinsen sind mitunter höher als Tagesgeldzinsen, doch dafür können Sie vor Ende der Laufzeit nicht auf Ihr Geld zugreifen. Deshalb ist ein Festgeld dann sinnvoll, wenn Sie sicher sind, dass Sie das angelegte Geld nicht früher als vorgesehen benötigen.
- Geldmarkt-ETF. Ein Geldmarkt-ETF hat nur minimale Schwankungsrisiken und bildet die Rendite am Geldmarkt ab, die sich ungefähr auf dem Niveau von ordentlich verzinsten Tagesgeldanlagen bewegt. Interessant sind Geldmarkt-ETFs für Anleger, die bereits ein gebührenfreies Wertpapierdepot besitzen, die ETF-Anteile mit sehr geringen Kosten handeln können und für ihre kurzfristige Geldanlage kein separates Konto eröffnen wollen. Wer regelmäßig auf die eigenen Ersparnisse zugreifen möchte oder auch öfter Geld für die finanzielle Reserve zurücklegen will, ist mit einem klassischen Tagesgeldkonto aber oft besser versorgt. Hier sind Ein- und Auszahlungen in beliebiger Höhe komplett kostenfrei.
Häufig gestellte Fragen
Tagesgeld ist eine kurzfristige Geldanlage, für die es weder vorgeschriebene Laufzeiten noch Kündigungsfristen gibt. Anleger können also jederzeit frei über das auf dem Tagesgeldkonto befindliche Guthaben verfügen. Tagesgelder werden variabel verzinst, was bedeutet, dass die Zinsen jederzeit an die Marktentwicklung angepasst werden können. Die Verzinsung von Tagesgeldkonten orientiert sich vorwiegend am Leitzins der Europäischen Zentralbank. Die Zinsen werden monatlich, vierteljährlich oder jährlich gutgeschrieben.
Die Führung eines Tagesgeldkontos ist auf verschiedenen Wegen möglich – etwa über das Onlinebanking, das Telefonbanking, die Betreuung in der Filiale oder die Kontoführung per Post. In der Regel fallen für Tagesgeldkonten weder Kontoführungs- oder Buchungsgebühren, noch Kosten für die Kontoeinrichtung bzw. -auflösung an. Jedes Tagesgeldkonto benötigt ein Referenzkonto, über das Anleger Ein- und Auszahlungen abwickeln können.
Ein Tagesgeldkonto ist für jeden Sparer sinnvoll. Tagesgeld generiert mehr Zinsen als Guthaben auf dem Girokonto, ist aber dennoch jederzeit verfügbar. Tagesgeld ist deshalb ideal für den Teil der Ersparnisse, der jederzeit verfügbar sein muss – zum Beispiel, um bei Bedarf eine aufwendige Autoreparatur zu bezahlen. Weil andere Anlageformen noch höhere Zinsen bringen, sollten Sparer aber nicht zu viel Geld auf dem Tagesgeldkonto parken. Etwa drei Netto-Monatsgehälter sind ideal.
Tagesgelder werden variabel verzinst, wobei sich der Zinssatz jederzeit ändern kann. Die Verzinsung von Tagesgeldkonten orientiert sich vorwiegend am Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB). Sinkt oder steigt dieser, werden zumeist auch die Tagesgeldzinssätze nach oben oder unten korrigiert. Seit 2016 hält die EZB den Leitzins konstant bei null Prozent. Dadurch sind auch die Tagesgeldzinsen der Banken gesunken. Im Tagesgeld-Vergleich von Verivox finden Anleger die Tagesgeldangebote mit den attraktivsten Konditionen.
In der Regel fallen für Fest- und Tagesgeldkonten, Sparbriefe usw. weder Kontoführungs- und Buchungsgebühren noch Kosten für die Kontoeinrichtung bzw. -auflösung an. In Einzelfällen erheben Banken Gebühren für die postalische Zusendung von Kontoauszügen. Meist erfolgt die Versendung jedoch kostenlos oder der Kunde kann seine Auszüge kostenfrei über das Internet abrufen. In Einzelfällen erheben Tagesgeld-Anbieter Gebühren für die Nutzung der Telefonbanking-Option.
Bei einer Schichtverzinsung oder Staffelverzinsung findet keine einheitliche Verzinsung des Guthabens auf dem Tagesgeldkonto statt. Stattdessen gelten für unterschiedliche Anlagebeträge (Zinsstaffeln) unterschiedliche Zinssätze. Eine Schichtverzinsung kann beispielsweise folgendermaßen aussehen:
1. Zinsstaffel: bis 10.000 Euro - 0,2 Prozent Zinsen
2. Zinsstaffel: 10.001 - 50.000 Euro - 0,1 Prozent Zinsen
3. Zinsstaffel: ab 50.001 Euro - 0,01 Prozent Zinsen
Wie sich die Schichtverzinsung auswirkt, zeigt das Beispiel mit einem Anlagebetrag von 70.000 Euro. Die ersten 10.000 Euro werden mit 0,2 Prozent verzinst und generieren somit 20 Euro Zinsen im Jahr. Die 40.000 Euro bis zu einem Saldo von insgesamt 50.000 Euro werden mit 0,1 Prozent verzinst und erwirtschaften 40 Euro Zinsen. Für die restlichen 20.000 Euro gilt ein Zinssatz von 0,01 Prozent, der zwei Euro Zinsen im Jahr entspricht. Insgesamt summieren sich die Erträge also auf 62 Euro. Der Effektivzins der Gesamtanlage beträgt damit 0,09 Prozent.
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