Bei einem klassischen DSL-Anschluss dient das DSL-Modem quasi als Vermittlung zwischen dem Telefonanschluss und den Endgeräten wie Telefonen oder PCs. In der modernen DSL-Technik ist das DSL-Modem meist kein eigenständiges Gerät mehr, sondern in die DSL-Hardware integriert.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Funktion des DSL-Modems
  3. Worauf ist beim Anschluss eines DSL-Modems zu achten?
  4. Besser einen VDSL-Router wählen
  5. Analog, ISDN oder Voice over IP
  6. Router und Modem kombinieren
  7. Fazit
  8. Verwandte Themen
  9. Weiterführende Links
  10. Jetzt DSL-Angebote vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein DSL-Modem ist ein Kommunikationsgerät, das digitale Signale empfangen und weiterleiten kann.
  • Ein DSL-Modem kann nicht mit allen Anschlussarten kombiniert werden.
  • Der vorliegende Telefonanschluss (analog, ISDN oder Voice over IP) bestimmt, wie das DSL-Modem korrekt angeschlossen wird.
  • Moderne DSL-Hardware sind Router, die die Funktionen als Modem, WLAN-Empfänger, Verbindung zu einer Telefonanlage und Medienserver übernehmen.

Welche Aufgaben hat ein DSL-Modem und wozu wird es gebraucht?

Ein DSL-Modem ist Sender und Empfänger zugleich. Der Begriff setzt sich zusammen aus "Digital Subscriber Line" (DSL, digitaler Teilnehmeranschluss) sowie aus "Modulator" und "Demodulator" für das Wort Modem. Das DSL-Modem grenzt Daten von dem üblichen Telefonsignal ab. Dazu ist ein sogenannter Splitter notwendig, der die ankommenden Signale aufteilt in analog (Telefon) und digital (Daten). Das DSL-Modem hat also zwei Aufgaben:

  • Modulation: Umwandlung von Nutzsignalen in Töne für die Übertragung über weite Strecken
  • Demodulation: Zurückverwandlung der eingehenden Trägersignale in analoge und digitale Werte

Unterschiedliche Frequenzbereiche erhöhen die Geschwindigkeit bei der Übertragung

Ein Datenaustausch zwischen dem DSL-Modem und einem anderen digitalen Endgerät ist über weite Entfernungen möglich. Um eine schnelle Datenübertragung zu gewährleisten, wird dafür ein höher gelegener Frequenzbereich genutzt als für die Sprachübertragung bei der Telefonie.

Worauf ist beim Anschluss eines DSL-Modems zu achten?

Ein DSL-Modem wird grundsätzlich über ein LAN-Kabel (Ethernet-Kabel) mit dem Empfangsgerät (Computer, Laptop etc.) verbunden. Dabei unterstützen verschiedene Versionen unterschiedliche Technologien beim Anschluss. Das bedeutet auch, dass verschiedene Übertragungsgeschwindigkeiten möglich sind. Grundsätzlich liefern die Hersteller die DSL-Modems mit einer ausführlichen Installationsanweisung aus. Arbeiten Sie diese Schritt für Schritt ab, um eine einwandfreie Funktion Ihres DSL-Modems zu gewährleisten. Wollen Sie Daten an mehrere Endgeräte senden, setzen Sie einen Splitter vor das Modem.

Nicht alle Anschlussarten sind für ein DSL-Modem geeignet

Nutzen Sie Ihren Internetzugang von einem Kabel-TV-Anbieter, ist ein herkömmliches DSL-Modem überflüssig. Die entsprechenden Anbieter stellen eigene Geräte für den Zugang ins Netz zur Verfügung. Auch für Glasfaseranschlüsse (VDSL) ist ein handelsübliches DSL-Modem ungeeignet. Hier befindet sich ein spezielles Glasfasermodem generell integriert im Router.

Warum ist ein VDSL-Modem weniger sinnvoll als ein VDSL-Router?

VDSL ist eine spezielle DSL-Technik, die höhere Übertragungsraten bietet. Während bei DSL eine Bandbreite von bis zu 16 Mbit/pro Sekunde im Downstream verfügbar ist, bietet VDSL Bandbreiten von bis zu 100 Mbit. VDSL kommt in der Regel dort zum Einsatz, wo mehrere digitale Endgeräte zeitgleich mit hoher Geschwindigkeit Zugriff auf das Internet benötigen. Ein VDSL-Modem, das im Handel kaum noch erhältlich ist, gestattet jedoch nur einem digitalen Endgerät den Zugang. Es kommen für VDSL-Anschlüsse deshalb VDSL-Router zum Einsatz, die als Anschluss für die Telefonanlage und gleichzeitig für PCs, Laptops oder Smartphones passende Internetverbindungen bieten.

Analog, ISDN oder Voice over IP: Alles ist möglich mit der passenden DSL-Hardware

Bei einem analogen oder einem ISDN-Anschluss achten Sie beim Kauf eines DSL-Modems darauf, dass es über einen integrierten Splitter verfügt. So müssen Sie nur ein Gerät anschließen. Der Splitter ist notwendig, weil sowohl die Daten als auch das Telefonsignal über eine Telefonleitung übertragen werden. Diese Signale müssen auf der Seite des Empfängers von einem DSL-Splitter wieder getrennt werden.Bei der Voice-over-IP-Technologie werden Sprachinformationen über eine Internetverbindung gesendet. Hier sind in der Regel weder Splitter noch DSL-Modem notwendig, weil diese Geräte in den handelsüblichen Routern bereits integriert sind.

Warum ist die Kombination von Router und DSL-Modem sinnvoll?

Handelt es sich bei Ihrem DSL-Modem um ein einfaches Modell ohne Routerfunktion, ist eine Online-Funktion ohne entsprechende Zusatzgeräte nur für einen einzelnen Rechner möglich. Das lässt sich auch mit zusätzlichen LAN-Zugängen nicht verändern. Sie können dann zwar mehrere Geräte anschließen, eine Verbindung zum Internet stellt ein einfaches DSL-Modem ohne Routerfunktion aber lediglich für einen PC zur Verfügung. Sollen mehrere Endgeräte gleichzeitig Zugriff auf das Netz haben, sind ein externer Router oder Ähnliches notwendig. Besonders bei kabelgebundenen Anschlüssen ist dies eine sehr häufige Variante.

Die Vorteile moderner DSL-Hardware

  • WLAN-Router mit integriertem DSL-Modem und Splitter stellen Internetverbindungen über das interne Funknetzwerk bereit.
  • Sie eignen sich sehr gut, wenn Sie ein hausinternes Netzwerk aufbauen möchten.
  • Diese Router sind auch geeignet als Medienserver. Streamen Sie Musik oder Filme aus dem Internet und übertragen Sie sie auf Ihren (modernen) Fernseher.

So erhalten Sie perfekte Verbindungen zu Ihrer Telefonanlage und diversen Empfangsgeräten.

Fazit

Für die Verbindung zum Internet ist ein DSL-Modem unverzichtbar. Sie haben die Wahl zwischen einem einfachen Modem mit vorgeschaltetem Splitter (zwei Geräte) oder moderner DSL-Hardware, die Modem, Splitter, Router und WLAN-Empfänger miteinander kombiniert.

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