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Ist die Wallbox an einen separaten Stromzähler angeschlossen, können Sie 20 bis 30 Prozent der Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Tarifen sparen (EnWG §14a).

Inhalt dieser Seite
  1. Günstiger Autostrom für zu Hause
  2. Autostrom über den normalen Stromzähler
  3. Wann lohnt sich ein zusätzlicher Stromzähler?
  4. Rechenbeispiel: Kosten mit & ohne zusätzlichem Zähler
  5. In wenigen Minuten zu günstigem Autostrom
  6. Häufig gestellte Fragen

Günstiger Autostrom für zu Hause

Goodbye Tankstelle: Das E-Auto laden Sie daheim oder an einer Ladesäule außer Haus auf. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihr Elektroauto zu Hause möglichst günstig aufladen können.

Schnell, sicher, umweltfreundlich: Ökostrom aus der Wallbox

Zur Not können Sie Ihr E-Auto an einer ganz normalen Steckdose aufladen. Das dauert jedoch sehr lange und kann mit der Zeit zu Schäden an der Stromleitung führen.

Viel schneller und sicherer geht es mit einer Wallbox – Ihrer privaten Ladestation für Ihr zu Hause. Übrigens bevorzugen es laut einer Umfrage von Verivox die allermeisten Haushalte (74 Prozent), ihr E-Auto so aufzuladen. Ihren Autostrom beziehen Sie am besten mit einem Ökostromtarif.

Weniger Emission mit Ökostrom

Warum ein Ökostromstromtarif?

  • CO2-neutrales Autofahren ist ein Beitrag zum Klimaschutz.
  • Ökostrom ist oft günstiger als der örtliche Standard-Tarif.
  • Für staatliche Förderungen ist oft Ökostrom notwendig.

Wichtig: Bei Verivox finden Sie auch ausgewählte Autostrom-Tarife, welche bereits eine Wallbox für Ihr Zuhause beinhalten. Für den Kauf und die Installation einer solchen Wallbox können Sie von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Förderung von 900 Euro bekommen. Den Antrag auf Förderung stellen Sie vor dem Wallbox-Kauf direkt im KfW-Zuschussportal.

Alltagsfahrer: Autostrom über den normalen Stromzähler

Sie nutzen Ihr E-Auto privat und fahren nicht mehr als 10.000 km pro Jahr (etwa 27 km pro Tag)? Dann ist es meistens am günstigsten, den Autostrom gemeinsam mit dem restlichen Stromverbrauch Ihres Haushaltes über Ihren normalen Stromzähler abzurechnen. Sie haben dann einen einzigen Stromtarif, der für Ihren gesamten Stromverbrauch gilt: für Haushaltsstrom als auch für Autostrom.

Gemeinsamer Stromzaehler fuer Autostrom

Da es in Deutschland immer mehr Elektroautos gibt, haben viele Energieversorger spezielle Angebote für Haushalte mit E-Autos und einem gemeinsamen Stromzähler. Diese Tarife werden Autostrom-Kombitarife genannt. Sie enthalten neben günstigem Ökostrom beispielsweise Mengenrabatte, günstige Ladekarten für unterwegs oder Preisnachlässe für Wallboxen. Die Angebote können Sie bei Verivox schnell und einfach vergleichen.

Wichtig: Für den Kauf und die Installation einer Wallbox können Sie von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Förderung von 900 Euro bekommen. Den Antrag auf Förderung können sie Sie direkt im KfW-Zuschussportal stellen. Die Wallbox dürfen Sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht bestellt haben.

Wann lohnt sich ein zusätzlicher Stromzähler für Autostrom?

Sie fahren mit Ihrem E-Auto mehr als 10.000 km pro Jahr und/oder nutzen es als Firmenwagen? Dann kann es sich lohnen, den Autostrom über einen zusätzlichen Stromzähler abzurechnen.

Vorteile:

  • Günstigerer Strompreis pro Kilowattstunde, die Kosten sinken um etwa 20 bis 30 Prozent
  • Getrennte Abrechnung des Autostroms

Nachteile:

  • Zusätzliche Grundgebühr von rund 100 Euro pro Jahr
  • Zusätzliche Installationskosten

Günstiger Autostrom dank Extra-Zähler

Mit einem zusätzlichen Stromzähler für das E-Auto können Sie einen Autostromtarif beziehen, der etwa 20 bis 30 Prozent günstiger ist als herkömmliche Stromtarife.

Der Grund: Die Ladestation für Ihr E-Auto kann dann als „steuerbare Verbrauchseinrichtung“ (§ 14a EnWG) behandelt werden. Der örtliche Netzbetreiber darf die Stromversorgung der Ladestation steuern, um diese bei einer ungleichmäßigen Netzauslastung oder -überlastung zeitweilig zu drosseln oder ganz auszuschalten. In der Regel ist diese Unterbrechung auf ein bis zwei Stunden begrenzt, sodass die Aufladung Ihres E-Autos nicht erheblich beeinträchtigt wird. Im Gegenzug werden geringere Netzentgelte und Konzessionsabgaben abgerechnet, was den Strompreis pro Kilowattstunde deutlich senkt.

Separater Stromzaehler fuer Autostrom

Allerdings müssen Sie für den zusätzlichen Stromzähler eine Grundgebühr von rund 100 Euro pro Jahr bezahlen. Hinzu kommen die Kosten für die Installation eines weiteren Stromzählers, die je nach baulicher Lage stark schwanken.

Tipp: Lassen Sie die Gegebenheiten in Ihrem Zuhause wie Stromzähler, Entfernung zwischen Stromanschluss und Wallbox, vorhandene Ladeleistung und Kabelführung vorab von einer Elektrofachkraft prüfen. Sie kann Ihnen genau sagen, mit welchen zusätzlichen Kosten Sie für die Installation eines zweiten Zählers oder einer Wallbox rechnen müssen.

Rechenbeispiel: Stromkosten E-Auto mit und ohne zusätzlichem Stromzähler

E-Auto Stromverbrauch (15.000 km/Jahr bei 20 kWh/100 km) 3.000 kWh
Stromkosten gemeinsamer Stromzähler
Zählerkosten in Haushaltsstrom enthalten – Euro
Strompreis 30 Cent/kWh x 3.000 kWh 900 Euro
E-Auto Stromkosten 900 Euro
Stromkosten separater Zähler für E-Auto
Zählerkosten 100 Euro
Strompreis 20 Cent/kWh x 3.000 kWh 600 Euro
E-Auto Stromkosten 700 Euro
Ersparnis pro Jahr 200 Euro

Zusätzlicher Zähler erleichtert Abrechnung von Autostrom

AdobeStock_425748582_E-MobilityEin eigener Stromzähler gibt Ihnen auch die Möglichkeit, die Kosten für den Autostrom einfach und schnell abzurechnen. Nutzen Sie Ihr E-Auto als Firmenwagen, können Sie die Stromrechnung direkt steuerlich oder beim Arbeitgeber absetzen. Auch in einer Hauseigentümerschaft ist es nützlich, wenn die Stromrechnung direkt vom Fahrzeughalter bezahlt werden kann. Wer die Ladestation gemeinsam mit anderen nutzen möchte, profitiert ebenfalls von einer besseren Kostenübersicht durch den zweiten Zähler.

Haushaltsstrom
Ladestrom-Kombitarif
Ladestrom §14a
kein weiterer Zähler notwendig kein weiterer Zähler notwendig Zweiter Zähler/
intelligente Wallbox notwendig
Jeder Stromtarif nutzbar Ökostrom
(Förderung Wallbox möglich)
Ökostrom
(Förderung Wallbox möglich)
Wenn Hausstrom = Ökostrom
(Förderung Wallbox möglich)
Zusätzliche Angebote
(z.B. Cashback, etc.*)
20-30% günstiger Preis pro kWh
keine separate Kostenabrechnung keine separate Kostenabrechnung separate Kostenabrechnung
Geschäftswagen:
Stromkosten abrechenbar über AG
Preis ca. 27-32 Ct/kWh Preis ca. 27-32 Ct/kWh* Preis ca. 18-25 Ct/kWh
Empfohlen für Fahrleistung:
unter 10.000 km/Jahr
Empfohlen für Fahrleistung:
10.000-15.000 km/Jahr
Empfohlen für Fahrleistung:
über 15.000 km/Jahr

* Zusätzliche Angebote können sein: Günstigerer Preis pro Kilowattstunde von 20 Uhr bis 6 Uhr; Niedrigerer Arbeitspreis; Bonusvereinbarung für öffentliches Laden; Cashback-Vereinbarung

Neben den drei oben genannten Tarifen gibt es noch Bundle-Tarife. Das sind Ökostromtarife inklusive Wallbox.

Tipp: Bei Verivox sind alle Stromtarife gekennzeichnet, die mit dem Zuschuss 440 der KfW-Bank förderfähig sind. Die Förderung kann bis zu 900 Euro betragen.

In wenigen Minuten zu günstigem Autostrom

1.

Tarife vergleichen

Einfach Postleitzahl und Verbrauch eingeben. Sie bekommen direkt einen Überblick der verfügbaren Angebote.

2.

Stromtarif wechseln

Direkt online abschließen – ohne Papierkram. Der neue Anbieter übernimmt die Kündigung bei Ihrem bisherigen Versorger.

3.

Günstig E-Auto fahren

Sie fahren mit Ihrem E-Auto umweltfreundlich und kostengünstig. Genießen Sie es!

Häufig gestellte Fragen

Durch das E-Auto steigt der jährliche Stromverbrauch deutlich an. Die beliebtesten Elektroautos in Deutschland verbrauchen rund 20 kWh auf 100 km. An diesen Richtwerten können Sie sich orientieren:

  • 5.000km → 1.000 kWh
  • 10.000km → 2.000 kWh
  • 12.500km → 2.500 kWh
  • 15.000km → 3.000 kWh

Das hängt vor allem davon ab, ob in Ihrem Zählerschrank jetzt schon Platz für einen weiteren Stromzähler ist oder ob er erweitert werden muss. Je nachdem, wie viel umgebaut werden muss, liegen die Kosten zwischen 100 und mehreren Tausend Euro. Darum sollten Sie den notwendigen Aufwand vorher von einer Elektrofachkraft prüfen lassen.

Es ist auch möglich, eine intelligente Wallbox mit integriertem Stromzähler anzuschaffen. Je nach Modell liegen die Preise zwischen 800 bis zu 2.000 Euro. Wie bei einem zusätzlichen Stromzähler wird auch hier eine jährliche Grundgebühr fällig.

Ja. Wenn Sie Ihr E-Auto regelmäßig nachts aufladen, kann sich ein Nachtstromtarif ( Zwei-Zeiten-Tarif) lohnen. In den Nebenzeiten – oft zwischen 20 und 6 Uhr morgens – wird dann zum günstigen Niedertarif (NT) abgerechnet. In der Hauptzeit tagsüber fällt im Hochtarif (HT) ein höherer Strompreis an. Voraussetzung dafür ist allerdings ein Doppeltarifzähler oder ein intelligenter Stromzähler.

Als ungefährer Richtwert gilt, dass mindestens 60 Prozent des gesamten Strombedarfs in den Nebenzeiten anfallen sollte, damit sich ein HT/NT-Tarif rentiert. Achten Sie beim Vergleich der Tarife darauf, wie hoch Grund- und Arbeitspreis für die Nacht gegenüber einem herkömmlichen Stromtarif ausfallen. Die Aufteilung von Hauptzeit und Nebenzeit wird vom örtlichen Netzbetreiber festgelegt und ist nicht überall gleich. Welche Aufteilung bei Ihnen gilt, erfahren sie beim örtlichen Netzbetreiber.

Ja. Wenn Sie bereits über eine Photovoltaik-Anlage verfügen, können Sie Ihr E-Auto auch bevorzugt mit dem Strom aus der Anlage aufladen. Das geht am effektivsten mit einem Energiemanagementsystem, das dafür sorgt, dass möglichst viel Sonnenstrom in Ihre E-Auto-Batterie kommt.

Einen zusätzlichen Stromzähler für einen Ladestromtarif §14 können Sie ebenfalls in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage nutzen. Hier ist es wichtig, dass der Zähler für das E-Auto dem Zwei-Richtungs-Zähler nachgeschaltet wird („Kaskadenmessung“). Die notwendigen Voraussetzungen sollten Sie von einer Elektrofachkraft prüfen lassen und mit dem örtlichen Netzbetreiber abstimmen.

Noch Fragen?

Lassen Sie sich kostenlos und unverbindlich von unseren Verivox-Stromexperten beraten. Wir stehen Ihnen gern unter der kostenlosen Hotline zur Verfügung!

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0800 7243775

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Mehr rund um Strom

  • 1 Kilowattstunde (kWh) Strom kostet durchschnittlich knapp 30 Cent. Das ist jedoch nur ein grober Schätzwert. Wichtig zu beachten: Die meisten Stromversorger geben einen „Arbeitspreis“ in Cent pro Kilowattstunde (kWh) an. Hinzu kommt noch ein monatlicher fester Grundpreis, der unabhängig vom Verbrauch berechnet wird.

    Wer ermitteln möchte, was 1 Kilowattstunde (kWh) bei einem Stromversorger kostet, muss diesen Grundpreis berücksichtigen. Der jährliche Stromverbrauch wird mit dem Arbeitspreis multipliziert und das Ergebnis mit dem jährlichen Grundpreis addiert. Anschließend wird das Ergebnis durch den jährlichen Stromverbrauch in kWh dividiert. Das Ergebnis sind die effektiven Kosten pro 1 Kilowattstunde (kWh) Strom.

  • Wer noch nie gewechselt hat, wird vom sogenannten Grundversorger beliefert. Dabei handelt es sich um das örtliche Stromversorgungsunternehmen, beispielsweise die Stadtwerke.

    Wenn Sie auch noch nie den Tarif bei diesem Stromversorger gewechselt haben, werden Sie zu den Bedingungen der Grundversorgung beliefert.
    Die Grundversorgung kann kurzfristig gekündigt werden - das übernimmt der neue Stromanbieter für Sie.
  • Die allermeisten Stromtarife haben einen einheitlichen Preis pro Kilowattstunde, der unabhängig von der Tageszeit ist. Darauf sind auch die meisten Stromzähler ausgelegt. Es gibt Stromtarife, bei denen der nachts verbrauchte Strom zwischen 10 und 20 Prozent günstiger ist. Dafür ist ein Doppeltarifzähler notwendig. Das lohnt sich vor allem für Verbraucher mit Nachtspeicherheizungen.

  • Viele Stromtarife bieten neuen Kunden einen besonderen Bonus an. Unter Neukunden werden in der Regel Verbraucher verstanden, die innerhalb der letzten sechs Monate nicht von dem Stromanbieter an der gleichen Lieferstelle versorgt wurden. Die genaue Regelung kann abweichen – Sie kann bei den Tarifdetails im Rahmen des Stromvergleichs nachgeschlagen werden.

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