Haushaltsrechner: Wissen, was am Monatsende bleibt

Mit einer Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben loten Sie die Möglichkeiten der Finanzierung aus, unverbindlich und kostenlos.

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18.09.2019 um 21:55 Uhr Der Kontakt bei einer Rückfrage war sehr gut. Der Servicemitarbeiter war sehr kompetent. Gerne wieder
18.09.2019 um 20:57 Uhr Sehr gut!
18.09.2019 um 20:44 Uhr Der Stromwechsel hat schnell funktioniert.
18.09.2019 um 20:36 Uhr Sehr gut
18.09.2019 um 20:36 Uhr alles ok

Das Wichtigste in Kürze

  • Damit die Finanzierung auf soliden Beinen steht, sollten Kreditnehmer sicherstellen, dass sie die monatliche Rate problemlos stemmen können.
  • Nehmen Sie einfach Ihre Unterlagen zur Hand und gehen Sie den Haushaltsrechner Punkt für Punkt durch. Der Rechner ermittelt genau den Betrag, der Ihnen für die Finanzierung zur Verfügung steht.
  • Sie sollten sich jedoch gewisse Frei- und Spielräume zugestehen. Denn ist jeder Cent verplant, leidet darunter nicht selten die Lebensqualität.
  • Wer eine Baufinanzierung plant, muss außerdem bedenken, dass durch die neue Immobilie weitere Kosten entstehen.

Einnahmen mit Ausgaben verrechnen und maximale monatliche Rate ermitteln

Neben ihrem Eigenkapital müssen Darlehensnehmer berechnen, wie viel Geld sie monatlich für Zinsen und Tilgung des Kredits aufbringen können. Mit einem Einnahmen-Ausgaben-Check prüfen sie, was ihre Haushaltskasse verkraftet. Dazu können sie die monatlichen Ausgaben von den Einnahmen abziehen – natürlich mit Blick auf die künftige Situation.

Neue monatliche Kosten bedenken

Wer sein erstes Auto kauft, sollte die Auto-Unterhaltskosten bei den Ausgaben dazuzählen. Bauherren, die aktuell Miete zahlen, können die Summe für die Nettomiete später für den Kredit verwenden. Sie sollten jedoch beachten, dass Hauseigentümer meist höhere Wohnnebenkosten für Strom, Heizung, Müllabfuhr usw. stemmen müssen als als Mieter. Als Faustregel dient ein Richtwert von etwa 1,50 Euro pro Quadratmeter. Außerdem fallen hin und wieder Sonderausgaben an. Kalkulieren Sie daher generell nicht zu knapp.

Um ihre künftigen Wohnnebenkosten zu berechnen, können Bauherren Bekannte fragen, die in ähnlichen Wohnverhältnissen leben. Weitere Tipps zum Berechnen bietet der Ratgeber Nebenkosten für Hauskauf und Unterhaltung einer Immobilie.

Monatliche Einnahmen: Das Auskommen mit dem Einkommen

Den größten Posten unter den monatlichen Einnahmen bildet meist das Nettoeinkommen der berufstätigen Familienmitglieder. Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld berechnen Sie am besten nicht oder nur zum Teil mit ein. Sie können als Sicherheitsrücklage für besondere Ausgaben dienen. Hinzu kommen sonstige Einnahmen wie Kindergeld und Renten. Sollten Sie ein Haus mit Einliegerwohnung planen, können Sie auch die voraussichtlichen Mieteinnahmen auf der Habenseite berücksichtigen.

  • Listen Sie im Rechner neben Ihrem monatlichen Nettogehalt alle zusätzlichen regelmäßigen Nebeneinkünfte auf (einmalige Bonuszahlungen fallen demnach nicht darunter).
  • Erhalten Sie jedoch regelmäßig Tantiemen oder Boni, dann rechnen Sie einfach mit dem Durchschnitt der letzten sechs Monate.
  • Auch Erträge aus Kapitalvermögen, Mieteinnahmen, Einkünfte aus Unterhaltszahlungen oder das Kindergeld gehören zu den Einnahmen.

Monatliche Ausgaben

Die Berechnung der monatlichen Ausgaben gestaltet sich manchmal etwas komplizierter. Wer kein Haushaltsbuch führt, der sollte sich anhand von Kontoauszügen und Rechnungsbelegen der letzten Monate einen möglichst genauen Überblick verschaffen. Wichtig ist, dass alle Ausgabeposten mit einfließen, zum Beispiel auch Barabhebungen oder das Taschengeld für die Kinder. Als Existenzminimum zum Leben setzen viele Banken 40 Prozent des monatlichen Familiennettoeinkommens abzüglich der monatlichen Ausgaben an. Besser als Pauschalen sind jedoch immer konkrete Zahlen. Um diese zu berechnen, tragen Sie in den Haushaltsrechner unter "Weitere Ausgaben" alle anfallenden Kosten ein. Am wichtigsten sind:

  • Die Wohnungs- und Nebenkosten.
  • Die Kosten für Lebensmittel, Kleidung, Freizeit und Hobby im monatlichen Durchschnitt.
  • Auch die Multimediawelt fordert mit Fernsehen, Rundfunk, Internet, Smartphone etc. ihren Tribut.
  • Wer auf den Urlaub nicht verzichten will, muss auch diesen in die Berechnung mit einbeziehen.
  • Häufig unterschätzte Kosten sind die Ausgaben für Auto, Strom, Heizung und Versicherungen.
  • Wer bereits alte Kredite am Laufen hat, zählt die Raten zu den Ausgaben. Alternativ können Kreditnehmer eine höhere Summe aufnehmen und die alten Darlehen umschulden.

Für Bauherren gilt: Die aktuelle Wohnungsmiete entfällt im neuen Eigenheim. Dafür kommen neue Kosten hinzu. Dazu zählen zum einen die Grundsteuer, deren Höhe man bei der Gemeinde erfragen kann, und zum anderen die speziellen Versicherungen, die man als Hauseigentümer abschließen sollte. Eine Wohngebäudeversicherung ist beispielsweise äußerst sinnvoll und auch die Hausratversicherung wird bei einer größeren Wohnfläche eine höhere Prämie ansetzen.

Überraschungen vorbeugen

Während das Schicksal nicht vorhersehbar ist, verhält es sich mit der Lebensdauer von Gebrauchsgegenständen weitaus treffsicherer. Nehmen Sie sich einen Block zur Hand und legen Sie eine kleine Zeitleiste an. Kam das Auto gerade mal so durch den TÜV? Das könnte bedeuten, in zwei Jahren wird ein neuer Wagen fällig. Die Waschmaschine gibt auch schon seltsame Töne von sich und auch die Kids werden in fünf Jahren deutlich höhere finanzielle Zuwendungen benötigen?

Oder sind Sie bereits im Besitz einer Immobilie? Diese bringt neben Mieteinnahmen auch die Verpflichtung zur Gebäudeinstandhaltung. Während die sogenannten Schönheitsreparaturen (Streichen der Innentüren, Tapezieren etc.) meist auf den Mieter übertragen werden, muss der Vermieter dafür sorgen, dass beispielsweise das Dach dicht und die Wohnräume ohne Schimmelbildung bleiben. Eine Zeitleiste vermittelt einen guten Eindruck über Kosten, die in den nächsten Jahren anfallen können.

Welche Versicherungen sind wirklich wichtig?

In den Haushaltsrechner werden auch die Tarifbeiträge der einzelnen Versicherungen eingetragen. Zu den wirklich wichtigen Versicherungen gehört neben der privaten Haftpflichtversicherung auch die Berufsunfähigkeitsversicherung. Ist ein Auto vorhanden, müssen auch die Kfz-Versicherung sowie Kosten für Instandhaltung, Steuer und Benzin mit auf die Rechnung.

Für Bauherren kommen durch die Immobilie weitere Versicherungen hinzu. Eine Gebäudeversicherung ist Voraussetzung für ein Baudarlehen; hier wird der Hausrat meist gleich mitversichert. Fällt der Alleinverdiener weg, sind die Hinterbliebenen mithilfe einer Risikolebensversicherung oder, in Verbindung mit einem Baudarlehen, mit einer Restschuldversicherung abgesichert.

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