Günstiger Rechtsschutz: ab 7,44€/Monat

Rechtsschutzversicherung: Tarifvergleich 2020

Rechtsschutzversicherung
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Inhalt dieser Seite
  1. Rechtsschutz: ab 7,44€/Monat
  2. Was ist versichert?
  3. Tarifbausteine
  4. Was ist nicht versichert?
  5. Was kostet Rechtsschutz?
  6. Was kostet ein Rechtsstreit?
  7. Tarif wechseln oder kündigen
  8. Rechtsschutz im Vergleich: Tipps

Die Rechtsschutzversicherung: ab 7,44€ / Monat

Finanzielle Hilfe im Fall eines Rechtsstreits

Ob mit dem Vermieter, einer Privatperson oder im Arbeitfsumfeld - einige Konflikte können nur noch über einen Anwalt geklärt werden. Die Rechtsschutzversicherung schützt Sie hier bei allen Auseinandersetzungen vor hohen Anwaltshonoraren. Die meistgenutzten Tarifvarianten der Rechtsschutzversicherung sind Privat-, Verkehrs-, Wohn- und Berufsrechtsschutz. Dank des VERIVOX Vergleichs für Rechtsschutzversicherungen können Sie bei Vertragsabschluss bis zu 80% sparen.

Zum Vergleich

Was ist in der Rechtsschutzversicherung versichert?

Recht haben heißt nicht automatisch auch Recht bekommen. Oft ist die Durchsetzung der eigenen Ansprüche im Streitfall nicht ohne die Hilfe eines Anwalts möglich. Mit einer Rechtsschutzversicherung kann das finanzielle Risiko eines Rechtsstreits deutlich gemindert werden. Kommt es zu einem Streitfall, übernimmt die Rechtsschutzversicherung nach Deckungszusage in der Regel folgende Kosten:

  • Anwaltskosten
  • Kosten für Gerichtsverfahren
  • Aufwandsentschädigungen für Zeugen
  • Kosten für Gutachter und Sachverständige

Je nach Tarifer halten Sie zudem:

  • eine kostenlose Erstberatung
  • eine kostenlose Anwaltshotline
  • eine freie Wahl Ihres Anwalts
  • Kosten für Mediationsverfahren

VERIVOX Tipp: Beachten Sie Wartezeiten für Ihren Rechtsschutz

Bei vielen Rechtsschutzversicherungen besteht nach Vertragsabschluss eine Wartezeit von in der Regel 3 Monaten. Während die Rechtsschutz-Police bei Streitigkeiten im Verkehr meist ohne Wartezeit auskommt, müssen Versicherte beim Privatrechtsschutz mit 3 Monaten Wartezeit rechnen. Kommt es in der Wartezeit zu einem Rechtsstreit, gilt der Versicherungsschutz nicht und die Leistungen der Versicherung können nicht in Anspruch genommen werden. Im Leistungsvergleich des Versicherungsrechners von Verivox werden auch Rechtsschutzversicherungen ohne Wartezeit angeboten.

Tarifbausteine der Rechtsschutzversicherung

Der Privatrechtsschutz ist ein weiterer Baustein der Versicherung. Bei Abschluss einer Privat-Rechtsschutzversicherung genießt man Versicherungsschutz bei allen Streitigkeiten rund um viele Verträge im privaten Leben. Dazu zählen beispielsweise Schadensfälle beim Online-Kauf oder sonstigen Dienstleistungen. Auch bei Steuerfragen mit den Behörden leistet der private Rechtsschutz. In diesem Bereich erfolgen die meisten Schadensfälle bei einer Rechtsschutz-Police.

Zu den genauen Leistungen der privaten Rechtsschutzversicherung gehören:

  • Sach- und Vertragsrecht
  • Verwaltungs-, Steuer- und Sozialrecht
  • Strafrecht
  • Opferrechtsschutz
  • Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche
  • Familien-, Lebenspartnerschafts- und Erbrecht (zumeist jedoch nur Beratung)
  • Ordnungswidrigkeiten

Die Berufsrechtsschutz bzw. Arbeitsrechtsschutzversicherung schützt bei einem Rechtsstreit mit dem Arbeitgeber. Dazu zählen beispielsweise eine ungerechtfertigte Kündigung oder Streitigkeiten bei der Lohnzahlung. Der Berufsrechtsschutz kann nur zusammen mit dem privaten Rechtsschutz abgeschlossen werden.

Zu den genauen Leistungen der Arbeitsrechtsschutzversicherung gehören:

  • Ungerechtfertigte Abmahnungen
  • Ungerechtfertigte Kündigung
  • Zahlungsforderungen ausstehender Gehaltszahlungen
  • Einforderung nicht erhaltener Arbeitszeugnisse
  • Streitigkeiten mit Behörden oder Ämtern (bspw. Disziplinarverfahren, Arbeitsunfall wird nicht anerkannt)

Mit dem Verkehrsrechtsschutz sind Auseinandersetzungen rund um das eigene Fahrzeug und die Teilnahme am Straßenverkehr versichert. Auch bei der unberechtigten Zustellung von Bußgeldern greift der Rechtsschutz und vertritt die Interessen seiner Mandanten vor Gericht. Die Kosten für korrekt zugestellte Bußgelder oder Strafzettel muss der Versicherte trotz Rechtsschutz-Police selbst übernehmen. Über den Verkehrsrechtsschutz sind alle Familienmitglieder gleichzeitig versichert.

Zu den genauen Leistungen der Verkehrsrechtsschutzversicherung gehören:

  • Rechtsbeistand bei Unfällen (insb. Schuldfragen, Schmerzensgeldanforderungen, Schadensersatzansprüche)
  • Rechtsschutz beim Autokauf (insb. Garantiefälle und Reparaturen)
  • Rechtsschutz bei Ordnungswidrigkeiten und Verwaltungsrecht (entzogener Führerschein, ungerechtfertigte Bußgeldbescheide)
  • Erweiterter Strafrechtsschutz (insb. bei fahrlässiger Körperverletzung)

Die Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutzversicherung, der Mieterrechtsschutz und der Vermieterrechtsschutz zahlen bei Streitfällen mit dem Vermieter einer Wohnung oder den Nachbarn des Eigenheims. Während der Vermieterrechtsschutz eigenständig abgeschlossen werden kann, müssen Miet- und Privatrechtsschutzversicherung zusammen abgeschlossen werden.

Bei den meisten Versicherern lassen sich auch mit einer Familienrechtsschutzversicherung gleich Ehepartner und Familienmitglieder mit absichern. Im privaten, beruflichen und beim Rechtsschutz für Verkehrssachen sind in der Regel alle Familienmitglieder mitversichert. Auch volljährige Kinder sind mitversichert, sofern sie noch bei den Eltern wohnen und studieren oder eine Ausbildung machen.

Je nach Versicherer kann außerdem auch eine Spezial-Straf-Rechtsschutzversicherung in den Versicherungsschutz eingeschlossen werden. Diese übernimmt die Kosten für einen Anwalt auch dann, wenn dem Versicherungsnehmer ein vorsätzliches Vergehen vorgeworfen wird (zum Beispiel Beleidigung). In der normalen Rechtsschutzversicherung ist diese Leistung nicht enthalten. Bei einigen Anbietern gibt es darüber hinaus noch weitere Bausteine, die sich vereinbaren lassen und andere Zusatzleistungen enthalten. So unterscheidet sich auch die Höhe der Selbstbeteiligung je nach Anbieter.

VERIVOX Hinweis: Die Rechtsschutzversicherung ist modular aufgebaut. Es gibt je nach Anbieter verschiedene Bausteine, die in den Versicherungsschutz eingeschlossen werden können. Je nach Bedarf können Versicherte einzelne Bausteine in den Rechtsschutz einschließen und den Versicherungsschutz so individuell gestalten.

Was versichert die Rechtsschutzversicherung nicht?

Die Versicherung bietet grundsätzlich niemals einen vollen Rechtsschutz für alle Bereiche des privaten und beruflichen Lebens. So lassen sich bestimmte Rechtsstreitigkeiten, wie Erbstreitigkeiten, Streit über Unterhaltszahlungen und die meisten Streitigkeiten im privaten Baurecht nicht mitversichern. Das Schadenpotenzial ist in diesen Bereichen so hoch, dass die Prämien und die Selbstbeteiligung ins Unermessliche steigen würden und niemand mehr eine Rechtsschutzversicherung bezahlen könnte. Will die versicherte Person vor einem internationalen Gerichtshof oder dem Verfassungsgericht klagen, werden die Kosten genauso wenig übernommen wie ein Rechtsstreit mit dem eigenen Rechtsschutzversicherer. Auch Verfahren im Zusammenhang mit einer Wette oder mit Spekulationsgeschäften an der Börse sind nicht im Versicherungsschutz enthalten.

Grundsätzlich von vornherein ausgeschlossen sind folgende Rechtsstreitigkeiten:

  • Vorsätzliche Straftaten
  • Marken-, Urheber- und Patentrecht
  • spekulative Kapitalanlagen, Wett- und Spielverträge
  • Streitigkeiten in Zusammenhang mit gewerblichen oder selbstständigenTätigkeiten (Tipp: Schließen Sie hierfür einen Rechtsschutz für Gewerbe oder Selbstständige ab)
  • Schadensersatzansprüche abwehren, wenn diese nicht auf einer Vertragsverletzung beruhen (Tipp: Für diese Fälle lohnt sich er Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung)
  • Streitigkeiten im Bereich Bauen / Baufinanzierung und Wohnungs-, Grundstücks- und Hauseigentum (bspw.: bei der Planung, dem Umbau und dem Bau einer Immobilie sowie dem Kauf oder Verkauf eines Baugrundstücks)
  • Streitigkeiten zwischen Personen, die gemeinsam in einen Familienvertrag abgeschlossen haben (bspw. Ehepartner)

Was kostet eine Rechtsschutzversicherung?

Die Beitragshöhe für die Versicherung ist vor allem davon abhängig, welcher Versicherungsschutz ausgewählt wurde. Ein guter Rechtsschutz, mit dem die Familie abgesichert ist, muss nicht teuer sein. Bei vielen Versicherungsgesellschaften kann die Beitragshöhe durch die Vereinbarung von einer Selbstbeteiligung oder längeren Vertragslaufzeit reduziert werden. Versicherte sollten jedoch darauf achten, dass die Leistung der Rechtsschutzversicherung stimmt. Der günstigste Tarif ist nicht unbedingt auch der Beste. Günstige Rechtsschutzversicherungen sind schon für weniger als 10 Euro im Monat zu haben.

Beispiel-Tarife zur Rechtsschutzversicherung

Rechtsschutz-Tarif Tarifdetails Was ist versichert? Details Versicherungsnehmer Kosten / Jahr
CIF-PRO-classic Deckungssumme: 300.000 €, Selbstbeteiligung: 250 €, Strafkaution: 100.000 €, Folgeereignistheorie: ja Privatrechtsschutz Famileinstand: Single, Beruf: Arbeitnehmer, Alter: 30, Alter Partner: 40, Selbstbeteiligung: max. 500 €, Laufzeit: 3 Jahre 89,33 €
Degenia-Classic-T17-B-Single Deckungssumme: unbegrenzt, Selbstbeteiligung: 200/400 €, Strafkaution: 200.000 €, Folgeereignistheorie: ja Privat-, Beruf-, Verkehrsrechtsschutz Familienstatus: Single, Beruf: Öffentlicher Dienst, Alter: 30, Selbstbeteiligung: max. 500 €, Laufzeit: 3 Jahre 133,38 €
CIF-PRO-classic_plus-Single Deckungssumme: 300.000 €, Selbstbeteiligung: 250 €, Strafkaution: 100.000 €, Folgeereignistheorie: ja Privat-, Beruf-, Verkehrsrechtsschutz Familienstand: Single, Beruf: Arbeitnehmer, Alter: 30, Selbstbeteiligung: max. 500 €, Laufzeit: 3 Jahre 147,41 €
CIF-PRO-classic_plus Deckungssumme: 300.000 €, Selbstbeteiligung: 250 €, Strafkaution: 100.000 €, Folgeereignistheorie: ja Privat-, Beruf-, Verkehrsrechtsschutz Familienstatus: Paar, Beruf: Arbeitnehmer, Alter: 30 Jahre & 40 Jahre, Selbstbeteiligung: max. 500€, Laufzeit: 3 Jahre 174,17€
Adam-Riese L Deckungssumme: 300.000 €, Selbstbeteiligung: 0€, Strafkaution: 100.00€, Folgeereignistheorie: Ja Privat-, Beruf-, Verkehrsrechtsschutz Familienstatus: Single, Beruf: Arbeitnehmer, Alter: 30 Jahre, Selbstbeteiligung: ohne, Laufzeit: 3 Jahre 278,12€

Was kostet ein Rechtsstreit?

Streitfall Hier greift Streitwert Kosten vor Gericht
Klage zur Mietminderung wegen Schimmelbefalls in der Wohnung Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz 10.296€ 4.933€
Räumungsklage aufgrund von Eigenbedarf Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz 5.868€ 2.947€
Streit ums Arbeitszeugnis und Kündigungsschutzklage Arbeitsrechtsschutz 17.012€ 3.295€
Klage aufgrund zwei fehlender Monatsgehälter Arbeitsrechtsschutz 8.506€ 2.392€
Ersteigerung einer gefälschten Armbanduhr Vertragsrechtsschutz 2.700€ 1.747€
Reisemängel am Urlaubsort Vertragsrechtsschutz 2.400€ 1.747€
Rückabwicklung eines Kaufvertrags aufgrund eines defekten Neuwagens Verkehrsrechtsschutz 37.000€ 8.310€
Verfahren gegen einen Bußgelbescheid (60€ Bußgeld & ein Punkt in Flensburg) Verkehrsrechtsschutz / 860€

Die Rechtsschutzversicherung wechseln oder kündigen

Die Kündigungsfrist bei der Rechtsschutzversicherung beträgt in der Regel drei Monate. Wechselwillige sollten also zuerst in ihren Versicherungsschein schauen und sich über das Ablaufdatum der Police informieren. Wer die Dreimonatsfrist verpasst hat, kann immer noch auf ein Sonderkündigungsrecht hoffen. Dieses greift, wenn der bisherige Rechtsschutzversicherer die Prämie erhöht, ohne dass auch die Leistungen steigen. Innerhalb eines Monats nach Zugang der Beitragsrechnung lässt sich der Vertrag dann außerordentlich kündigen.

Kündigung durch den Versicherer: geht das?

Verbraucher sollten beachten, dass eine Rechtsschutzversicherung kein Grund ist besonders streitfreudig zu sein und ständig zu klagen. Versicherer behalten es sich vor Kunden, die besonders hohe Kosten verursachen, zu kündigen. Denn sowohl der Versicherte als auch der Rechtschutzversicherer haben nach einem Schadensfall das Recht, die Rechtsschutzversicherung zu kündigen.

Rechtsschutzversicherungen im Vergleich: Tipps

  1. Achten Sie auf die Höhe der Selbstbeteiligung. Bei den meisten Versicherungen sind 150 Euro angemessen, da die Prämie sonst deutlich ansteigt. In manchen Policen variiert sich die Summe: Sie kann etwa davon abhängen, ob Sie von der freien Anwaltswahl Gebrauch machen, oder auch davon, wie lange Ihr Vertrag schadensfrei läuft.
  2. Überlegen Sie sich, in welchen Fällen Sie rechtliche Unterstützung brauchen. Wer für den Versicherungsschutz nur einzelne Bausteine benötigt, wählt Mietrechts- oder Verkehrsrechtsschutz bereits unter 100 Euro pro Jahr.
  3. Die Deckungssumme sollte ausreichend hoch gewählt werden. Bei vielen Rechtsschutzversicherern ist diese sogar unbegrenzt.
  4. Auch eine gute Rechtsschutzversicherung wird keinen aussichtslosen Fall unterstützen. Bevor die Versicherungsgesellschaft eine Deckungszusage erteilt, prüft sie, ob „hinreichende Aussichten auf Erfolg“ bestehen.

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