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Gesetzliche und private Unfallversicherung

Neben der gesetzlichen Unfallversicherung bietet sich zur Absicherung gegen Invalidität im Privatleben eine private Unfallversicherung an. Diese schützt vor den Kosten und finanziellen Folgen durch Unfälle auch außerhalb des Arbeitsplatzes – und dies im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung weltweit und rund um die Uhr. Private Unfallversicherungen gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Manche von ihnen bieten zusätzlich zu den normalen Leistungen auch Kapitalzahlungen und Zahlungen der sogenannten Unfallrente. Mit einem Online-Vergleich der Unfallversicherungen können Sie sich schnell und unverbindlich verfügbare Tarife anzeigen lassen.

Wozu privat vorsorgen, wo doch bereits ein gesetzlicher Unfallschutz besteht?

Die verpflichtende gesetzliche Unfallversicherung im Rahmen der Sozialversicherungen bietet keinen umfassenden Schutz. Angestellte zum Beispiel sichert sie nur auf dem Weg zur Arbeit sowie während der Arbeitszeit ab. Zudem gilt sie nur in Deutschland. Ausnahme: Sollte der Arbeitgeber seinen Angestellten im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit ins Ausland entsenden, gilt der Versicherungsschutz bei einem Unfall auch außerhalb der Grenzen. In der Freizeit des Versicherungsnehmers existiert jedoch kein Schutz. Abhängig von der jeweiligen Branche sind Berufsgenossenschaften und Unfallkassen Träger der gesetzlichen Unfallversicherung.

Wissenswertes zur gesetzlichen Unfallversicherung

Reichskanzler Otto von Bismarck führte die gesetzliche Unfallversicherung im Jahr 1884 als Teil der Sozialversicherung ein. Das 7. Sozialgesetzbuch regelt die Leistungen der Unfallversicherung. Sie schützt Pflichtversicherte, Schüler und Studierende sowie in einem Ehrenamt Tätige. Auch Kinder, die eine Tageseinrichtung besuchen, unterliegen dem Versicherungsschutz. Die gesetzliche Unfallversicherung nimmt verschiedene Aufgaben wie

  • die Unfallverhütung
  • die Wiederherstellung der Gesundheit im Versicherungsfall
  • Entschädigungsleistungen von Versicherten oder Hinterbliebenen

wahr. Damit die Unfallversicherung Leistungen erbringt, müssen ein Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit vorliegen. Auch Unfälle auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause sind versichert.

Was ist ein Unfall?

Eine private Unfallversicherung hingegen gilt zu jeder Zeit, egal wo sich der Versicherte aufhält. Abgesichert sind allerdings auch bei einer privaten Unfallversicherung nur die Folgen eines Unfalls. Was ein Unfall ist, wird vom Gesetzgeber in den Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen (AUB) definiert: “Ein Unfall liegt vor, wenn der Versicherte durch ein plötzlich von außen auf seinen Körper wirkendes Ereignis/Unfallereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.“

Das bedeutet: Ein Unfall muss überraschend eintreten und dem Geschädigten keine oder nur sehr wenig Zeit zur Vorbereitung gegeben haben. Ein schwerer Sonnenbrand wäre somit kein Unfall. Eine Körperverletzung hingegen schon. Einen Unfall bedingt des Weiteren Unfreiwilligkeit. Folgen einer absichtlichen Verstümmelung oder gar eines Selbstmordes sind nicht abgesichert, die eines Skiunfalls aber schon. Die Unfallversicherung deckt nur körperliche Schäden ab, nicht die Kosten und Folgen von psychischen Schäden oder Folgeschäden. Solche Fälle können Interessenten weitgehend mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung vorbeugen.

Für wen ist eine Unfallversicherung sinnvoll?

Das Risiko nach einem Unfall nicht mehr arbeiten zu können, ist bei den meisten Personen nicht sonderlich hoch. Viel wahrscheinlicher ist es, dass man infolge einer Krankheit berufsunfähig wird. Deshalb steht bei der Wahl zwischen Berufs- und Unfallversicherung eindeutig erstere im Vordergrund. Für gewisse Personengruppen kann ein Abschluss jedoch Sinn machen:

  • Personen mit riskoreichen Freizeitbeschäftigungen und erhöhtem Risiko nach einem Unfall Invalide zu werden. Doch auch die Versicherer kennen das Risiko für Invalidität und reagieren darauf teilweise mit Ausschlüssen bei der Leistung oder erhöhten Beiträgen.
  • Kinder und Rentner haben auf Grund ihrer eingeschränkt motorischen Fähigkeiten ebenfalls ein erhöhtes Risiko einen Unfall zu erleiden.
  • Hausfrauen und -männer, Rentner oder Selbstständige, die nicht dem gesetzlichen Schutz unterliegen, profitieren ebenfalls von einer privaten Versicherung.

Generell deckt die Unfallversicherung das Risiko schwerer Unfälle und daraus folgende Invalidität ab.

Leistungen der privaten Unfallversicherungen

Das Hauptaugenmerk der privaten Unfallversicherung liegt auf der finanziellen Absicherung im Falle einer Teil- oder Vollinvalidität. Diese Invaliditätsleistung ist verpflichtender Teil jeder privaten Unfallversicherung und dient dazu, auch bei einer durch einen Unfall bedingten Behinderung den Lebensstandard des Versicherten zu gewährleisten. Dabei wird eine vorab vereinbarte Summe entweder als Einmalzahlung, Rente oder Kombination aus beidem gezahlt. Hier bieten viele Versicherungsunternehmen zusätzlich Progressionsstaffeln an, die mit dem Invaliditätsgrad und der sogenannten Gliedertaxe zusammenhängen.

Folgende Zusatzleistungen sind möglich

Zusätzlich zur Invaliditätsleistung kann jeder Versicherte für sich und seine Familie auch aus einer ganzen Reihe von Optionen wählen. Neben der einmaligen Invaliditätsleistung bieten die Versicherer weitere Vorsorgemöglichkeiten. Bei Vereinbarung einer Unfallrente erhalten Versicherte bei einem Unfall keine Einmalzahlung, sondern eine lebenslange Unfallrente. Dabei kommt es auf die Bedingungen des Versicherers an, bei welchen Einschränkungen welcher prozentuale Anteil der Unfallrente übernommen wird.

Die zusätzlichen Leistungen der Unfallversicherung umfassen unter anderem:

  • Todesfallleistung
  • Krankentagegeld
  • Krankenhaustagegeld
  • Kurkostenbeihilfe
  • Genesungsgeld
  • Übergangsgeld
  • Bergungskosten und
  • Kosten von kosmetischen Operationen zur Korrektur von Unfallfolgen

Ob und in welchem Umfang die Absicherung zusätzlicher Leistungen sinnvoll ist, sollte jeder Versicherte genau abwägen.

Übliche Leistungsausschlüsse

Versicherungen klammern eine ganze Reihe von Risikofaktoren aus der Invaliditätsleistung aus. In folgenden Fällen leisten Versicherungen häufig nicht:

  • Schadensfälle infolge von Straftaten sowie solche, die bei dem Versuch, eine Straftat zu begehen, entstehen
  • Todesfälle durch Kriege oder Unruhen, sofern sich der Versicherte auf Seiten der Unruhestifter befindet
  • Extremsportler, Hobbyflieger oder Gleitsegler sind während der Ausübung ihres Hobbys ebenfalls nicht abgesichert
  • Unfälle durch Kernenergie
  • Unfälle unter dem Einfluss betäubender oder bewusstseinsbeeinflussender Substanzen, inklusive Alkohol ab einem Promillewert von 1,1

Auf Wunsch schließen Versicherer gewisse Risiken gegen höhere Prämien in die Leistungen mit ein. Abschließen kann eine Unfallversicherung jeder, unabhängig von Beruf oder Alter. Vor der eigenen Geschäftsfähigkeit muss eine solche Versicherungspolice durch einen gesetzlichen Vertreter abgeschlossen werden. Einzige Ausnahmen bilden Personen, die unter einer Geisteskrankheit leiden und/oder dauernd pflegebedürftig sind.

Richtlinien für die Versicherungssumme

Die Grundsumme oder Invaliditätssumme sollte sich im Idealfall nach dem Bruttoeinkommen richten. Als Orientierung dient das 3-fache des jährlichen Bruttoeinkommens. Bei Kindern sollte die Versicherungssumme sogar noch deutlich höher angesetzt werden, da diesen bis zur Erwerbstätigkeit keine Rentenansprüche zufallen. Da die Summe immer von der persönlichen Situation abhängig ist, sollte sie vorher durch eine Beratung oder intensive Recherche ermittelt werden.

Eine privat abgeschlossene Unfallversicherung muss im Fall der Invalidität die Möglichkeit bieten, die durch eine Behinderung entstandenen, veränderten Lebensbedingungen durch die Invaliditätsleistung und gegebenenfalls eine Unfallrente zu finanzieren. Die Leistungen aus der privaten Unfallversicherung sollten also für das weitere Leben ausreichen. Daher ist eine hohe Versicherungssumme zu wählen. Eine Summe unter 100.000 Euro macht somit nur wenig Sinn. Im Unfallversicherung-Rechner können Sie festlegen, welche Versicherungssumme Sie benötigen. Im Versicherungsfall errechnet sich die tatsächlich ausgezahlte Summe nach dem unfallbedingten Invaliditätsgrad, der sich aus der Gliedertaxe des Versicherers ergibt.

Die Gliedertaxe genau beachten!

Die Gliedertaxe setzt sich aus dem prozentualen Wert zusammen, den Versicherungen dem Verlust verschiedener Körperteile zuordnen. Anhand dieses Wertes orientiert sich dann auch die Summe, die Versicherte im Fall der Invalidität bekommt. Da die Versicherungsunternehmen beispielsweise den Verlust eines Armes häufig unterschiedlich bewerten, sollte beim Abschluss der Unfallversicherung genau darauf geachtet werden, wie die Gliedertaxe aufgebaut ist. Wird der Verlust des Daumens beim einen Anbieter mit 15 Prozent und beim anderen mit 40 Prozent bewertet, kann die Differenz bei der Auszahlung bereits mehrere 1000 Euro betragen.

Einige Berufsgruppen, wie beispielsweise Ärzte, können sich speziell absichern. Der Prozentsatz der Gliedertaxe ist bei ihnen höher, da der Verlust eines Körperteils für sie schwerwiegender ist. Besteht der Wunsch den Versicherungsschutz auf Grund einer schwachen Gliedertaxe oder Progression zu erweitern, kann die Unfallversicherung unter Berücksichtigung der Fristen gekündigt werden.

Die Progression bei der privaten Unfallversicherung

Die Leistung bei Invalidität wird außerdem durch die Höhe der Progression bestimmt. Dabei gibt der Progressionssatz den Betrag an, der bei Vollinvalidität bezahlt wird. Liegt die vereinbarte Versicherungssumme beispielsweise bei 100.000 € und der Progressionssatz bei 250 Prozent, bekommt der Versicherte bei Vollinvalidität 250.000 € (100.000 x 250%) ausgezahlt.

Eine Unfallversicherung mit Progression bietet auch schon vor der Vollinvalidität, je nach Invaliditätsgrad, Ausgleichszahlungen, die über der vereinbarten Grundsumme liegen. Die genaue Höhe der Progression ist je nach Police unterschiedlich hoch und kann vom Versicherten gewählt werden. Dabei sollte auch auf die Höhe der Progression bei 25 – 75 Prozent Invalidität geachtet werden. So wird die Grundsumme auch schon bei geringer Invalidität vervielfacht.

Geltungsbereich der privaten Unfallversicherung

Eine private Unfallversicherung bietet rund um die Uhr und weltweit einen Versicherungsschutz. Somit gilt sie auch während der Arbeit, obwohl hier eigentlich die gesetzliche Versicherung bei einem Unfall greift. Hier kann durch einen besonders schweren Arbeitsunfall sogar ein doppeltes Bezugsrecht entstehen. Normalerweise gilt die private Unfallversicherung weltweit. Es ist auch möglich, eine Reise-Unfallversicherung abzuschließen, die nur während eines Auslandsaufenthaltes Unfallschutz bietet. Solche Policen werden etwa als Zusatzleistung zu hochwertigen Kreditkarten angeboten.

Kosten einer Unfallversicherung

Bei den Kosten wird nicht nur der aktuelle Beruf, sondern auch ein erhöhtes Alter mit in die Rechnung einbezogen. Ältere Personen müssen einen kürzeren Zeitraum mit den Einkommensbußen zurechtkommen, da sie ab einem gewissen Alter ihre Rente erhalten. Die Grundsumme und somit auch der Beitrag fallen daher geringer aus. Des Weiteren haben die gewählte Progression und die Versicherungssumme einen Einfluss auf die Kosten. Allgemein sind die Voraussetzungen für die Aufnahme in eine private Unfallversicherung deutlich geringer als beispielsweise bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder privaten Krankenversicherung.

Um die konkreten Beiträge zu berechnen, werden stets die Risiken abgeschätzt, sodass neben dem Beruf auch die Angabe gefährlicher Hobbys oder weiterer Risiken notwendig ist. Üblicherweise ist bei einer Unfallversicherung keine Gesundheitsprüfung notwendig, Vorerkrankungen sind jedoch im Antrag anzugeben. Ein günstiger Tarif ist jedoch schon für wenige Euro im Monat zu haben.

Vergleich der Leistungen der Unfallversicherungen

Bei der Auswahl der passenden Versicherung spielen verschieden Faktoren wie die

  • Grundinvalditätssumme
  • die Progression
  • die Höhe der Rente infolge des Unfalls und
  • weitere Leistungen wie Todesfallleistung oder Krankenhaustagegeld

eine wesentliche Rolle.

Versicherte sollten zunächst ihren individuellen Vorsorgebedarf festlegen und auf dieser Basis verschiedene Angebote vergleichen. Im Vergleichsrechner von Verivox können die Invaliditätssumme, Höhe der Progression und andere Details vorher auswählt werden. So werden nur passende Versicherungen angezeigt. Danach können Sie die verschiedenen Tarife direkt miteinander vergleichen und eine günstige Police finden.

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