Nachrichten über Strom

Übersicht unserer Strom-Nachrichten

Ärger um den Kohle-Kompromiss
Neu
22.01.2020
Steinkohle

Ärger um den Kohle-Kompromiss

Elektroautos: Ist induktives Laden schädlich?
22.01.2020
Elektrosmog

Elektroautos: Ist induktives Laden schädlich?

Neues Kohlekraftwerk: Zusätzliches CO2 soll ausgeglichen werden
21.01.2020
Stromautobahn

Neues Kohlekraftwerk: Zusätzliches CO2 soll ausgeglichen werden

Wissenschaftsakademien empfehlen Weg zu nachhaltiger Energieversorgung
21.01.2020
Solarkraftwerk

Wissenschaftsakademien empfehlen Weg zu nachhaltiger Energieversorgung

Prognose: Trotz Elektroautos große CO2-Lücke
20.01.2020
Elektroauto

Prognose: Trotz Elektroautos große CO2-Lücke

Kläranlagen sollen künftig auch Strom produzieren
20.01.2020
StromNEV

Kläranlagen sollen künftig auch Strom produzieren

Ladenetzwerk Ionity erhöht Preis zum Aufladen von E-Autos
17.01.2020
Elektroauto

Ladenetzwerk Ionity erhöht Preis zum Aufladen von E-Autos

Netzbetreiber erwarten höheren Stromverbrauch in Deutschland
17.01.2020
Drehstrom

Netzbetreiber erwarten höheren Stromverbrauch in Deutschland

Fahrplan für Kohleausstieg steht - Milliarden-Entschädigung für Betreiber
16.01.2020
Steinkohle

Fahrplan für Kohleausstieg steht - Milliarden-Entschädigung für Betreiber

Mehr rund um Strom

  • Wer noch nie gewechselt hat, wird vom sogenannten Grundversorger beliefert. Dabei handelt es sich um das örtliche Stromversorgungsunternehmen, beispielsweise die Stadtwerke.

    Wenn Sie auch noch nie den Tarif bei diesem Stromversorger gewechselt haben, werden Sie zu den Bedingungen der Grundversorgung beliefert.
    Die Grundversorgung kann kurzfristig gekündigt werden - das übernimmt der neue Stromanbieter für Sie.
  • Die allermeisten Stromtarife haben einen einheitlichen Preis pro Kilowattstunde, der unabhängig von der Tageszeit ist. Darauf sind auch die meisten Stromzähler ausgelegt. Es gibt Stromtarife, bei denen der nachts verbrauchte Strom zwischen 10 und 20 Prozent günstiger ist. Dafür ist ein Doppeltarifzähler notwendig. Das lohnt sich vor allem für Verbraucher mit Nachtspeicherheizungen.

  • Ihre Zählernummer finden Sie auf der letzten Stromrechnung oder auf dem Stromzähler. Der Stromzähler befindet sich entweder in Ihrer Wohnung, im Treppenhaus oder im Keller. Ihr Vermieter hilft gerne weiter.

    Tipp: Häufig finden sich zwei Nummern auf dem Zähler - die Seriennummer und die Zählernummer. Wenn Sie unsicher sind, gleichen Sie einfach die Nummer mit der letzten Stromrechnung ab. Bei Neueinzug findet sich die Zählernummer meist auf dem Übergabeprotokoll.
  • Der beste Zeitpunkt, um den Stromanbieter zu wechseln, hängt von der Vertragslaufzeit und der Kündigungsfrist des aktuellen Stromtarifes ab. Die finden Sie in Ihren Vertragsunterlagen oder durch einen Anruf beim bisherigen Stromanbieter. Ist Ihre Kündigungsfrist noch länger als zwei bis drei Wochen, können Sie einfach wechseln. Ihr neuer Stromanbieter übernimmt dann die Kündigung beim bisherigen Versorger. Ist die Kündigungsfrist kürzer, sollten Sie selbst kündigen. Dafür reicht meistens eine einfache Textnachricht aus.

    Wenn Sie eine Preiserhöhung erhalten haben, sollten Sie Ihr Sonderkündigungsrecht nutzen und ebenfalls selbst kündigen.

    Wenn Sie sich noch nie um einen günstigeren Anbieter gekümmert haben und zu den Bedingungen der Grundversorgung beliefert werden, können Sie jederzeit wechseln.

    ➤ Jetzt Stromanbieter wechseln

  • Beim Wechsel des Stromanbieters sollten Sie auf einen günstigen Preis und faire Tarifbedingungen achten.

    Laufzeiten und Kündigungsfrist: Je kürzer, desto besser. Erstvertragslaufzeit und Vertragsverlängerung sollten maximal 12 Monate betragen, die Kündigungsfrist nicht länger als 6 Wochen sein. Wer auf kurze Laufzeiten und Fristen achtet, kann schnell auf flexibler auf Marktveränderungen reagieren.

    Preisgarantie: Preisgarantien schützen vor Preiserhöhungen und geben Kostensicherheit. Im Energiemarkt sind in vielen Fällen „eingeschränkte Preisgarantien“ in den Verträgen festgehalten. Der Anbieter gibt dann lediglich Erhöhungen weiter, die er nicht selbst beeinflussen kann, wie z.B. Steuern, Abgaben und Umlagen.

    Bonuszahlungen: Boni machen Tarife für die Dauer der Erstvertragslaufzeit sehr günstig. Wer längerfristig sparen will, sollte einmal im Jahr seinen Stromtarif überprüfen.

    Was sagen andere Kunden: Wer sich ein umfassendes Bild über seinen Wunschanbieter machen möchte, sollte auch die Bewertungen und Erfahrungsberichte anderer Kunden lesen.

    Kündigung: In der Regel übernimmt der neue Anbieter die Kündigung beim bisherigen Versorger. Mit zwei Ausnahmen: Läuft der Vertrag in Kürze aus, sollten Sie besser selbst kündigen. Auch wenn Sie eine Preiserhöhung erhalten haben und von Ihren Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen wollen, sollten Sie die Kündigung in die eigene Hand nehmen.

    Wechsel findet nur auf dem Papier statt: Der Anbieterwechsel selbst dauert drei bis sechs Wochen. Die Leitungen und Zähler bleiben im Besitz des örtlichen Netzbetreibers, der bei Störungen auch weiterhin der Ansprechpartner vor Ort bleibt. Die ununterbrochene Versorgung mit Strom ist gesetzlich garantiert.

  • Mit Heizstrom wird der Strom bezeichnet, der für Nachtspeicherheizungen oder Wärmepumpen verwendet und getrennt abgerechnet wird. Dafür ist ein spezieller Stromzähler (Doppeltarifzähler oder zusätzlicher Stromzähler) und Stromtarif notwendig. Heizstrom ist dann in der Regel günstiger als herkömmlicher Strom.