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Ökostrom
  • Bis zu 800 Euro sparen

    So haben wir gerechnet

    Wohnort: Barsbüttel, 22885
    Jahresverbrauch: 5.300 kWh

    Günstigster Tarif: E.ON Energie, E.ON Strom Extra, Kosten im ersten Jahr: 1.141,08 Euro
    Grundversorgungstarif: e.on Grundv. Strom, Kosten: 1.952,29 Euro

    (Über ein Viertel der deutschen Haushalte beziehen laut Bundesnetzagentur den örtlichen Grundversorgungstarif. Sie können jederzeit wechseln.)

    Einsparung: 811,21 Euro

    (Stand: 16.11.2020)

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Nachfrage nach Ökostrom steigt weiter

In Deutschland stockt der Ausbau von Ökostrom. Dennoch wächst das Interesse der Verbraucher daran stetig. So entscheiden sich beim Anbieterwechsel immer mehr Verbraucher für den grünen Strom. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der Ökostromwechsler um 10 Prozentpunkte auf 65 Prozent gestiegen. Ökostromtarife mit besonders strengen Ökostromsiegeln sind aber nach wie vor ein Nischenprodukt. Dennoch können Verbraucher mit der Wahl eines Ökostromanbieters etwas für die Energiewende tun und dabei mehrere hundert Euro sparen.

Inhalt dieser Seite
  1. Ökostrom vergleichen und wechseln
  2. Was ist Ökostrom?
  3. Vertragskonditionen & Tarifarten
  4. Tipps für Erst- & Mehrwechsler
  5. Voraussetzungen
  6. Beispielrechnung
  7. FAQ

Ökostrom vergleichen und wechseln

Schritt 1: Ökostrom-Vergleich starten

Um Ökostromtarife miteinander vergleichen zu können, müssen Sie in den Vergleichsrechner Ihre Postleitzahl (dabei ggf. den passenden Stadtteil auswählen) und Ihren jährlichen Stromverbrauch eingeben. Sollten Sie Ihren jährlichen Stromverbrauch nicht kennen, finden Sie diesen in Ihrer letzten Jahresabrechnung. Alternativ können Sie einen Schätzwert angeben, indem Sie im Vergleichsrechner eine der vorgegebenen Personenanzahlen auswählen.
Verivox empfiehlt: "Wir empfehlen Ihnen hingegen einen möglichst genauen Wert anzugeben, damit Sie bei starkem Mehrverbrauch am Jahresende keine hohe Nachzahlung erwartet."

Schritt 2: Ökostromtarif auswählen

Nun erhalten Sie die Ergebnisliste mit günstigen Ökostromtarifen in Ihrem Postleitzahlgebiet. Mit den nützlichen Filtereinstellungen können Sie sich genau die Tarife anzeigen lassen, die zu den von Ihnen gewünschten Vertragskonditionen passen. Zusätzlich können Sie die Preisanzeige von jährlich auf monatlich wechseln.
Verivox empfiehlt: "Um eine genau Ersparnis zu berechnen, sollten Sie vor der Tarifauswahl Ihren derzeitigen Stromanbieter und Stromtarif auswählen. So bekommen Sie neben dem Strompreis Ihre genaue Ersparnis angezeigt."

Schritt 3: Persönliche Daten angeben

Wählen Sie den für Sie passenden Ökostromtarif aus und geben Sie im Anschluss Ihre persönlichen Daten ein.

Schritt 4: Anschlussdaten und Kündigung

Weiter geht es mit Ihrem bisherigen Anschluss. Falls Sie aufgrund von Umzug den Stromanbieter wechseln, geben Sie dies hier an. Für den regulären Wechsel müssen Sie Ihren bisherigen Anbieter, die Kundennummer und die Zählernummer angeben.
Verivox Tipp: "Wenn Sie die Nummer nicht gerade zur Hand haben, können Sie diese Felder leer lassen. Wir kontaktieren Sie per E-Mail, damit Sie die Nummern nachreichen können."

Damit der Wechsel reibungslos funktioniert, können Sie den Termin für den Wechsel festlegen. Beachten Sie dabei, dass der Termin drei bis sechs Wochen in der Zukunft liegen sollte. Zusätzlich müssen Sie die Kündigungsfrist des bestehenden Vertrags beachten. Mit dem Auftrag zum Wechsel beauftragen Sie automatisch den neuen Anbieter mit der Kündigung bei Ihrem bisherigen Anbieter. Selbst kündigen sollten Sie nur, wenn aufgrund von Kündigungsfristen weniger als vier Wochen Zeit für die Kündigung bleiben, Sie ein Sonderkündigungsrecht aufgrund einer Preiserhöhung wahrnehmen möchten oder Sie aufgrund eines Umzugs den Stromanbieter wechseln. Im Anschluss können Sie Ihre eingegebenen Daten noch einmal kontrollieren.

Schritt 5: Überprüfung und Abschluss

Im letzten Schritt können Sie Ihre Eingaben noch einmal auf Richtigkeit überprüfen und dann einfach zu Ihrem Wunschtarif wechseln.

Verivox Hinweis: Garantierte Versorgungssicherheit

Nachdem Sie den Wechsel in Auftrag gegeben haben, müssen Sie keine Angst haben, dass Ihnen der Strom abgestellt wird. In Deutschland ist die durchgehende Versorgung mit Strom gesetzlich sichergestellt.

Was ist Ökostrom?

AdobeStock_85831192_Oekostromzertifikate-und-GuetesiegelAls Ökostrom wird Elektrizität bezeichnet, die aus erneuerbaren Energien erzeugt wurde. Mögliche Energiequellen sind beispielsweise Sonne, Wind, Wasser, Biomasse oder Erdwärme. Ein bedeutender Teil der deutschen Stromproduktion speist sich mittlerweile aus diesen Quellen. Die „Energiewende“ weg von Atomkraft und fossilen Brennstoffen (bspw. Braun- und Steinkohle, Erdgas und Erdöl) hin zu den erneuerbaren Energien wird von den meisten Stromverbrauchern im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes mitfinanziert.

Ökostrom: Verteilung der Stromerzeugung nach Energieträgern

Ein Ökostromtarif verspricht Strom, der ausschließlich aus erneuerbaren Energien erzeugt wurde. Das bezieht sich nicht auf die physikalische Elektrizität, da sie sich nicht gut speichern lässt. Aus der Steckdose kommt immer der Strom, der im nächstgelegenen Kraftwerk erzeugt wurde. Daher bieten Ökostromversorger an, die Menge an Strom, die ein Verbraucher benötigt, aus erneuerbaren Energien einzukaufen und ins Netz einzuspeisen. Die Auswahl an Tarifen ist mittlerweile sehr groß, da fast alle Anbieter auch einen Ökostromtarif im Angebot haben. Außerdem gibt es reine Ökostromanbieter, wie zum Beispiel Greenpeace Energy, Lichtblick und die Elektrizitätswerke Schönau (EWS).

Ökostrom-Siegel helfen Verbrauchern zu erkennen, dass die Ökostromanbieter beim Einkauf des Stroms gewisse Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehört beispielsweise, dass der Strom aus neuen Anlagen stammt und der Ausbau der erneuerbaren Energien aktiv unterstützt wird. Die bekanntesten Siegel sind die Zertifikate des TÜV, ok-power und Grüner Strom Label. Mit Zertifikaten wird dagegen lediglich die Erzeugung des Ökostroms nachgewiesen. Über die Qualität sagen Zertifikate aber nichts aus, da sie auch gehandelt werden können.

Was bringt ein Anbieterwechsel mit dem Ökostrom Vergleich?

Je mehr Verbraucher den Stromanbieter wechseln und sich dabei für Ökostrom entscheiden, desto schneller gelingt die Umstellung hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung aus Wind, Sonne, Wasserkraft und Biomasse. Der Anteil an konventionellem Strom im Strommix sinkt dementsprechend. Das Gute ist, dass man für Ökostrom nicht einmal tief in die Tasche greifen muss – meist sind Ökostromtarife günstiger als der örtliche Grundversorgungstarif. Welche Angebote es in Ihrer Region gibt, können Sie schnell und einfach mit dem Ökostrom-Preisvergleich von Verivox ermitteln.

Vertragskonditionen beim Ökostrom

Wenn Sie auf der Suche nach einem Anbieter mit Ökostrom sind, sollten Sie die Vertragskonditionen der Tarife beachten. Im Stromvergleich können Sie diese ganz einfach einsehen. Dabei gibt es die folgenden Konditionen auf die Sie achten sollten:

Vertragskonditionen

Wir empfehlen Ihnen für die erste Berechnung keine maximale Laufzeit einzustellen, um sich so einen ersten Überblick zu verschaffen. Je kürzer die Vertragslaufzeit ist, desto flexibler sind Sie als Kunde.

Diese Frist müssen Sie beachten, wenn Sie den Vertrag kündigen möchten.

Nach Ablauf der Erstvertragslaufzeit verlängert sich der Vertrag um den vorgegebenen Zeitraum.

Preisgarantien schreiben den Preis für eine bestimmte Laufzeit oder bis zu einem bestimmten Datum fest. Es gibt sowohl Tarife mit „Preisgarantie” als auch mit „eingeschränkter Preisgarantie”. Gemäß unseren Richtlinien umfasst eine „Preisgarantie” alle Preiskomponenten des Angebots, gegebenenfalls mit Ausnahme der Mehrwertsteuer, langfristiger Energiesteuern und eventuell neu eingeführter, zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannter gesetzlicher Abgaben. Bei Tarifen mit „eingeschränkter Preisgarantie” werden alle Bestandteile mit Ausnahme sämtlicher Steuern, Abgaben und Umlagen garantiert.

Den angegebenen Sofortbonus gewährt der Anbieter einmalig für den Anbieterwechsel. Der Bonus wird innerhalb von 60 Tagen nach Lieferbeginn überwiesen. Etwaige Vorauszahlungen werden durch Bonuszahlungen nicht gemindert.

Den angegebenen Neukundenbonus gewährt der Anbieter einmalig für den Anbieterwechsel. Der Bonus wird in der Regel nach einem vollen Belieferungsjahr auf der Jahresrechnung gutgeschrieben. Etwaige Vorauszahlungen werden durch Bonuszahlungen nicht gemindert.

Tarifarten beim Ökostrom Vergleich beachten

ACHTUNG! Neben den gängigen Vertragskonditionen gibt es unterschiedliche Tarifarten beim Ökostrom. Zu Ihrer Sicherheit raten wir Ihnen allerdings von den sogenannten Paket-Tarifen, Tarife mit Vorauskasse und Tarife mit Kaution ab und zeigen Ihnen diese in der Standard-Filterung nicht an! Sollten Sie dennoch auf der Suche nach solchen Tarifen sein, können Sie den Ökostrom-Vergleich entsprechend filtern.

Tarifarten

Bei Tarifen mit kWh-Paket kaufen Sie eine bestimmte Anzahl von Kilowattstunden. Ein Minderverbrauch wird nicht erstattet, der Mehrverbrauch muss zusätzlich bezahlt werden und wird jährlich abgerechnet. Daher sind diese Tarife für Haushalte mit einem stabilen Jahresverbrauch geeignet.

Bei Vorauskasse-Tarifen bezahlen Sie Ihren Strom bis zu einem Jahr im Voraus. Sollte der Anbieter Insolvenz anmelden, bekommen Sie die den vorausgezahlten Betrag nicht erstattet.

Bei einigen Tarifen muss vor Lieferbeginn eine Sicherheitsleistung bezahlt werden. Anbieter bezeichnen diese als Kaution oder Sonderabschlag. Diese Zahlung wird nach Beendigung des Vertragsverhältnisses unverzinst zurückerstattet. Außerdem machen einige Anbieter die Mitgliedschaft in einer Genossenschaft zur Bedingung für das Zustandekommen eines Vertragsverhältnisses und verlangen die Zahlung einer Genossenschaftseinlage. Diese wird ebenfalls nach Beendigung des Vertragsverhältnisses unverzinst zurückerstattet.

Tipps für Erstwechsler

Als Erstwechsel haben Sie den besonderen Vorteil, dass Sie am meisten sparen können. Das liegt daran, dass Sie Ihren Strom von der örtlichen Grundversorgung beziehen. Sie haben nun die Möglichkeit einen Tarif auszuwählen, mit dem Sie langfristig sparen können oder Sie wählen einen Tarif, bei dem Sie eine attraktive Sachprämie erhalten können und zusätzlich sparen. In der Regel profitieren Sie beim Wechsel vom Neukunden- und Sofortbonus. Beachten Sie, dass der Neukundenbonus erst am Jahresende verrechnet und nur einmalig gezahlt wird.

Tipps für Mehrwechsler

Falls Sie bereits zu einem Tarif mit Ökostrom gewechselt haben, ist es dennoch lohnend die Angebote der Ökostromanbieter jedes Jahr zu überprüfen. Denn viele Angebote bietet Ihnen durch den Bonus eine deutliche Kostenersparnis im ersten Jahr. Oftmals können auch die Kosten im 2. Jahr geringer sein, als im aktuellen Tarif. Sollten bestimmte Tarife Ihnen keinen Kostenvorteil mehr im Folgejahr bieten, so sollten Sie sich nach Tarifen mit 12-monatiger Vertragslaufzeit umschauen, um so jährlich durch einen Wechsel zu profitieren.
Sollte Ihr Ökostrom noch nicht 100% nachhaltig sein, können Sie im Ökostrom-Preisvergleich prüfen, ob Sie zu nachhaltigem Ökostrom wechseln können, bei dem Sie zusätzlich sparen. Diese Tarife erkennen Sie im Strompreisvergleich an der Markierung ökoPLUS.

Wer kann zu einem Anbieter mit Ökostrom wechseln?

Alle, die einen eigenen Stromzähler für das Haus oder die Wohnung haben und in einem direkten Vertragsverhältnis zu einem Stromanbieter stehen (also direkt die Rechnungen erhalten und den Strom bezahlen), können den Stromanbieter wechseln.

Nicht wechseln können Mieter von Wohnungen, deren Stromkosten vom Vermieter auf die Mieter umgelegt werden. In diesem Fall können Sie Ihren Vermieter aber auf die Möglichkeit des Anbieterwechsels aufmerksam machen.

Beispielrechnung für Ökostrom

AdobeStock_68135464_WeltenergiebedarfEin 4-Personen-Haushalt in Heidelberg (69115, Stadtteil Bahnstadt) hat einen jährlichen Stromverbrauch von 4.250 kWh. Die Familie möchte etwas im Haushalt einsparen und hat außerdem großes Interesse sich an der Energiewende zu beteiligen. Zurzeit befindet sich die Familie in der Grundversorgung (Stadtwerke Heidelberg mit dem Tarif heidelberg STROM basis; 1.470,54 € jährliche Kosten) und plant zum ersten Mal den Stromanbieter zu wechseln. In der nachfolgenden Tabelle haben wir für den Musterhaushalt verschiedene Ökotarife und die mögliche Ersparnis aufgelistet (Stand: 21.07.2020):

Anbieter Tarif Ökostrom? Vertragslaufzeit Preisgarantie Kosten im 1. Jahr Kosten im 2. Jahr Ersparnis im 1. Jahr Ersparnis im 2. Jahr
eprimo eprimoStrom 24 öko 24 Monate 24 Monate 987,55 € 1410,33 € 482,99 € 60,21 €
QCELLS Q.ENERGY Eco24 Plus öko 24 Monate 24 Monate 994,36 € 1398,07 € 476,18 € 72,47 €
Entega ENTEGA Ökostrom maxi ökoPLUS 12 Monate 12 Monate 995,04 € 1355,05 € 475,50 € 115,49 €
Montana garant 12 öko 12 Monate 12 Monate 1198,56 € 1198,56 € 271,98 € 271,98 €
susiEnergie susiÖkostrom fix 12 ökoPLUS 12 Monate 12 Monate 1281,20 € 1281,20 € 189,34 € 189,34 €

Häufig gestellte Fragen

Fast die Hälfte des in Deutschland erzeugten Stroms kommt aus erneuerbaren Energiequellen. Der meiste Ökostrom kommt aus Windkraft. Sie trägt rund ein Fünftel zu dem in Deutschland erzeugten Strom bei. Etwa zehn Prozent kommt aus Photovoltaik-Anlagen. Der Rest kommt aus Biomasse und Wasserkraftwerken.

Viele Stromversorger haben Ökostromtarife im Angebot. Doch die Tarife sind sehr unterschiedlich. Um richtig guten Ökostrom zu wählen, können Sie auf einige Merkmale achten: Vertreibt der Ökostromanbieter ausschließlich Ökostrom oder auch Strom aus anderen Quellen? Engagiert er sich aktiv für den Ausbau der erneuerbaren Energien? Besitzt der Ökostromtarif ein Zertifikat oder ein Gütesiegel? Als strengste Siegel gelten Grüner Strom Label und ok power. Auch die Siegel des TÜV gelten als seriös.

Da sich Elektrizität nur schwer speichern lässt, kommt der Strom aus der Steckdose meistens aus dem nächstgelegenen Kraftwerk – unabhängig von der Energiequelle. Die einzige Ausnahme ist, wer selbst Strom produziert, beispielsweise mit einer Photovoltaik-Anlage.

Verbraucher können aber einen Ökostromtarif beziehen. Der physikalische Strom lässt sich dadurch nicht ändern, aber der Stromversorger speist die verbrauchte Strommenge aus erneuerbaren Energiequellen ins Netz ein.

Die Grundlage für den Vertrieb von Ökostrom stellt das im Jahr 1990 verabschiedete Stromeinspeisungsgesetz (StromEinspG) dar, das der Vorgänger des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ist. Es regelte die Abnahme und Vergütung von Strom, der ausschließlich aus regenerativen Energiequellen stammt, also beispielsweise aus Windkraft, Wasserkraft oder Solarenergie. Die ersten Ökostromanbieter tauchten Mitte der 1990er-Jahre am Markt auf. Nach der Liberalisierung des Strommarktes 1998 boten immer mehr Energielieferanten ihren Kunden Ökostrom als Alternative zu Strom aus Atomkraft und Kohle an.

In zahlreichen Fällen können Verbraucher sparen, wenn sie in einen Ökostromtarif wechseln. Es gibt immer noch viele Personen, die ihren Stromanbieter noch nie gewechselt haben und demzufolge Energie vom Grundversorger beziehen. Diese Tarife sind jedoch vergleichsweise teuer, weshalb Ökostrom-Tarife oftmals günstiger sind. Wer sich für einen Wechsel entscheidet, kann bis zu 1,5 Cent je Kilowattstunde sparen.

Für Ökostrom spricht eine Reihe von Argumenten. Einerseits wird dieser Strom aus erneuerbaren beziehungsweise nachwachsenden Rohstoffen erzeugt, die in unbegrenzter Menge vorhanden sind. Andererseits reduziert sich durch Ökostrom die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Kohle und Atomkraft. Dies ist von Bedeutung, da nur der aus regenerativen Quellen erzeugte Strom als klimaneutral gilt. Infolgedessen sinken auch die Kohlenstoffdioxidemissionen. Damit trägt Ökostrom nicht nur zur Energiewende bei, sondern verbessert gleichzeitig den persönlichen CO2-Fußabdruck. Zusätzlich unterstützen Verbraucher mit einem Ökostromtarif in vielen Fällen die regionale Wirtschaft.

Für den Wechsel in einen Ökostromtarif gibt es verschiedene Gründe. Wer Ökostrom bezieht, verbessert seine persönliche Klimabilanz. Da dieser Strom aus erneuerbaren Energien stammt, lässt er sich (so gut wie) CO2-frei produzieren. Ein Vierpersonenhaushalt spart infolgedessen pro Jahr etwa zwei Tonnen Kohlenstoffdioxid ein. Darüber hinaus können Verbraucher oftmals sogar die Kosten senken, wenn sie sich für einen Ökostromtarif entscheiden. Zahlreiche Haushalte haben nämlich noch nie den Stromanbieter gewechselt und beziehen Energie vom oftmals sehr teuren Grundversorger. Wer sich einen neuen Anbieter sucht, senkt daher selbst mit Ökostrom die Ausgaben.

Ökostrom leistet einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz. Während bei Strom aus konventionellen Energieträgern wie Kohle durchschnittlich knapp 600 Gramm Kohlenstoffdioxid (CO2) je erzeugter Kilowattstunde anfallen, lässt sich Ökostrom so gut wie CO2-frei produzieren. Ein gewöhnlicher Haushalt mit drei bis vier Personen kann durch den Wechsel in einem Ökostromtarif jährlich etwa zwei Tonnen Kohlenstoffdioxid einsparen. Damit verbessern Verbraucher zum einen ihre persönliche Klimabilanz. Andererseits unterstützen sie den Staat dabei, die Energiewende zu verwirklichen und die bis 2030 und 2050 gesetzten Klimaziele zu erreichen.

Ökostrom ist kein geschützter Begriff. Laut dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) dürfen Anbieter die Bezeichnung nutzen, wenn der Strom mindestens zu 50 Prozent aus regenerativen Energiequellen stammt. Die andere Hälfte muss der Energielieferant dann jedoch zwangsläufig mithilfe von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erzeugen. Zusätzlich besteht für die Energieanbieter die Möglichkeit, Zertifikate zu erwerben.

Als nachhaltiger Ökostrom gilt daher Strom, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. Es gibt jedoch auch noch strengere Auslegungen dieser Definition, wonach die Stromanbieter keine wesentlichen Beteiligungen an Atom- oder Kohlekraftwerken besitzen dürfen. Entsprechende Tarife lassen sich vor allem an Ökostrom-Labeln wie Ok-Power oder dem Grüner-Strom-Label erkennen

Obwohl die Vorteile definitiv überwiegen, bringt Ökostrom auch einige Nachteile mit sich. Manche Erzeugungsanlagen verursachen so hohe Betriebskosten, dass sie sich nur in Verbindung mit Fördergeldern lohnen. Ein Beispiel dafür sind Biogasanlagen. Sie benötigen zur Stromerzeugung permanent Biomasse, die sich zudem auch als Nahrungs- oder Futtermittel verwenden ließe. Bei Windkraftanlagen hängt die Effizienz sehr stark von den Witterungsbedingungen ab. Um Wasserkraft zu nutzen, sind starke Eingriffe in die Umwelt notwendig. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Ökostromanbieter, die sogenanntes Greenwashing betreiben, also die Energiewende nicht aktiv unterstützen und Beteiligungen an Atom- und Kohlekraftwerken besitzen.

Da kein eigenes Netz für Ökostrom existiert, besteht keine Möglichkeit, diesen getrennt von konventionellem Strom in die Steckdose zu liefern. Stattdessen fließt im öffentlichen Stromnetz ein Energiemix, da von Windkrafträdern und Solarkraftwerken über Biogasanlagen bis hin zu Kohle- und Atomkraftwerken sämtliche Erzeugungsanlagen angeschlossen sind. Meist kommt der Strom vom nächstgelegenen Kraftwerk. Jeder Energielieferant – also auch Ökostromanbieter – speist genau diejenige Menge an Strom ins Netz ein, die seine Kunden benötigen. Demzufolge gilt: Je mehr Verbraucher auf Ökostrom umsteigen, desto höher ist der Anteil erneuerbarer Energie am Strommix.

Die Produktion von Ökostrom hat hierzulande in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. 2019 wurden aus erneuerbaren Energieträgern etwa 245 Milliarden Kilowattstunden beziehungsweise 245 Terrawattstunden erzeugt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von knapp zehn Prozent, womit die Anbieter erstmalig mehr Strom aus erneuerbaren Energieträgern als aus Braun- und Steinkohlekraftwerken produzierten. Der Anteil der regenerativen Energien am Bruttostromverbrauch stieg von etwa 38 Prozent im Jahr 2018 auf circa 42 Prozent im Jahr 2019. Mit etwas mehr als 125 Terrawattstunden hatten Windenergieanlagen den größten Anteil am erzeugten Ökostrom.

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Mehr rund um Strom

  • Wer noch nie gewechselt hat, wird vom sogenannten Grundversorger beliefert. Dabei handelt es sich um das örtliche Stromversorgungsunternehmen, beispielsweise die Stadtwerke.

    Wenn Sie auch noch nie den Tarif bei diesem Stromversorger gewechselt haben, werden Sie zu den Bedingungen der Grundversorgung beliefert.
    Die Grundversorgung kann kurzfristig gekündigt werden - das übernimmt der neue Stromanbieter für Sie.
  • Eine eingeschränkte Preisgarantie begrenzt sich auf den Energiekostenanteil sowie die Netznutzungsentgelte, nicht aber auf sämtliche Steuern, Abgaben und Umlagen. Bei Änderungen von Steuern, Abgaben oder Umlagen können die Preise entsprechend angepasst werden.

    Im Gegensatz dazu gibt es die vollständige Preisgarantie, in der auch Umlagen und Abgaben enthalten sind. Nur Änderungen der Mehrwert- und der Stromsteuer dürfen direkt weitergegeben werden.

    Weniger umfassend als die eingeschränkte Preisgarantie ist die „Energiepreisgarantie“: Hier wird nur der Energiekostenanteil des Gesamtpreises garantiert. Änderungen bei Netzentgelten oder im Bereich der Steuern und Abgaben können vom Anbieter direkt weitergegeben werden.
  • Die allermeisten Stromtarife haben einen einheitlichen Preis pro Kilowattstunde, der unabhängig von der Tageszeit ist. Darauf sind auch die meisten Stromzähler ausgelegt. Es gibt Stromtarife, bei denen der nachts verbrauchte Strom zwischen 10 und 20 Prozent günstiger ist. Dafür ist ein Doppeltarifzähler notwendig. Das lohnt sich vor allem für Verbraucher mit Nachtspeicherheizungen.

  • Beim Wechsel des Stromanbieters sollten Sie auf einen günstigen Preis und faire Tarifbedingungen achten.

    Laufzeiten und Kündigungsfrist: Je kürzer, desto besser. Erstvertragslaufzeit und Vertragsverlängerung sollten maximal 12 Monate betragen, die Kündigungsfrist nicht länger als 6 Wochen sein. Wer auf kurze Laufzeiten und Fristen achtet, kann schnell auf flexibler auf Marktveränderungen reagieren.

    Preisgarantie: Preisgarantien schützen vor Preiserhöhungen und geben Kostensicherheit. Im Energiemarkt sind in vielen Fällen „eingeschränkte Preisgarantien“ in den Verträgen festgehalten. Der Anbieter gibt dann lediglich Erhöhungen weiter, die er nicht selbst beeinflussen kann, wie z.B. Steuern, Abgaben und Umlagen.

    Bonuszahlungen: Boni machen Tarife für die Dauer der Erstvertragslaufzeit sehr günstig. Wer längerfristig sparen will, sollte einmal im Jahr seinen Stromtarif überprüfen.

    Was sagen andere Kunden: Wer sich ein umfassendes Bild über seinen Wunschanbieter machen möchte, sollte auch die Bewertungen und Erfahrungsberichte anderer Kunden lesen.

    Kündigung: In der Regel übernimmt der neue Anbieter die Kündigung beim bisherigen Versorger. Mit zwei Ausnahmen: Läuft der Vertrag in Kürze aus, sollten Sie besser selbst kündigen. Auch wenn Sie eine Preiserhöhung erhalten haben und von Ihren Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen wollen, sollten Sie die Kündigung in die eigene Hand nehmen.

    Wechsel findet nur auf dem Papier statt: Der Anbieterwechsel selbst dauert drei bis sechs Wochen. Die Leitungen und Zähler bleiben im Besitz des örtlichen Netzbetreibers, der bei Störungen auch weiterhin der Ansprechpartner vor Ort bleibt. Die ununterbrochene Versorgung mit Strom ist gesetzlich garantiert.

Benötigen Sie Hilfe oder haben Sie Fragen? Wir sind kostenfrei für Sie da!

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