Netzwerkkarte

Moderne Computer verfügen für gewöhnlich über eine Netzwerkkarte; eine andere Bezeichnung dafür ist Netzwerkadapter. Ist diese Hardware-Komponente nicht enthalten, lässt sie sich problemlos nachrüsten. Dafür gibt es sogar mehrere Optionen. Zudem sind separate Netzwerkkarten relativ günstig.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was ist eine Netzwerkkarte?
  3. Die Funktionen einer Netzwerkkarte
  4. Die verschiedenen Arten
  5. Verwandte Themen
  6. Weiterführende Links
  7. Jetzt DSL-Angebote vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Über eine Netzwerkkarte verbinden sich technische Geräte wie Computer und Laptops dauerhaft mit einem Netzwerk und sie tauschen auch Daten darüber aus.
  • Die Netzwerkadapter der aktuellen Generation verwenden meist Ethernet-Anschlüsse.
  • Mittlerweile ist so gut wie jeder Computer mit einem oder zwei Netzwerkadaptern auf der Hauptplatine ausgerüstet.

Was ist eine Netzwerkkarte?

Bei einer Netzwerkkarte (auch Netzwerkadapter, Netzwerkcontroller oder NIC für Network Interface Card beziehungsweise Network Interface Controller) handelt es sich um eine elektrische Schaltung in Form einer Karte oder Platine. Sie ermöglicht es einem Computer, sich dauerhaft mit einem Netzwerk oder dem Internet zu verbinden und Daten mit anderen internetfähigen Geräten auszutauschen. Die Hardware ist daher auch in Routern und anderen Endgeräten verbaut. Um die eindeutige Identifikation im Netzwerk zu gewährleisten, besitzt jedes Bauteil eine weltweit einmalige physische Adresse.

Es existieren mehrere Netzwerktypen, die sich hinsichtlich ihrer Funktionsweise unterscheiden. Am weitesten verbreitet sind aktuell Ethernet-Netzwerkkarten, die sich durch ihre hohe Geschwindigkeit und durch eine vergleichsweise einfache Konfiguration auszeichnen. Eine Netzwerkkarte besitzt in der Regel lediglich einen Ethernet-Anschluss, durch den sie zur physischen Schnittstelle zwischen dem Rechner und dem Kabel wird. Es gibt jedoch auch Modelle, die über bis zu vier Anschlüsse verfügen. Darüber hinaus statten die Hersteller Netzwerkadapter immer häufiger mit WLAN-Antennen aus. Insbesondere in Privathaushalten wird die drahtlose Technologie zunehmend genutzt.

Obwohl immer mehr Computer und Laptops auf sogenannte WLAN-Karten ohne einen Kabelanschluss setzen, bleiben Netzwerkkarten vorerst insbesondere in Rechenzentren und für Server unverzichtbar. Mithilfe der Hardware-Komponente lassen sich nämlich um ein Vielfaches höhere Geschwindigkeiten erreichen als mit WLAN.

Die Funktionen einer Netzwerkkarte

Ein Netzwerkadapter stellt im Wesentlichen die Kommunikation zwischen dem Computer und anderen Teilnehmern des Netzwerks her. In diesem Zusammenhang muss das Bauteil

  • Daten vom Betriebssystem empfangen, sie in elektrische Signale umwandeln und an das Kabel beziehungsweise die Netzwerkteilnehmer (über WLAN) senden.
  • prüfen, ob die empfangenen Signale für den Rechner bestimmt sind.
  • elektronische Signal empfangen und diese in ein kompatibles Datenformat übersetzen.
  • den Datenfluss zwischen dem Computer und dem Kabel beziehungsweise den Netzwerkteilnehmern (bei WLAN) steuern.

Außerdem lassen sich über die Netzwerkkarte auch Rechner starten und Betriebssysteme über das Netzwerk nachladen. Das Booten über das Netzwerk ermöglicht es, lokale Datenträger zu sichern. Darüber hinaus haben User die Option, das System auf einen möglichen Virenbefall zu überprüfen, ohne dabei das lokale Betriebssystem starten zu müssen.

Die verschiedenen Arten von Netzwerkkarten

Es gibt zwei Arten von Netzwerkkarten: IT-Fachleute unterscheiden zwischen internen und externen Netzwerkadaptern. Im ersten Fall ist die Netzwerkkarte für den Einbau ins Gerät konzipiert. Es handelt sich dabei entweder um eine auf der Hauptplatine verbaute Netzwerkkarte, eine PCI- beziehungsweise PCIe-Netzwerkkarte oder eine PCMCIA-Netzwerkkarte. Bei den externen Ausführungen verbinden Sie die Karte für gewöhnlich über einen USB-Anschluss mit dem Computer.

Integrierter Netzwerkadapter (onboard)

Die meisten modernen Computer verfügen über eine oder zwei Netzwerkkarten, die direkt mit der Hauptplatine (Motherboard oder Mainboard) verlötet ist. Es gibt auch in den Chipsatz integrierte Controller, die die entsprechende Treibersoftware wie Einsteckkarten behandelt. Insbesondere in sehr alten Computern ist diese Hardware nicht immer vorhanden.

PCI- und PCIe-Netzwerkadapter

PCI- und PCIe-Netzwerkadapter sind für Computer gedacht, in die keine Netzwerkkarte integriert ist. Es handelt sich bei ihnen um Steckkarten, die einfach in entsprechende Buchsen (Slots) eingesetzt werden – je nach Modell in einen PCI- oder einen PCIe-Slot.

PCMCIA-Netzwerkadapter

Diese Netzwerkkarte kommt in Notebooks und Laptops zum Einsatz. Sie besitzen einen speziellen Karteneinschub für den PCMCIA-Netzwerkadapter.

USB-Netzwerkadapter

Hierbei handelt es sich um eine externe Netzwerkkarte, die Sie per Plug-and-play über einen USB-Port an Ihren PC oder Laptop anschließen. Eine USB-Netzwerkkarte ist sehr nützlich, wenn Sie ein mobiles Gerät ohne WLAN-Funktion besitzen.

Jetzt DSL-Angebote vergleichen

Verivox NGG Siegel

Mit der Nirgendwo-Günstiger-Garantie von Verivox sind Sie auf der sicheren Seite. Sie haben Ihren Internet- bzw. Mobilfunktarif zum besten Preis gefunden. Sollte es denselben Tarif doch woanders günstiger geben, erstatten wir Ihnen die Preisdifferenz über 24 Monate (max. 100 Euro). Darauf geben wir Ihnen unser Wort. Die Garantie gilt ausschließlich für Tarife, die im Vergleichsrechner von Verivox gelistet sind und über die Bestellstrecke von Verivox abgeschlossen wurden.

Mehr erfahren

Internet+Telefon

  • Kostenlos Tarife vergleichen
  • Bis zu 650 € sparen
  • Schnell und sicher wechseln