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*Versicherungsnehmer: Angestellter, 30 Jahre, 80.000 € Jahresbrutto
PKV-Tarif: ARAG ME600; Arbeitnehmeranteil: 252,21 € pro Monat
Quelle: Verivox Vergleichsrechner für private Krankenversicherung, Stand: 12/2025.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste zur PKV
  2. Wer kann sich privat versichern?
  3. Kosten
  4. Leistungen
  5. Vorteile
  6. Warum die Beiträge steigen
  7. PKV-Tarife im Vergleich
  8. Häufig gestellte Fragen

Das Wichtigste zur PKV

  • Mit einer privaten Krankenversicherung (PKV) haben Sie Zugang zu einem erweiterten Angebot an Gesundheitsleistungen.
  • Die PKV steht bestimmten Personengruppen offen: Selbstständigen, Freiberuflern, Beamten (-anwärtern), Studenten, Kindern und Angestellten mit einem Jahresgehalt von über 77.400 Euro (Stand: 2026).
  • Die Beiträge zur PKV richten sich nach dem gewählten Leistungsumfang, nicht nach dem Einkommen. Dies kann für Gutverdiener finanziell vorteilhaft sein.
  • Für Beamte, Kinder und Studierende können aufgrund spezieller Tarife günstigere Beitragssätze gelten.

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Das sagen unsere Kunden über uns
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Wer kann sich privat versichern?

In der Regel kann sich jede Person privat versichern lassen, die nicht pflichtversichert ist, um die Vorteile einer privaten Krankenversicherung zu nutzen. Der Eintritt in die PKV ist somit möglich für:

Selbstständige und Freiberufliche

  • Selbstständige können sich bei der PKV versichern, ohne ein Mindesteinkommen nachweisen zu müssen.
  • Sowohl in der gesetzlichen als auch in der privaten Krankenversicherung tragen Selbstständige die vollständigen Beiträge eigenständig.

Angestellte

  • Für Angestellte ist der Wechsel in die PKV möglich, wenn das Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt (77.400 Euro in 2026)
  • Der Arbeitgeber zahlt die Hälfte des Versicherungsbeitrags, aber nicht mehr als den durchschnittlichen maximalen Arbeitgeberanteil für gesetzlich Versicherte (508,58 Euro/Monat in 2026).
  • Gutverdienende zahlen meist weniger als in der GKV, denn die Beiträge steigen nicht mit dem Gehalt an.

Beamte & weitere Beihilfeberechtigte

  • Beamte bekommen vom Staat Beihilfe, also einen Zuschuss von minds. 50 % zu den Behandlungskosten.
  • Mit einer privaten Krankenversicherung lassen sich die restlichen Kosten abdecken.
  • Die Versicherungstarife der PKV für Beamte sind auf diese Beihilfe zugeschnitten.

Studenten

  • Häufig sind Studenten in der Familienversicherung der Eltern mitversichert. Ab dem 25. Geburtstag brauchen sie aber eine eigene Krankenversicherung.
  • Studenten profitieren in der privaten Krankenversicherung oft von günstigen Tarifen und genießen dabei umfangreichere Leistungen.
  • BAföG-Empfänger erhalten einen Zuschuss zur Krankenversicherung.

Familien & Kinder

  • Im Gegensatz zur GKV gibt es in der PKV keine Familienversicherung. Ehegatten können aber mit einem eigenen Vertrag in der PKV des Ehepartners versichert werden, wenn sie kein eigenes Einkommen haben oder geringfügig beschäftigt sind.
  • Auch minderjährige Kinder und Studenten bis 25 Jahre werden in der PKV aufgenommen, wenn die Eltern privat versichert sind. Meist sind die Beiträge für Kinder recht günstig.
  • Besonders attraktiv ist die PKV für Kinder von Beamten, da sie in der Regel ebenfalls Beihilfe bekommen.

Was kostet eine private Krankenversicherung?

Die private Krankenversicherung bietet im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung verschiedene Tarifmodelle mit individuell wählbaren Leistungen. Dabei wird zwischen Kompakttarifen mit festgelegtem Leistungsumfang und Modultarifen unterschieden, bei denen einzelne Leistungsbausteine frei kombiniert werden können. Durch diese Unterschiede können die Kosten um mehrere hundert Euro variieren.

Die Kosten hängen zudem vom Eintrittsalter, Gesundheitszustand und der Berufsgruppe ab. Je früher der Eintritt in die PKV erfolgt, desto niedriger ist in der Regel die Prämie. Laut PKV-Verband liegt der durchschnittliche Monatsbeitrag im Jahr 2026 bei 617 Euro.

Kostenvergleich nach Berufsgruppe

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Beamte (25 Jahre alt)

  • Zahnersatz bis Höchstsatz Gebührenordnung
  • Stationsarzt
  • Mehrbettzimmer
  • Heilpraktiker
  • Sehhilfen bis 300 €
  • 10 € Selbstbeteiligung pro Fall
  • 50 % Beihilfe (NRW), inkl. Beihilfeergänzung und Krankenhaustagegeld

ab 229,83 €
Entspannter Businessman im Büro mit Kollegen im Hintergrund
Selbstständige (30 Jahre alt)

  • Zahnersatz und Kieferorthopädie bis 80 %
  • Stationsarzt
  • Mehrbettzimmer
  • Heilpraktiker
  • Sehhilfen bis 100 €
  • Selbstbeteiligung von 1000 €-1200 € pro Jahr

ab 307,76 €
Vergleich zur GKV: 1.174,16 €
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Angestellte (30 Jahre)

  • Zahnersatz und Kieferorthopädie bis 75 %
  • Stationsarzt
  • Mehrbettzimmer
  • Heilpraktiker
  • Sehhilfen bis 150 €
  • Selbstbeteiligung bis 480 € pro Jahr
  • 50 % Arbeitgeberzuschuss vom Gesamtbetrag*

ab 166,57 €*
Vergleich zur GKV: 603,62 €*

Basistarife, Quelle: Verivox-Vergleich, Stand: 01/2026

Die 6 wichtigsten Leistungen der privaten Krankenversicherung

  • 1

    Ambulante Leistungen

    Die Kostenübernahme für ambulante Leistungen, wie beispielsweise Behandlungen bei Allgemein- oder Facharzt, erfolgt Großteils zu 100%.

    Die private Krankenversicherung übernimmt zudem die Kosten für rezeptpflichtige Medikamente und leistet Zuschüsse für Sehhilfen.

  • 2

    Stationäre Leistungen

    Mit einer Privatversicherung können Sie während eines Klinikaufenthalts selbst entscheiden, ob Sie ein Ein-, Zwei- oder Mehrbettzimmer wünschen.

    Auch die Behandlung durch den stationären Chefarzt sowie weiteren Spezialisten steht Ihnen zur Verfügung.

  • 3

    Krankentagegeld

    Das Krankentagegeld dient als Einkommensausgleich. Denn per Gesetz ist Ihr Arbeitgeber nur bis zum 43. Krankheitstag zu einer Lohnfortzahlung verpflichtet.

    Besonders für Krankenversicherte in der Selbstständigkeit spielt das Krankentagegeld eine wichtige Rolle. Dank des Krankentagegelds sind Sie als Freiberufler ab dem ersten Krankheitstag abgesichert.

  • 4

    Zahnbehandlungen und Zahnersatz

    Leistungsstarke PKV-Tarife übernehmen mindestens 90% Ihrer Behandlungskosten beim Zahnarzt.

    Auch bei kostspieligen Behandlungen, wie der Einsatz teurer Materialien beim Zahnersatz, können bis zu 75% der Kosten von Ihrer privaten Krankenversicherung übernommen werden.

  • 5

    Kurleistungen

    Je nach gewähltem Leistungspaket können die Kosten für ambulante als auch stationäre Kuren übernommen werden.

    Die Kostenübernahme läuft meist bis zu einer Höchstsumme, die vertraglich festgehalten wird

  • 6

    Rückerstattung

    Beanspruchen Sie über längeren Zeitraum keine Leistungen, erstatten einige private Krankenversicherer Beiträge zurück. Je nach privater Krankenversicherung erhalten Sie die Erstattung entweder über Ihre monatlichen Prämien zurück, oder Sie erhalten einen festen Betrag von Ihrer Versicherung.

Zusatzleistungen der privaten Krankenversicherung

Vorteile der PKV im Vergleich

Private Krankenversicherung
Gesetzliche Krankenversicherung
Umfangreiche Leistungen, besonders im Bereich der Zusatzleistungen. Leistungen sind gesetzlich festgelegt
Zugang zu neuesten Behandlungsmethoden und modernen Therapien. Basisversorgung, eingeschränkte Behandlungswünsche und -möglichkeiten
Leistungen sind lebenslang garantiert und können nicht gekürzt werden. Leistungen können aufgrund gesetzlicher Änderungen gekürzt oder gestrichen werden
Beitragshöhe ist abhängig von Alter, Gesundheit und gewählten Leistungsumfang Beitragshöhe ist abhängig vom Einkommen
Schnellere Facharzttermine Längere Wärtezeiten für Facharzttermine

PKV kann sich für Gutverdiener finanziell lohnen

Wer gut verdient, kann mit einer privaten Krankenversicherung deutlich sparen. Das zeigt ein Beispiel des Verivox-Vergleichs: Ein 30-jähriger Angestellter mit 80.000 Euro Jahresbrutto zahlt in der gesetzlichen Krankenversicherung (BKK Firmus) monatlich 627,17 Euro aus eigener Tasche.

In der PKV kostet ihn der günstigste Basisschutz (NK select S3000) dagegen nur 138,84 Euro pro Monat, was eine Ersparnis von fast 490 Euro monatlich ausmacht (Stand: 12/2025).

PKV günstiger: Ersparnis 488€ für 30-jährigen Angestellten

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Steuervorteile nutzen und sparen

Geben Sie bei Ihrer Steuererklärung die Beitragskosten für sich und weitere Familienmitglieder als Sonderausgabe unter Vorsorgeaufwendungen an. In der Regel schickt Ihnen Ihre private Krankenkasse zu Beginn des Jahres einen Nachweis über abzugsfähige Kosten.

Weitere Tipps rund um die PKV und Ihre Steuererklärung erhalten Sie in unserem Ratgeber: Private Krankenversicherung von der Steuer absetzen

Warum die Beiträge steigen

Die Kosten für das Gesundheitssystem steigen laufend an. Damit werden auch die Beiträge zur Krankenversicherung teurer. Seit 2006 sind die Beiträge in der PKV je Versicherten um durchschnittlich 3,4 Prozent pro Jahr gestiegen. In der GKV beträgt der Wert 3,9 Prozent (Stand: 2026).

Damit eine private Krankenversicherung die Beiträge erhöhen kann, müssen die Versicherungsleistungen in einem Tarif nachweislich um höchstens 10 Prozent höher liegen als ursprünglich geplant. Dieser Wert ist gesetzlich vorgeschrieben. Manche Versicherer setzen aber auch eine geringere Prozentzahl an.

Liegt der Kostenanstieg unter diesem Schwellenwert, bleibt der Betrag der PKV in einem Jahr konstant. Da die Ausgaben aber dennoch steigen, sammeln sich die Fehlbeträge mehrerer Jahre an. So kommt es, dass nach einigen Jahren ohne Beitragsanstieg die PKV plötzlich sprunghaft teurer wird.

Aljoscha Ziller

"Der Anstieg der Beitragsbemessungsgrenze belastet vor allem Gutverdiener in der gesetzlichen Krankenversicherung. Durch die Erhöhung wird ein größerer Teil ihres Einkommens für die Beitragsberechnung herangezogen, was in höheren Beiträgen resultiert. Für sie kann sich ein Wechsel in die private Krankenversicherung besonders lohnen."

Aljoscha Ziller Geschäftsführer Verivox Versicherungsvergleich

So sparen Sie bei der Beitragshöhe

Senken Sie die Kosten für Ihre Privatversicherung mit folgenden Tipps:

  • Leistungsumfang: Die Beitragshöhe private Krankenversicherungen richtet sich unter anderem nach Ihrem individuell gewähltem Leistungsumfang. Entscheiden Sie sich daher für ein Leistungspaket, welches auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist. So vermeiden Sie, dass Ihnen für nicht benötigte Leistungen Kosten entstehen.
  • Selbstbeteiligung / Selbstbehalt: Sie sparen, wenn Sie einen Selbstbehalt für die private Krankenversicherung vertraglich festhalten. Im Gegenzug verpflichten Sie sich, im Krankheitsfall einen Teil der Kosten zu übernehmen. Bei chronischen Krankheiten raten wir Ihnen von einem Selbstbehalt ab. Hier sind die Kosten zur Behandlung teuer. Gehen Sie hingegen seltener zum Arzt, kann sich eine höhere Selbstbeteiligung für Sie lohnen.
  • Einstiegsalter: Je jünger Sie zur PKV wechseln, desto niedriger fallen in der Regel die Prämien aus. Entscheidend ist für Versicherungsunternehmen dabei das Geburtsjahr.
  • Vergleich private Krankenversicherungen: Verivox vergleicht für Sie über 3.000 Tarifkombinationen und stellt Ihnen ein individuelles Angebot zusammen.

Beitragserhöhung in der GKV 2026

Für gesetzlich Versicherte steigen 2026 die Krankenversicherungsbeiträge deutlich: Die Beitragsbemessungsgrenze erhöht sich auf 69.750 € und der durchschnittliche Zusatzbeitrag auf 2,9 %, besonders Besserverdienende sind betroffen.

Sparpotenzial herausfinden

PKV-Tarife im Verivox-Vergleich

Wer sich privat versichern möchte, kann zwischen unzähligen Tarifen wählen, die sich in Leistungsumfang und Preis unterscheiden. Um den passenden Tarif für Sie zu finden, vergleichen unsere Experten über 3000 Tarifkombinationen basierend auf Ihrer individuellen Lebenssituation und Ihren persönlichen Bedürfnissen – völlig unverbindlich und kostenlos.

Die dargestellten Tarife beziehen sich auf einen 30-jährigen Angestellten mit einem Jahresbruttoeinkommen von 80.000 Euro.

Beste Preis-Leistung

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  • Direkt zum Facharzt: 100 %
  • Zahnersatz: 90 %
  • Krankenhausleistungen: Einzelbett und Chefarzt
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376,46 €*

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PremiumMED PMN, PVN
  • Direkt zum Facharzt: 100 %
  • Zahnersatz: 90 %
  • Krankenhausleistungen: Einzelbett und Chefarzt
  • Selbstbeteiligung: 0 €
508,05 € *

Günstigster PKV-Tarif

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  • Direkt zum Facharzt: 80 %
  • Zahnersatz: 80 %
  • Krankenhausleistungen: Mehrbett und Stationsarzt
  • Selbstbeteiligung: 500 €
153,88 €*
*Arbeitnehmeranteil
Quelle: Verivox Vergleich (Stand: 12/2025)

Ihr Weg zur Privaten Krankenversicherung

Häufig gestellte Fragen

Wer als Arbeitnehmer in Deutschland über ein Jahresbruttogehalt von mehr als 77.400 Euro (Stand 2026) – verfügt, kann zur privaten Krankenversicherung wechseln.

Privat versichern können sich ebenfalls alle Selbstständigen und Freiberufler sowie Beamte, Richter und Polizisten; für sie gilt keine Einkommensgrenze. Als Alternative zur privaten Krankenversicherung besteht die Möglichkeit, sich als freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenkasse versichern zu lassen.

Wer jedoch weniger als die genannte Jahresarbeitsentgeltgrenze verdient, ist automatisch Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung und gilt als "versicherungspflichtig" oder "pflichtversichert". Gesetzlich Versicherte können die Krankenkasse, der sie beitreten möchten, frei wählen.

Versichern müssen sich übrigens alle – egal ob in der gesetzlichen oder in der privaten Krankenversicherung. In Deutschland gilt seit 2009 eine gesetzliche Versicherungspflicht.

Die Höhe des Versicherungsbeitrags in der privaten Krankenversicherung orientiert sich maßgeblich an folgenden drei Faktoren:

  1. Gesundheitszustand des Versicherten
  2. Alter des Versicherten
  3. Leistungsumfang des Tarifs

Ein Beispiel: Wer jung ist, sich bester Gesundheit erfreut und einen Einsteigertarif wünscht, zahlt grundsätzlich weniger Versicherungsbeiträge als ein Versicherter mittleren Alters in einem Tarif mit Premiumleistungen.

Die privaten Krankenversicherungen bieten oft unterschiedliche Tarifmodelle an. Hier können Privatversicherte zwischen Einsteiger-, Komfort- oder Premium-Schutz wählen. Premiumtarife beinhalten ein sehr umfangreiches Leistungsspektrum, während sich Einsteigertarife weitestgehend an den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen orientieren.

Ein schneller und einfacher Wechsel von der privaten Krankenversicherung (PKV) in eine gesetzliche Krankenkasse (GKV) ist nicht möglich.

Angestellte haben die Möglichkeit, zurück in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln, wenn ihr Jahresbruttoeinkommen wieder unter 77.400 Euro (Stand 2026) sinkt.

Selbstständige müssen ihre Selbstständigkeit aufgeben und in ein festes Angestelltenverhältnis wechseln, bevor sie sich gesetzlich versichern können. Hierbei ist aber ebenfalls die jährliche Einkommensgrenze zu beachten. Wer älter als 55 Jahre ist, darf nicht mehr in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln.

Für Beamte ist ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung generell ausgeschlossen.

Wer vor seinem Renteneintritt Mitglied in der privaten Krankenversicherung gewesen ist, bleibt als Rentner weiterhin privat versichert. Wer vormals selbstständig war, zahlt auch als Rentner seinen Beitrag selbst.

Wer aber eine gesetzliche Rente bezieht, sollte einen Antrag auf Zuschuss des Rentenversicherungsträgers stellen. Der Zuschuss ersetzt den früheren Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung. Er ist im Regelfall niedriger als der früherer Arbeitgeberanteil und beträgt maximal 50 Prozent der tatsächlichen Kosten für die private Krankenversicherung.

Ein Wechsel in die gesetzliche Krankenkasse ist für Privatversicherte nur bis zu einer Altersgrenze von 55 Jahren möglich, und auch nur unter bestimmten Bedingungen.

Kinder und Ehe- oder Lebenspartner sind in der privaten Krankenversicherung nicht kostenlos mitversichert (anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung). So erhöhen sich die Beiträge für jedes zusätzlich versicherte Kind um etwa 100 Euro im Monat. Pro Erwachsenen sind rund 350 bis 500 Euro monatlich mehr einzurechnen. Angestellte erhalten zu den Beiträgen für Kinder und Ehepartner einen Arbeitgeberzuschuss bis zu 50% des Beitrages.

Private Krankenversicherung

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Montag - Freitag 8:00 - 20:00 Uhr

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