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Private Krankenversicherung: Ihr bester TarifVergleich

Private Krankenversicherung

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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Wer kann sich privat versichern?
  3. Vor- und Nachteile der PKV
  4. Die 6 wichtigsten Leistungen
  5. Optionale Zusatzleistungen
  6. Was kostet die PKV?
  7. Tarifvergleich der privaten Krankenversicherungen
  8. Mindestanforderungen an PKV
  9. Unterschiede PKV und GKV
  10. Häufig gestellte Fragen

Das Wichtigste in Kürze

  • Die private Krankenversicherung eignet sich besonders für Beamte, Selbstständige und Studenten.
  • Für Arbeitnehmer lohnt sich die PKV ab einem Jahreseinkommen über 60.750€ (Stand 2019, ab 2020 gilt: 62.550€).
  • Die Höhe des Beitrags ist anhängig von Alter, Beruf, Gesundheitszustand und Leistungsumfang.

Private Krankenversicherung: Ab wann lohnt sie sich?

In Deutschland gibt es bereits etwa 9 Millionen Menschen, die privat versichert sind. Auch Sie können die Vorteile einer Privaten Krankenversicherung (PKV) nutzen. Die Beitragshöhe ist variabel und berrechnet sich nach Leistungsumfang, Alter des Versicherungsnehmers, Gesundheitszustand und Beruf.

Einzige Vorraussetzung für Wechsel in die private Krankenversicherung: Ihr Einkommen liegt über der Jahresarbeitsentgeldgrenze (JAEG).

Wer kann sich privat versichern lassen?

Übersicht

  • Arbeitnehmer mit einem Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze (ab 2020:62.550 €)
  • Freiberufler und Selbstständige
  • Beamtenanwärter und Beamte
  • Studenten
  • Kinder

Besonders attraktiv für spezielle Berufsgruppen

Über 40 privatwirtschaftliche Versicherungen bieten Tarife für Privatversicherungen an. Dabei lohnt sich der Wechsel in die private Krankenkasse besonders für Selbstständige, Freiberufler, Beamte und Beamtenanwärter.

Sonderfall: Studenten

Als Student können Sie zu Beginn Ihres Studiums privat versichern lassen. Versicherungen bieten daher spezielle Studententarife an, die über die gesamte Studienzeit laufen - und besonders günstig sind.

Sonderfall: Kinder

Kinder können immer privat krankenversichert werden - auch, wenn beide Elternteile gesetzlich versichert sind. Der Vorteil liegt hier klar auf der Hand: Ihr(e) Kind(er) besitzen einen höherwertigen Versicherungsschutz.

Private Krankenversicherung Vergleich

Vor- und Nachteileder privaten Krankenversicherung

Vorteile der PKV

  • Geringere Wartezeit auf Arzttermine
  • Leistungsgarantie
  • Tarifgestaltung individuell möglich
  • Einkommensunabhängige Beiträge

Für Studenten, Selbstständige und Beamte ist eine Versicherung bei privaten Krankenkassen besonders geeignet. Für Arbeitnehmer ist ein Wechsel in die private Krankenversicherung ab einem regelmäßigen Einkommen über 60.750 € (Stand: 2019) möglich.

Achtung!

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze 2020 steigt auf 62.550 €.

Nachteile der PKV

  • Familienmitglieder benötigen eigenen Vertrag
  • Mit über 55 Jahren ist keineRückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung mehr möglich
  • Kostenübernahme von Kuren ist tarifabhängig

Die 6 wichtigsten Leistungen der PKV

Die private Krankenversicherung soll einen grundlegenden Gesundheitsschutz gewährleisten. Die Leistungen variieren je nach Versicherungsgesellschaft und Tarif. Daher lohnt sich ein Vergleich der privaten Krankenversicherungen.

zum PKV Vergleich

1. Ambulante Leistungen

Die meisten Privattarife übernehmen die Leistung zu 100%, wenn es um die Behandlung durch Allgemeinarzt oder Facharzt geht. Einige Tarife besitzen allerdings Sonderklauseln: Hier werden die Kosten nur zurückerstattet, wenn Sie im Vorfeld von Ihrem Hausarzt zum Facharzt überwiesen werden.

Eine private Krankenversicherung übernimmt alle Kosten von rezeptpflichtigen Medikamenten. Für Sehhilfen kann ein Zuschuss beantragt werden.

Ein weiterer Tarifunterschied: Gute Tarife von privaten Krankenkassen zahlen das Arzthonorar auch dann, wenn dieses mehr als das 3,5-fache der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) beträgt.

2. Stationäre Leistungen

Müssen Sie stationär im Krankenhaus behandelt werden, sichert Ihnen die private Krankenversicherung Entscheidungsfreiheit und Privatsphäre. Sie können beispielsweise die Behandlung durch den Chefarzt oder einen Spezialisten anfordern. Zusätzlich können Sie zwischen Ein-, Zwei- oder Mehrbettzimmer wählen. Oftmals kombinieren PKV-Tarife die Wahl eines Ein- oder Zweibettzimmers mit der Behandlung durch den Chefarzt.

3. Krankentagegeld

Krankentagegeld wird Ihnen während einer Krankheit gezahlt. Denn Ihr Arbeitgeber ist nur bis zu dem 43. Krankheitstag gesetzlich dazu verfplichtet, Ihren Lohn weiterhin auszuzahlen. Das Krankentagegeld dient damit als Ausgleich für das wegfallende Einkommen. Daher sollte die Höhe des Krankentagegelds etwa Ihrem Netto-Einkommen entsprechen.

Sonderfall Selbstständige und Freiberufler: Hier müssen Sie sich von dem ersten Krankheitstag an selbst versorgen. Daher lohnt sich das Krankentagegeld zur Existenzsicherung besonders.

4. Zahnbehandlung und Zahnersatz

Ein sehr guter PKV-Tarif übernimmt mindestens 90% der Behandlungskosten beim Zahnarzt. Für teuren Zahnersatz sind 75% Kostenübernahme möglich. Auch hier gibt es keine Deckelung des Arzthonororars.

Achten Sie darauf, ob Ihre private Krankenversicherung eine sogenannte Zahnstaffel beinhaltet. Das bedeutet, dass in den ersten Versicherungsjahren eine Höchststumme festgelegt wird, bis zu welcher die Kosten maximal übernommen werden.

5. Kurleistungen

Auch bei Kuren gibt es Tarifunterschiede. Je nach privater Krankenkasse werden stationäre und ambulante Kuren übernommen. Allerdings auch hier bis zu einer vertraglich festgelegten Höchstsumme.

6. Bonus und Rückerstattung

Nehmen Sie über einen bestimmten Zeitraum die Leistungen Ihrer privaten Krankenversicherung nicht in Anspruch, zahlen einige Anbieter einen Teil der Beiträge zurück. Hier wird zwischen variabler und garantierter Beitragsrückerstattung unterschieden. Bei variablen Rückerstattungen ist die Rückzahlung abhängig von dem Geschäftsergebnis der Versicherungsgesellschaft.

Auch die Art der Auszahlung kann variieren. Entweder erhalten Sie einen zuvor festgelegten Betrag zurück, oder es wird ein Teil der monatlichen Beiträge zurückgezahlt.

Tipp!

Einige private Versicherungstarife belohnen Ihren gesunden Lebensstil. Treiben Sie beispielsweise regelmäßig Sport oder rauchen nicht, so können Sie einen Bonus erhalten. Der Bonus entspricht ebenfalls einer Beitragsrückzahlung.

Zusatzleistungen der Privatversicherung

  • Selbstbehalt: Um Kosten zu sparen, kann ein Selbstbehalt vertraglich festgehalten werden. Dadurch werden die monatlichen Beitragskosten für die private Krankenversicherung reduziert. Im Gegenzug verpflichten Sie sich dazu, im Fall einer Krankheit einen Teil der Kosten selbst zu übernehmen. Damit sich das für Sie lohnt, sollte der Selbsterhalt immer niedriger sein, als die monatliche Beitragsersparnis. Bei chronischen Krankheiten raten wir Ihnen von einem Selbstbehalt ab. Denn hier sind die Behandlungskosten oft sehr teuer.
  • Alternativmedizin und Heilpraktiker: Grundsätzlich werden naturmedizinische Behandlungen nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Bei Abschluss einer Privatversicherung kann die Kostenübernahme von naturmedizinische Behandlungen vereinbart werden. Aber Achtung: Einige Tarife für private Krankenversicherung begrenzen die Kostenübernahme auf 50% - 80%.
  • Kosten für Hilfsmittel: Bei einigen Hilfsmitteln, wie Brillen oder Kontaktlinsen, ist genau festgelegt, wann und in welcher Höhe Kosten übernommen werden. Die Beanspruchung teurer Hilfsmittel, wie Krankenfahrstühle, sollten im Vorfeld mit der privaten Krankenkasse abgeklärt werden. Auch Kosten für ausgeliehene Geräte über den Sanitätsfachhandel können (nach Abklärung) von der Krankenversicherung übernommen werden.
  • Psychotherapeutische Leistungen: Ob Depression oder Burnout - psychische Erkrankungen treten auch in Deutschland immer häufiger auf. Hier muss der Leistungsumfang im Tarif individuell festgelegt werden. Ein Vergleich der Angebote lohnt sich - denn je nach Anbieter und Tarif steten hier starke Unterschiede im Leistungspaket auf.

Was kostet eine private Krankenversicherung?

Die private Krankenversicherung bietet unterschiedliche Tarifvarianten und -klassen an. Diese unterscheiden sich in den Leistungen und somit auch im Preis. Unterschieden wird zumeist zwischen Kompakttarifen und Modultarifen. Während in Kompakttarifen die Leistungen vorgegeben sind, lassen sich in Modultarifen einzelne Leistungsbausteine individuell zusammensetzen. Die Preisunterschiede können hier mehrere hundert Euro betragen.

4 Tarifmodule innerhalb der PKV

  1. Einsteigertarife: Diese bieten Ihnen Privatpatient-Status zu einem sehr günstigen Preis. Oft ist der Selbstbehalt hier höher und die Altersrückstellung entfällt. Für Selbstständige sind Beitrage ab 200€ möglich, für Angestellte ab 150€.
  2. Komfortarife: Diese bieten ein besseres Leistungspaket als Einsteigertarife. Dennoch herrscht hier noch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für Selbstständige kann die private Krankenversicherung ab 265€ finanziert werden. Angestellte und Beamte sichern sich den Tarif ab 150€. Für Beamtenanwärter kostet ein Komfortarif ab 60€.
  3. Premiumtarife: Diese Tarife besitzen ein umfangreiches Leistungspaket. Hier ist die Preisspanne jedoch sehr hoch. Für Selbstständige ist ein Tarif ab 500€ möglich, Angestellte zahlen ab 250€ Eigenanteil. Je nach Beihilfezuschuss liegen die Beitragskosten für Beamte bei 170€, Beamtenanwärter 65€.
  4. Beitragsentlastungstarife: Diese Tarife sollen mit Überschussbeteiligung einer Beitragssteigerung mit höherem Alter entgegenwirken. Hier gibt es feste Beiträge (keine Beachtung von Kostenantieg und Inflation) und dynamische Beiträge (Beitragserhöhung in festgelegten Jahresintervallen, aber Ausgleich von Beitragssteigerung und Inflation).

Tarifvergleich der privaten Krankenversicherungen

Darum lohnt sich ein PKV Vergleich

Insgesamt gibt es derzeit über 40 Versicherungsunternehmen, die eine private Krankenversicherung anbieten. Sie sehen, die Auswahl an Tarifen und Tarifoptionen ist sehr groß. Wir empfehlen Ihnen daher dringend, vor dem Abschluss einer Privatversicherung die Anbieter und Tarifvarianten miteinander zu vergleichen.

» private Krankenversicherung finden

Mindestanforderungen an Ihren PKV-Tarif

Da die private Krankenversicherung Sie im besten Fall Ihr ganzes Leben lang begleitet, sollten Sie Ihre Entscheidung nicht ohne einen umfassenden Vergleich treffen. Bei Abschluss eines PKV-Tarifs sollten Sie immer deutlich über dem Niveau einer gesetzlichen Krankenversicherung liegen.

Die Stiftung Warentest empfiehlt folgende Mindestanforderungen an die private Krankenversicherung:

  • Zweibettzimmer inkl. Chefarztbehandlung
  • Krankentransportkosten zum nächsten Krankenhaus (bis 100 km Distanz)
  • Arzthonorare bis zum Höchstsatz der GOÄ
  • Vorsorgeuntersuchungen (Umfang wie gesetzliche KV)
  • Kostenübernahme verschreibungspflichtiger Medikamente
  • Psychotherapie (stationär) für 30 Behandlungstage pro Jahr
  • Psychotherapie (ambulant) für 50 Sitzungen pro Jahr (Kostenübernahme mind. 70%)
  • Zahnbehandlung Kostenübernahme zu 90%
  • Kostenübernahme Zahnersatz, Inlays, Material- und Laborkosten zu 65%
  • Kostenübernahme technischer Hilfsmittel so wie Prothesen (keine Sehhilfen) zu 75%

Unterschiede PKV und GKV

Thema Private KV Gesetzliche KV
Leistungen individuell wählbar gesetzliche festgelegt
Beitragshöhe abhänging vom Leistungspaket abhänging vom Einkommen
Familienmitglieder sind nicht mitversichert sind mitversichert
Kosten im Krankheitsfall Abrechnung erfolgt zwischen Arzt bzw. Krankenhaus und Patient - anschließend Antrag auf Rückerstattung Abrechnung erfolgt zwischen Arzt bzw. Krankenhaus und der Krankenkasse

Häufig gestellte Fragen

Wer als Arbeitnehmer in Deutschland über ein Jahresbruttogehalt von mehr als 60.750 Euro – umgerechnet 5.062,50 Euro brutto pro Monat (Stand 2019) – verfügt, kann zur privaten Krankenversicherung wechseln.

Privat versichern können sich ebenfalls alle Selbstständigen und Freiberufler sowie Beamte, Richter und Polizisten; für sie gilt keine Einkommensgrenze. Als Alternative zur privaten Krankenversicherung besteht die Möglichkeit, sich als freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenkasse versichern zu lassen.

Wer jedoch weniger als die genannte Jahresarbeitsentgeltgrenze verdient, ist automatisch Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung und gilt als "versicherungspflichtig" oder "pflichtversichert". Gesetzlich Versicherte können die Krankenkasse, der sie beitreten möchten, frei wählen.

Versichern müssen sich übrigens alle – egal ob in der gesetzlichen oder in der privaten Krankenversicherung. In Deutschland gilt seit 2009 eine gesetzliche Versicherungspflicht.

Die Höhe des Versicherungsbeitrags in der privaten Krankenversicherung orientiert sich maßgeblich an folgenden drei Faktoren:

  1. Gesundheitszustand des Versicherten
  2. Alter des Versicherten
  3. Leistungsumfang des Tarifs

Ein Beispiel: Wer jung ist, sich bester Gesundheit erfreut und einen Einsteigertarif wünscht, zahlt grundsätzlich weniger Versicherungsbeiträge als ein Versicherter mittleren Alters in einem Tarif mit Premiumleistungen.

Die privaten Krankenversicherungen bieten oft unterschiedliche Tarifmodelle an. Hier können Privatversicherte zwischen Einsteiger-, Komfort- oder Premium-Schutz wählen. Premiumtarife beinhalten ein sehr umfangreiches Leistungsspektrum, während sich Einsteigertarife weitestgehend an den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen orientieren.

Das kostet eine private Krankenversicherung für gesunde 35-Jährige (unverbindliche Preisbeispiele):

  • Beamte mit 50 Prozent Beihilfeanspruch zahlen durchschnittlich 200 Euro im Monat (Leistungsstufe: Komfort- bis Premiumtarife).
  • Für Angestellte liegen die durchschnittlichen PKV-Tarife bei etwa 400 Euro pro Monat, durch den Arbeitgeberzuschuss zahlen Angestellte in der Regel jedoch nur 200 Euro davon selbst (Leistungsstufe: Komfort- bis Premiumtarife).
  • Selbstständige zahlen im Schnitt etwa 430 Euro im Monat (Leistungsstufe: Einsteiger- bis Komforttarife).

Zur Einordnung der Leistungsstufen: Einsteigertarife = mittleres Leistungsniveau, entspricht in etwa den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Komforttarife = hohes Leistungsniveau, liegt deutlich über dem Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen. Premiumtarife = sehr hohes Leistungsniveau.

Ein schneller und einfacher Wechsel von der privaten Krankenversicherung (PKV) in eine gesetzliche Krankenkasse (GKV) ist nicht möglich.

Angestellte haben die Möglichkeit, zurück in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln, wenn ihr Jahresbruttoeinkommen wieder unter 60.750 Euro – umgerechnet 5.062,50 Euro brutto pro Monat (Stand 2019) – sinkt.

Selbstständige müssen ihre Selbstständigkeit aufgeben und in ein festes Angestelltenverhältnis wechseln, bevor sie sich gesetzlich versichern können. Hierbei ist aber ebenfalls die jährliche Einkommensgrenze zu beachten. Wer älter als 55 Jahre ist, darf nicht mehr in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln.

Für Beamte ist ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung generell ausgeschlossen.

Wer vor seinem Renteneintritt Mitglied in der privaten Krankenversicherung gewesen ist, bleibt als Rentner weiterhin privat versichert. Wer vormals selbstständig war, zahlt auch als Rentner seinen Beitrag selbst.

Wer aber eine gesetzliche Rente bezieht, sollte einen Antrag auf Zuschuss des Rentenversicherungsträgers stellen. Der Zuschuss ersetzt den früheren Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung. Er ist im Regelfall niedriger als der früherer Arbeitgeberanteil und beträgt maximal 50 Prozent der tatsächlichen Kosten für die private Krankenversicherung.

Ein Wechsel in die gesetzliche Krankenkasse ist für Privatversicherte nur bis zu einer Altersgrenze von 55 Jahren möglich, und auch nur unter bestimmten Bedingungen.

Kinder und Ehe- oder Lebenspartner sind in der privaten Krankenversicherung nicht kostenlos mitversichert (anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung). So erhöhen sich die Beiträge für jedes zusätzlich versicherte Kind um etwa 100 Euro im Monat. Pro Erwachsenen sind rund 350 bis 500 Euro monatlich mehr einzurechnen. Angestellte erhalten zu den Beiträgen für Kinder und Ehepartner einen Arbeitgeberzuschuss bis zu 50% des Beitrages.

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