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Geldanlagen im Vergleich: Finden Sie die richtige Anlageform!

Immer mehr Sparer fragen sich, wie sie ihr Geld richtig und sicher anlegen und dabei eine vernünftige Rendite erzielen können. Vom Tagesgeld über Fonds bis hin zu Gold und Immobilien: Planen Sie Ihr Geld zu investieren, haben Sie diverse Möglichkeiten. Bei Verivox erfahren Sie die Unterschiede zwischen kurz-, mittel- und langfristigen Geldanlagen und welche Vor- und Nachteile sie jeweils bieten. Wollen Sie Ihr Geld anlegen, können Sie mit unserem Rechner einfach Depots mit günstigen Gebühren finden und verschiedene Festgeld- und Tagesgeld-Angebote vergleichen.

Inhalt dieser Seite
  1. Was sind Geldanlagen?
  2. So legen Sie Ihr Geld an
  3. Kurzfristige Geldanlagen
  4. Mittelfristige Geldanlagen
  5. Langfristige Geldanlagen
  6. In Immobilien anlegen
  7. Geldanlage in Gold und Rohstoffe
  8. Häufig gestellte Fragen
  9. Festgeldangebote vergleichen
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Was sind Geldanlagen?

Unter Geldanlagen werden alle Objekte, in denen Geld gewinnbringend angelegt wird, verstanden. Dabei vertraut der Anleger sein Geld beispielsweise einer Bank, einer Bausparkasse, einer Fonds- oder einer Versicherungsgesellschaft an. Die Investition von Geldbeträgen hat üblicherweise die Generierung von Gewinnen bzw. einen Wertzuwachs zum Ziel. Sind Sie auf der Suche nach der für Sie besten Geldanlage, sind beim Vergleich der verschiedenen Möglichkeiten folgende Kriterien maßgeblich:

  • Verlustrisiko
  • Rendite (Zins- bzw. Gewinnerträge)
  • Liquidität (Verfügbarkeit)

Da keine Anlageform in all diesen drei Punkten herausragend sein kann, müssen Sie sich entscheiden, worauf Sie am meisten Wert legen. So kann beispielsweise eine besonders sichere Geldanlage mit hohen Zinsen mit einer schlechteren kurzfristigen Verfügbarkeit des angelegten Geldes einhergehen. Prinzipiell gilt zudem: Je höher die Rendite ausfallen kann, desto höher ist in der Regel auch das Risiko.

So legen Sie Ihr Geld an

Bevor Sie in Aktien oder Fonds Geld anlegen können, müssen Sie ein Depot eröffnen. Dabei handelt es sich um ein spezielles Konto, in dem die Wertpapiere verwahrt werden. Je nach Bank bzw. Online-Broker fallen für die Depotführung sowie für jeden Kauf und Verkauf unterschiedliche Gebühren an. Mit der Auswahl eines Wertpapierdepots, welches zu Ihren Handelsgewohnheiten passt, können Sie die Gebühren senken und Ihre Rendite optimieren.

Robo-Advisor

Wollen Sie keinen aktiven Wertpapierhandel betreiben, können Sie mit einem digitalen Robo-Advisor automatisiert Geld anlegen. Der Advisor ermittelt die zu Ihnen passende Anlagestrategie, erstellt ein entsprechendes Portfolio und justiert es bei Veränderungen automatisch nach. Häufig investieren Robo-Advisors in Indexfonds (ETFs). Ein digitaler Vermögensverwalter eignet sich etwa, wenn Sie wenig Erfahrung mit Anlagestrategien haben oder die technische Einrichtung lieber einem Experten überlassen wollen.

Kurzfristige Geldanlagen

Zu den kurzfristigen Geldanlagen zählen zum einen die Sichteinlagen – die täglich verfügbaren Einlagen auf Girokonten. Nur wenige Banken bieten Zinsen für Geld, welches auf dem Girokonto gelagert wird, und meistens sind diese zu niedrig, um die Inflation zu schlagen. Kurze Kündigungsfristen garantieren außerdem folgende Geldanlagen:

  • Das Sparbuch: Die Zinsen sind hier meist sehr niedrig. Anleger können innerhalb von 30 Tagen bis zu 2.000 Euro abheben. Darüber hinausgehende Beträge müssen mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden – andernfalls berechnet die Bank Vorschusszinsen. Diese betragen ein Viertel des gültigen Habenzinssatzes.
  • Das Tagesgeldkonto: Top-Tagesgeld-Zinsen fallen oft höher als Sparbuch-Zinsen aus. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Kontoinhaber jederzeit über das gesamte Guthaben verfügen kann. Der Zinssatz ist, analog zum Sparbuch, variabel und kann sich täglich ändern. Aktuelle Zinsen unterschiedlicher Anbieter lassen sich im Tagesgeld-Festgeld- Vergleich bestimmen.
  • Geldmarktfonds: Geldmarktfonds zählen zu den offenen Investmentfonds. Die Gelder werden in kurzfristige Anleihen, in der Regel mit Laufzeiten zwischen sechs und zwölf Monaten, investiert. In Niedrigzinsphasen zeigen sich Geldmarktfonds, sofern sie mit einem Agio versehen sind, als eher schlechte Lösung. Tagesgelder erwirtschaften bessere Renditen. Dazu kommt, dass der Anleger auch eine Managementgebühr entrichten muss, die bei Tagesgeldern entfällt.
  • Zertifikate: Diese festverzinslichen Wertpapiere zählen heute zu den beliebtesten Produkten bei Bankberatern. Ein Zertifikat ist mit einem Ausgabeaufschlag von rund 1,5 Prozent versehen. Im Gegensatz zu einem Fonds hat es allerdings eine begrenzte Laufzeit, meist zwischen 12 und 18 Monaten. Der Kunde erhält einen garantierten Zins für die Laufzeit. Zertifikate sind mit einer oder mehreren Aktien unterlegt. Erfüllen die Aktien eine bestimmte Voraussetzung, beispielsweise eine Kursobergrenze während der Laufzeit des Zertifikats nicht zu überschreiten, erhält der Käufer noch einen Bonus. Dieser Bonus macht den besonderen Reiz des Zertifikats aus. Allerdings sind diese Papiere häufig so gestrickt, dass der Bonus entfällt. Zertifikate sollten nur von Anlegern erworben werden, welche den Aktienmarkt sehr gut einschätzen können.

Bis auf Geldmarktfonds unterliegen alle hier genannten Anlageformen der Einlagensicherung.

Mittelfristige Geldanlagen

Mittelfristige Geldanlagen haben in der Regel eine Laufzeit von bis zu sieben Jahren. Sie eignen sich für das Zielsparen: Der Anleger weiß, dass er in einigen Jahren einen bestimmten Betrag zur Verfügung haben möchte, und spart auf dieses Ziel hin. Zu den mittelfristigen Geldanlagen zählen:

  • Das Festgeldkonto: Wenn Sie Festgeld anlegen, können Sie es für den vereinbarten Zeitraum nicht verwenden. Die Anlagedauer kann zwischen 30 Tagen und zehn Jahren variieren – je länger, umso höher ist der Zinssatz. Der Nachteil einer längerfristigen Festgeld-Anlage ist, dass der Sparer bei einem Anstieg der Zinsen das Konto nicht vor dem vereinbarten Ablaufdatum auflösen kann. Diese Art der Geldanlage ist zwar sicher, aber die Festlegung verlängert sich oft automatisch um den ursprünglich vereinbarten Zeitraum, wenn keine rechtzeitige Kündigung erfolgt - zum dann gültigen Zinssatz.
  • Sparbriefe: Sie gleichen als Geldanlage einem Festgeld. Sparbriefe können ab einer Höhe von 100 Euro erworben werden und haben eine mehrjährige Laufzeit. Danach laufen sie automatisch aus – sie müssen also nicht gekündigt werden. Die Rückgabe vor Laufzeitende ist nicht vorgesehen. Sie sind nicht an der Börse handelbar.
  • Sparpläne: Bei einem Sparplan kann es sich etwa um vermögenswirksame Leistungen, einen Bausparvertrag oder einen Investmentsparplan handeln. Einige Banken bieten diese Art der Geldanlage mit steigenden Zinsen an. Je länger der Sparvertrag läuft, umso stärker steigen zum Ende hin die Zinsen an. Ein Aktienfonds-Sparplan birgt jedoch das Risiko, dass die Kurse genau dann nachgeben, wenn der Gegenwert benötigt wird.
  • Festverzinsliche Wertpapiere: Diese Wertpapiere können als mittelfristige Anlage betrachtet werden, sofern die Laufzeit die sieben Jahre nicht übersteigt. Die Höhe der Zinsen richtet sich zum einen nach der Dauer der Laufzeit, zum anderen auch nach den Kapitalmarktzinsen und der Bonität des Emittenten. Zu festverzinslichen Wertpapieren zählen Anleihen, Pfandbriefe und Obligationen. Sie werden an der Börse gehandelt und unterliegen Kursschwankungen. Während der Laufzeit schütten sie einen fest vereinbarten Zins aus und werden zum Laufzeitende vom Emittenten zum Kurs von 100 Prozent des Nominalwertes zurückgenommen. Eine Ausnahme bei festverzinslichen Wertpapieren stellen Wandelanleihen dar: Der Emittent hat hier das Recht, den Anleihekäufer auch in Aktien des Unternehmens abzufinden.

Langfristige Geldanlagen

Eine langfristige Geldanlage dient im Vergleich zu kurz- und mittelfristigen Anlagen häufiger dazu, eine zusätzliche Altersvorsorge aufzubauen. Vorzeitig kann der Sparer sie in der Regel nur mit Verlusten auflösen. Zu den klassischen langfristigen Geldanlagen zählen:

  • Kapitallebens- und Rentenversicherungen: Diese gelten als klassische Altersvorsorge. Idealerweise sind die Versicherungen mit Aktienfonds unterlegt, um eine optimale Rendite zu erzielen. Klassische Policen mit Garantien verschwinden immer mehr vom Markt. Dennoch macht die Besteuerung bei Auszahlung diese Anlageform zu einer attraktiven Alternative gegenüber reinen Wertpapieranlagen. Mit der staatlichen Förderung bei der Riester-Rente, der Rürup-Rente und der betrieblichen Altersvorsorge lässt sich die Rendite noch deutlich steigern.
  • Aktien oder Aktienfonds: Wer langfristig Geld anlegen will, hat mit Aktien Aussichten auf hohe Renditen. Ein Blick auf Börsen-Kursentwicklung über mehrere Jahrzehnte zeigt, dass Aktien auch nach einer Kurskorrektur immer nur den Weg nach oben kennen. Dazu kommt, dass sie als sogenannte Sachwertanlagen inflationssicher sind. Aktienkurse werden nicht durch den Kaufpreisverfall beeinflusst. Investoren in Aktien oder Aktienfonds sollten sich aber bei Kauf auf jeden Fall auf eine Anlagedauer von zehn Jahren und mehr einrichten, um eventuelle Kursrückgänge zu überstehen.
  • Indexfonds (ETFs): ETFs sind besonders für Einsteiger interessant, da hier die Managementgebühr entfällt. Sie werden nicht von einem Manager betreut, der eine bestimmte Anlagestrategie verfolgt, sondern bilden automatisch einen Index nach.
  • Festverzinsliche Papiere und Rentenfonds (Fonds mit festverzinslichen Papieren): Diese bieten bei längerer Laufzeit entsprechend attraktive Renditen. Wie bei mittelfristigen Papieren hängen bei dieser Art des Geld-Anlegens die Zinsen von der Laufzeit, dem Kapitalmarktzins und der Bonität des Herausgebers ab.
  • Geschlossene Fonds: Wer auf der Suche nach der besten Geldanlage ohne hohes Risiko ist, sollte geschlossene Fonds meiden. Gerade bei Schiffsfonds trat in der jüngeren Vergangenheit immer wieder der Fall ein, dass die kalkulierte Charter nicht erzielt wurde. Zahlreiche dieser Fonds mussten vorzeitig abgewickelt werden, was zu massiven Verlusten bei den Anlegern führte. Der Zweitmarkt für geschlossene Fonds fällt sehr dünn aus. Ein vorzeitiger Verkauf ist kaum möglich. In der Regel sind die Fonds mit Laufzeiten ab sieben Jahren ausgestattet.

In Immobilien anlegen

Immobilien, häufig auch als „Kaiserweg der Geldanlage“ bezeichnet, setzen definitiv eine lange Haltedauer voraus, um bei Verkauf einen entsprechenden Gewinn zu erzielen. Auf der anderen Seite investiert mancher Anleger in Immobilien, ohne Verkaufsabsichten zu haben. Entweder soll die Immobilie im Alter als lastenfreie Wohnung dienen oder der Mietertrag die Rente aufbessern. Der Vorteil von Immobilien liegt darin, dass sie als Sachwerte inflationsresistent sind. Auch die Miete kann immer wieder angepasst werden. Kritisch wird es jedoch, wenn der Eigentümer kurzfristig verkaufen muss. Der Verkaufserlös kann bei einem zeitweise schwächelnden Markt unter dem Verkaufspreis liegen.

Wichtig:

Wie bei jeder Geldanlage, die Sie in Ihrem Vergleich betrachten können, gilt auch im Fall von Immobilien: Setzen Sie nur auf ein einzelnes Objekt, gibt es keine Risikoverteilung. Kommt es zu einem Verlustgeschäft, riskieren Sie daher Ihre gesamte Investition. Darüber hinaus ist beim Kauf einer Immobilie in vielen Fällen das gesamte Vermögen in der Kapitalanlage gebunden. Da ein Wertzuwachs in der Regel nur langfristig erfolgt, ist ein kurzfristiger Anlagehorizont bei Immobilien nicht sinnvoll.

Geldanlage in Gold und Rohstoffe

„Ein Drittel Geld, ein Drittel Gold, ein Drittel Immobilien“ lautete die Devise der Kaufleute im späten 19. Jahrhundert. Gold hat allerdings den Nachteil, dass es keine laufenden Erträge generiert. Es gilt als Sicherungsinstrument gegenüber inflatorischen Tendenzen, allerdings können mit einem Kursanstieg auch Gewinne erzielt werden. Gold kann sowohl in physischer Form als auch in Form von Zertifikaten erworben werden. Investmentfondsgesellschaften bieten darüber hinaus zudem spezielle Fonds an, welche in Unternehmen aus der Goldwirtschaft investieren.

Wollen Sie Ihre Geldanlagen breit streuen und Rohstoffe in Ihr Portfolio aufnehmen, haben Sie neben Gold noch einige andere Möglichkeiten. Der Markt für Rohstoffe unterteilt sich in folgende Segmente:

  • Edelmetalle, z.B. Gold, Silber, Platin und Palladium
  • Industriemetalle, z.B. Stahl, Zink und Aluminium
  • Energieressourcen, z.B. fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdgas und Erdöl, erneuerbare Energien
  • Agrarressourcen, z.B. Rindfleisch und Kakao
  • Viehwirtschaft, z.B. Mastrind und Magerschwein

Der Handel mit Rohstoffen bietet langfristig einen guten Schutz vor der Inflation. Dennoch ist diese Geldanlage nicht risikofrei, denn kurzfristig kann es mitunter zu hohen Verlusten kommen. Im Falle von Gold lässt sich das beispielsweise damit erklären, dass dieser Rohstoff generell als sichere Wertanlage betrachtet wird. In Krisenzeiten kann daraus resultieren, dass massenhaft Gold angekauft und verkauft wird, woraus sich mitunter starke Preisschwankungen ergeben. Wollen Sie Ihr Geld in Gold oder anderen Rohstoffen anlegen, sollten Sie sich keine schnellen Gewinne erhoffen. Es handelt sich hierbei um eine langfristige Geldanlage.

Häufig gestellte Fragen

Grundsätzlich wird auf Zinserträge gemäß dem Einkommensteuergesetz die sogenannte Abgeltungsteuer erhoben. Die Abgeltungsteuer wird von Ihrer Bank an das zuständige Finanzamt überwiesen. Ob für Ihre Zinserträge Steuern abgeführt werden, ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

Sparerpauschbetrag und Freistellungsauftrag

Steuerfrei bleibt der Sparerpauschbetrag in Höhe von 801 Euro pro Person. Ehegatten, die zusammen veranlagt werden, können einen Betrag von 1602 Euro geltend machen. Der Sparerpauschbetrag definiert die Höchstgrenze für steuerfrei zu vereinnahmende Zinserträge. Voraussetzung ist jedoch, dass Sie einen „Freistellungsauftrag für Kapitalerträge“ bei Ihrer Bank eingereicht haben. Der Sparerpauschbetrag kann auf verschiedene Anlagen gesplittet werden. Dazu müssen Anleger einen Freistellungsauftrag bei jeder Bank stellen, bei der sie Anlagen führen. Allerdings darf die Summe der Freistellungsaufträge den maximalen Sparerpauschbetrag von 801 Euro pro Person bzw. 1602 Euro für gemeinsam veranlagte Eheleute nicht überschreiten.

Nichtveranlagungsbescheinigung

Wer aufgrund eines geringen Jahreseinkommens von der Zahlung der Einkommensteuer befreit ist, kann auch ohne Freistellungsauftrag Zinsgewinne steuerfrei beziehen. Nach Vorlage einer Nichtveranlagungsbescheinigung bei der Bank werden alle Zinsgewinne steuerfrei ausgeschüttet. Dabei ist es irrelevant, wie hoch die Zinserträge ausfallen. Die Nichtveranlagungsbescheinigung kann beim zuständigen Finanzamt beantragt werden und ist 36 Monate gültig, längstens jedoch so lange, wie die Einkommensverhältnisse unverändert bleiben.

Tagesgeld- und Festgeldkonten sind nicht zum Zahlungsverkehr zugelassene Konten. Einzahlungen und Verfügungen sind lediglich über ein Gegenkonto – das sogenannte Referenzkonto – möglich. Das Referenzkonto ist in der Regel ein Girokonto. Weitere Informationen finden Sie unter Referenzkonto.

Die meisten Banken bieten Tages- und Festgeldkonten für Minderjährige an. Für einen Vertragsabschluss ist allerdings das Einverständnis der Erziehungsberechtigten erforderlich. Die Legitimation zur Kontoeröffnung erfolgt für die gesetzlichen Vertreter anhand des Personalausweises oder des Reisepasses, für den Minderjährigen anhand des Kinderausweises, des Reisepasses oder der Geburtsurkunde. Bei einigen Onlinebanken und Onlineprodukten ist ein Vertragsabschluss erst nach Erreichen der Volljährigkeit möglich.

Vom Zinseszins spricht man, wenn die in einem bestimmten Zeitraum erwirtschafteten Zinsen innerhalb der nächsten Abrechnungsperiode kapitalisiert und mit verzinst werden - also ihrerseits eine Rendite erwirtschaften (Zins auf Zinsen). Wer angelaufene Zinsen also regelmäßig der Geldanlage zuschlägt, profitiert vom Zinseszinseffekt und steigert so seinen Gewinn.

Das Wertpapierdepot ist ein spezielles Konto, das für den Handel und die Verwahrung von Wertpapieren gedacht ist. Wer Aktien, Fonds oder Anleihen kaufen und verlaufen will, benötigt ein solches Depotkonto.

Wenn sie sich im Depot-Vergleich für ein passendes Angebot entschieden haben, funktioniert die Depoteröffnung in drei einfachen Schritten:

  • Schritt 1: Zuerst geben Sie auf der Seite Ihres Depotanbieters Ihre Daten ein. Sie erhalten einen Antrag auf Depoteröffnung per Post oder E-Mail, den Sie unterschreiben müssen.
  • Schritt 2: Banken sind verpflichtet, vor der Depoteröffnung Ihre Identität zu überprüfen. Im Rahmen des PostIdent-Verfahrens können sich legitimieren, indem Sie sich in der nächsten Postfiliale ausweisen. Bei einigen Anbietern können Sie sich auch ganz bequem von zu Hause aus im Rahmen eines Video-Chats legitimieren (VideoIdent).
  • Schritt 3: Nach erfolgreicher Legitimation schicken Sie den unterschriebenen Antrag an Ihre Depotbank zurück und Ihr Wertpapierdepot wird eröffnet.

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