Kreditkarten-Vergleich 08/2026: Kreditkarte finden
- Mehr als 50 Kreditkarten im Vergleich
- Schnell Bonus- und Rabattpakete finden
- Bequem mit wenigen Eingaben
Verivox ist Preis-Champion und Branchensieger
Zum neunten Mal in Folge haben die Tageszeitung Die Welt und die Beratungs- und Analysegesellschaft ServiceValue den Titel Preis-Champion in Gold an Verivox vergeben. Damit ist Verivox auch 2025 die Nr. 1 der Vergleichsportale. Bereits in den Jahren 2017 bis 2024 haben die Heidelberger in der Gesamtwertung den bestmöglichen Status in Gold erreicht.
Verivox-Kunden: 95 Prozent positive Bewertungen auf Trustpilot
4,8 von 5 möglichen Sternen. Damit erzielt Verivox auf dem Kundenbewertungsportal Trustpilot das Prädikat "Hervorragend" im so genannten Trust Score. Fast 50.000 Kunden haben hier schon die Services von Verivox bewertet und ihre Erfahrungen geschildert – 95 Prozent davon positiv. Dabei stammen fast alle Bewertungen von Kunden, die über Verivox ihren Anbieter gewechselt haben und von Verivox eine entsprechende Einladung zur Abgabe einer Bewertung erhalten haben. Die restlichen Bewertungen stammen aus so genannten organischen Bewertungen, die jeder hinterlassen kann, oder aus Weiterleitungen zu Trustpilot von unserer Homepage.
Zu den Auszeichnungen
- Was ist eine Kreditkarte?
- Wofür eignet sich eine Kreditkarte?
- Voraussetzung für eine Kreditkarte
- Arten von Kreditkarten
- Hilfe bei Kartenverlust
Das Wichtigste in Kürze
- Kreditkarten sind ein praktisches und weltweit akzeptiertes Zahlungsmittel. Sie eignen sich zum Bezahlen im Ausland, für Online-Einkäufe sowie zum Vorstrecken von Zahlungen und Kautionen.
- Kreditkarten gibt es von verschiedensten Banken und Anbietern, Mastercard oder Visa sind dabei die häufigsten Lizenzgeber. Kreditkarten unterscheiden sich nach Konditionen, Verrechnung und verschiedensten Zusatzleistungen wie etwa Versicherungen.
- Kostenlose Kreditkarten sind oft eine geeignete Lösung bei gelegentlichem Bedarf. Bei häufigen Reisen oder Kartenzahlungen kann sich eine gebührenpflichtige Karte mit attraktivem Leistungsumfang lohnen.
- Mit dem Kreditkarten-Vergleich von Verivox finden Sie schnell heraus, welche die günstigste und beste Kreditkarte für Ihre Zwecke ist. Dank zahlreicher Filter geht das ganz einfach.
Kreditkarte beantragen mit Verivox: So einfach geht's
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Nutzen Sie die zahlreichen Filter, um eine Karte mit passendem Kosten- und Leistungsprofil zu finden. Achten Sie insbesondere auf die Jahresgebühren, Kosten für Transaktionen im In- und Ausland, die Zinsen für Ratenzahlung. Filtern Sie auch nach Versicherungen oder Bonusprogrammen.
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Nach Auswahl der Kreditkarte werden Sie für Ihren Antrag direkt zur Website des Anbieters weitergeleitet. Abgefragt werden Personendaten sowie Angaben zu Beruf und Einkommen. Oft können Sie auch das gewünschte monatliche Limit Ihrer Karte angeben. Letztlich kommt dieses aber immer auf die Bonität an.
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Damit Ihr Anbieter Antrag und Bonität prüfen kann, müssen Sie noch Ihre Identität anhand eines gültigen Ausweises nachweisen. Folgen Sie dazu der Anleitung des Anbieters. Meistens lässt sich dieser Schritt bequem online erledigen. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie Ihre Kreditkarte per Post.
Es gibt dauerhaft kostenlose Kreditkarten ohne Kontobindung wie die "Genialcard" (Visa) der Hanseatic Bank oder die Visa-Kreditkarte der Bank Norwegian. Sie sind nicht nur im Alltag nützlich, sondern dank kostenloser Barabhebungen und gebührenfreien Zahlungen im Ausland zugleich perfekte Urlaubsbegleiter.
Wichtiger Tipp: Entscheiden Sie sich für eine Karte, bei der Sie die vollständige Abbuchung sämtlicher Umsätze einstellen können. Denn wer zum Monatsende nur einen Teilbetrag begleicht, muss auf den Rest hohe Zinsen zahlen.
Datum: 21.07.2026
Was ist eine Kreditkarte?
Eine Kreditkarte ist ein bargeldloses Zahlungsmittel, das gegenüber klassischen Girocards (EC-Karten) die Vorteile weltweiter Akzeptanz und im Regelfall verzögerter Abbuchung bietet. Die Bezahlung per Kreditkarte funktioniert mittels einer meist 16-stelligen Kreditkartennummer. Darüber hinaus werden Ihr vollständiger Name, eine 3-stellige Prüfnummer sowie das Ablaufdatum benötigt. Dank der NFC-Funktion der allermeisten Kreditkarten können Sie im stationären Handel auch bequem kontaktlos bezahlen. Zur Bargeldabhebung an Geldautomaten haben Kreditkarten ähnlich wie Girokarten zusätzlich eine 4-stellige PIN.
Zuständig für die Abwicklung der Transaktionen sind die Kartenlizenzgeber wie Mastercard, Visa, American Express oder Diners Club. Nach der Autorisierung überweist die Organisation dem Zahlungsempfänger das Geld auf sein Bankkonto und stellt Ihnen den Betrag in Rechnung.
Gut zu wissen: Kreditkarten sind nicht an ein bestimmtes Girokonto gebunden, was Ihnen die freie Wahl beim Anbieter lässt. Unabhängig von Ihrer Hausbank können Sie sich also die Kreditkarte aussuchen, die die besten Konditionen und Bonusleistungen bietet.
Zwecke und Vorteile einer Kreditkarte
Während die Bankkarte Ihres Girokontos vor allem für alltägliche Transaktionen im Inland gedacht ist, eignen sich Kreditkarten insbesondere für das Bezahlen im Ausland und das Vorstrecken größerer Ausgaben. Verglichen mit Girokarten bieten Kreditkarten folgende Vorteile:
- Weltweite Akzeptanz: Mit einer Kreditkarte können Sie weltweit bezahlen und Bargeld abheben. Denn anders als die IBAN einer klassischen Girocard werden 16-stellige Kreditkartennummern auch außerhalb des europäischen SEPA-Zahlungsraums problemlos akzeptiert. Im Ausland fallen bei Kreditkartenzahlungen häufig gar keine oder deutlich günstigere Gebühren an als beim Gebrauch der EC-Karte.
- Kreditfunktion durch erweitertes Limit: Während Girocard-Umsätze immer direkt vom Konto abgebucht werden, bieten Kreditkarten in der Regel verzögerte Abbuchungen, Zahlen auf Rechnung oder sogar Ratenzahlung. Bis zu einem gewährten Limit können Sie mit Kreditkarte bezahlen, selbst wenn Ihr Kontostand die Summe derzeit nicht zulässt. Eine Kreditkarte kann also auch Ihren monatlichen Spielraum erhöhen.
- Reservierungs- und Kautionsfunktion: Mit der Kreditkarte lassen sich Kautionen hinterlegen, was insbesondere bei Mietwagenbuchungen, Unterkunfts- und Restaurantreservierungen erforderlich sein kann. Auf der Kreditkarte vorgemerkte Beträge werden erst dann abgebucht, wenn Sie die Leistung tatsächlich beanspruchen oder etwa gegen die Kautionsbedingungen verstoßen.
- Attraktive Zusatzleistungen: Bei Kreditkarten hat sich ein großes Spektrum an Bonusleistungen etabliert, die sich am Nutzerbedarf orientieren. So gibt es für Vielreisende etwa spezielle Kreditkarten mit inkludierter Auslandskrankenversicherung oder Meilensammelprogramme. Andere Kreditkarten fokussieren sich auf Shopping-Vorteile wie beispielsweise Cashbacks.
Voraussetzung für eine Kreditkarte
Die Grundvoraussetzungen zur Beantragung einer Kreditkarte sind Volljährigkeit, ein Wohnsitz sowie ein Girokonto in Deutschland und der Nachweis eines gültigen Ausweisdokuments. Bei Charge- und Revolving-Karten mit Kreditrahmen wird auch eine positive Bonitätsprüfung vorausgesetzt. Je besser die Bonitätsbewertung ausfällt, desto höher kann Ihr Kreditkartenlimit sein.
Für eine gute Bonitätsprüfung sind insbesondere ein regelmäßiges und ausreichendes Einkommen ausschlaggebend. Bei den meisten Banken und Kartenanbietern ist auch eine Schufa-Abfrage Bestandteil der Prüfung. Wie viel Gewicht der Schufa-Score bei der Bewilligung hat, ist unterschiedlich. Manche Anbieter verzichten sogar ganz auf eine Schufa-Prüfung. Wichtig: Anträge und Abschlüsse von Kreditkarten werden jedoch immer in Ihrer Schufa-Historie vermerkt und beeinflussen Ihren Bonitäts-Score.
Welche Kreditkartentypen gibt es?
Bei Kreditkarten unterscheidet man in erster Linie zwischen "echten Kreditkarten" wie Charge Cards und Revolving Cards mit Kreditrahmen und Debit- sowie Prepaid-Karten ohne Kreditfunktion. Die nachfolgende Tabelle stellt die gängigen Arten von Kreditkarten und ihre Vor- und Nachteile gegenüber.
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Kreditkartentyp
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Funktionsweise
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Vorteile
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Nachteile
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|---|---|---|---|
| Charge Card | Bei einer Charge Card vereinbaren Sie ein monatliches Kreditkartenlimit. Alle gesammelten Umsätze werden dann zu einem festen Termin zum Ende des Monats automatisch vom hinterlegten Girokonto abgebucht. Charge-Kreditkarten sind mit einer Vielzahl an Zusatzservices verfügbar. | ✔️ Kreditlimit je nach Bonität ✔️ Höchste Akzeptanz |
❌ Automatische Abbuchung erfordert Kontodeckung |
| Revolving Card | Bei einer Revolving-Kreditkarte erhalten Sie eine gesammelte monatliche Rechnung mit Zahlungsziel, wobei in der Regel auch flexible Teilzahlung möglich ist. Bei Revolving Cards gibt es eine große Vielfalt an Zusatzleistungen für Reisen und Shopping. | ✔️ Kreditlimit je nach Bonität ✔️ Teil- und Ratenzahlungen ✔️ Höchste Akzeptanz |
❌ Risiko der Versäumnis ❌ Oft hohe Zinsen bei Aufschub |
| Debit Card | Debitkarten sind die modernen Nachfolger der EC-Karte. Eine zusätzliche 16-stellige Kreditkartennummer erlaubt barrierefreies Zahlen online und im Ausland. Alle Transaktionen werden jedoch direkt verbucht, es gibt keinen Zahlungsaufschub. | ✔️ Direkte Abbuchung ✔️ Überblick der Ausgaben ✔️ Auch bei geringer Bonität |
❌ Kein Kreditlimit ❌ Ungeeignet für Kautionen ❌ Weniger Bonus-Leistungen |
| Prepaid Card | Eine Prepaid-Kreditkarte kann man nur bezahlen, wenn man vorher entsprechendes Guthaben aufgeladen hat. Ansonsten bietet sie Auslands- und Online-Funktionen wie echte Kreditkarten. | ✔️ Selbstkontrolle ✔️ Auch bei geringer Bonität |
❌ Kein Kreditlimit ❌ Weniger Bonus-Leistungen |
Worauf sollte man bei einer Kreditkarte achten?
Gold oder Platin, Mastercard oder Visa, mit oder ohne Jahresgebühr? Wer eine Kreditkarte benötigt, gerät bei der Vielzahl an Anbietern, verschiedenen Konditionen und Zusatzleistungen schon mal ins Straucheln. Auf diese Kriterien und Konditionen kommt es bei einer Kreditkarte wirklich an:
Die wichtigsten Konditionen
- Jahresgebühr: Kostenlose Kreditkarten sind immer dann eine geeignete Wahl, wenn nur gelegentlicher Bedarf besteht – etwa für Online-Einkäufe oder den Jahresurlaub. Vielnutzer sollten auch gebührenpflichtige Karten erwägen, denn diese bieten häufig bessere Konditionen im Ausland oder individuelle Leistungspakete.
- Transaktionsgebühren: Achten Sie genau darauf, für welche Transaktionen Gebühren anfallen. Oft ist nur das Bezahlen per Kreditkarte kostenlos, während beim Abheben von Bargeld Gebühren erhoben werden – meistens zwischen 2 und 4 Prozent der ausgezahlten Summe.
- Gebühren im Ausland: Wer gerne reist, sollte besonders auf günstige Kreditkartenkonditionen im Ausland achten. Zahlungen im Inland und Euro-Raum sind meistens gratis. Bei Fremdwährungen fallen teils Gebühren von 1 bis 2 Prozent an. Auch bei Wechselkursen kann es zu Mehrkosten kommen. Durch die Wahl einer passenden Kreditkarte lassen sich Kosten im Ausland vermeiden.
- Konditionen bei Teilzahlung: Wem es bei der Kreditkarte vor allem um mehr finanziellen Spielraum geht, sollte auf die Zinsen bei Teil- und Ratenzahlungen achten. Häufig liegen die Zinsen im zweistelligen Bereich und sind somit deutlich höher als beim Dispo oder einem Ratenkredit.
- Versicherungspakete: Klassische Zusatzleistungen bei Kreditkarten sind Reisepolicen wie Auslandskrankenversicherungen und Reiserücktrittsversicherungen. Die Jahresgebühr ist dann häufig günstiger als eine separate Versicherung. Bevor Sie zugreifen, sollten Sie jedoch Versicherungsdetails und Bedarf prüfen. Wer bereits günstig versichert ist oder nur selten verreist, kann sich die Kosten womöglich sparen.
- Cashbacks, Punkte und Meilen: Kreditkarten bieten Cashback-Programme an, bei denen Sie einen Prozentsatz Ihrer Kartenumsätze zurückerstattet bekommen – meist zwischen 0,5 und 5 Prozent. Bonusprogramme mit Punkten oder Meilen können sich bei häufiger Kreditkartenzahlung ebenfalls lohnen.
Nebensächliche Kriterien
- Lizenzgeber: Ob Sie eine Kreditkarte von Mastercard oder Visa entscheiden, ist vor allem Geschmacksache. In der Praxis haben beide fast gleich viele Akzeptanzstellen, wobei Visa in den USA leicht vorne liegt. Statt auf den Kartenlizenzgeber sollten Sie vor allem auf die Konditionen der herausgebenden Bank achten. Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis sollte immer im Vordergrund stehen.
- Silber, Gold und Platin: Lassen Sie sich nicht zu sehr von den farblichen Einstufungen von Kreditkarten beeinflussen. Diese dienen vor allem Marketing-Zwecken und sind nicht geschützt – die Grenzen sind schwimmend und unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter. Während es sich bei silbernen und goldenen Kreditkarten meistens um günstige Einstiegs- und Basisprodukte handelt, richten sich schwarze oder Platin-Karten eher an bonitätsstarke Vielnutzer. Premium-Karten bieten zwar exklusive Zusatzleistungen, sind aber oft mit deutlich höheren Gebühren oder Mindestkartenumsätzen verbunden.
Mindestentgeld beim abheben vermeiden
Durchschnittlich fallen 5,44 € (Juli 2026) Mindestentgelt an, wenn man mit der Kreditkarte am eigenen Geldautomaten abhebt. Um solche hohen Gebühren zu vermeiden und eine kostengünstigere Kreditkarte zu finden, lohnt sich ein Blick in den Verivox-Kreditkartenvergleich. Dort können Sie verschiedene Anbieter und deren Konditionen transparent vergleichen und eine Karte wählen, die besser zu Ihren Bedürfnissen und Ihrem Nutzungsverhalten passt.
Quelle:Bafin
Welche Kreditkartenanbieter gibt es?
Die allermeisten Banken und Anbieter vergeben Kreditkarten der Lizenzgeber Mastercard oder Visa. Kreditkarten von American Express und Diners Club werden hingegen in erster Linie von den Kartenlizenzgebern direktvermarktet.
Mastercard und Visa
Die beiden US-amerikanischen Kartenlizenzgeber Mastercard und Visa dominieren den globalen Kreditkartenmarkt. Durch mehr als 100 Millionen Akzeptanzstellen in über 200 Ländern sind Kreditkarten von Visa und Mastercard fast überall nutzbar, wobei es für Nutzer kaum Unterschiede zwischen den beiden Marken gibt. Beide bieten ein breites Spektrum von kostenlosen Basis- bis hin zu nischigen Premiumkreditkarten an. Die Konditionen hängen in erster Linie vom Kartenanbieter ab. Dabei kann es sich um klassische Banken und Sparkassen, Online-Finanzdienstleister oder auch Unternehmen und Organisationen wie Lufthansa oder ADAC handeln.
American Express und Diners Club
Die deutlich weniger vertretenen Direktanbieter American Express und Diners Club sprechen gezielt ein kaufkräftiges Publikum, Geschäftskunden und Vielreisende an. Kreditkarten von American Express, auch "Amex genannt", und Diners Club sind tendenziell mit höheren Kosten verbunden. Je nach Produkt wird eine ausgezeichnete Bonität oder ein monatlicher Mindestumsatz vorausgesetzt. American Express und Diners Club werden daher häufig mit Prestige verbunden und bieten exklusive Zusatzleistungen in den Bereichen Luxus-Handel, Premium-Reisen und Gastronomie.
Richtiger Umgang mit Kreditkarten
Immer wieder gibt es Nachrichten über Kreditkartenbetrug und Datenklau im Internet, bei dem die Kreditkartendaten in falsche Hände geraten können. Daher ist es für Karteninhaber sinnvoll, online nur über verschlüsselte SSL-Verbindungen, deren URL (Internet-Adresse) mit „https“ beginnt, einzukaufen. Zusätzliche Sicherheit bieten Prepaid-Karten, denn hier ist die Höhe des Einkaufs immer auf das momentane Guthaben beschränkt. Mastercard und Visa haben speziell für Internet-Einkäufe die sicheren Bezahlsysteme Mastercard Identity Check (SecureCode) und Verified by Visa entwickelt.
Besteht Verdacht auf einen Karten-Missbrauch oder wurde die Karte gestohlen, so sollten Karteninhaber die Kreditkarte schnellstmöglich sperren lassen. Dazu ist ein Anruf bei der Sperr-Hotline des Kreditkarten-Emittenten nötig.
Kreditkarten, die kontaktloses Bezahlen per NFC ermöglichen, können bei Verlust besonders einfach missbraucht werden, da sie Einkäufe ohne PIN und Unterschrift erlauben. Hier hilft nur möglichst schnelles Sperren. Um die Gefahr zu begrenzen, können Kunden einerseits nur geringfügige Summen kontaktlos begleichen. Andererseits verlangen einige Anbieter nach drei derartigen Bezahlvorgängen eine erneute PIN-Eingabe.
Ein weiteres Risiko ist die Kreditkartenschuldenfalle. Ohne Kostenkontrolle kann die Bezahlung mit Zahlungsziel zur Überschuldung führen. Ist auf der Karte eine hohe offene Kreditsumme entstanden, kann eine Umschuldung auf einen Ratenkredit sinnvoll sein. Einerseits ist die Ratenzahlung übersichtlich und planbar, andererseits sind die Zinsen meist günstiger. Um die Gefahr der Überschuldung zu umgehen, eignet sich die Prepaid-Card, mit der diese unmöglich ist.
Kreditkarte verloren: Was jetzt?
Die Beliebtheit der Kreditkarte als Zahlungsmittel hängt auch mit der Sicherheit zusammen. Wenn die Kreditkarte gestohlen wird oder verloren geht, ist das Missbrauchsrisiko gering, weil für den Einsatz die Geheimzahl notwendig ist . Diese sollten sich Karteninhaber stets auswendig merken und niemals auf einen Zettel im Geldbeutel mitführen. Wird die Karte – etwa zusammen mit einer gefälschten Unterschrift an einem Zahlungsterminal – vor der Sperrung missbräuchlich verwendet, haftet der Inhaber mit maximal 50 Euro.
Beim Verlust sollten Sie unverzüglich die Karte sperren lassen. Dazu können Sie telefonisch die herausgebende Bank kontaktieren oder den Sperr-Notruf unter 116 116 anrufen. Kunden von American Express rufen die Notruf-Nummer 069 / 9797 2000 an, bei Diners Club lautet die Notruf-Nummer 069 / 900 150 135. Die Notruf-Nummer sollten Sie in Ihrem Handy abspeichern, um im Ernstfall schnell reagieren zu können.
Für den Fall, dass Sie Ihre Kreditkarte verlieren, nehmen Sie mehrere Zahlungsmittel auf Reisen mit. Wenn Sie zwei Kreditkarten besitzen, bewahren Sie eine Kreditkarte immer separat auf, zum Beispiel im Safe Ihres Hotels. Es ist auch ratsam, immer etwas Bargeld in der Landeswährung bei sich zu führen. Auf diese Weise sind Sie flexibler und auf etwaige Notfälle vorbereitet.
Häufig gestellte Fragen
Eine Kreditkarte kann auf unterschiedliche Weise Kosten verursachen. Viele Banken verlangen eine Jahresgebühr dafür, dass sie ihren Kunden eine Kreditkarte zur Verfügung stellen. 20 bis 40 Euro pro Jahr sind bei Filialbanken durchaus üblich. Auch das Geldabheben am Automaten mit der Kreditkarte ist nicht immer kostenfrei – insbesondere im Ausland.
Bei der Nutzung der Kreditkarte außerhalb der Euro-Zone kann außerdem ein zusätzliches Auslandseinsatzentgelt berechnet werden. Auch die Banken selbst müssen ein Entgelt für die Umrechnung einer Fremdwährung bezahlen und geben diese Kosten oft an ihre Kunden weiter.
Bei einer Kreditkarte mit Teilzahlungsfunktion (Revolving-Kreditkarte) können außerdem Zinszahlungen auf Sie zukommen. Meistens ist bei diesen Karten nur der Zeitraum bis zur Abrechnung zinsfrei. Danach zahlen Sie Zinsen auf noch nicht beglichene Kreditkartenumsätze.
In unserem Kreditkarten-Vergleich finden Sie einfach und schnell Kreditkartenangebote, die ohne Jahresgebühren auskommen und Ihnen kostenfreie Bargeldabhebungen im In- und Ausland ermöglichen.
Bei sogenannten Charge-Kreditkarten werden die Umsätze monatlich abgerechnet und dann vom Referenzkonto abgebucht. Bis zur Abrechnung werden Ihnen keine Zinsen in Rechnung gestellt.
Revolving-Kreditkarten bieten Ihnen einen Kreditrahmen. Ebenso wie Charge-Karten werden sie monatlich abgerechnet. Sie müssen aber nur einen Teil der ausstehenden Rechnung sofort bezahlen. Die verbleibende Summe können Sie zu einem späteren Zeitpunkt in mehreren Teilzahlungen abbezahlen. Bis zur vollständigen Zahlung werden Zinsen auf den noch ausstehenden Betrag fällig. Sie können Ihre Rechnung aber auch komplett in einer Summe begleichen. Dann werden Ihnen keine Zinsen berechnet, denn bis zur Abrechnung sind die Kreditkartenumsätze auch bei einer Revolving-Karte zinsfrei.
Bei Debitkarten erfolgt ein sofortiger Einzug der Kreditkartenumsätze vom hinterlegten Referenzkonto. Sie funktioniert also ganz ähnlich, wie Sie es von der Girocard (früher: EC-Karte) kennen.
Prepaid-Kreditkarten sind ein Sonderfall. Sie sind nicht mit einem Konto verknüpft. Sie müssen vor Gebrauch Guthaben auf die Karte laden, um mit ihr bezahlen zu können. Ist das Guthaben verbraucht, können Sie die Karte nicht mehr zum Bezahlen verwenden.
Über die Filtereinstellungen im Kreditkarten-Vergleich können Sie gezielt nach Angeboten mit der von Ihnen bevorzugten Zahlungsart suchen.
Um eine Kreditkarte nutzen zu können, benötigen Sie ein Referenzkonto, von dem Ihre Kreditkartenumsätze abgebucht werden. Vor allem viele Direktbanken bieten dauerhaft kostenfreie Kreditkarten als attraktive Zugabe zu ihrem eigenen Girokonto an. Die gebührenfreie Karte erhalten Sie nur, wenn Sie auch ein Girokonto bei der Bank eröffnen. Dieses Konto dient dann auch als Referenzkonto für die Kreditkarte. Auch bei vielen Filialbanken sind Classic- oder Gold-Kreditkarten Bestandteil der unterschiedlichen Kontomodelle.
Es gibt aber auch Banken, die jedes beliebige Girokonto in Deutschland als Referenzkonto für ihre Kreditkarte akzeptieren. In unserem Kreditkarten-Vergleich können Sie gezielt nach Kreditkarten ohne Girokonto suchen.
Den Verfügungsrahmen Ihrer Kreditkarte legt Ihre Bank fest, allerdings können Sie ihn in gemeinsamer Absprache auf Ihre Bedürfnisse anpassen lassen. Dabei wird die Bank immer Ihre Bonität berücksichtigen. Gutverdiener können über höhere Summen verfügen als Verbraucher mit einem niedrigeren Einkommen.
Sobald Sie den Verlust bemerken, sollten Sie die Kreditkarte sperren lassen. Der zentrale Sperrnotruf ist jederzeit erreichbar – aus Deutschland über die Rufnummer 116 116 und aus dem Ausland über die Rufnummer +49 116 116.
Einen Diebstahl Ihrer Kreditkarte sollten Sie immer bei der Polizei anzeigen. Informieren Sie außerdem Ihre Bank über den Kartenverlust. In der Regel erhalten Sie dann innerhalb von 1 bis 3 Werktagen eine neue Kreditkarte.
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