Host/Server

In der Informationstechnik bezeichnet der Begriff „Host“ (engl. Gastgeber) den Hauptcomputer in einem Netzwerk. Er stellt den anderen Computern im Netzwerk, den sogenannten Clients, Dienste zur Verfügung. Häufig wird für „Host“ heute auch der Begriff „Server“ (engl. Diener) verwendet. Ein Server ist ein Programm, welches auf dem Host-Computer installiert ist. Der Server wartet auf die Kontaktaufnahme eines Clients, um eine bestimmte Dienstleistung für ihn zu erfüllen.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Geschichte und Herkunft des Begriffs
  3. Server-Typen und Protokolle für Datenaustausch
  4. Je mehr Server, desto stabiler
  5. Verwandte Themen
  6. Weiterführende Links
  7. Jetzt DSL-Angebote vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Ausdruck „Host“ stammt aus den 1960er Jahren und damit aus der Zeit der Großrechner.
  • Das Internet besteht aus unzählbar vielen Webseiten, die von Servern mittels des Hypertext Transfer Protocols (HTTP) an die Web-Clients übertragen werden.
  • Ein Server läuft entweder permanent oder wird erst auf Anfrage eines Clients gestartet.

Geschichte und Herkunft des Begriffs

Der Ausdruck „Host“ stammt aus den 1960er Jahren und damit aus der Zeit der Großrechner. Damals bestanden Computersysteme meist aus einem zentralen Hauptcomputer, dem Host, und mehreren Terminals, die die Endgeräte für die Benutzer darstellten. Der Host beherbergte alle Daten, während die Terminals nur zur Ein- und Ausgabe dienten.

Der häufig synonym benutzte Ausdruck „Server“ ist jünger und kam gemeinsam mit dem Personal Computern (PC) auf. Die Computer-Netzwerke veränderten sich Ende der 80er insofern, als dass die Großrechner zunehmend verschwanden und durch viele einzelne PCs ersetzt wurden. Für die Vernetzung dieser Rechnerklasse suchte man eine alternative Bezeichnung, in Abgrenzung von den bestehenden Großrechner- bzw. Host-basierten Netzwerken. Da jeder PC ein für sich geschlossenes System darstellt, wurden die Hosts nun als Server bezeichnet. Als Kombination von Hardware und Software stellen sie im Wesentlichen den anderen PCs im Netzwerk zentrale Leistungen zur Verfügung. Zu den bekanntesten Server-Herstellern zählen heute Hewlett Packard (HP) und IBM.

Server-Typen und Protokolle für Datenaustausch

Die Kommunikation in einem großen Netzwerk – und somit auch im Internet – erfolgt üblicherweise nach dem Client-Server-Modell. Server verwalten Daten und Programme (Fileserver) oder ermöglichen den Zugriff auf Datenbestände über ein Datenbank-Managementsystem (Datenbankserver). Der bekannteste aller Server dürfte der Webserver sein. Er dient zur Publikation von Dokumenten im Internet oder Intranet, den sogenannten Webseiten.

Das Internet besteht aus unzählbar vielen Webseiten, die von Servern mittels des Hypertext Transfer Protocols (HTTP) an die Web-Clients übertragen werden. Der Begriff „Web Client“ bezeichnet Internetbrowser, wie beispielsweise der Internet Explorer oder Firefox. Wenn ein Internetnutzer eine bestimmte Seite aufruft, übermittelt der zuständige Webserver anschließend alle Daten, damit die Seite auf dem Bildschirm des Nutzers angezeigt werden kann. Neben dem HTTP werden auch häufig die Datenübertragungsprotokolle FTP und POP3 verwendet. Sie kommen bei File- bzw. Mailservern zum Einsatz.

Je mehr Server, desto stabiler

Ein Server läuft entweder permanent oder wird erst auf Anfrage eines Clients gestartet. Starten zu viele Clients gleichzeitig eine Anfrage auf einen Server, droht eine Überlastung und somit eine verzögerte Datenübertragung. Viele Internetnutzer waren bestimmt schon einmal in solch einer Situation. Häufig brechen beispielsweise die Server von Apple zusammen, wenn ein neues Produkt vorgestellt wird.

Um die Ausfallsicherheit und Leistungsfähigkeit zu erhöhen, können mehrere Server als Cluster zusammengeschaltet werden. Diese können sowohl auf einem als auch auf mehreren Hosts verteilt sein. Ist ein Server überlastet oder fallen mehrere Server aus, so übernehmen die noch vorhandenen Server die Anfrage der Clients.

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