Call of Duty

Mit dem Ego-Shooter Call of Duty brachte Activision (USA) 2003 eines der beliebtesten Ego-Shooter-Spiele weltweit heraus. Mehr als 500 Entwickler arbeiten an der Marke Call of Duty, deren Umsätze in Milliardenhöhe rangieren. Die vielen unterschiedlichen Schauplätze und teilweise kniffligen Aufgaben machen den Reiz dieses Computerspiels aus.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein- und Mehrspielermodus
  • Unterschiedliche Szenarien
  • Kombination aus Fiktion und Historie
  • Spielbar online, auf dem PC und auf Geräteplattformen

Die Realität stand Pate bei der Entwicklung von Call of Duty

Das Hauptspiel Call of Duty spielt im Zweiten Weltkrieg, erzählt aber keine zusammenhängende Geschichte. Der Spieler übernimmt nacheinander die Rolle eines Soldaten, der aufseiten der Amerikaner, der Briten oder der Russen kämpft. Die Szenarien orientieren sich dabei an realen Ereignissen wie zum Beispiel der Invasion der Normandie, der Operation Tonga (Verteidigung der Pegasus-Brücke) oder der Vertreibung der Deutschen aus Stalingrad. Die Idee für diese letzte Szene entstammt zum Beispiel dem Kinofilm „Duell – Enemy at the Gates” aus dem Jahr 2001 von Regisseur Jean-Jacques Annaud. Die Waffengeräusche wurden realitätsnah bei Probeschießen mit Originalwaffen aus dem Zweiten Weltkrieg aufgezeichnet.

Call of Duty – jedes Jahr eine neue Version

Mehrfach wurde Call of Duty als „Game of the Year” ausgezeichnet. In der Regel erscheint jedes Jahr eine neue Ausgabe. Außerdem werden regelmäßig Updates und Add-ons angeboten. Der Spieler erhält neben Aufgabenkarten Zugriff auf neue Waffensysteme. Darüber hinaus gibt es sogenannte Mods. Das sind Zusatzoptionen, die von den Fans von Call of Duty selbst erstellt wurden, um das Spiel zu erweitern. Zunächst existierte Call of Duty nur als Windows-Version, 2006 wurde die Deutschlandpremiere für Mac OS X gefeiert. Inzwischen ist das Spiel auch spielbar auf der Sony Playstation, der Xbox und der WII von Nintendo.

Call of Duty – allein gegen alle

Im Einzelspieler-Modus schlüpft der Spieler nacheinander in drei verschiedene Rollen. Er spielt allein gegen den Computer und muss verschiedene Aufgaben lösen, die ihn nach Stalingrad, nach Nordafrika und in die Normandie führen. Mit dem United Offensive Add-on kann der Spieler, wenn er die höchste Rangstufe erreicht hat, mithilfe eines Fernglases Ziele finden, die dann mit der ferngesteuerten Artillerie bombardiert werden. Bei Call of Duty starten alle Spieler mit einem identischen Rang. Beförderungen müssen durch Spielerfolge verdient werden. Nach dem Ableben eines Spielcharakters kann der Spieler mit einer neuen Waffe starten. Die Art der Waffe, die er auswählt, entscheidet darüber, für welches Land er kämpft.

Call of Duty – gemeinsam kämpfen und siegen im Mehrspieler-Modus

Call of Duty verfügt über einen Mehrspieler-Modus. Er erlaubt Spiele im Netzwerk oder mit Freunden im gleichen Raum. Es gibt unterschiedliche Spielmodi:

  • Deathmatch: Jeder spielt gegen jeden.
  • Team Deathmatch: Zwei Teams spielen gegeneinander.
  • Search and Destroy: Ein Team muss einen Auftrag erledigen, das andere Team versucht, dies zu verhindern.
  • Retrieval: Ein Team versucht, ein gestohlenes Objekt zur eigenen Basis zu bewegen.
  • Behind Enemy Lines: Ein alliiertes Team tritt gegen eine Überzahl von Gegnern an und soll möglichst lange überleben.

Die Aufgabenkarten sind Abwandlungen der Missionen für Einzelspieler.

Die Systemanforderungen für Call of Duty

Die derzeit aktuelle Version Call of Duty WWII ist am 3. November 2017 erschienen und kann auf Windows-PCs, der PlayStation 4 und der Xbox-One gespielt werden. Für die PC-Version gelten bestimmte Systemanforderungen:

  • Betriebssystem Windows 7 und höher in der 64-Bit-Version
  • mindestens ein Intel Core i3, besser ein Intel Core i5 Prozessor, alternativ AMD Ryzen 5 (1.400) oder AMD Ryzen 5 (1.600X)
  • Arbeitsspeicher mindestens 8 GB RAM, besser 12 GB RAM
  • hochwertige Grafikkarte von AMD oder Nvidia GeForce, mindestens 2 GB, besser 6 GB
  • freier Festplattenspeicher von mindestens 90 Gigabyte

Call of Duty kann mit den DirectX-Versionen 7 und 9 gespielt werden. Bei DirectX handelt es sich um Programmschnittstellen für Computerspiele mit hohen multimedialen Ansprüchen.

Besonderheiten der deutschen Version von Call of Duty

Bei den Szenarien, die während des Zweiten Weltkriegs spielen, gibt es für Deutschland besondere Versionen. Alle verfassungsfeindlichen Symbole wie zum Beispiel Hakenkreuze wurden entfernt und durch normale Balkenkreuze ersetzt. Auch nationalsozialistische Propagandamaterialien sind in der deutschen Ausgabe nicht enthalten. Videos am Ende des Spiels, in denen SS-Mitglieder oder Hitler zu sehen sind, wurden geschnitten. Allerdings gibt es Mods, in denen nach wie vor derlei Sprüche, Zeichen und Namen vorkommen. Entfernt wurde auch der sogenannte Arcade Mode, bei denen der Spieler Punkte erhält, wenn er einen Gegner tötet. Die ungekürzte Ausgabe des Spiels steht seit Januar 2009 auf dem Index.

Fazit

Der Ego-Shooter Call of Duty ist ein Kriegsspiel, das sich in der Hauptausgabe am Zweiten Weltkrieg orientiert. Zahlreiche weitere Ausgaben haben andere historische oder auch fiktive Hintergründe. Die Atmosphäre des Spiels ist ausgesprochen realitätsnah und so scheint es berechtigt, dass keine generelle Jugendfreigabe vorliegt. Das Mindestalter wurde 2016 auf 14 Jahre festgelegt.

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