Mit einer VR-Brille können Nutzer die virtuelle Realität erleben und 360-Grad-Videos aus einer komplett neuen Perspektive genießen. „Virtual Reality“ (VR) schafft neue Möglichkeiten, und viele Filmemacher, Grafiker und Software-Entwickler nutzen zunehmend 360-Grad-Inhalte für ihre neuen Produkte. Insbesondere für die Tourismus- und Spieleindustrie bietet die virtuelle Realität großes Potenzial.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nutzer einer VR-Brille haben den Eindruck, Teil der virtuellen Welt zu sein
  • Viele Brillen nutzen das stereoskopische Sehen des Menschen, um den Eindruck von Dreidimensionalität zu erzeugen
  • Zahlreiche Industriezweige produzieren bereits 360-Grad-Inhalte und entwickeln die VR-Technologie weiter

Was ist eine VR-Brille?

„VR“ steht für „Virtual Reality“, was übersetzt „virtuelle Realität“ bedeutet. Mit einer VR-Brille tauchen Nutzer in künstlich erzeugte 3D-Welten ein. Durch moderne Technik und eine sehr hohe Auflösung wird diese virtuelle Wirklichkeit so lebensecht wie möglich abgebildet, sodass der Anwender das Gefühl hat, Teil dieser künstlichen Welt zu sein. Dieses Empfinden ist umso intensiver, je höher die Auflösung der VR-Brille ist und desto hochwertiger die 360-Grad-Inhalte sind, in die der Nutzer eintaucht.

Eine VR-Brille ermöglicht Erlebnisse, die trotz ihrer Virtualität überaus lebensecht wirken: In Action-Videos in 360 Grad hat der Nutzer praktisch das Gefühl, sich mitten in der Szene zu befinden, und er kann nicht nur das eigentliche Geschehen beobachten, sondern auch die komplette virtuelle Welt um sich herum erkunden.

Wie funktioniert eine VR-Brille?

VR-Brillen werden entweder mit einer Spielekonsole oder einem Computer verknüpft. Die Brille empfängt dann die von der Konsole oder dem Computer gesendeten Signale und stellt die Inhalte auf dem Display der VR-Brille bildlich dar. Doch warum nimmt der Anwender die Inhalte dreidimensional wahr?

Stereoskopische Illusion sorgt für 3D-Effekt

Dank seiner zwei Augen kann der Mensch Dinge räumlich sehen. Naturgemäß unterscheidet sich der Sichtwinkel zwischen den beiden Augen – sprich: Während das linke Auge mehr von der linken Seite eines Gegenstands wahrnimmt, erkennt das rechte Auge die Details der rechten Seite besser. Wer sich die Hand ungefähr zehn Zentimeter vor die Nase hält und anschließend im Wechsel ein Auge schließt und wieder öffnet, bekommt einen Eindruck von diesem Phänomen.

Die unterschiedlichen Seheindrücke der beiden Augen kann das Gehirn verarbeiten und fügt sie zu einem einzelnen dreidimensionalen Bild zusammen. Der Begriff hierfür ist „stereoskopisches Sehen“. Dieses räumliche Sehen ist die Grundlage für die Funktionsweise der VR-Brille. In Kombination mit dem Effekt eines weiten Sichtfeldes ohne erkennbare Grenze entsteht das Gefühl einer virtuellen Realität.

Linse und Computer sorgen für ein scharfes Bild und ein 3D-Gefühl

Den visuellen Eindruck erzeugt die VR-Brille über die zwei Display-Bilder vor den einzelnen Augen. Das Computerprogramm simuliert dabei Dreidimensionalität, indem es die separaten Bilder so gestaltet, dass sie ähnlich versetzt wirken wie die unterschiedlichen Seheindrücke von linkem und rechtem Auge. Infolgedessen fügt das Gehirn die zwei leicht unterschiedlichen Bilder automatisch zu einem dreidimensionalen Motiv zusammen.

Damit das Bild möglichst scharf ist, benötigt die VR-Brille noch eine Linse. Diese sorgt für eine Brechung des Lichts, wodurch ein scharfes Bild auf der Netzhaut erzeugt wird.

Wie viel kostet eine VR-Brille?

Die Preise für VR-Brillen unterscheiden sich stark: Einige kosten lediglich 20 Euro, für andere müssen Verbraucher teilweise bis zu 500 Euro investieren. Die Auflösung der Brille, die Zahl der unterstützten Betriebssysteme und viele weitere Faktoren beeinflussen den Preis. Eine günstige Variante, um einmal in die virtuelle Realität abzutauchen, sind Smartphones, die in eine Brillen-Halterung gesteckt werden. Spezielle Software-Anwendungen und Videoplayer ermöglichen es dann, das Bild auf dem Smartphone zu teilen und so einen 3D-Effekt zu erzeugen.

VR-Brille: Was sind Einsatzfelder der neuen Technologie?

Mit einer VR-Brille wirken Filme, Serien und Aufnahmen von Sportveranstaltungen deutlich lebensechter. Neben der Filmbranche gehört vor allem die Gaming-Branche zu den Nutznießern der virtuellen Realität – die neue Technologie liefert Stoff für zahlreiche Innovationen und ermöglicht es den Nutzern, ebenso komplexe wie realistisch wirkende Spielwelten zu erkunden.

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