Ein VPN (Virtual Private Network) ist ein virtuelles Kommunikationsnetz, das es ermöglicht, mobil auf verschiedene Netzwerke zuzugreifen. Verschlüsselungs- und Authentifizierungsverfahren schützen dabei die Übertragung sensibler Daten vor unbefugtem Zugang.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was ist VPN?
  3. VPN einrichten
  4. Wie funktioniert VPN?
  5. Vorteile einer VPN-Verbindung
  6. Nachteile einer VPN-Verbindung
  7. Verwandte Themen
  8. Weiterführende Links
  9. Jetzt DSL-Angebote vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Über VPN ist es möglich, sich für private wie berufliche Zwecke von jedem Ort weltweit mit bestimmten Netzwerken zu verbinden
  • VPN basiert auf einer verschlüsselten Internetverbindung. Die übertragenen Daten und Informationen sind für Dritte nicht einsehbar
  • Eine VPN-Verbindung lässt sich nicht über alle internetfähigen Geräte herstellen. Die meisten Smart-TVs, Spielekonsolen und IoT-Geräte unterstützen diese Technik nicht standardmäßig

Was ist VPN?

VPN bedeutet „Virtual Private Network“ und bezeichnet eine Technik, mit der Nutzer von unterwegs auf die Ressourcen eines privaten oder lokalen Netzwerks zugreifen können. Das kann sowohl für private als auch berufliche Zwecke sehr nützlich sein.

Bei VPN handelt es sich um eine verschlüsselte Internetverbindung: Da die Verschlüsselung stets in Echtzeit erfolgt, sind die übertragenen Informationen vor Mitschnitten oder Abhören gesichert. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Verbindung mit dem Netzwerk über Modem, UMTS, LTE, Kabel oder WLAN erfolgt. Auch der Standort sowie die Wahl des Endgeräts sind irrelevant – VPN stellt stets eine verschlüsselte Internetverbindung her.

VPN einrichten

Für die Nutzung von VPN ist eine VPN-Software erforderlich, die mit dem Router des Netzwerks verbunden und auf dem Computer installiert ist. Bei dieser Software handelt es sich um den sogenannten VPN-Client. Bevor der Nutzer ein Virtual Private Network einrichten kann, benötigt er ein Benutzerkonto bei einem kommerziellen VPN-Anbieter. Erst dann stehen VPN-Clients, die es für alle gängigen Betriebssysteme gibt, zum Download zur Verfügung. Nach dem Login beim VPN-Anbieter ist der Download einer Konfigurationsdatei erforderlich. Der Nutzer bestimmt mit dieser Datei, über welchen Server des Providers die VPN-Verbindung aufgebaut werden soll, und lädt die Datei im Anschluss in den VPN-Client. Nun muss der User nur noch mit der VPN-Software eine Verbindung zum Server des VPN-Anbieters herstellen. Dann kann er dank Verschlüsselung mit verborgener IP-Adresse anonym im Internet surfen.

Wie funktioniert VPN?

Teilnehmer eines virtuellen privaten Netzwerks verbinden sich über ein VPN-Protokoll mit einem Login-Server. Auf diese Art von Server können Nutzer weltweit zugreifen. Nachdem eine verschlüsselte Verbindung aufgebaut wurde, erhält der User eine neue IP-Adresse. Dank der verschlüsselten Verbindung sind Computer außerhalb des Netzwerks nicht in der Lage, die Kommunikation zwischen dem Clientcomputer und dem Computer des Kunden mitzulesen oder zu verändern.

Grund dafür ist die virtuelle Netzwerkkarte im Computer des Kunden. Diese Netzwerkkarte fungiert als normaler Ethernet-Adapter – mit dem Unterschied, dass die transferierten Daten hochgradig verschlüsselt werden. Bei einem Ethernet-Adapter handelt es sich um einen Anschlusstyp, mit dem es möglich ist, sich mit dem Internet oder einem Heimnetz zu verbinden. Zudem sorgen Einstellungen des VPN-Login-Servers dafür, dass jeder Kunde einen eigenen Transportkanal und eine eigene Verschlüsselung erhält. Gleichzeitig ordnen die entsprechenden Login-Server den Kunden die gleiche IP zu. Das sorgt für Anonymität. Denn ohne eine VPN-Verbindung kann jeder Computer mit seiner weltweit einzigartigen IP zweifelsfrei identifiziert werden.

Vorteile einer VPN-Verbindung

Eine VPN-Verbindung ermöglicht es, alle Dienste in einem privaten oder beruflichen Netzwerk zu nutzen und auch von einem anderen Rechner darauf zuzugreifen. Schließlich gibt es heutzutage viele Unternehmen, die Programme im Intranet verwenden – also in einem nicht öffentlich zugänglichen Rechnernetz. Darüber hinaus bietet ein VPN Anonymität, in dem es die IP-Adresse verschleiert. Da Nutzer bei der IP-Länderkennung die freie Wahl haben, können sie dadurch auch die Sperrung bestimmter Inhalte in ihrem Land (Geoblocking) umgehen.

Nachteile einer VPN-Verbindung

Eine VPN-Verbindung lässt sich nicht mit allen Geräten herstellen. Die meisten Smart-TVs, Spielekonsolen und IoT-Geräte sind beispielsweise nicht VPN-tauglich – oder es bedarf spezieller Software oder technischer Modifikationen. Zudem sind VPN-Verbindungen mitunter vergleichsweise langsam. Bei der Wahl des VPN-Providers sollten Kunden außerdem vorsichtig sein, denn nicht jeder Anbieter ist vertrauenswürdig und geht behutsam mit den Daten um. Für die Installation und Einrichtung eines VPN-Clients benötigen Nutzer darüber hinaus entsprechende technische Kenntnisse.

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