Internet of Things

Im Internet of Things vernetzen sich "smarte" Geräte mit dem Internet und können selbstständig Aufgaben übernehmen. Mehrere Geräte können über ein Netzwerk miteinander verknüpft sein und darin sowohl untereinander als auch mit dem Internet kommunizieren.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Definition des Internet of Things
  3. Beispiele für das Internet der Dinge
  4. Vorteile und Nachteile des IoT
  5. Sicher unterwegs im Internet of Things
  6. Verwandte Themen
  7. Weiterführende Links
  8. Jetzt DSL-Angebote vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Internet of Things heißt auch Internet der Dinge und wird mit IoT abgekürzt.
  • Es bezeichnet die Verbindung von unterschiedlichen Geräten mit dem Internet.
  • Diese internetfähigen Geräte können mitunter selbstständig Aufgaben ausüben.

Definition des Internet of Things

Es gibt mehrere Definitionen für das Internet of Things (IoT). Als erster hat Kevin Ashton den Begriff geprägt; das war im Jahr 1999. Grundsätzlich bezeichnet der Begriff autonome Geräte, Gegenstände und Objekte, die Teil eines Netzwerks sind. Dies kann ein geschlossenes Netzwerk sein, häufig sind die Geräte jedoch mit dem Internet verbunden und über eine eigene IP-Adresse aus dem Internet ansteuerbar. Dadurch können Sie beispielsweise eine Kaffeemaschine über eine App noch auf dem Weg nach Hause starten.

Wenn Geräte innerhalb ihres Netzwerks miteinander kommunizieren können, spricht man von M2M-Kommunikation (Machine-to-Machine). In vielen Situationen können die Gegenstände selbstständig agieren und auf verschiedene Situationen reagieren. Ein Eingriff des Menschen ist oft kaum noch notwendig, damit die Geräte ihre ihnen zugeteilte Aufgabe erfüllen können.

Beispiele für das Internet der Dinge

Die Anwendungsbereiche für das Internet of Things sind sehr vielfältig. Praktisch jedes Objekt kann mit dem Internet verknüpft werden. Einige Beispiele für Geräte, die eigenständig agieren können:

  • Im "Smart Home" können Sie mehrere Haushaltsgegenstände miteinander verknüpfen. Hausbesitzer können sie so beispielsweise aus der Entfernung steuern. Die Gegenstände übernehmen jedoch ebenso selbstständig Aufgaben, wie der Drucker, der eigenständig neue Druckerpatronen online bestellt, wenn sein Vorrat zur Neige geht.
  • Navigationssysteme im Auto wissen dank aktueller Verkehrsmeldungen schon lange, ob auf der Strecke Stau ist, und schlagen alternative Routen vor. Autonom fahrende Autos könnten noch einen Schritt weiter gehen und vollkommen selbstständig entscheiden, eine andere Strecke zu fahren.
  • In der Medizin können intelligente Implantate und Prothesen Komplikationen vorbeugen oder sogar Leben retten: indem sie Daten sammeln und den Zustand des Patienten beobachten. So kann ein künstliches Hüftgelenk erkennen, ob es sich lockert und eine erneute Operation notwendig ist – noch bevor es zu Komplikationen kommt und Schmerzen auftreten.
  • Maschinen in der Industrie arbeiten zunehmend selbstständig. Sie wissen, was ihre Aufgabe ist und führen diese aus. Mithilfe von Sensoren stellen sie sich auf jedes Werkteil ein und berechnen eigenständig, was zu tun ist. Sollte es zu Störungen kommen oder sollten Bauteile abgenutzt sein, können sie auch das wahrnehmen und rechtzeitig melden.

Vorteile und Nachteile des IoT

Vernetzte Geräte sind in vielen Bereichen des täglichen Lebens eine Unterstützung. Damit die Gegenstände und Maschinen jedoch agieren können, benötigen sie viele Informationen. Der Umgang und die Sammlung von vielen – teilweise persönlichen – Informationen und Daten ist ein großer Kritikpunkt am Internet der Dinge.

Vorteile

Das Internet der Dinge und die zunehmende Vernetzung und Selbstständigkeit diverser Geräte und Gegenstände bedeuten vor allem Arbeitserleichterung und Beschleunigung von Abläufen. Im Alltag sorgen smarte Geräte für mehr Komfort und Bequemlichkeit sowie Zeitersparnis. Doch auch in der Industrie und Medizin können sie wirtschaftliche Vorteile bringen oder sogar Leben retten.

Nachteile

Trotz aller Vorteile und faszinierenden Möglichkeiten im Internet of Things sollten Verbraucher stets Vorsicht walten lassen. Wenn ein Gerät mit dem Internet verbunden ist, kann es zum einen viele Daten senden und zum anderen besteht die Möglichkeit, dass Unbefugte das Gerät hacken. Die Vorstellung eines gehackten Haushaltsgeräts erscheint vielen absurd und wenig angsteinflößend. Doch es gab bereits Fälle, in denen Hacker die Steuerung von Babyphones und entsprechenden Überwachungskameras übernommen haben.

Sicher unterwegs im Internet of Things

Das Risiko im Internet der Dinge ist oft, dass Nutzer nicht bemerken, welche Daten das Gerät verarbeitet und sendet. All diese Daten können Kriminelle theoretisch abgreifen. Verbraucher sollten daher den Schutz ihrer Daten im Auge behalten und sich bewusst machen, ob ein Gerät Informationen sammelt und welche. Regelmäßige Sicherheitsupdates stellen sicher, dass die smarten Geräte weniger Angriffsfläche bieten.

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