Die gute alte CD hat schon lange ausgedient – wer heute Musik oder Audiobooks hören will, der vertraut auf den Hörgenuss im Dateiformat. MP3-Angebote galten hier lange Zeit als die beste Wahl. Und auch, wenn MP3 noch immer der Vorreiter ist, setzt sich doch nach und nach ein weiteres Format durch: AAC. Doch was genau hat es damit auf sich? Und mit welchen Vorteilen gegenüber der klassischen MP3-Datei kann das AAC-Format punkten?

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was ist AAC?
  3. AAC im Vergleich zu MP3 – was ist besser?
  4. Verbreitung von AAC
  5. AAC-Format abspielen
  6. AAC-Format umwandeln
  7. Der Sound der AAC-Files
  8. Verwandte Themen
  9. Weiterführende Links
  10. Jetzt DSL-Angebote vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • AAC steht für Advanced Audio Coding.
  • Das AAC-Format ist als Weiterentwicklung der MP3 zu verstehen.
  • Bei dieser Komprimierung von Sounddateien gehen Frequenzen verloren, die für Menschen nicht hörbar sind.
  • MP3-Dateien benötigen bei gleicher Qualität ein Viertel mehr Speicherplatz als AAC-Formate.

Was ist AAC?

AAC ist die Abkürzung für Advanced Audio Coding. Damit ist AAC eine extrem komprimierte Audiodatei. Auf diese Weise soll Speicherplatz eingespart werden. Und dies gelingt, indem bei einer AAC-Datei auf Frequenzen verzichtet wird, die für das menschliche Ohr ohnehin nicht wahrnehmbar sind. Man spricht hier von sogenannten Audio-Codecs. Damit arbeitet die AAC-Datei genau wie die MP3: In beiden Fällen geht es darum, die Datenmenge zu verkleinern, um sie schneller zu übertragen oder zu sichern.

AAC im Vergleich zu MP3 – was ist besser?

Das Format AAC ist noch nicht so lange auf dem Markt wie MP3. Aber bedeutet das automatisch, dass die neuere Version die bessere ist? Grundsätzlich lässt sich jedenfalls festhalten, dass AAC gegenüber MP3 eine stärkere Kompression bei besserer Soundqualität ermöglicht. Höhere Qualitätsstandards erreicht die AAC-Datei durch Fehlerbehebungsalgorithmen. Geht man vom selben Klangergebnis aus, benötigt die AAC-Datei drei Viertel des Speicherplatzes einer MP3-Datei.

Verbreitung von AAC

AAC nimmt mehr und mehr die Räume ein, die die MP3-Dateien belegen. Das bedeutet, dass vermehrt auch Internetradios auf AAC-Streams setzen. Ebenso sehen diverse andere Musikwebsites diese Audiokomprimierung als das Modell der Zukunft. Viele MP3-Player sind neben dem Standardformat zudem auf die AAC-Dateien ausgerichtet. Außerdem tauchen die AAC-Formate bei iTunes auf, werden auf dem iPhone, dem iPad sowie dem iPod verwendet und sind PlayStation-kompatibel sowie auf Nintendo ausgerichtet.

AAC-Format abspielen

Das AAC-Format spielen Sie mit einem gängigen Audio-Player ab.

  • Windows-User setzen hier zum Beispiel auf AIMP oder Blaze Media Pro.
  • Für Mac-Anwender stehen Programme wie der VLC Media Player, Yamipod oder Winamp zur Verfügung.
  • Als Linux-Nutzer greifen Sie zum SMPlayer.

Für das Konvertieren in das AAC-Format ist unter anderem die Anwendung FFmpeg für alle User die richtige Wahl. Gängige Dateiendungen der AAC-Files sind .acc, .mp4, .m4a, .m4p und .m4v.

AAC-Format umwandeln

Sollte Sie keine Programme auf Ihrem Windows-Computer oder Mac haben, mit denen sich die AAC-Dateien abspielen lassen, so besteht die Möglichkeit, die einzelnen Files umzuwandeln. Dabei greifen Sie auf diverse Angebote zu. Sie können aus der AAC-Datei eine WAV-Datei, eine WMA-Datei oder eine MP3-Datei machen.

Ist ein Umwandeln der Dateien in ein anderes Format empfehlenswert?

Es ist zwar immer möglich, die abzuspielende Datei zu verändern, damit sie mit einem Player auf dem Mobilgerät oder Computer gehört werden kann – allerdings ist dies nicht unbedingt ratsam. Jede Umwandlung des Dateiformates geht mit einem Qualitätsverlust einher: Egal, ob Sie eine AAC-Datei ins MP3-Format bringen oder das MP3-File als AAC-Datei abspielen, die Audioqualität leidet darunter. Daher sollten Sie diese Aktion nur in Ausnahmen durchführen, etwa, wenn Sie kein passendes Abspielgerät oder -programm besitzen.

Der Sound der AAC-Files

Die vom menschlichen Ohr nicht wahrnehmbaren Töne gelten als überflüssig für den Sound und können entfernt werden. Damit sind neben den nicht hörbaren Frequenzen redundante Klänge gemeint, die bei Überlagerungen auftreten. Dabei punkten die ACC-Files mit hohen Sound-Standards. Dies ist auch ein Grund, warum Apples iTunes auf AAC-Files setzt. Außerdem ist es möglich, die Dateien mit einem Kopierschutz zu versehen. Auf diese Weise wird das unkontrollierte Weitergeben der Soundfiles verhindert.

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