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Inhalt dieser Seite
  1. Die optimale Hauskauf-Finanzierung
  2. So funktionieren Hauskredite
  3. Der Ratenkredit
  4. Immobilien als Sicherheit
  5. Eigenkapital
  6. Die Zinsen
  7. Sonstige Kosten
  8. Weitere Bausteine

Hauskredit – die optimale Finanzierung beim Hauskauf

Für rund 80 Prozent der Deutschen steht der Besitz einer selbst genutzten Immobilie auf dem ersten Platz des Wunschzettels. Dieser Wunsch ist für die meisten nur mit einem Hauskredit realisierbar. Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank eröffnete vielen Mietern die Chance, den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Sehen Sie selber, wie niedrig die Zinsen aktuell sind: Tragen Sie die Daten zu Ihrem Hauskauf in den Hauskredit-Vergleich bei Verivox ein. Unter Hunderten von Banken und Sparkassen wird für Sie das günstigste Angebot ermittelt.

So funktioniert ein Hauskredit

Da beim Hauskredit meist sehr hohe Summen benötigt werden, wird dieser Begriff meist als Synonym zur Baufinanzierung verwendet. Eine Baufinanzierung ist ein durch die Immobilie abgesichertes, sehr langfristiges Darlehen, welches die meisten Banken erst ab einer Kreditsumme von 30.000 Euro oder mehr vergeben. Die gesamte Laufzeit einer Baufinanzierung liegt nicht selten zwischen 20 und 40 Jahren. Von der Laufzeit abzugrenzen ist die Dauer der Zinsfestschreibung: Sie liegt beim Hauskredit üblicherweise bei fünf oder zehn Jahren. Darauf folgt eine Anschlussfinanzierung.

Unterschied zum Ratenkredit

Wer eine kleinere Kreditsumme mit einer kürzeren Laufzeit braucht – etwa um das Haus zu renovieren –, kann statt einer Baufinanzierung einen Ratenkredit aufnehmen. Diese Kreditart wird nicht besichert. Die Kreditaufnahme ist daher mit weniger Aufwand verbunden.

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Immobilien als Sicherheit beim Hauskredit

Als Sicherheit wird bei einem Hauskredit keine Gehaltsabtretung, wie bei einem Ratenkredit, und keine Abtretung des Kfz-Briefes, wie bei einer Kfz-Finanzierung, verlangt. Es wird entweder eine Hypothek oder eine Grundschuld auf das Haus beziehungsweise die Wohnung zugunsten der finanzierenden Bank eingetragen. Hypotheken stehen dabei allerdings im Hintergrund, in 90 Prozent der Fälle wird die Baufinanzierung durch eine Grundschuld besichert.

Während eine Hypothek theoretisch mit jeder Tilgung in der Höhe neu angepasst werden muss, bleibt die Grundschuld über die gesamte Laufzeit der Baufinanzierung in voller Höhe bestehen. Die Grundschuld kann auch nach endgültiger Tilgung bestehen bleiben und zu einem späteren Zeitpunkt als Sicherheit für einen neuen Kredit bestellt werden. Der Anspruch der Bank auf das Haus erlischt jedoch mit der Zahlung der letzten Tilgung.

Eigenkapital beim Hauskredit

Die Bank akzeptiert als Sicherheit nicht den Kaufpreis der Immobilie, sondern einen Beleihungswert, den sie anhand objektiver Kriterien ermittelt. Er entspricht nur in den seltensten Fällen zu 100 Prozent dem Kaufpreis.

In der Regel sollten Kunden beim Hauskauf maximal 80 Prozent des Kaufpreises finanzieren. Eine solide Baufinanzierung sieht 20 Prozent des Kaufpreises zuzüglich der Erwerbsnebenkosten aus Eigenmitteln vor. Als Eigenkapital gelten:

  • Barvermögen
  • verpfändbare Wertpapiere
  • Bausparguthaben
  • abgetretene Rückkaufswerte aus Lebensversicherungen
  • Darlehen durch den Arbeitgeber oder die Verwandten
  • Eigenleistung

Die Zinsen

Ein hoher Anteil an Eigenkapital ist für Kunden wichtig, um günstigere Zinsen zu erhalten. Neben dem Eigenkapital hängen die individuellen Zinsen von vielen weiteren Faktoren, etwa der Bonität des Kunden oder der Dauer der Sollzinsbindung.

Das generelle Niveau der Zinsen für eine Baufinanzierung orientiert sich primär nicht am Leitzins der EZB, sondern am Pfandbriefindex. Die Leitzinsen beeinflussen den Pfandbriefindex nur bedingt.

Sonstige Kosten

Neben dem Jahreszins können bei eine Hauskredit mitunter noch weitere Kosten entstehen – wie zum Beispiel Bereitstellungszinsen, falls der Kreditbetrag erst nach einigen Monaten abgerufen wird. Eine Vorfälligkeitsentschädigung wird fällig, wenn das Darlehen vor Ablauf der Zinsbindungsfrist gekündigt wird. Auch die Immobilien selber verursachen Kosten – zum Beispiel durch Steuern oder Versicherungen. Einen Überblick bietet der Ratgeber Nebenkosten für Hauskauf und Unterhaltung einer Immobilie.

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, die am Markt vorhandenen Angebote zu vergleichen, um so eine optimale Hausfinanzierung zu finden. Dabei hilft Ihnen der Hauskreditrechner bei Verivox.

Weitere Bausteine für eine Immobilienfinanzierung

Eine Immobilienfinanzierung kann durchaus aus mehreren verschiedenen Darlehen bestehen. Neben dem oben beschriebenen Hauskredit kann das etwa auch ein Bauspardarlehen, ein KfW-Darlehen oder ein Arbeitgeberdarlehen sein.

  • Bauspardarlehen haben eine vergleichsweise kurze Laufzeit. Das bedeutet eine schnelle und daher günstigere Tilgung, der allerdings eine vergleichsweise hohe monatliche Belastung gegenübersteht.
  • Zinsgünstige KfW-Darlehen werden sowohl für eine reine Baufinanzierung als auch für spezielle Vorhaben – etwa zur Verbesserung der Energieeffizienz oder zum barrierefreien Wohnen – eingesetzt.
  • Arbeitgeberdarlehen werden seitens der Banken dem Eigenkapital zugerechnet, müssen jedoch strengen steuerrechtlichen Vorschriften unterliegen. Werden diese missachtet, droht eine Steuerpflicht auf einkommensähnliche Sonderzahlungen.
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Wer das Haus renovieren will, findet hier das optimale Darlehen.

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