Cookie-Einstellungen

Für unseren Service speichern wir Cookies und andere Informationen auf Ihren Geräten und rufen diese ab. Hierfür bitten wir um Ihre Einwilligung. Sie können diese jederzeit in unseren Datenschutzbestimmungen ändern oder widerrufen.

Cookie-Einstellungen

Für unseren Service speichern wir Cookies und andere Informationen auf Ihren Geräten und rufen diese ab. Manche helfen uns, das Nutzungserlebnis unserer Services zu verbessern, sowie personalisierte Empfehlungen und Werbung auszuspielen. Hierfür bitten wir um Ihre Einwilligung. Sie können diese jederzeit in unseren Datenschutzbestimmungen ändern oder widerrufen.

Deine Privatsphäre Einstellungen

Für unseren Service, Verbesserungen der Benutzererfahrung, Werbung usw. speichern wir Cookies und andere Informationen auf Ihren Geräten und rufen sie auf. Wir bitten Sie um Ihre Zustimmung dazu. Sie können dies jederzeit in unseren Datenschutzbestimmungen ändern oder widerrufen.

Diese Cookies und andere Informationen sind für die Funktion unseres Services unbedingt erforderlich. Sie garantieren, dass unser Service sicher und so wie von Ihnen gewünscht funktioniert. Daher kann man sie nicht deaktivieren.

Wir möchten für Sie unseren Service so gut wie möglich machen. Daher verbessern wir unsere Services und Ihr Nutzungserlebnis stetig. Um dies zu tun, möchten wir die Nutzung des Services analysieren und in statistischer Form auswerten.

Um unseren Service noch persönlicher zu machen, spielen wir mit Hilfe dieser Cookies und anderer Informationen personalisierte Empfehlungen und Werbung aus [beim Einsatz von Social Plugins: „und ermöglichen eine Interaktion mit sozialen Netzwerken“]. Die Cookies werden von uns und unseren Werbepartnern gesetzt. Dies ermöglicht uns und unseren Partnern, den Nutzern unseres Services personalisierte Werbung anzuzeigen, die auf einer website- und geräteübergreifenden Analyse ihres Nutzungsverhaltens basiert. Die mit Hilfe der Cookies erhobenen Daten können von uns und unseren Partnern mit Daten von anderen Websites zusammengeführt werden.

KfW 40, KfW 55, KfW 70: Die wichtigsten Effizienzhaus-Standards im Überblick

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

+++ Dieser Ratgeber wird regelmäßig aktualisiert. Die genannten Förderprogramme und Konditionen geben den aktuellen Stand im Januar 2022 wieder. Mögliche spätere Anpassungen sind noch nicht berücksichtigt. +++

Das Wichtigste in Kürze

  • Der KfW-Effizienzhaus-Standard ist ein Maß für die energetischen Eigenschaften des Hauses.
  • Im Neubau gibt es nur noch für die Effizienzhäuser 40 und 40 plus sowie Effizienzhaus 40 Erneuerbare-Energien-Klasse Fördermittel.
  • Die KfW beteiligt sich mit einem Darlehen von bis zu 150.000 Euro und einem Tilgungszuschuss an der Immobilienfinanzierung.
  • Die übrige Summe finanzieren Verbraucher mit einer Bank ihrer Wahl. Eine günstige Baufinanzierung finden Immobilienerwerber über den Verivox-Baufinanzierungsrechner.

Zum Baufinanzierungsrechner

Energieeffiziente Gebäude sind ein wichtiger Bestandteil der Energiewende und werden deshalb staatlich gefördert. Als Grundsatz gilt: Je effizienter das Haus, desto höher die Förderung. Gradmesser sind die Effizienzhaus-Standards der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die wichtigsten Effizienzhäuser sowie die mögliche KfW-Förderung eines entsprechenden Neubaus und für die Sanierung von Bestandimmobilien stellen wir in diesem Artikel vor.

KfW-Effizienzhaus – Maßstab für Energieeffizienz

Ein KfW-Effizienzhaus ist eine Immobilie, die bestimmte energetische Eigenschaften aufweist. Ein wichtiges Bemessungskriterium ist der Primärenergiebedarf. Dabei wird neben dem eigentlichen Energiebedarf des Hauses auch die Energiemenge berücksichtigt, die für vorgelagerte Prozesse aufgewendet werden muss – etwa für die Gewinnung und Verteilung des jeweiligen Energieträgers.

Darüber hinaus spielt der Transmissionswärmeverlust eine Rolle. Er drückt aus, wie viel Energie eine beheizte Immobilie nach draußen verliert. Im modernen Hausbau gelten bestimmte Maximalwerte, die in der Energieeinsparverordnung (EnEV) festgelegt sind. Diese EnEV-Werte sind die Referenzgröße, auf die sich die Effizienzhaus-Standards der KfW beziehen.

Diese Förderstandards gibt es

Insgesamt gibt es folgende Standards für KfW-Effizienzhäuser:

  • KfW-Effizienzhaus 40 plus
  • KfW-Effizienzhaus 40
  • Effizienzhaus 40 Erneuerbare-Energien-Klasse
  • KfW-Effizienzhaus 55
  • Effizienzhaus 55 Erneuerbare-Energien-Klasse
  • KfW-Effizienzhaus 70
  • Effizienzhaus 70 Erneuerbare-Energien-Klasse
  • KfW-Effizienzhaus 85
  • Effizienzhaus 85 Erneuerbare-Energien-Klasse
  • KfW-Effizienzhaus 100
  • Effizienzhaus 100 Erneuerbare-Energien-Klasse
  • KfW-Effizienzhaus Denkmal

Was bedeuten die Kennzahlen beim Effizienzhaus?

Ein Gebäude, das exakt den EnEV-Regeln entspricht, ist ein KfW-Effizienzhaus 100. Je kleiner die Zahl, umso geringer der Energiebedarf der Immobilie. Ein Effizienzhaus nach dem KfW-55-Standard benötigt nur 55 Prozent der Primärenergie, die ein Neubau nach den Regeln der EnEV braucht.

Neu eingeführt wurde die Erneuerbare-Energien-Klasse. Voraussetzung dafür ist, dass durch eine Heizungs­anlage auf Basis erneuer­barer Energien mindestens 55 % des Energie­bedarfs gedeckt wird.

Das Effizienzhaus 40

Der Energiebedarf eines KfW-40-Hauses ist dementsprechend um 60 Prozent geringer als bei einem Neubau, der nur die gesetzlichen Mindestanforderungen der EnEV erfüllt.

Die Förderbank beteiligt sich mit einem zinsgünstigen Kredit von bis zu 120.000 Euro pro Wohnung an der Immobilienfinanzierung. Der Effektivzins beträgt ab 0,64 % Prozent. Die Laufzeit variiert und kann bis zu 30 Jahre betragen. Dann werden aber auch die Effektivzinsen höher. Die Zinsbindungsfrist beträgt in allen Fällen 10 Jahre. Bei einer längeren Gesamtlaufzeit erhalten Kreditnehmer vor Ablauf der Zinsbindung ein Prolongationsangebot von der KfW.

Tilgungszuschuss für ein KfW-40-Effizienzhaus

Für den Förderkredit gewährt die KfW einen Tilgungszuschuss – Darlehensnehmer müssen also nicht den vollen Kreditbetrag zurückbezahlen. Je höher der energetische Standard der Immobilie ausfällt, desto höher ist auch der Zuschuss. Für den Bau eines KfW-40-Effizienzhauses gewährt die Förderbank 20 Prozent Tilgungszuschuss – maximal also 24.000 Euro pro Wohneinheit. Der Zuschuss wird nach Abschluss der Bauarbeiten gutgeschrieben und fließt zweckgebunden in die Rückzahlung des KfW-Darlehens. Eine Barauszahlung oder Überweisung ist ausgeschlossen.

Das Effizienzhaus 40 plus

Zum 1. April 2016 wurde mit dem Effizienzhaus KfW 40 plus ein neuer Förderstandard eingeführt. Grundsätzlich muss eine solche Immobilie dieselben Anforderungen in puncto Primärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust erfüllen, die auch für ein KfW-40-Haus gelten. Damit eine Immobilie den neuen Standard KfW 40 plus erfüllt, müssen aber zusätzlich folgende Geräte und Anlagen integriert werden:

  • eine stromerzeugende Anlage auf Basis erneuerbarer Energien (zum Beispiel eine Solaranlage)
  • ein stationäres Batteriespeichersystem (Stromspeicher)
  • eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • eine Visualisierung von Stromerzeugung und -verbrauch über ein Benutzerinterface

Tilgungszuschuss beim Effizienzhaus KfW 40 plus

Das Effizienzhaus KfW 40 plus ist aktuell der höchste energetische Standard im Hausbau. Das schlägt sich in der Höhe des Tilgungszuschusses nieder. 25 Prozent der Darlehenssumme von 150.000 Euro – maximal 37.500 Euro pro Wohneinheit – müssen nicht zurückgezahlt werden. Die Zinskonditionen sind dieselben wie beim Effizienzhaus KfW 40.

Das Effizienzhaus KfW 55

Ein KfW-Effizienzhaus 55 verbraucht 45 Prozent weniger Primärenergie als ein vergleichbarer Neubau nach EnEV-Vorgaben. Diese Förderung entfällt ab dem 1. Februar 2022. Allein Betroffene des Hoch­wassers 2021 können den Kredit für diese Effizienzstufe noch bis zum 30. Juni 2022 beantragen.

Ab dem Effizienzhaus KfW 70 wird nur die Sanierung gefördert

Seit dem 1. April 2016 wird das Effizienzhaus KfW 70 im Neubau nicht mehr gefördert. Mit der Streichung hatte die KfW auf verschärfte Anforderungen der EnEV reagiert und im selben Zuge den neuen Effizienzhaus-Standard KfW 40 plus eingeführt. Für die Sanierung einer Bestandsimmobilie bleibt das KfW-70-Haus aber förderfähig. Dasselbe gilt für die übrigen Effizienzhäuser.

Modernisierer können entweder den Wohngebäude-Zuschuss (461) in Anspruch nehmen oder sie entscheiden sich für den Kredit mit Tilgungszuschuss. Je energieeffizienter die Immobilie nach der Sanierung ist, desto höher fallen auch die Zuschüsse aus.

Nicht ohne Energieberater

Wer energieeffizient baut oder saniert, kommt nicht ohne Energieberater aus. KfW-Förderung gibt es nur, wenn ein solcher Experte für Energieeffizienz in die Bauplanung und -ausführung eingebunden wird. Der Energieberater muss am Ende auch die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten bestätigen. Ohne diese Bestätigung werden weder Investitions- noch Tilgungszuschüsse ausgezahlt.

Einen Energieberater mit ausreichender Qualifikation finden Verbraucher zum Beispiel auf der Internetseite energie-effizienz-experten.de. Die Mehrkosten müssen die Auftraggeber übrigens nicht komplett aus eigener Tasche bezahlen. Die Hälfte der Kosten für den Energieberater übernimmt die KfW.