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KfW 261 / 262: Förderkredite für die energetische Sanierung

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Mit den Kreditprogrammen 261 und 262 fördert die KfW die energetische Sanierung von Wohnimmobilien. Kreditnehmer können dabei von Tilgungszuschüssen profitieren.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit den Förderkrediten KfW 261 und KfW 262 können Bauherren bei der energetischen Sanierung ihrer Bestandsimmobilie von staatlichen Fördergeldern profitieren.
  • Die KfW gewährt einen Tilgungszuschuss. Dessen Höhe hängt vom Energieverbrauch der Immobilie nach Abschluss der Sanierungsarbeiten ab.
  • Im günstigsten Fall können Immobilieneigentümer bis zu 75.000 Euro Nachlass bei der Tilgung des KfW-Darlehens erhalten.
  • Die KfW fördert auch Neubauten der Effizienz­haus-Stufe 40 mit Nachhaltig­keits-Klasse.

KfW 261 und KfW 262: Wie die Förderkredite aufgebaut sind

Um Immobilieneigentümer bei der Senkung des Energieverbrauchs zu unterstützen, stellt die Bundesregierung Fördermittel bereit. Dazu zählen auch die Kreditprogramme 261 und 262 der staatlichen Förderbank KfW. Welches der beiden Programme bei der energetischen Sanierung in Frage kommt, hängt von den Sanierungsmaßnahmen ab:

  • Das KfW-Programm 261 kommt zum Einsatz, wenn die Immobilie nach der Sanierung beim Energiebedarf den Stand eines KfW-Effizienzhauses erreicht.
  • Den Förderkredit KfW 262 können Immobilieneigentümer nutzen, wenn sie in bestimmte Einzelmaßnahmen wie beispielsweise die Dämmung des Daches oder den Austausch von Fenstern investieren wollen. Hierbei ist nicht der Energiebedarf nach der Sanierung maßgebend, sondern der technische Dämmeffekt der zu finanzierenden Maßnahme.

Annuitätendarlehen oder endfälliger Kredit

Die Darlehen aus dem KfW-Programm 261 und 262 lassen sich individuell an die finanziellen Möglichkeiten anpassen.

Die Laufzeit der Annuitätendarlehen mit laufender Tilgung beträgt zwischen 4 und 30 Jahren, wobei je nach Gesamtlaufzeit 1 bis 5 tilgungsfreie Anlaufjahre möglich sind. Die Zinsbindung beträgt 10 Jahre.

Alternativ dazu können Kreditnehmer ein endfälliges Darlehen abschließen. Hier zahlt der Kreditnehmer während der Laufzeit nur Zinsen und begleicht den Kreditsaldo am Ende auf einen Schlag. Die Laufzeit kann zwischen 4 und 10 Jahren betragen.

Förderung über Tilgungszuschuss

Während die Höhe der Zinsen für die KfW-Förderkredite auf marktüblichem Niveau liegen, erfolgt die eigentliche Förderung über die Tilgung. Sowohl die KfW-261-Konditionen als auch die Bedingungen für das Darlehen KfW 262 sehen einen so genannten Tilgungszuschuss vor.

Dies bedeutet konkret, dass der Kreditnehmer nicht den vollen Darlehensbetrag zurückzahlen muss, sondern einen Teil davon erlassen bekommt. Wie hoch der Tilgungszuschuss ausfällt, hängt vom energetischen Standard der Immobilie nach der Sanierung ab.

Tilgungszuschüsse bei der Sanierung

Einen Tilgungszuschuss gibt es für Kredite bis maximal 120.000 Euro pro Wohneinheit. Wird im Zuge der Sanierung die Heizung auf erneuerbare Energieträger umgestellt, erhöht sich der zuschussfähige Kreditbetrag auf 150.000 Euro. Bei Einzelmaßnahmen beträgt der förderfähige Kredit maximal 60.000 Euro pro Wohneinheit.

Je effizienter das Haus nach der Sanierung, umso höher ist der Zuschuss zur Tilgung. Maßstab ist das von der KfW definierte Effizienzhaus, das in verschiedene Verbrauchsklassen eingeteilt ist. Je kleiner die Zahl, umso verbrauchsgünstiger ist das Haus.

Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Tilgungszuschüsse.

Einstufung der Effizienzklasse
Tilgungszuschuss in %
Höchstmöglicher Zuschuss je Wohneinheit in Euro
Effizienzhaus 40 45 54.000
Effizienzhaus 40 mit erneuerbaren Energien 50 75.000
Effizienzhaus 55 40 48.000
Effizienzhaus 55 mit erneuerbaren Energien 45 67.500
Effizienzhaus 70 35 42.000
Effizienzhaus 70 mit erneuerbaren Energien 40 60.000
Effizienzhaus 85 30 36.000
Effizienzhaus 85 mit erneuerbaren Energien 35 52.500
Effizienzhaus 100 27,5 33.000
Effizienzhaus 100 mit erneuerbaren Energien 32,5 48.750
Effizienzhaus Denkmal 25 30.000
Effizienzhaus Denkmal mit erneuerbaren Energien 30 45.000
Einzelmaßnahmen je nach Maßnahme 20 bis 50 % 30.000

Wer gemeinsam mit einem Energieeffizienz-Experten einen Sanierungsfahrplan für weitere zukünftige Verbesserungen erstellt, erhält einen um 5 Prozentpunkte erhöhten Tilgungszuschuss. Voraussetzung ist, dass mit der künftigen Sanierung eine weitere Effizienzstufe erreicht wird. Weitere Zuschüsse bis maximal 5.000 Euro zahlt die KfW für die Planungs- und Baubegleitung durch einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten.

Förderung von Neubau und Hauskauf

Die KfW fördert auch den Kauf von Neubauten oder Eigentumswohnungen beziehungsweise den Bau neuer Häuser. Dies gilt aber nur für Gebäude, die dem Standard "Effizienzhaus 40 mit Nachhaltigkeits-Klasse" entsprechen. Der maximale Kredit beträgt 150.000 Euro pro Wohneinheit. Die KfW gewährt einen Tilgungszuschuss von 12,5 Prozent, also maximal 18.750 Euro.

Für weitere Effizienzhaus-Stufen gibt es keine Fördermittel mehr.

KfW-Programm 261 und 262: Welche Vorgaben sind zu beachten?

Um von den Tilgungszuschüssen der KfW-Programme 261 und 262 zu profitieren, müssen Bauherren einige Voraussetzungen erfüllen. Die wichtigsten Vorgaben der KfW:

  • Die Immobilie darf ausschließlich Wohnzwecken dienen.
  • Eigentümer müssen für die Planung und Baubegleitung einen von der KfW zertifizierten Energieeffizienz-Experten mit einbinden. Zu finden sind diese Fachleute über die Suchfunktion auf der KfW-Internetseite.
  • Für den Erhalt des Tilgungszuschusses sind die technischen Vorgaben in Bezug auf Energieverbrauch bzw. Wärmedämmung einzuhalten. Dies ist vom Energieeffizienz-Experten zu bestätigen.
  • Der Finanzierungsantrag ist über die Hausbank zu stellen, die KfW vergibt die Kredite nicht im direkten Kontakt mit dem Kreditnehmer.
  • Die Handwerker und Fachbetriebe dürfen erst nach Abschluss des Kreditvertrags beauftragt werden. Eine Nachfinanzierung bereits in Auftrag gegebener Maßnahmen ist nicht möglich. Davon ausgenommen sind Beratungs- und Planungsleistungen.