Mehr Fördermittel von der KfW für Barrierefreiheit

04.01.2020

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Wer sein Haus oder seine Wohnung barrierefrei umbauen will, erhält von der KfW Fördermittel. Wegen der hohen Nachfrage hat das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) die Mittel dafür von 75 auf 100 Millionen aufgestockt.

Das BMI und die KfW fördern mit Investitionszuschüssen von bis 6.250 Euro bauliche Maßnahmen in Wohngebäuden, mit denen Barrieren im Wohnungsbestand reduziert und die Sicherheit erhöht werden.

Seit 2009 wurden knapp 410.000 Wohneinheiten mit einem Zusagevolumen von 3,85 Milliarden Euro mithilfe der Förderung umgebaut. Im Jahr 2019 waren es 63.000 Wohneinheiten mit einem Fördervolumen von fast 400 Millionen Euro. Zu den typischen Modernisierungsmaßnahmen zählen der Einbau einer bodengleichen Dusche, das Entfernen von Türschwellen oder der Einbau von Aufzügen.

Für einzelne Maßnahmen vergibt die KfW Zuschüsse in Höhe von 10 Prozent der förderfähigen Kosten (maximal 5000 Euro). Wer sein Haus zum Standard "Altersgerechtes Haus" umbaut, bekommt 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten (maximal 6250 Euro) von der KfW erstattet.