Stromverbrauch verstehen & beim Strom sparen

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Die Preise am Markt steigen. Achten Sie daher bei Ihrem Wechsel auf die Preisgarantien des jeweiligen Tarifs. So können Sie sich bis zu 24 Monate Preisgarantie sichern und müssen sich keine Sorgen um eine Preiserhöhung machen.

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TÜV Saarland geprüftes Vergleichsportal Preisvergleich Strom-Gas

Verivox ist Preis-Champion und Branchensieger

Zum fünften Mal in Folge hat die Tageszeitung DIE WELT und die Beratungs- und Analysegesellschaft ServiceValue den Titel Preis-Champion in Gold an Verivox vergeben. Damit ist Verivox auch 2021 die Nr. 1 der Vergleichsportale. Bereits in den Jahren 2017 bis 2020 hat Verivox in der Gesamtwertung den bestmöglichen Status in Gold erreicht. Hinter der breit angelegten Kundenbefragung zur Preisbegeisterung stehen insgesamt rund 1 Mio. Kundenurteile zu 3.000 Unternehmen und 270 Branchen.

Inhalt dieser Seite
  1. Stromfresser aufspüren
  2. Pro-Kopf-Stromverbrauch
  3. Durchschnittlicher Stromverbrauch im Haushalt
  4. Stromverbrauch von 1 Person
  5. Stromverbrauch von 2 Personen
  6. Stromverbrauch von 3 Personen
  7. Stromverbrauch von 4 Personen
  8. Geräte erhöhtem Verbrauch
  9. Falsch abgerechneter Stromverbrauch durch defekten Zähler
  10. Stromanbieter vergleichen & sparen

Stromverbrauch – Stromfresser aufspüren und Stromkosten senken

Die Strompreise steigen seit Jahren an und stellen eine Dauerbelastung für Millionen Verbraucher dar. Dabei können Sie die jährlichen Stromkosten oft durch kleine Eingriffe im privaten Haushalt spürbar reduzieren und viel sparen. Um den jährlichen Stromverbrauch zu senken, sollten Sie sich zunächst eine Übersicht über den Ist-Zustand verschaffen. Denn haben Sie erst einmal die größten Stromfresser entlarvt, kennen Sie auch die Quellen mit dem höchsten Einsparpotenzial.

Haushalte mit einem intelligenten Stromzähler (Smart Meter) können den anfallenden Stromverbrauch minutiös messen. Der Urheber für einen erhöhten Stromverbrauch lässt sich in diesem Fall schnell ausmachen. Etwas aufwendiger wird es, den Verbrauch mit einem herkömmlichen Stromzähler zu berechnen. Um in diesem Fall den Stromverbrauch der einzelnen elektrischen Geräte zu berechnen, sollten Sie ein Strommessgerät anschaffen. Dieses können Sie in jedem Baumarkt für meist unter 20 Euro erwerben und auch bei vielen örtlichen Versorgern ausleihen. Damit lässt sich schnell ermitteln, wie viele Kilowattstunden Strom Geräte im Betrieb und im Stand-by-Modus verbrauchen.

Tipp: Mit einem Stromvergleich können Sie schnell und einfach sparen, ohne dabei Geld in neue Haushaltsgeräte investieren zu müssen.

Stromverbrauch im Haushalt

Pro-Kopf-Stromverbrauch: Größere Haushalte verbrauchen mehr Strom

Die Größe des Personenhaushalts spielt bei der Höhe des Stromverbrauchs eine wichtige Rolle. Es ist selbstverständlich, dass ein Mensch alleine weniger Strom verbraucht als eine ganze Familie. Der Wechsel vom Single-Haushalt zur gemeinsamen Wohnung mit dem Partner oder gar die Gründung einer Familie lassen den Energieverbrauch über die Jahre stetig steigen. Halten Sie den Strompreis im Blick und vergleichen Sie die Angebote der unterschiedlichen Stromanbieter, um so am meisten zu sparen.

Stromverbrauch-Vergleich: Stromspiegel für Deutschland

Wer unsicher ist, ob der Verbrauch für seinen Haushalt noch im Normalbereich liegt oder sich mit Stromspartipps nicht einiges einsparen ließe, kann sich zunächst an Durchschnittswerten orientieren, beispielsweise am Stromspiegel für Deutschland, der jährlich erstellt wird. Im Stromverbrauchsrechner von Verivox wählen Verbraucher einfach die Anzahl der Personen im Haushalt aus, um anhand des durchschnittlichen Jahresverbrauchs in kWh den Tarifvergleich für den eigenen Haushalt zu starten.

Durchschnittlicher Stromverbrauch im Haushalt

Haushaltsgröße
kWh pro Jahr
1 Person 1.500 kWh
2 Personen 2.500 kWh
3 Personen 3.500 kWh
4 Personen 4.250 kWh

Stromverbrauch von 1 Person

Da in der Regel auch in einem Ein-Personen-Haushalt mehrere große Elektrogeräte, etwa Kühlschrank, Waschmaschine und Herd, vorhanden sind, ist der Pro-Kopf-Verbrauch im Vergleich zu einem größeren Haushalt recht hoch. Je nachdem, ob warmes Wasser elektrisch bereitgestellt wird, liegt der durchschnittliche Stromverbrauch zwischen 1.500 und etwas über 2.000 Kilowattstunden pro Jahr.

Stromverbrauch 1 Person

Stromverbrauch von 2 Personen

Da die Wohnung eines Zwei-Personen-Haushalts üblicherweise größer ist als die eines Singles und zwei Personen häufig bestimmte Geräte parallel nutzen (zum Beispiel Fernseher und Computer), steigt der Stromverbrauch bei 2 Personen im Haushalt deutlich an – er verdoppelt sich jedoch nicht. Schließlich wird ein Paar kaum zwei Waschmaschinen, Trockner, Kühl- und Gefrierschränke besitzen. In einem Mehrpersonenhaushalt macht es auch einen Unterschied, ob es eine elektrische Warmwasserbereitung gibt. Wird zum Erhitzen des Wassers Strom benötigt, können Verbraucher mit etwa 3.500 kWh Strom pro Jahr rechnen. Andernfalls ist ein geschätzter Verbrauch von 2.500 kWh pro Jahr angemessen.

Stromverbrauch 2 Personen

Stromverbrauch von 3 Personen

Beim Stromverbrauch im Drei-Personen-Haushalt orientiert sich der Rechner von Verivox am mittleren Durchschnittswert und rechnet mit 3.500 Kilowattstunden (kWh) jährlich. Zwar macht es einen Unterschied, ob es sich um eine Dreier-WG oder eine Familie mit kleinem Kind handelt. In welcher Konstellation ein Haushalt aber tatsächlich weniger Strom verbraucht, lässt sich gar nicht so leicht sagen. Lebt ein Kleinkind in der Wohnung, schlucken Nachtlicht, Babyphone, häufige Bäder und eine Waschmaschine, die praktisch ohne Unterlass läuft, viel Strom. Leben hingegen drei Studenten zusammen, hat vermutlich jeder einen Computer – und nutzt ihn auch regelmäßig. Übrigens: Die Stromkosten in einem Mehrfamilienhaus sind meistens geringer als in einem Einfamilienhaus. Schließlich kommen dann noch Rasenmäher, Garagenbeleuchtung und weitere Dinge hinzu, die in einer Wohnung nicht benötigt werden beziehungsweise für die ein Haushalt nicht allein aufkommen muss.

Stromverbrauch 3 Personen

Stromverbrauch von 4 Personen

Die meisten Vier-Personen-Haushalte bestehen aus Familien mit zwei Kindern. Ihr Stromverbrauch hängt stark vom Alter der Kinder ab und kann daher über die Jahre stark schwanken. Für Babys und Kleinkinder beispielsweise benötigen Eltern elektrische Geräte, die relativ viel Strom verbrauchen. Mit der Einschulung sinken die Stromkosten pro Haushalt dann meist etwas. Teenager allerdings nutzen regelmäßig bis intensiv diverse elektrische Geräte wie Smartphone, Tablet, Laptop oder Spielekonsole – was den Stromverbrauch deutlich steigen lässt. Verivox kalkuliert den Stromverbrauch von 4 Personen daher mit 4.250 kWh/Jahr.

Stromverbrauch 4 Personen

Eine genaue Aussage über die Einsparmöglichkeiten erhalten Stromkunden bei einem Tarifvergleich jedoch nur, wenn sie den Jahresverbrauch der letzten Stromrechnung eingeben. Gerade bei Familienzuwachs sind die vorgeschlagenen Werte für einen Musterhaushalt zur Orientierung jedoch sehr geeignet.

Stromkosten: Typische Haushaltsgeräte mit erhöhtem Stromverbrauch

In einem Standardhaushalt gibt es diverse Geräte, die grundsätzlich für einen erhöhten Stromverbrauch verantwortlich sind. Zu den üblichen Verdächtigen gehören hierbei Gefriergeräte, Kühlschränke, Geschirrspülmaschinen, Glühlampen, Computer, Herde und Backöfen sowie nahezu sämtliche Geräte aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik. Wie man den Stromverbrauch und die Stromkosten verschiedener elektronischer Geräte reduzieren kann, verrät unser Ratgeber zum Thema Stromsparen im Haushalt.

Hohen Stromverbrauch senken mit neuen Haushaltsgeräten

Vor allem alte Geräte sorgen für einen sehr hohen Verbrauch. Auch wenn manche Haushaltsgeräte unverwüstlich erscheinen und selbst nach 10 oder 20 Jahren noch immer tadellos funktionieren, sollte man zur Senkung des Stromverbrauchs dennoch eine Anschaffung neuer Haushaltsgeräte in Erwägung ziehen. Denn beispielsweise eine 15 Jahre alte Waschmaschine oder ein ebenso alter Kühlschrank sind mit die größten Stromverbraucher. Den mitunter hohen Anschaffungspreis hat man durch die eingesparten Verbrauchskosten in einigen Jahren wieder drin. Bei einer Neuanschaffung sollte man auf die Energieeffizienz achten. Bei den meisten Geräten gibt darüber das EU-Label Auskunft. Auch die Umstellung auf LED-Lampen hilft den eigenen Stromverbrauch deutlich zu reduzieren.

Strom sparen leicht gemacht – Schlau mit V

Mit diesen Expertentipps sparen Sie richtig

Im Video verrät Ihnen unser Experte, wie Sie Stromfresser dingfest machen und mit ein paar Tipps ordentlich Geld sparen können.

Falsch abgerechneter Stromverbrauch durch defekten Zähler

Sollte der angegebene Stromverbrauch in kWh und die damit verbundenen Stromkosten auf der Jahresabrechnung innerhalb eines Jahres stark ansteigen, ohne dass neue Geräte im Haushalt angeschafft wurden, sollten Sie den Stromzähler überprüfen. Hierzu genügt es, alle elektronischen Geräte vom Netz zu trennen und den aktuellen Zählerstand zu notieren. Anschließend schließen Sie ein Strommessgerät an ein beliebiges Gerät an und nimmt dieses in Betrieb. Die auf dem Messgerät angezeigte verbrauchte Strommenge (Verbrauch in kWh) sollte nun, mit dem zuvor notierten Zählerstand addiert, den neuen Stand des Stromzählers ergeben. Stimmen die Werte für den Stromverbrauch in kWh nicht überein, sollten Sie den Messstellenbetreiber informieren. In der Regel ist das der örtliche Netzbetreiber.

Stromanbieter vergleichen und beim Strom sparen

Sie schaffen es nicht den Stromverbrauch zu reduzieren und der Strompreis pro Kilowattstunde steigt weiter an? Auch bei gleichbleibendem Stromverbrauch in kWh und hohem Strompreis lassen sich die Stromkosten im Haushalt oft durch einen Wechsel des Stromanbieters senken. Je nach Ausgangstarif und Region lassen sich durch einen Wechsel mehrere hundert Euro im Jahr einsparen. Welcher Stromanbieter in Ihrer Region den günstigsten Strom liefert, zeigt Ihnen unser Vergleich. Hierfür benötigt man lediglich Ihren Verbrauch pro kWh und die eigene Postleitzahl. Sollten Sie nicht wissen wie viel Strom in kWh Sie verbrauchen, wählen in unserem Stromverbrauch Vergleich einen durchschnittlichen Wert aus. Mit Verivox finden Sie ganz einfach günstige Stromtarife!

Lächelndes Paar vor Laptop auf Sofa

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Wir zeigen Ihnen wie Sie mit einer einfachen Formel Ihren Stromverbrauch berechnen können.

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Mehr rund um Strom

  • 1 Kilowattstunde (kWh) Strom kostet durchschnittlich knapp 30 Cent. Das ist jedoch nur ein grober Schätzwert. Wichtig zu beachten: Die meisten Stromversorger geben einen „Arbeitspreis“ in Cent pro Kilowattstunde (kWh) an. Hinzu kommt noch ein monatlicher fester Grundpreis, der unabhängig vom Verbrauch berechnet wird.

    Wer ermitteln möchte, was 1 Kilowattstunde (kWh) bei einem Stromversorger kostet, muss diesen Grundpreis berücksichtigen. Der jährliche Stromverbrauch wird mit dem Arbeitspreis multipliziert und das Ergebnis mit dem jährlichen Grundpreis addiert. Anschließend wird das Ergebnis durch den jährlichen Stromverbrauch in kWh dividiert. Das Ergebnis sind die effektiven Kosten pro 1 Kilowattstunde (kWh) Strom.

  • Wer noch nie gewechselt hat, wird vom sogenannten Grundversorger beliefert. Dabei handelt es sich um das örtliche Stromversorgungsunternehmen, beispielsweise die Stadtwerke.

    Wenn Sie auch noch nie den Tarif bei diesem Stromversorger gewechselt haben, werden Sie zu den Bedingungen der Grundversorgung beliefert.
    Die Grundversorgung kann kurzfristig gekündigt werden - das übernimmt der neue Stromanbieter für Sie.
  • Die allermeisten Stromtarife haben einen einheitlichen Preis pro Kilowattstunde, der unabhängig von der Tageszeit ist. Darauf sind auch die meisten Stromzähler ausgelegt. Es gibt Stromtarife, bei denen der nachts verbrauchte Strom zwischen 10 und 20 Prozent günstiger ist. Dafür ist ein Doppeltarifzähler notwendig. Das lohnt sich vor allem für Verbraucher mit Nachtspeicherheizungen.

  • Beim Wechsel des Stromanbieters sollten Sie auf einen günstigen Preis und faire Tarifbedingungen achten.

    Laufzeiten und Kündigungsfrist: Je kürzer, desto besser. Erstvertragslaufzeit und Vertragsverlängerung sollten maximal 12 Monate betragen, die Kündigungsfrist nicht länger als 6 Wochen sein. Wer auf kurze Laufzeiten und Fristen achtet, kann schnell auf flexibler auf Marktveränderungen reagieren.

    Preisgarantie: Preisgarantien schützen vor Preiserhöhungen und geben Kostensicherheit. Im Energiemarkt sind in vielen Fällen „eingeschränkte Preisgarantien“ in den Verträgen festgehalten. Der Anbieter gibt dann lediglich Erhöhungen weiter, die er nicht selbst beeinflussen kann, wie z.B. Steuern, Abgaben und Umlagen.

    Bonuszahlungen: Boni machen Tarife für die Dauer der Erstvertragslaufzeit sehr günstig. Wer längerfristig sparen will, sollte einmal im Jahr seinen Stromtarif überprüfen.

    Was sagen andere Kunden: Wer sich ein umfassendes Bild über seinen Wunschanbieter machen möchte, sollte auch die Bewertungen und Erfahrungsberichte anderer Kunden lesen.

    Kündigung: In der Regel übernimmt der neue Anbieter die Kündigung beim bisherigen Versorger. Mit zwei Ausnahmen: Läuft der Vertrag in Kürze aus, sollten Sie besser selbst kündigen. Auch wenn Sie eine Preiserhöhung erhalten haben und von Ihren Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen wollen, sollten Sie die Kündigung in die eigene Hand nehmen.

    Wechsel findet nur auf dem Papier statt: Der Anbieterwechsel selbst dauert drei bis sechs Wochen. Die Leitungen und Zähler bleiben im Besitz des örtlichen Netzbetreibers, der bei Störungen auch weiterhin der Ansprechpartner vor Ort bleibt. Die ununterbrochene Versorgung mit Strom ist gesetzlich garantiert.

Wir sind kostenfrei für Sie da!

0800 80 80 890

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Montag - Freitag 8-22 Uhr

Wochenende 9-22 Uhr

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