Energiekonzern

Energiekonzerne sichern auf der ganzen Welt die Versorgung der Bevölkerung mit Strom, Gas und Wärme. Sie werden deshalb auch Energieversorgungsunternehmen (EVU) oder Energieversorger genannt. Einige Energiekonzerne befinden sich in öffentlicher Hand und sind als Stadtwerke oder kommunale Verbände organisiert. Es gibt jedoch auch zahlreiche privatwirtschaftliche Energiekonzerne.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Die „großen Vier“ bekommen Konkurrenz
  3. Die größten Energiekonzerne Europas
  4. Verwandte Themen
  5. Weiterführende Links
  6. Jetzt Stromtarif sichern

Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland entstanden im Zuge der Energiemarktliberalisierung die "großen Vier" Energiekonzerne: E.ON, RWE, EnBW & Vattenfall Europe.
  • Neben den großen Vier sind eine Vielzahl von kleineren Unternehmen in der Energieversorgung tätig; ca. 1.900 Unternehmen.
  • Die „großen Vier“ beherrschen weiterhin rund 80 Prozent des Marktes.
  • Der französische Energiekonzern GDF Suez ist mit einem Marktwert von 45 Milliarden US-Dollar der wertvollste europäische Energieversorger.

Die „großen Vier“ bekommen Konkurrenz

In Deutschland entstanden im Zuge der Energiemarktliberalisierung die "großen Vier" Energiekonzerne: E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall Europe. Diese Konzerne sind "vertikal" integriert, was bedeutet, dass sie von der Produktion bis zum Verkauf an den Endkunden die gesamte Wertschöpfungskette abdecken. Im Rahmen der von der EU verordneten "Entflechtung" (Unbundling) kam es zur Veräußerung von Unternehmensteilen. Neben den großen Vier sind eine Vielzahl von kleineren Unternehmen in der Energieversorgung tätig. Insgesamt kümmern sich derzeit laut BDEW über 1.900 Unternehmen um die Energieversorgung.

Trotzdem beherrschen die „großen Vier“ weiterhin rund 80 Prozent des Marktes. Die deutschen Verbraucher haben es in der Hand, diese Dominanz zu brechen. Im Durchschnitt hat jeder Haushalt die Wahl zwischen gut 142 Strom- und rund 88 Gasversorgern. Doch derzeit machen erst sehr wenige Kunden von diesem Angebot Gebrauch: Im Jahr 2012 beziehen laut Bundesnetzagentur nur rund 20 Prozent der Haushalte in Deutschland ihren Strom von einem Stromversorger als dem örtlichen Grundversorger. Im Bereich Gas waren es sogar nur 11 Prozent.

Die größten Energiekonzerne Europas

Im Vergleich der größten europäischen Energiekonzerne hatte Deutschlands Nummer eins lange die Nase vorn. E.ON konnte sich jedoch nicht länger an der Spitze der Energieriesen anderer EU-Staaten behaupten. Der französische Energiekonzern GDF Suez ist mit einem Marktwert von 45 Milliarden US-Dollar der wertvollste europäische Energieversorger. E.ON belegt immerhin Platz drei mit einem Marktwert von 32,5 Milliarden Dollar. Beim Umsatz hat E.ON weiterhin die Nase vorn - doch aufgrund des Atomausstiegs musste der deutsche Energieriese herbe Verluste verzeichnen.

Weitere große europäische Energiekonzerne sind EDF, ebenfalls aus Frankreich, die spanische Iberdrola, Enel aus Italien und die britische SSE.

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