Stromverbrauch berechnen und beim Strom sparen

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    Wohnort: Barsbüttel, 22885
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    (Stand: 16.11.2020)

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Inhalt dieser Seite
  1. Stromverbrauch berechnen
  2. Effektiv den Stromverbrauch berechnen
  3. Stromverbrauch berechnen anhand des aktuellen Verbrauchs
  4. Stromkosten berechnen anhand des Verbrauchs einzelner Elektrogeräte
  5. In wenigen Schritten die Stromkosten berechnen
  6. Weitere Tipps zum Stromkosten sparen

Stromverbrauch berechnen

Der Verbrauch auf Ihrer letzten Jahresabrechnung ist meistens der beste Richtwert. Näherungsweise können Sie aber auch selbst den Stromverbrauch berechnen. Das kann beim Umzug in eine neue Wohnung oder in ein neues Haus sinnvoll sein. Mit Hilfe dieser Formel können Sie Ihren durchschnittlichen Stromverbrauch berechnen.

Stromverbrauch berechnen Formel

(810 kWh * Personen im Haushalt) + (410 kWh bei Wohnung / 1370 kWh bei Haus) + (1100 kWh bei Warmwasser)

Wenn Sie mit dieser Formel Ihren Stromverbrauch berechnen, erhalten Sie einen Schätzwert für eine durchschnittliche Ausstattung mit Elektrogeräten, die mittelstark genutzt wird. Die Formel basiert auf der Auswertung des Stromspiegels 2019, in den 226.000 Verbrauchsdaten und mehrere Studien eingeflossen sind. Doch je nach den vorhandenen Elektrogeräten und der Nutzungshäufigkeit schwanken die Verbrauchsprofile unterschiedlicher Haushalte stark. Dennoch erhalten Sie so einen guten Näherungswert.

Beispielberechnung für den Stromverbrauch mit Formel

Zwei Personen leben gemeinsam in einer Wohnung. Das Warmwasser wird mittels Zentralheizung erwärmt, das heißt, die Warmwasserbereitung muss nicht extra berechnet werden.

In der Formel berechnet:

410 kWh + (810 kWh x 2 Personen) = 2030 kWh

Effektiv den Stromverbrauch berechnen

Mit diesen verschiedene Möglichkeiten können Sie Ihren individuellen Stromverbrauch berechnen:

  • Berechnung durch eine einfache Formel
  • Verbrauch anhand der bisherigen Daten hochrechnen
  • anhand der Leistung der einzelnen Haushaltsgeräte

Kilowattstunden, kWh und Wattzahl: Die wichtigsten Maßeinheiten bei der Stromberechnung

Wichtige Kennzahlen für die Berechnung verstecken sich hinter den Begriffen „Kilowattstunden“ und „Wattzahl“. Diese werden immer herangezogen, wenn man den Stromverbrauch berechnen möchte. Aber was bedeuten sie?

„Kilowattstunden“: Strom wird in Kilowattstunden (Abkürzung: kWh) gemessen. Die Maßeinheit „Watt“ gibt den Energieumsatz in einer bestimmten Zeitspanne an; dabei sind 1.000 Watt 1 Kilowatt. Kilowattstunden bezeichnen also die Energiemenge, die bei einer Leistung von einem Kilowatt während einer Stunde verbraucht wird.

„Wattzahl“: Auf allen moderneren Elektrogeräten finden sich Aufkleber mit der Energieeffizienzklasse. Eine moderne Waschmaschine der besten Energieklasse beispielsweise verbraucht rund 150 kWh an Strom im Jahr, ein Kühlschrank in derselben Energieklasse 50 bis 70 kWh. In den Gebrauchsanleitungen ist die Wattzahl angegeben, die das jeweilige Gerät während des Betriebs verbraucht.

Stromverbrauch berechnen anhand des aktuellen Verbrauchs

Etwas genauer, wenn auch aufwendiger, lässt sich anhand des aktuellen – also des tatsächlichen – Verbrauchs der Energieverbrauch berechnen. Diesen stellen Sie fest, indem Sie den aktuellen Zählerstand Ihres Stromzählers notieren und nach 24 Stunden den neuen Wert ablesen. Ziehen Sie den ersten Wert vom zweiten ab, erhalten Sie einen Anhaltspunkt für Ihren Energieverbrauch. Multiplizieren Sie anschließend diesen Wert mit 365. So ermitteln Sie Ihren ungefähren Jahresverbrauch.

Tipp: Wenn Sie über längere Zeiträume messen, können Sie noch genauer den Energieverbrauch berechnen. Zum Beispiel über eine Woche oder einen Monat. Multiplizieren Sie das Ergebnis dann entsprechend mit 52 oder 12.

Beispiel: Stand der Zähler bei der ersten Ablesung auf 1.000 kWh und bei der zweiten Ablesung einen Tag später auf 1.008 kWh, haben Sie an einem Tag 8 Kilowattstunden Strom verbraucht. Auf das Jahr hochgerechnet bedeutet das 8 kWh x 356 = 2.920 kWh.

Unser Rat: Meist wird in der kalten Jahreszeit mehr Strom verbraucht als in der warmen. Ideale Zeitpunkte für Messungen sind also im Frühjahr oder im Herbst bei gemäßigten Temperaturen.

Stromkosten berechnen anhand des Verbrauchs einzelner Elektrogeräte

Mit einem Messgerät können Sie noch genauer Ihre Stromkosten berechnen. Dieses zeigt den tatsächlichen Verbrauchswert der einzelnen Geräte an. Dies lohnt sich vor allem dann, wenn Sie eine überraschend hohe Stromrechnung erhalten haben und vermeintlichen Stromfressern auf die Spur kommen wollen.

In wenigen Schritten die Stromkosten berechnen

Die letzte Stromabrechnung hat einen höheren Strompreis als erwartet zum Vorschein gebracht? Um zu hohe Kosten zukünftig zu vermeiden, sollten Sie sich nicht länger über Ihre hohen Stromkosten ärgern. Nutzen Sie lieber die Chance: Vergleichen Sie die an Ihrem Wohnort verfügbaren Stromtarife und wechseln Sie jetzt mithilfe von Verivox zum günstigsten Anbieter.

Besonders lukrativ sind der Vergleich und der anschließende Anbieterwechsel, wenn Sie den Anbieter oder Tarif noch nie gewechselt haben. Denn dann sind Sie noch in der relativ teuren Grundversorgung des örtlichen Stromversorgers. Einsparungen von mehreren hundert Euro im Jahr sind hier keine Seltenheit, sondern eher die Regel. Alles, was Sie zum Strom berechnen benötigen, sind ein paar Minuten Zeit sowie Daten wie Ihre Postleitzahl und Ihren jährlichen Stromverbrauch – und schon kann es losgehen.

Günstige Tarife finden und jährliche Stromkosten senken

Nachdem Postleitzahl und Jahresverbrauch in Kilowattstunden (kWh) eingegeben sind, liefert der Strompreisrechner auch schon die ersten Ergebnisse. Auf der ersten Ergebnisseite sehen Sie beim Strom berechnen zunächst die verbraucherfreundlichen Tarifempfehlungen. Die empfohlenen Tarife haben eine kurze Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist sowie eine lange Preisgarantie.

Im Anschluss ist es möglich, die Suche manuell anzupassen. Um für Ihre individuellen Bedürfnisse die Preise für Strom berechnen zu können, können Sie die Suche im Stromkostenrechner weiter verfeinern. Beispielsweise können Sie sich ausschließlich Ökostromtarife anzeigen lassen. Zudem besteht die Möglichkeit, sich ausschließlich regionale Anbieter anzeigen zu lassen. Zusätzlich ermöglicht der Rechner eine individuelle Auswahl von Vertragslaufzeit, Preisgarantie oder Kündigungsfrist.

Wie viel Sparpotenzial pro Anbieter und Tarif wirklich vorhanden ist, macht die Angabe des derzeitigen Stromanbieters und aktuellen Tarifs deutlich. Denn der Stromvergleich zeigt bei den einzelnen Ergebnissen zusätzlich zu den neuen günstigen Strompreisen die mögliche Ersparnis bei einem Wechsel an.

Strom berechnen – Welche Vorteile bietet ein Wechsel?

Damit sich für den persönlichen Stromverbrauch passende Stromtarife berechnen lassen, bezieht der Stromrechner von Verivox diverse Boni in die Berechnungen mit ein. Häufig gestattete Bonuszahlungen erfolgen in Form von

  • einem Sofortbonus oder
  • einem Neukundenbonus auf der ersten Jahresabrechnung.

Bei jedem unverbindlichen Tarifvorschlag haben Sie die Option, detaillierte Tarifdetails abzurufen. Dazu gehören neben der Preisaufschlüsselung die jeweiligen Vertragskonditionen, die Energiequellen und die Anbieterbewertung.

Kündigung einreichen und Strompreis senken

Die Kündigung Ihres alten Vertrags übernimmt der neue Versorger für Sie; Sie brauchen sich um nichts weiter zu kümmern. Es gibt dabei aber eine Ausnahme: Bei einer Preiserhöhung können Sie ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen. Da die Kündigungsfristen dafür sehr kurz sind, sollten Sie in diesem Fall selber kündigen und dies bei dem Wechsel des Stromanbieters vermerken. Beim Grundversorger besteht grundsätzlich eine gesetzliche Kündigungsfrist von zwei Wochen. Bei anderen Anbietern sind häufig abweichende Fristen vereinbart. Diese sind im jeweiligen Strombelieferungsvertrag vermerkt. Es empfiehlt sich, rechtzeitig zu überprüfen, wann die Mindestvertragslaufzeit vorüber ist, damit sich der Vertrag nicht ungewollt verlängert.

Vor einer Kündigung ist es ratsam, Ihren Stromverbrauch und die Stromkosten immer im Verhältnis zur Haushalts- und Wohnungsgröße zu betrachten. Sind in der Wohnung Geräte in Betrieb, die sehr alt sind, kann sich die Anschaffung eines neuen Geräts als Ersatz für den „Stromfresser“ im Haushalt lohnen. Außerdem verbrauchen einzelne Geräte wie Staubsauger, Kühlschrank, Waschmaschine oder Fernseher auf das gesamte Jahr gesehen bereits durch den Standby-Betrieb viel elektrischen Strom. Schon eine abschaltbare Steckdosenleiste kann sich auf Dauer als Stromsparmaßnahme bewähren. Achten Sie zudem vor dem Kauf neuer Geräte darauf, wie viel Watt ein Gerät pro Stunde verbraucht und welche Energieeffizienzklasse es hat.

Weitere Tipps zum Stromkosten sparen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Stromkosten zu sparen. Wenn Sie außerdem

  • elektrische Geräte wirklich ausschalten (kein Standby),
  • Elektrogroßgeräte im Ökoprogramm laufen lassen,
  • Laptops statt Stand-PCs verwenden,
  • Ihren Kühlschrank regelmäßig abtauen sowie die Restwärme des Backofens nutzen und ohne Vorheizen backen,

senken Sie unkompliziert Stromkosten.

Junger Mann mit Laptop auf dem Sofa

Gasverbrauch berechnen

Mit dieser Formel können Sie Ihren Gasverbrauch berechnen.

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  • Bis zu 800 Euro sparen

    So haben wir gerechnet

    Wohnort: Barsbüttel, 22885
    Jahresverbrauch: 5.300 kWh

    Günstigster Tarif: E.ON Energie, E.ON Strom Extra, Kosten im ersten Jahr: 1.141,08 Euro
    Grundversorgungstarif: e.on Grundv. Strom, Kosten: 1.952,29 Euro

    (Über ein Viertel der deutschen Haushalte beziehen laut Bundesnetzagentur den örtlichen Grundversorgungstarif. Sie können jederzeit wechseln.)

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    (Stand: 16.11.2020)

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Mehr rund um Strom

  • 1 Kilowattstunde (kWh) Strom kostet durchschnittlich knapp 30 Cent. Das ist jedoch nur ein grober Schätzwert. Wichtig zu beachten: Die meisten Stromversorger geben einen „Arbeitspreis“ in Cent pro Kilowattstunde (kWh) an. Hinzu kommt noch ein monatlicher fester Grundpreis, der unabhängig vom Verbrauch berechnet wird.

    Wer ermitteln möchte, was 1 Kilowattstunde (kWh) bei einem Stromversorger kostet, muss diesen Grundpreis berücksichtigen. Der jährliche Stromverbrauch wird mit dem Arbeitspreis multipliziert und das Ergebnis mit dem jährlichen Grundpreis addiert. Anschließend wird das Ergebnis durch den jährlichen Stromverbrauch in kWh dividiert. Das Ergebnis sind die effektiven Kosten pro 1 Kilowattstunde (kWh) Strom.

  • Wer noch nie gewechselt hat, wird vom sogenannten Grundversorger beliefert. Dabei handelt es sich um das örtliche Stromversorgungsunternehmen, beispielsweise die Stadtwerke.

    Wenn Sie auch noch nie den Tarif bei diesem Stromversorger gewechselt haben, werden Sie zu den Bedingungen der Grundversorgung beliefert.
    Die Grundversorgung kann kurzfristig gekündigt werden - das übernimmt der neue Stromanbieter für Sie.
  • Die allermeisten Stromtarife haben einen einheitlichen Preis pro Kilowattstunde, der unabhängig von der Tageszeit ist. Darauf sind auch die meisten Stromzähler ausgelegt. Es gibt Stromtarife, bei denen der nachts verbrauchte Strom zwischen 10 und 20 Prozent günstiger ist. Dafür ist ein Doppeltarifzähler notwendig. Das lohnt sich vor allem für Verbraucher mit Nachtspeicherheizungen.

  • Eine eingeschränkte Preisgarantie begrenzt sich auf den Energiekostenanteil sowie die Netznutzungsentgelte, nicht aber auf sämtliche Steuern, Abgaben und Umlagen. Bei Änderungen von Steuern, Abgaben oder Umlagen können die Preise entsprechend angepasst werden.

    Im Gegensatz dazu gibt es die vollständige Preisgarantie, in der auch Umlagen und Abgaben enthalten sind. Nur Änderungen der Mehrwert- und der Stromsteuer dürfen direkt weitergegeben werden.

    Weniger umfassend als die eingeschränkte Preisgarantie ist die „Energiepreisgarantie“: Hier wird nur der Energiekostenanteil des Gesamtpreises garantiert. Änderungen bei Netzentgelten oder im Bereich der Steuern und Abgaben können vom Anbieter direkt weitergegeben werden.

Wir sind kostenfrei für Sie da!

Montag - Freitag 8-22 Uhr

Wochenende 9-22 Uhr

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