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Der Mietkauf ist ein spezieller Vertrag zur Immobilienfinanzierung, bei dem die Immobilie zunächst gemietet und innerhalb einer bestimmten Frist letztlich gekauft wird. Das wirtschaftliche Eigentum geht sofort in den Besitz des Käufers über, wodurch sich der Mietkauf vom Leasing unterscheidet. Ein Mietkaufvertrag kann für ein Haus, eine Wohnung oder eine andere Immobilie abgeschlossen werden.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. So funktioniert der Mietkauf
  3. Rechenbeispiel für einen Mietkauf
  4. Unterschiede zwischen Mietkauf und einer klassischen Immobilienfinanzierung
  5. Unterschiede zum Mietvertrag
  6. Verwandte Themen
  7. Weiterführende Links
  8. Baufinanzierung

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einem Mietkauf wird eine Immobilie meist in drei Phasen finanziert. Zuerst wird oft eine Anzahlung von 20 Prozent fällig. Dann zahlt er während einer festgelegten Laufzeit Miete, die teilweise auf den Kaufpreis angerechnet wird. Am Ende der Vertragslaufzeit kann er die Immobilie für einen reduzierten Preis kaufen.
  • Zu den Nachteilen des Mietkaufs zählt etwa, dass die Mieten meist höher sind und dass kein Anspruch auf Fördermittel für den Immobilienkauf besteht.
  • Ein Vorteil des Mietkaufs ist, dass kein Eigenkapital nötig ist, wenn keine Anzahlung anfällt.

So funktioniert der Mietkauf

Zunächst wird ein Mietvertrag geschlossen. Oft muss außerdem eine Anzahlung erfolgen, die bis zu 20 Prozent des Kaufpreises betragen kann. Gezahlte Mieten werden beim Kauf teilweise angerechnet, sodass ein Objekt nach Ende einer festgesetzten Laufzeit zu einem vergünstigten Preis erworben werden kann. Es gibt auch Mietkäufe, bei denen die gesamte Kaufsumme durch Mieten abgedeckt wird. In diesem Fall fällt die Laufzeit entweder länger aus oder die monatliche Miete erhöht sich. Grundsätzlich können Käufer und Verkäufer die Konditionen bei einem Mietkauf frei bestimmten.

Rechenbeispiel für einen Mietkauf

Bei einem Objekt im Wert von 120.000 Euro könnte ein Mietkauf folgendermaßen aussehen: Eine Anzahlung von 12.000 Euro (10 Prozent) wird angerechnet. Die verbleibenden 108.000 Euro werden über einen Zeitraum von 96 Monaten abgezahlt, was einer monatlichen Miete von 1125 Euro entspricht. Eine Schlussrate ist in diesem Beispiel nicht zu zahlen. Die tatsächliche Miete würde jedoch bei etwa 1200 bis 1300 Euro liegen, da der Verkäufer Zinsen verlangt, die nicht mit dem Kaufpreis verrechnet werden.

Unterschiede zwischen Mietkauf und einer klassischen Immobilienfinanzierung

Zwischen einem Mietkauf und einer klassischen Immobilienfinanzierung gibt es rechtliche Unterschiede: Während die Miete gezahlt wird, tritt ein entsprechender Mietvertrag in Kraft. Ein Kaufvertrag wird aber erst nach Zahlung der letzten Rate ausgehändigt. Bei einer klassischen Finanzierung kommt der Kauf hingegen sofort zustande.

Vorteile gegenüber der Baufinanzierung

Der größte Vorteil eines Mietkaufs im Vergleich zum klassischen Immobilienkaufvertrag ist, dass weder Eigenkapital noch Bankkredite benötigt werden. Daher ist der Mietkauf nicht zuletzt bei Selbständigen, die keinen Kredit von einer Bank bekommen, beliebt. Wird jedoch eine Anzahlung von 20 Prozent verlangt, entspricht das dem Eigenkapitalanteil, das für eine solide Baufinanzierung notwendig ist.

Nachteile gegenüber der Baufinanzierung

Fördermittel durch Länder und Kommunen, die für den Immobilienkauf angeboten werden, können für Mietkäufe nicht eingesetzt werden. Auch die KfW bietet keine Förderprogramme für den Mietkauf an.

Unterschiede zum Mietvertrag

Trotz des Mietvertrages mit monatlichen Zahlungen genießt der Mietkäufer nicht die gleichen Vorteile wie ein gewöhnlicher Mieter. Reparaturen und Sanierungen müssen Mietkäufer selbst vornehmen, was finanzielle Risiken birgt. Darüber hinaus fallen die Mieten deutlich höher aus als die örtliche Vergleichsmiete.

Zudem ergeben sich zusätzliche Gebühren und Zinsen in unterschiedlicher Höhe. Neben den monatlichen Zahlungen können auch einmalige Gebühren anfallen, wie zum Beispiel Beratungs- oder Vermittlungsgebühren.

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