Forward-Darlehen-Rechner: Jetzt Niedrigzinsen sichern!

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Was ist ein Forward-Darlehen?

Wie nutze ich den Forward-Darlehen-Rechner?

Für ein Forward-Darlehen werden günstige Zinsen von heute vereinbart, er wird aber zu einem späteren Zeitpunkt ausgezahlt. Je später die Auszahlung, desto mehr Zinsaufschlag verlangt die Bank (etwa 0,2% pro Monat). Ein Forward-Darlehen lohnt sich, wenn der Marktzins in der Zukunft steigt.
  1. Oben die Eckdaten eingeben und auf "Jetzt vergleichen" klicken.
  2. „Anschluss­finanzierung“ als Finanzierungs­grund auswählen.
  3. Auszahlungstermin ändern, um den Zinsaufschlag zu berechnen.

Mit dem Forward-Darlehen-Rechner auf Verivox.de können Sie die aktuellen niedrigen Zinsen für Ihre zukünftige Finanzierung sichern. Forward-Darlehen werden hauptsächlich zur Anschlussfinanzierung eingesetzt. Bei Abschluss der Erstfinanzierung vereinbart der Bauherr mit der kreditgebenden Bank einen Zeitraum, für den die Zinsen für das Baudarlehen festgeschrieben werden. Ist das Darlehen nach Ablauf der Zinsbindung noch nicht vollständig abbezahlt, erfolgt in den meisten Fällen eine Anschlussfinanzierung. Dabei verhandeln der Kreditgeber und Kreditnehmer über einen neuen Zinssatz, der sich nach der aktuellen Lage auf dem Finanzmarkt richtet. Viele Darlehensnehmer haben dabei schon eine böse Überraschung erlebt, weil durch eine ungünstige Zinsentwicklung ein höherer Sollzins berechnet wurde als für den ursprünglichen Kreditvertrag.

Bis zu fünf Jahre vor Ablauf der Zinsbindungsfrist kann der Kreditnehmer deshalb ein Forward-Darlehen abschließen, das ihm aktuelle Zinsen für die zukünftige Finanzierung garantiert. So erhält er Planungssicherheit für seine Finanzen über einen langen Zeitraum. Im Gegenzug verlangen die meisten Anbieter einen kleinen Zinsaufschlag. Der Forward-Darlehen-Rechner berechnet in Sekundenschnelle die mögliche Zinsspanne für Ihre Anschlussfinanzierung. Geben Sie einfach die Eckdaten ein und wählen Sie im zweiten Schritt „Anschlussfinanzierung“ als Finanzierungsgrund aus. Ändern Sie den Auszahlungstermin, um den Zinsaufschlag zu berechnen.

Anschließend können Sie ein unverbindliches Angebot für Ihr Forward-Darlehen anfordern. Aus Hunderten von Banken wird der Kreditgeber ermittelt, der für Ihre individuelle Finanzierung die besten Konditionen anbietet.

Wie viel kostet ein Forward-Darlehen?

Beim Abschluss eines Forward-Darlehens werden die aktuellen Zinssätze zur Berechnung der zukünftigen Hypothekenzinsen und der Kreditrate zugrunde gelegt. Trotzdem zahlt ein Darlehensnehmer dafür normalerweise einen höheren Zinssatz als für eine gewöhnliche Baufinanzierung, die zur selben Zeit abgeschlossen wird. Das liegt daran, dass die Kreditgeber für den zukünftigen garantierten Zinssatz einen Aufschlag verlangen. Wenn die Marktlage vermuten lässt, dass die Zinsen in Zukunft noch weiter sinken, werden Forward-Darlehen jedoch von manchen Banken sogar ohne Zinsaufschlag angeboten, insbesondere wenn sie nur Monate und nicht Jahre in der Zukunft liegen.

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    Tipps für die Auswahl und das Verhandeln der Zinsbindungsfrist bei unterschiedlichen Arten von Darlehen.

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Ein Forward-Darlehen ist für beide Seiten bindend

Während der Vorlaufzeit zwischen Abschluss des Forward-Darlehens und Inanspruchnahme des Kreditbetrages muss der Darlehensnehmer weder Kreditzinsen noch Bereitstellungszinsen an das Kreditinstitut zahlen. Dafür muss er das Forward-Darlehen nach Abschluss des Kreditvertrages in jedem Fall annehmen. Das gilt auch bei einer günstigen Zinsentwicklung, wenn die Zinsen in Zukunft weiter sinken und eine Anschlussfinanzierung günstiger abgeschlossen werden könnte. Der Kreditnehmer ist verpflichtet, den Vertrag zu erfüllen und den vereinbarten Zins zu zahlen. Ansonsten verlangt die Bank eine Nichtabnahmeentschädigung – ähnlich wie eine Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Kündigung. Auch die Bank muss aber die im Voraus vereinbarten Konditionen einhalten, selbst wenn sich die Marktlage inzwischen zu ihren Gunsten geändert haben soll.

Anbieterwechsel beim Forward-Darlehen: Pro und Contra

Der Darlehensnehmer hat am Ende seiner Zinsbindung die Wahl, das Darlehen bei dem jetzigen Kreditgeber zu verlängern oder sich für eine andere Bank zu entscheiden. Die Verlängerung bei dem bisherigen Kreditinstitut (Prolongation) hat den Vorteil, dass keine erneute Bonitätsprüfung vorgenommen wird. Dafür muss der Darlehensnehmer den Sollzins akzeptieren, den die Bank ihm für sein Forward-Darlehen anbietet.

Bei einem Wechsel hingegen kann der Kreditnehmer verschiedene Angebote für ein Forward-Darlehen einholen und die besten Konditionen auswählen. Dabei kann eine bestehende Grundschuld an die neue Bank abgetreten werden, so dass keine allzu hohen Notar- und Grundbuchkosten entstehen.

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