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Bis zum Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) am 21. Juli 2022 mussten Banken auf einen Teil ihrer überschüssigen Einlagen selbst 0,5 Prozent Strafzinsen zahlen. Diese Kosten gaben viele Geldhäuser in Form von Negativzinsen an ihre Privatkunden weiter. Die Kreditinstitute sprechen in diesem Zusammenhang gern von einem Verwahrentgelt. Verivox recherchiert tagesaktuell die online zugänglichen Produktübersichten und Preisverzeichnisse von rund 1.300 Kreditinstituten. In unserer Übersicht zeigen wir, bei welchen Kreditinstituten private Sparer noch Negativzinsen bezahlen müssen.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Jetzt nichts mehr verpassen mit dem Verivox-Newsletter
  3. Banken verabschieden sich von den Negativzinsen
  4. Diese Banken erheben noch Negativzinsen
  5. Methodik
  6. Negativzinsen sind rechtlich umstritten
  7. Banken ohne Negativzinsen finden
  8. Top-Tagesgeldangebote im Gesamtmarkt
  9. Tagesgeldangebote vergleichen
  10. Nicht zu viel Geld als Tagesgeld anlegen
  11. Noch keine Negativzinsen für Kredite
  12. Ratgeber für Ihre Geldanlage
  13. Verwandte Themen
  14. Weiterführende Links

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Zeitalter der Negativzinsen geht zu Ende: Zahlreiche Banken haben die Verwahrentgelte für ihre Kunden schon gestrichen.
  • Aktuell weisen noch 21 Banken Negativzinsen für Privatkunden auf ihrer Website oder in ihrem online zugänglichen Preisverzeichnis aus. Zum Höchststand im Mai 2022 waren es 455.
  • Zum EZB-Zinsentscheid am 21. Juli berechneten noch 424 Banken Negativzinsen.
  • Stand der Erhebung: 09.12.2022

Banken verabschieden sich von den Negativzinsen

Schon vor der Zinserhöhung durch die Europäischen Zentralbank hatten mindestens 51 Banken und Sparkassen die sogenannten Verwahrentgelte ganz oder teilweise abgeschafft. Einige hatten die Minuszinsen komplett gestrichen, bei anderen Geldhäusern wurden ihre Freibeträge deutlich angehoben, so dass die Negativzinsen zumindest für einen Teil der Kunden weggefallen waren. Weil die Banken jetzt selbst keine Strafzinsen mehr auf ihre überschüssigen Einlagen bezahlen müssen, hat sich der Abschied von den Negativzinsen nun nochmal spürbar beschleunigt.

Diese Banken erheben noch Negativzinsen

Doch aktuell gibt es immer noch Geldhäuser, die ihren Kunden Negativzinsen berechnen. Die folgende Auflistung enthält die Banken, die Negativzinsen für Privatkunden in online zugänglichen Preisverzeichnissen oder Produktübersichten veröffentlicht haben. Sofern in der Tabelle nichts anderes steht, gelten die Angaben für Einlagen auf dem Tagesgeldkonto. Teilweise wird das sogenannte Verwahrentgelt nur für Girokonten oder Verrechnungskonten ausgewiesen oder dort gelten abweichende Regelungen. Das ist dann in den Bemerkungen angegeben. Um die Bemerkungen zu einem Eintrag anzuzeigen, klicken Sie in der Tabelle einfach auf den linken Pfeil.

Kreditinstitut
Bundesland
Zinssatz
Freibetrag
Bemerkung
Engels & Völkers Smart Money Berlin -0,5 % 150.000 € Kontoabschluss nur für Immobilienbesitzer.
EthikBank Thüringen -0,5 % 1.000.000 €
GLS Bank Nordrhein-Westfalen -0,25 % 100.000 € Zusätzlich zahlen Kunden der Bank einen Beitrag von 5 Euro pro Monat. Kunden im Alter von 18 bis 27 zahlen 1 Euro pro Monat. Der Beitrag wird nur einmal pro Kunde erhoben und ist Voraussetzung für alle Angebote der Bank.
Klarna Bank Berlin (Sitz der deutschen Niederlassung) -0,5 % 500.000 € Negativzins für Girokonten ausgewiesen.
Raiffeisenbank Arnstorf Bayern -0,5 % 100.000 €
Raiffeisenbank Griesstätt-Halfing Bayern -0,5 % 25.000 €
Raiffeisenbank Isar-Loisachtal Bayern -0,5 % 120.000 €
Raiffeisenbank Neustadt (Wied) Rheinland-Pfalz -0,5 % 50.000 € 15.000 Euro Freibetrag auf dem Girokonto.
Raiffeisenbank Nüdlingen Bayern -0,5 % 25.000 €
Raiffeisenbank Regenstauf Bayern -0,5 % 10.000 € Negativzins für Girokonten ausgewiesen.
Raiffeisenbank Singoldtal Bayern -0,5 % k. A.
Solarisbank Berlin -0,5 % 250.000 €
Sparkasse Elbe-Elster Brandenburg -0,5 % 100.000 €
Stadtsparkasse Wedel Schleswig-Holstein -0,5 % k. A. Negativzins für Girokonten ausgewiesen.
Tomorrow Hamburg -0,5 % 50.000 €
Volksbank Adelebsen Niedersachsen -0,5 % 50.000 € Negativzins für Girokonten ausgewiesen.
Volksbank Eisenberg Thüringen -0,5 % 1.000.000 €
Volksbank Enniger-Ostenfelde-Westkirchen Nordrhein-Westfalen -0,5 % k. A. Negativzins für Girokonten ausgewiesen.
Volksbank Essen-Cappeln Niedersachsen -0,5 % k. A. Negativzins für Girokonten ausgewiesen.
Volksbank Heimbach Nordrhein-Westfalen -0,5 % 10.000 € Negativzins für Girokonten ausgewiesen.
VR-Bank Neu-Ulm Bayern -0,5 % k. A. 300.000 Euro Freibetrag auf dem Girokonto.

Methodik

Verivox recherchiert fortlaufend die ausgewiesenen Konditionen für Tagesgeld-, Giro- und Verrechnungskonten auf den Internetseiten von rund 1.300 Banken und Sparkassen. Das ist die größte tagesaktuelle Auswertung in Deutschland. Doch nicht alle Banken veröffentlichen ihre Zinsen frei zugänglich auf ihrer Website. Es könnte also weitere Banken geben, die Negativzinsen verlangen. In der Auswertung werden ausschließlich die Konditionen im Privatkundengeschäft berücksichtigt.

Negativzinsen sind rechtlich umstritten

Ob Banken überhaupt Negativzinsen verlangen dürfen, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Gerichte sind uneins: Einige Richter haben die Verwahrentgelte einzelner Banken schon für rechtswidrig erklärt. Andere Gerichte entschieden, dass Banken unter bestimmten Voraussetzungen durchaus Negativzinsen berechnen dürfen. Die Urteile sind nicht rechtskräftig, eine höchstrichterliche Entscheidung steht noch aus.

Banken ohne Negativzinsen finden

Sparer sind Null- und Negativzinsen nicht hilflos ausgeliefert. Wer Konditionen vergleicht, findet problemlos Angebote, die ohne Negativzinsen auskommen. Top-Banken im EU-Ausland zahlen aktuell 1,61 Prozent Guthabenzinsen aufs Tagesgeld. In den folgenden Tabellen finden Sie die aktuellen Top-Tagesgeldangebote für 10.000 Euro Anlagesumme (Stand: 01.12.2022).

Top-Tagesgeldangebote im Gesamtmarkt

Bank
Zinssatz
Einlagensicherung
FCM Bank 1,61 % Malta
Barclays 1,50 % Irland
BNF Bank 1,32 % Malta

Stand: 1. Dezember 2022

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Höchster Einlagenschutz bei Banken aus Ländern mit Top-Rating

Tagesgeld ist eine besonders sichere Geldanlage. EU-weit sind mindestens 100.000 Euro pro Bank und Kunde durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Im Falle einer Bankenpleite, werden Anleger aus dem nationalen Einlagensicherungssystem des Mitgliedstaates entschädigt, in dem das Kreditinstitut seinen Sitz hat. Einen besonders hohen Schutzstandard bieten Banken aus wirtschaftsstarken Ländern mit einer sehr guten Bonitätsbewertung bei den großen Rating-Agenturen. Aktuell sind das die EU-Mitgliedstaaten Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, Österreich und Schweden sowie die Schweiz, Norwegen und Großbritannien.

Bank
Zinssatz
Einlagensicherung
My Money Bank 1,30 % Frankreich
Banco do Brasil 1,25 % Österreich
Bank Norwegian 1,25 % Norwegen
Kommunal Kredit Invest 1,25 % Österreich

Stand: 1. Dezember 2022

Tagesgeldangebote mit deutscher Einlagensicherung

Auch wer sein Geld bei einer deutschen Bank anlegen möchte, findet Tagesgeldangebote, bei denen das Ersparte Guthabenzinsen abwirft – in der Spitze aktuell immerhin 2,40 Prozent.

Bank
Zinssatz
Einlagensicherung
Merkur Privatbank 1,00 % Deutschland
Varengold Bank 1,00 % Deutschland
Ford Bank 0,85 % Deutschland

Stand: 1. Dezember 2022

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Nicht zu viel Geld als Tagesgeld anlegen

Selbst die besten Tagesgeldkonten bieten derzeit keine Verzinsung, mit der sich die Inflation ausgleichen lässt. Auf dem Tagesgeldkonto verliert das Guthaben also nach und nach an Wert. Deshalb sollte nur der Teil der Ersparnisse als Tagesgeld angelegt werden, der jederzeit flüssig sein muss – zum Beispiel, um davon unerwartete Reparaturen an Haus oder Auto bezahlen zu können. Laut einer Faustregel sind für diese Reserve rund drei Netto-Monatsgehälter völlig ausreichend. Ihre übrigen Ersparnisse sollten Sparer so anlegen, dass Negativzinsen kein Thema sind – zum Beispiel in einen Mix aus Festgeld und günstigen Indexfonds (ETFs). Je länger das Geld nicht benötigt wird, desto größer kann der ETF-Anteil ausfallen. Viele weitere Informationen und Tipps für ihre Geldanlage erhalten Sparer in unseren Geldanlage-Ratgebern.

Noch keine Negativzinsen für Kredite

Im Kreditgeschäft gab es unter normalen Marktbedingungen bislang keine Negativzinsen. Es kann lediglich vorkommen, dass Ratenkredite mit Negativzinsen beworben werden, um neue Kunden zu gewinnen. Solche Angebote gelten meist nur für niedrige Kreditbeträge und für ganz bestimmte Laufzeiten. Die besten Chancen auf günstige Zinsen bietet ein Kreditvergleich. So fragen Verbraucher ihren Kredit nicht nur bei einer, sondern bei zahlreichen Banken auf einmal an. Aus den erhaltenen Angeboten wählen sie dann einfach das günstigste aus. Verivox-Berechnungen zeigen: Wer vor dem Abschluss einen Kreditvergleich macht, erhält sein Darlehen im Schnitt rund 40 Prozent günstiger als Kreditnehmer im bundesweiten Durchschnitt.

Ratgeber für Ihre Geldanlage

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