Strompreiszusammensetzung 2021

Die üblichsten Stromtarife bestehen aus einem Arbeitspreis pro Kilowattstunde und einer pauschalen Grundgebühr. Die Grundgebühren sollen die festen Kosten für den Stromanschluss und den Zähler mit abdecken. Der Arbeitspreis nennt bestimmte Kosten pro genutzter Kilowattstunde und ist damit an den tatsächlichen Verbrauch gekoppelt. Die jährlichen Stromkosten ergeben sich bei diesem Tarifsystem aus der Multiplikation des Arbeitspreises mit den verbrauchten Kilowattstunden plus der Grundgebühr pro Jahr.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Deutsche Strompreise steigen an
  3. Strompreiszusammensetzung 2021 im Detail
  4. Strompreiszusammensetzung hängt vom Wohnort und vom Stromanbieter ab
  5. Jetzt Stromtarif sichern

Das Wichtigste in Kürze

  • Preise für Strom in Deutschland sind in den letzten 15 Jahren um knapp zwei Drittel gestiegen.
  • Steuern, Abgaben und Umlagen machen über 50 Prozent des Strompreises aus.
  • Strompreiszusammensetzung hängt vom Wohnort und vom Stromanbieter ab.

Deutsche Strompreise steigen an

Die Preise für Strom in Deutschland sind in den letzten 15 Jahren um knapp zwei Drittel gestiegen. Der durchschnittliche Preis pro Kilowattstunde liegt laut Verivox-Verbraucherpreisindex Strom im Januar 2021 bei 29,28 Cent. In diesem durchschnittlichen Arbeitspreis ist die Grundgebühr bereits enthalten. Ein privater Haushalt mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 4.000 kWh muss aktuell rund 1.170 Euro pro Jahr für Strom bezahlen.

Strompreiszusammensetzung 2020

Strompreiszusammensetzung 2021 im Detail

Den größten Anteil bilden Steuern und Abgaben mit insgesamt rund 55 Prozent. Darin enthalten sind die Stromsteuer, die Konzessionsabgaben an die Kommunen sowie die Abgaben, die sich aus dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) und dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), der §19-NEV-Umlage, der §18-AbLaV-Umlage, der Offshore-Netzumlage und der Mehrwertsteuer ergeben. Hinzu kommt der Anteil für die Produktion bzw. die Beschaffung des Stroms und die Margen der Energieversorger (21 Prozent). Der übrige Anteil von 25 Prozent an den Stromkosten entfällt auf die Netznutzungsentgelte (NNE), welche die Stromversorger den jeweiligen Netzbetreibern für die Benutzung ihrer Stromnetze und Messeinrichtungen bezahlen müssen.Hinweis: Der Mehrwertsteuersatz für Elektrizität beträgt 19 Prozent bezogen auf den Nettopreis. Der Anteil der Mehrwertsteuer am Bruttopreis weicht davon ab.

Strompreiszusammensetzung hängt vom Wohnort und vom Stromanbieter ab

Bei den hier dargestellten Strompreiskomponenten handelt es sich um bundesdeutsche Durchschnittswerte. Der individuelle Strompreis hängt hingegen vom Wohnort und dem aktuellen Stromanbieter ab. Denn je nach Wohnort schwanken die staatlich regulierten Netznutzungsentgelte deutlich. Daher ist für den Strompreisvergleich auch die Angabe der jeweiligen Postleitzahl so wichtig.

Wer noch niemals den Stromanbieterwechsel gewechselt hat, bezahlt mit großer Wahrscheinlichkeit mehr als den hier angegeben Durchschnittspreis. Alle privaten Stromkunden sollten regelmäßig ihren aktuellen Stromtarif prüfen und gegebenenfalls den Stromanbieter wechseln.

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