Ernährungstipps gibt es für viele Zwecke: etwa zum Stärken des Immunsystems, zur allgemeinen Verbesserung der Gesundheit, zum Abnehmen, zum Muskelaufbau und auch für Menschen mit bestimmten Erkrankungen wie Rheuma. Welche Ernährungstipps sich für welche Personengruppen eignen, zeigt der nachfolgende Ratgeber.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Gesunde Ernährung
  3. Die wichtigsten Ernährungstipps
  4. Ernährungstipps zum Abnehmen
  5. Ernährungstipps zum Muskelaufbau
  6. Ernährungstipps für Sportler
  7. Ernährungstipps bei Rheuma
  8. Unterstützung von Ihrer Versicherung
  9. Verwandte Themen
  10. Weiterführende Links
  11. Gesetzliche Krankenversicherungen im Vergleich

Das Wichtigste in Kürze

  • Zu den wichtigsten Ernährungstipps gehört eine ausgewogene Ernährung, die hauptsächlich aus Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukten bestehen sollte.
  • Wer Muskeln aufbauen möchte, muss grundsätzlich mehr Kalorien zu sich nehmen als der Körper verbrennt, also eine positive Energiebilanz besitzen.
  • Nehmen Sie vor einer intensiven Trainingseinheit keine gehaltvolle Mahlzeit zu sich und achten Sie darauf, während der sportlichen Aktivität ausreichend zu trinken.

Gesunde Ernährung

Die Ernährung hat großen Einfluss auf den menschlichen Organismus. Prinzipiell gibt es verschiedene Ernährungskonzepte, die sich für eine gesunde Ernährung eignen. Doch nicht jedes Konzept passt auch zu jeder Person. Gründe dafür sind beispielsweise Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten, aber auch ethische Überzeugungen wie der Verzicht auf Schweinefleisch oder generell auf tierische Produkte.

Als Orientierung für eine vollwertige Ernährung eignen sich vor allem die Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Die wichtigsten Ernährungstipps

  • Ernähren Sie sich möglichst ausgewogen, um sicherzustellen, dass Ihr Körper mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt wird.
  • Obst und Gemüse enthalten besonders viele Vitamine und Mineralstoffe und kaum Kalorien. Essen Sie täglich am besten drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst.
  • Konsumieren Sie Zucker und Fett nur in Maßen. Dies betrifft vor allem Süßigkeiten, Chips, Fast Food, aber auch Softdrinks. Prinzipiell nutzt und benötigt der Körper Zucker und Fett als Energielieferanten. Der übermäßige Verzehr zucker- und fettreicher Lebensmittel kann jedoch insbesondere in Kombination mit zu wenig Bewegung zu Übergewicht führen. Zucker trägt außerdem zur Entstehung von Karies bei.
  • Verzichten Sie weitgehend auf Fertigprodukte. Diese enthalten oftmals Zusatzstoffe, zu viel Salz und Fett und vergleichsweise wenig Vitamine sowie Mineralstoffe. Bereiten Sie Speisen besser frisch zu.
  • Ersetzen Sie Weißmehl durch Vollkornmehl, das wesentlich mehr Nährstoffe enthält.

Ernährungstipps zum Abnehmen

Auch für Menschen, die abnehmen wollen, ist es ratsam, sich möglichst gesund und ausgewogen zu ernähren. Zusätzlich zu den oben genannten eignen sich die folgenden Ernährungstipps dazu, Gewicht zu reduzieren:

  • Lassen Sie sich beim Essen Zeit. Unabhängig davon, wie viel Sie essen, setzt das Sättigungsgefühl erst nach circa 15 bis 20 Minuten ein.
  • Trinken Sie nach Möglichkeit über den Tag verteilt mehrere Tassen Tee beziehungsweise mehrere Gläser Wasser. Verzichten Sie dagegen auf Softdrinks.
  • Am Abend benötigt der Körper weniger Energie als tagsüber. Daher empfiehlt es sich, abends nur wenige Kohlenhydrate und stattdessen Proteine zu sich zu nehmen.
  • Essen Sie öfter scharfe Speisen. Gewürze wie Pfeffer oder Chili regen den Stoffwechsel an, sodass der Körper mehr Energie verbrennt.
  • Verwenden Sie kleinere Teller. Der psychologische Effekt ist nämlich folgender: Je größer das Geschirr, desto größer die Mahlzeit.

Ernährungstipps zum Muskelaufbau

Zum Aufbau von Muskeln ist nicht nur das richtige Training, sondern auch eine angepasste Ernährung wichtig. Denn Muskelaufbau ist nur möglich, wenn die Menge der aufgenommenen Kalorien die der verbrauchten übersteigt. Experten sprechen dann von einer positiven Energiebilanz. Dies gilt jedoch nur für Menschen, die nicht übergewichtig sind.

Zum Muskelaufbau eignen sich vor allem proteinreiche Lebensmittel, beispielsweise fettarme Milchprodukte, Eier, mageres Fleisch (etwa Hühnchen oder Pute), Fisch, Hülsenfrüchte (etwa Erbsen und Bohnen) und Vollkornprodukte. Weitere gute pflanzliche Proteinquellen sind Sojaprodukte sowie Nüsse und Kerne.

Ernährungstipps für Sportler

Ohne die richtige Ernährung gelingt es keinem Athleten, sein volles Potential zu entfalten. Das Training bedeutet immer eine Belastung für den Körper, der infolgedessen einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen und Vitaminen hat. Daher ist eine ausgewogene Ernährung für Sportler von immenser Wichtigkeit. Diese sollten deshalb einige weitere Ernährungstipps beachten. Dazu gehören insbesondere:

  • Wer intensiv trainiert, schwitzt in der Regel auch viel. Achten Sie daher darauf, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen – zum Beispiel Wasser, ungesüßten Tee oder spezielle Sportgetränke. Dauert die Trainingseinheit länger als eine Stunde, empfehlen sich zudem regelmäßige Trinkpausen.
  • Verzichten Sie vor dem Training auf eine gehaltvolle Mahlzeit. Essen Sie stattdessen besser einen leichten Snack, zum Beispiel griechischen Joghurt oder eine Banane, falls Sie vor dem Sport Hunger verspüren.
  • Nach dem Training funktioniert die Nährstoffaufnahme besonders gut, da der Körper sich möglichst schnell von den Anstrengungen erholen möchte.

Ernährungstipps bei Rheuma

Auch auf Krankheiten hat die Ernährung einen großen Einfluss, wie sich am Beispiel von Rheuma zeigt. Denn nur wenn dem Körper mittels einer ausgewogenen Ernährung ausreichend Nährstoffe zur Verfügung stehen, kann der Organismus bestmöglich gegen die Erkrankung vorgehen. Eine angepasste Ernährungsweise trägt im besten Fall zur Verringerung von Beschwerden bei und führt eventuell sogar dazu, dass der Patient weniger Medikamente benötigt.

Bei Rheuma ist es vor allem empfehlenswert, auf Fleisch- und Wurstwaren weitgehend zu verzichten. Diese enthalten nämlich Arachidonsäure, die die Bildung entzündungsfördernder Botenstoffe unterstützt. Bei Milchprodukten sollten Rheumatiker möglichst auf fettarme Produkte zurückgreifen.

Unterstützung von Ihrer Versicherung

Möchten Sie Ihre Essgewohnheiten verbessern, so können Sie sich ebenfalls Unterstützung von Ihrer Krankenversicherung zusichern lassen. Nicht nur private Krankenversicherungen können Kosten für Therapien oder Kuren übernehmen, wenn Sie durch einen Arzt attestiert bekommen, dass Sie an Erkrankungen wie Diabetes oder Adipositas leiden. In die Kostenübernahme können beispielsweise Therpien oder Schulungen zur Änderung der Essgewohnheiten fallen.

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