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    Quelle: Verivox Vergleichsrechner für private Krankenversicherung, Stand: 12/2025.

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Quelle: Verivox Vergleichsrechner für private Krankenversicherung, Stand: 12/2025.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste auf einen Blick
  2. Kostenfaktoren
  3. Was kostet eine PKV?
  4. GKV- und PKV-Kosten im Vergleich
  5. PKV im Alter
  6. Wie lassen sich die Kosten für die PKV senken?
  7. Mit Verivox zur passenden PKV
  8. Die wichtigsten Fragen zusammengefasst

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Kosten einer privaten Krankenversicherung (PKV) hängen wesentlich von der gewünschten Leistung, dem Eintrittsalter und dem Gesundheitszustand ab.
  • Im Durchschnitt liegen die Kosten 2026 für eine PKV bei rund 617 Euro im Monat.

  • Für Gutverdiener kann die PKV günstiger sein als die gesetzliche Krankenkasse. Auch Beamte und Studierenden profitieren von günstigen Beträgen.
  • Die Kosten im Alter lassen sich durch Altersrückstellungen und einen Beitragsentlastungstarif senken.

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten für die private Krankenversicherung?

Die Kosten der privaten Krankenversicherung berechnen sich nach dem Äquivalenzprinzip. Das bedeutet, die individuelle Situation des Versicherten wirkt sich direkt auf seinen Versicherungsbeitrag aus. Besonders deutlich wird dies beim Leistungsumfang: Je umfangreicher der Beitragsschutz gewählt wird, desto teurer wird auch die Versicherung.

Daneben entscheiden noch zwei weitere Faktoren die Kosten einer privaten Krankenversicherung: der Gesundheitszustand und das Alter. Je früher sich jemand versichert, umso niedriger sind die Beiträge. Vorerkrankungen machen die private Krankenversicherung wiederum teurer. Manche Krankheiten können sogar dazu führen, dass ein Versicherer den Antrag ablehnt.

Einflussfaktoren auf PKV-Kosten: Alter, Leistungen, Gesundheitszustand

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Was kostet eine private Krankenversicherung?

Die Berufsgruppe hat einen großen Einfluss auf die Kosten der privaten Krankenversicherung. So zahlen Beamte in der Regel niedrigere Beiträge als beispielsweise Angstellte.

Kosten für Beamte

Die PKV für Beamte kostet in der Regel verhältnismäßig wenig, da Beamte vom Staat Beihilfe erhalten. Damit bekommen sie mindestens 50 Prozent der Krankheitskosten von ihrem Dienstherrn erstattet. Den Rest müssen Beamte über eine Restkostenversicherung abdecken.

Tarifumfang
Kosten monatlich
Leistungen
Basis 229,83 Euro* Mehrbettzimmer im Krankenhaus, Selbstbeteiligung 10 Euro, inkl. Beihilfe-Ergänzung
Komfort 257,08 Euro** Zweibettzimmer im Krankenhaus, ohne Selbstbeteiligung, freie Arztwahl inklusive Beihilfe-Ergänzung und Krankenhaustagegeld
Premium 337,03 Euro*** Einbettzimmer, GOÄ auch über Höchstsätze hinaus, inklusive Beihilfe-Ergänzung

* Continentale, COMFORT-B/50S, EB-BU/50, PVB
** ottonova, B22AZ30, B22AZK20, B21BCK20, B21BC30, B21SK20, B21S30, B21EC100, PVB
*** Barmenia, GK30, GK20P, G1B, G2B20P, G2B30, GEP, PVB
Beispiel-Tarife für einen Beamten, 25 Jahre alt, 50 Prozent Beihilfe, es gilt die Beihilfeordnung des Bundes. Die Tarife enthalten kein Krankentagegeld. Die Pflegepflichtversicherung ist im Beitrag enthalten. (Quelle: Verivox-Vergleich, Stand: 01/2026)

Kosten für Arbeitnehmer

Angestellte können erst dann in die private Krankenversicherung wechseln, wenn ihr Lohn regelmäßig über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt. Im Jahr 2026 beiträgt diese 77.400 Euro. Der Arbeitgeber bezahlt die Hälfte der Beiträge, aber nicht mehr als 508,59 Euro (Stand 2026).

Tarifumfang
Kosten monatlich
Leistungen
Basis 166,57 Euro* Unterbringung im Mehrbettzimmer, keine freie Arztwahl
Komfort 252,21 Euro** Ein- oder Zweibettzimmer, freie Arztwahl
Premium 302,36 Euro*** Einbettzimmer, freie Arztwahl, keine Begrenzung bei Gebührenabrechnung von Ärzten

*Signal Iduna, START, PVN
**ARAG, ME600, PVN
***
uniVersa, uni-Top|Privat 300, PVN
Beispiel-Kosten für einen Angestellten, 30 Jahre, mit max. 600 Euro Selbstbehalt, inklusive Pflegepflichtversicherung, Tarif beinhaltet kein Krankentagegeld und Primärarztprinzip, 50 Prozent Arbeitgeberzuschuss vom Gesamtbetrag wurde bereits abgezogen (Quelle: Verivox-Vergleich, Stand: 01/2026).

Kosten für Selbstständige

Selbstständige können jederzeit in die private Krankenversicherung wechseln. Sie müssen ihre Krankenversicherungsbeiträge vollständig selbst tragen, da der Arbeitgeberanteil wegfällt. Grundsätzlich können sich Selbstständige auch freiwillig in einer gesetzlichen Krankenkasse (GKV) versichern. Bestand aber bislang keine Mitgliedschaft in einer GKV, ist der Wechsel nur in Ausnahmefällen möglich.

Bei einem hohen Einkommen wird der Beitrag der GKV außerdem relativ teuer, denn er berechnet sich nach dem Einkommen, nicht nach der Leistung der Krankenversicherung. Der Höchstbeitrag für Selbstständige in der GKV liegt bei einem Krankenkassen-Zusatzbeitrag von 2,5 Prozent bei 942,64 Euro (inklusive Anspruch auf Krankengeld). Der Zusatzbeitrag unterscheidet sich je nach Krankenversicherung.

Tarifumfang
Kosten monatlich
Leistungen
Basis 307,76 Euro* Mehrbettzimmer im Krankenhaus, keine freie Arztwahl
Komfort 326,79 Euro** Zweibettzimmer
Premium 552,82 Euro*** Einbettzimmer, freie Arztwahl, ohne Begrenzung bei Gebührenabrechnung des Arztes

* Hanse Merkur, KVS3, PVN
** ARAG, K1500, PVN
*** uniVersa, uni-Top|Privat 1000, PVN

Beispiel-Kosten für einen Selbstständigen, 30 Jahre, inklusive Pflegepflichtversicherung, mit einer Selbstbeteiligung bis 2000 Euro pro Jahr (Quelle: Verivox-Vergleich, Stand: 01/2026).

Kosten für Studenten

Die meisten Studenten können sich in der Familienversicherung der GKV der Eltern bis zum vollendeten 25. Lebensjahr versichern. Danach können Studierende Mitglied in der studentischen Krankenversicherung werden, die günstige Preise anbietet. Dies ist aber nur bis zum 30. Lebensjahr möglich.

Studierende haben nach Beginn des Studiums auch die Möglichkeit, sich von der Krankenversicherungspflicht befreien lassen und sich privat zu versichern.

Tarifumfang
Kosten monatlich
Leistungen
Basis 100,41 Euro* Zweibettzimmer im Krankenhaus
Komfort 128,92 Euro** Ein- oder Zweibettzimmer, Primärzt-Modell möglich
Premium 294,62 Euro*** Einbettzimmer, freie Arztwahl, Gebührenabrechnung der Ärzte ohne Begrenzung

* Signal Iduna, R-Start, PVN (Stud.)
** ottonova, Study Smart, PVS
***SdK, AM12 A, S1 A, Z9 A, PVN (Stud.)
Beispiel-Kosten für einen 25-Jährigen Studenten, Selbstbeteiligung 500 Euro, inklusive Pflegepflichtversicherung (Quelle: Verivox-Vergleich, Stand: 01/2026).

GKV- und PKV-Kosten im Vergleich

Die private Krankenversicherung kann sich besonders für junge, gesunde Gutverdiener lohnen. Denn die Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung berechnen sich unter anderem nach dem Gehalt beziehungsweise dem Einkommen. Wer mehr verdient, muss hier deshalb auch einen höheren Beitrag zahlen. Berücksichtigt wird das Gehalt bis zur sogenannten Beitragsbemessungsgrenze. Diese liegt 2026 bei 69.750 Euro pro Jahr.

In der privaten Krankenversicherung dagegen können Sie Ihren Versicherungsschutz individuell an Ihre Ansprüche anpassen. Auf diese Weise können Sie im direkten Vergleich deutlich Kosten sparen.

Wer in die PKV wechseln will, sollte jedoch bedenken, dass die Kosten der PKV im Alter nicht sinken, auch wenn das Einkommen als Rentner geringer ist.

Beispiel:

Ein Angestellter mit 80.000 Euro Jahresbrutto muss in der GKV rund 630 Euro inklusive Pflegeversicherung bezahlen (Arbeitnehmeranteil). Ein privat Versicherter bezahlt dagegen nur 140 Euro.

PKV*
GKV**
138,84 € 627,17 €

*Tarif NK select S3000
** BKK Firmus
Quelle: Verivox Vergleich (Stand: 12/2025)

PKV günstiger: Ersparnis 488€ für 30-jährigen Angestellten

Beitragserhöhung 2026

Laut dem Verband der privaten Krankenversicherung müssen gesetzlich Versicherte mit Durchschnittseinkommen ab 2026 knapp 770 Euro monatlich allein für ihre Krankenversicherung aufbringen. Noch deutlicher wirkt sich die Entwicklung bei Gutverdienern aus: Personen mit einem Einkommen an der Beitragsbemessungsgrenze werden sogar knapp 1.030 Euro pro Monat zahlen müssen.

Im Vergleich dazu wird der durchschnittliche PKV-Beitrag im Jahr 2026 bei rund 617 Euro monatlich liegen.

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Entwicklung der Kosten für die private Krankenversicherung im Alter

Aus verschiedenen Gründen wird die Krankenversicherung immer teurer. Dies gilt sowohl für die gesetzliche wie die private Krankenversicherung. Das liegt unter anderem am medizinischen Fortschritt, der glücklicherweise immer neue Therapien ermöglicht, die aber wiederum höhere Kosten verursachen. Auch eine insgesamt alternde Gesellschaft belastet das Gesundheitswesen. Zudem wirkt sich die allgemeine Preisentwicklung auch auf medizinische Geräte und Löhne im Gesundheitsbereich aus.

Tatsächlich steigen aber die Beiträge in der PKV weniger stark an als die Kosten der GKV. So wurden seit 2004 die Beiträge der privaten Krankenversicherung um durchschnittlich 3,4 Prozent pro Jahr teurer, die der gesetzlichen Krankenkassen jedoch um 3,9 Prozent (Stand: 2026).

Preisdämpfend wirken in der PKV die Altersrückstellungen. Das sind Rücklagen, welche die Versicherer von den Beiträgen ihrer Kunden bis zum 60. Lebensjahr bilden müssen. Im Alter werden diese Rücklagen dann verwendet, um Beitragssteigerungen abzumildern.

Aljoscha Ziller

"Wer spät einsteigt, hat tendenziell höhere Beiträge, da weniger Zeit bleibt, Altersrückstellungen aufzubauen. Ein früher Wechsel in die PKV kann sich daher lohnen – sowohl in Hinblick auf die Beitragshöhe als auch auf langfristige Stabilität im Alter."

Aljoscha Ziller Geschäftsführer Verivox Versicherungsvergleich

Wie lassen sich die Kosten für die PKV senken?

Werden die Beiträge teurer, können Versicherte folgende Schritte prüfen, um die PKV-Beiträge zu senken:

  • Tarifwechsel: Eine Chefarztbehandlung oder das Einbettzimmer im Krankenhaus ist nicht unbedingt notwendig, um gesund zu werden. Tarife mit weniger Leistungen kosten auch weniger. Versicherte sollten sich daher von ihrer Krankenversicherung beraten lassen, ob sich der Wechsel zu einem einfacheren Tarif lohnt.
  • Selbstbeteiligung: Bei einer Selbstbeteiligung von beispielsweise 1000 Euro pro Jahr trägt der Versicherte die Kosten im Krankheitsfall selbst, bis die 1000 Euro erreicht sind. Je höher die Selbstbeteiligung, umso geringer die Kosten für den regulären Beitrag. Eine hohe Selbstbeteiligung lohnt sich jedoch vor allem für Menschen, die selten krank werden und daher auch wenig selbst bezahlen müssen. Im Alter aber steigt das Krankheitsrisiko und damit auch die Gefahr, sehr viel selbst bezahlen zu müssen. Dann lohnt sich eine hohe Selbstbeteiligung eher nicht.
  • Risikozuschlag: Wer bei Vertragsbeginn seiner Krankenversicherung eine Vorerkrankung hat, muss auch höhere Beiträge bezahlen. Möglicherweise ist diese Erkrankung mit der Zeit aber ausgeheilt. Dann können Versicherte sich mit dem Versicherungsunternehmen in Verbindung setzen und die Beitragsberechnung prüfen lassen. Unter Umständen werden die Kosten so gemindert.
  • Basis- und Standardtarif: Dabei handelt es sich um sogenannte Sozialtarife für Kunden, die ihre regulären Beiträge nicht mehr bezahlen können. Der Versicherungsschutz entspricht dem der gesetzlichen Krankenversicherung. Dafür sind die Kosten entsprechend geringer. Der Standardtarif und Basistarif darf den Höchstbeitrag in der GKV nicht überschreiten. Im Standardtarif haben Ehepaare einen Vorteil, denn dann darf der Beitrag nicht höher sein als 150 Prozent des GKV-Höchstbeitrags.

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Die wichtigsten Fragen zusammengefasst

Wie hoch die Kosten einer privaten Krankenversicherung für Sie persönlich ausfallen, erfahren Sie am besten in einer persönlichen Beratung. Geben Sie jetzt ganz einfach Ihre Kontaktdaten ein und unsere Experten arbeiten für Sie das beste Angebot aus. Die Kosten einer privaten Krankenversicherung hängen von den individuellen Voraussetzungen ab, vor allem vom Alter und Gesundheitszustand. Der Verband der privaten Krankenversicherungen gibt als Durchschnittsbeitrag für das Jahr 2026 rund 617 Euro im Monat an.

Die Beiträge der PKV steigen grundsätzlich an durch die allgemeine Inflation und steigende Kosten, die dem medizinischen Fortschritt geschuldet sind. Auch die gesetzlichen Krankenkassen müssen daher im Laufe der Zeit mehr Geld von ihren Versicherten fordern.

Vor allem bei hohen Einkommen kann eine PKV günstiger sein als die gesetzlichen Krankenkassen. Insbesondere für Beamte ist die PKV in der Regel die günstigste Option.