Der Gesundheitsschutz für die ganze Familie

Private Krankenversicherung: Familientarife

Private Krankenversicherung
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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Familientarife der PKV
  3. Ehepaare
  4. Kinder
  5. Familienversicherung für Beamte
  6. Schwangerschaft und Elternzeit
  7. Lohnt sich ein Wechsel in die GKV?

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei der privaten Krankenversicherung müssen für nicht erwerbstätige Ehepartner und Kinder eigene Policen abgeschlossen werden.
  • Ist ein Elternteil gesetzlich krankenversichert, ist unter bestimmten Voraussetzungen die kostenlose Mitversicherung der Kinder möglich.
  • Wenn ein privat versicherter Elternteil im Rahmen der Elternzeit beruflich pausiert, wird die private Krankenversicherung auf eigene Kosten weitergeführt.

Wie funktioniert die private Krankenversicherung für Familien?

Bei der privaten Krankenversicherung (PKV) für Familien gilt der Grundsatz, dass jedes versicherte Familienmitglied eine eigene Versicherungspolice benötigt.

Damit zeigt sich ein wichtiger Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV): Während in der GKV Familienmitglieder ohne eigenes Einkommen kostenlos beim Hauptverdiener der Familie mitversichert sind, entstehen in der privaten Krankenversicherung für jedes zusätzlich versicherte Familienmitglied weitere Kosten.

Darüber hinaus müssen Familien klären, ob alle Mitglieder privat krankenversichert werden oder ob sich Ehepartner bzw. Kinder gesetzlich krankenversichern müssen.

Private Krankenversicherung für Ehepartner

Ehepartner und eingetragene Lebenspartner können unter bestimmten Umständen in die private Krankenversicherung wechseln. Dabei muss jedoch jeder Partner eine eigene Versicherungspolice abschließen. Abhängig von den Einkommensverhältnissen gelten die folgenden Regeln:

  • Ehepartner ohne eigenes Einkommen können sich mit einem eigenen Vertrag privat krankenversichern oder alternativ dazu als freiwilliges Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung beitreten.
  • Für Ehepartner mit einer geringfügigen Beschäftigung bis zu einem Verdienst von 450 Euro pro Monat gelten dieselben Regelungen wie für nicht erwerbstätige Ehepartner.
  • Ehepartner, die über eine Vollzeitbeschäftigung oder eine Teilzeit-Anstellung mit mehr als 450 Euro Monatseinkommen verfügen, sind bis zum Erreichen der Jahresarbeitsentgeltgrenze sozialversicherungspflichtig und müssen sich gesetzlich krankenversichern.
  • Hauptberuflich selbstständige Ehepartner können im Regelfall frei entscheiden, ob sie sich privat krankenversichern oder als freiwilliges Mitglied der gesetzlichen Krankenkasse beitreten.

Private Krankenversicherung für Kinder

Kinder können je nach Konstellation bei den Eltern entweder eine eigene private Krankenversicherung benötigen oder über ein gesetzlich versichertes Elternteil kostenlos in der gesetzlichen Krankenversicherung mitversichert sein. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Regelungen im Überblick.

Krankenversicherung der Eltern Versicherungsstatus der Kinder
Beide Elternteile sind privat krankenversichert. Die Kinder benötigen eine eigene private Krankenversicherung.
Beide Elternteile sind gesetzlich krankenversichert. Kinder ohne eigenes Einkommen sind kostenlos bei den Eltern mitversichert.
Ein Elternteil ist privat krankenversichert, ein Elternteil gehört der gesetzlichen Krankenkasse an. Das Einkommen des privat versicherten Hauptverdieners übersteigt die Jahresarbeitsentgeltgrenze. Die Kinder lassen sich nicht kostenlos beim gesetzlich versicherten Elternteil mitversichern, sondern benötigen eine eigene private Krankenversicherung.
Ein Elternteil ist privat krankenversichert, ein Elternteil gehört der gesetzlichen Krankenkasse an. Das Einkommen des privat versicherten Elternteils liegt unterhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze. Die Kinder können beim gesetzlich versicherten Elternteil kostenlos in die GKV-Familienversicherung eintreten.

PKV-Familienversicherung für Beamte

Familien, in denen eines der Elternteile oder beide als Beamte tätig sind, können im Rahmen der Beihilfe einen Teil der Krankheitskosten vom Dienstherrn des Beamten erstattet bekommen.

Bei Ehegatten ist zu beachten, dass die Beihilfe nur innerhalb bestimmter Einkommensgrenzen gewährt wird. Die Grenzen sind je nach Bundesland unterschiedlich und reichen von einem Jahreseinkommen von 8.652 Euro in Rheinland-Pfalz und Hessen bis zu 18.000 Euro in Bundesländern wie Bayern, Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen. Wenn das Einkommen des Ehepartners das Limit nicht überschreitet, besteht Anspruch auf Beihilfe. Unter dieser Voraussetzung ist es möglich, eine private Krankenversicherung mit günstigem Beamtentarif abzuschließen.

Für die Krankenversicherung der Kinder von Beamten gelten grundsätzlich dieselben Regeln wie bei anderen privat oder gesetzlich versicherten Eltern. So lange auch die Kinder beihilfeberechtigt sind, können die Eltern für sie eine kostengünstige private Krankenversicherung im Beamtentarif abschließen.

Regelungen bei Schwangerschaft und Elternzeit

Berufstätige Frauen müssen im Zeitraum von sechs Wochen vor bis acht Wochen nach der Geburt nicht arbeiten. Das gilt unabhängig davon, ob die Betroffene privat oder gesetzlich krankenversichert ist. Während dieser Phase können privat versicherte Frauen Krankentagegeld erhalten, sofern sie eine Police mit Krankentagegeldleistung mindestens acht Monate vor der Geburt abgeschlossen haben.

Sowohl während der Mutterschutzphase als auch in der anschließenden Elternzeit ist der Verbleib in der privaten Krankenversicherung möglich. Allerdings müssen die Versicherten ihren vollen Beitrag entrichten, wenn der Arbeitgeber in dieser Zeit keinen Zuschuss leistet.

Tipp: Privat versicherte Hauptverdiener sollten in diesem Fall prüfen, ob sie den Zuschuss des Arbeitgebers bereits ausgeschöpft haben. Falls nicht, können sie eine Aufstockung bis maximal zur Hälfte des GKV-Höchstbeitrags verlangen, weil der Arbeitgeber auch PKV-Beiträge von nicht berufstätigen Familienangehörigen bezuschussen muss.

Wer während der Elternzeit eine Angestelltentätigkeit aufnimmt, kann sich von der gesetzlichen Krankenversicherung befreien lassen und die private Police weiterführen. Dafür müssen bestimmte Voraussetzungen wie beispielsweise eine maximale Wochenarbeitszeit von 30 Stunden erfüllt sein.

Lohnt sich der Wechsel in die GKV wegen der Familienversicherung?

In finanzieller Hinsicht ist die gesetzliche Krankenversicherung oft günstiger als die PKV, wenn die Familie Zuwachs bekommt und ein Ehepartner nicht berufstätig ist. Allerdings haben privat krankenversicherte Familien nur in Ausnahmefällen die Möglichkeit, von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln.

Der Ausstieg aus der privaten Krankenversicherung ist insbesondere dann möglich, wenn der Hauptverdiener der Familie im Angestelltenverhältnis arbeitet und die folgenden Voraussetzungen erfüllt: Er ist jünger als 55 Jahre, hat sich erst nach dem 31. Dezember 2002 privat krankenversichert und sein Jahreseinkommen sinkt unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze. In diesem Fall wird er wieder Pflichtmitglied in der gesetzlichen Krankenkasse und kann für die nicht erwerbstätigen Familienmitglieder die kostenlose Mitversicherung in Anspruch nehmen.

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