Private Krankenversicherung für Beamte

Private Krankenversicherung

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Das Wichtigste in Kürze

  • Für Beamte gelten besondere Regeln bei der Krankenversicherung: Die Beihilfe übernimmt den größten Teil der Kosten
  • Wie hoch der Anteil der Beihilfe an den Behandlungskosten ist, regeln die Beihilfeverordnungen der einzelnen Bundesländer.
  • Beamte können selbst entscheiden, ob sie der gesetzlichen oder privaten Krankenkasse beitreten.

Beihilfe und Co.: Wie funktioniert die Krankenversicherung bei Beamten?

Wenn es um die Krankenversicherung geht, gibt es in Deutschland je nach ausgeübter Tätigkeit unterschiedliche Regelungen.

Wer als Arbeitnehmer angestellt ist, muss sich in der gesetzlichen Krankenkasse versichern, sofern sein Einkommen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegt. Hierbei übernimmt der Arbeitgeber die Hälfte der Beiträge an die Krankenkasse. Sobald das Einkommen die Beitragsbemessungsgrenze überschreitet, kann der Arbeitnehmer wählen, ob er in der gesetzlichen Krankenversicherung bleibt oder sich privat krankenversichert.

Selbstständige haben von vornherein die Wahl, ob sie sich privat versichern oder als freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben. Sie müssen im Regelfall den kompletten Versicherungsbeitrag aus eigener Tasche bezahlen.

Ganz anders sind die Regelungen für Beamte gestaltet: Hier erhalten die behandelnden Praxen oder Kliniken einen Teil der Kosten über die so genannte Beihilfe, während für den Rest eine Krankenversicherung aufkommt.

Was ist die Beihilfe?

Unter dem Begriff Beihilfe versteht man die teilweise Übernahme von medizinischen Behandlungskosten durch den Dienstherrn eines Beamten. Je nachdem, ob es sich um kommunale Beamte, Landes- oder Bundesbeamte handelt, steht als Dienstherr die Kommune, das Bundesland oder der Bund in der Pflicht. Kommunen schließen sich hierbei häufig zu Versorgungsverbänden zusammen, um die Kostenrisiken besser zu verteilen.

Ähnlich wie bei der privaten Krankenversicherung rechnen Ärzte, Kliniken und Therapeuten nicht direkt mit dem Beihilfeträger ab. Stattdessen erhält der Beamte eine Rechnung über die Behandlungskosten, die er dann einreicht, um den Beihilfeanteil erstattet zu bekommen.

Welchen Kostenanteil übernimmt die Beihilfe?

Die Beihilfe übernimmt 50 bis 80 Prozent der Kosten, die für eine medizinische Behandlung anfallen. Wie hoch der Anteil im Einzelfall ist, hängt zunächst davon ab, in welchem Bundesland der Dienstherr des Beamten ansässig ist. Denn: Die Konditionen der Beihilfe sind in Beihilfenverordnungen (BVO) der Bundesländer geregelt. Darüber hinaus erhöht sich der Beihilfesatz, wenn der Beihilfeberechtigte Kinder hat.

Sonderregelung bei gesundheitlichen Risiken

Besondere Regelungen gelten in manchen Bundesländern für Beamte, die in ihrem Beruf gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind. Dazu zählen insbesondere Polizeivollzugsbeamte sowie Beamte, die in Justizvollzugsanstalten beschäftigt sind. Hier übernimmt der Dienstherr im Rahmen der Heilfürsorge die kompletten medizinischen Kosten.

Ausnahmen für Soldaten

Eine weitere Ausnahme bilden Soldaten der Bundeswehr, die im Rahmen der unentgeltlichen truppenärztlichen Versorgung Zugang zu eigenen Ärzten und Kliniken haben. Wenn es notwendig ist, kann der Truppenarzt eine Überweisung an einen niedergelassenen Arzt oder eine Klinik ausstellen. In diesem Fall übernimmt die Bundeswehr die Kosten in voller Höhe.

Zahlt die Beihilfe auch für Familienangehörige?

Voraussetzung für die Kostenübernahme bei Familienangehörigen ist, dass diese nicht selbst krankenversicherunspflichtig sind.

Beispiel: Die Ehefrau eines Beamten ist bei einem Unternehmen der freien Wirtschaft angestellt. Weil sie dadurch Pflichtmitglied in der gesetzlichen Krankenkasse ist, erhält sie keine Leistungen aus der Beihilfe.

Bei Ehepartnern, die nicht pflichtversichert sind, gilt eine Einkommensgrenze. Diese ist im Länderrecht geregelt und liegt in der Mehrzahl der Bundesländern bei 18.000 Euro pro Jahr. Wer als nicht pflichtversicherter Ehepartner eines Beamten mehr verdient – etwa im Rahmen einer selbstständigen Tätigkeit – erhält keine Beihilfe und muss sich selbst versichern.

Kinder haben Anspruch auf Beihilfe, wenn ein Elternteil beihilfeberechtigt ist. Im Regelfall endet die Berechtigung am Ende des Kalenderjahres, in dem der Dienstherr im Rahmen der Besoldung für das betreffende Kind keinen Familienzuschlag mehr bezahlt. Weil sich der Zuschlag am Kindergeld orientiert, können auch volljährige Kinder beihilfeberechtigt sein, wenn es sich beispielsweise um Studenten handelt.

Welchen Anspruch haben pensionierte Beamte und Beamtenanwärter?

Grundsätzlich haben pensionierte Beamte sowie deren Witwer bzw. Witwen einen Beihilfeanspruch von 70 Prozent. Damit kommt es häufig vor, dass mit dem Eintritt in den Ruhestand die Beihilfe von zuvor 50 auf 70 Prozent steigt.

Beamtenanwärter sind zwar noch nicht auf Lebenszeit verbeamtet, haben jedoch während ihres Vorbereitungsdienstes dieselben Versorgungsansprüche wie Beamte. Damit können auch sie Beihilfe erhalten. Referendare im Lehramt haben hingegen häufig nicht den Status eines Beamtenanwärters, sondern sind angestellt und damit Pflichtmitglied in der gesetzlichen Krankenkasse.

Die Absicherung der verbleibenden Kosten

Für den Anteil der Behandlungskosten, den die Beihilfe nicht übernimmt, können Beamte eine Versicherung abschließen. Grundsätzlich stehen hierfür die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und die private Krankenversicherung (PKV) zur Wahl.

Lohnt sich die gesetzliche Krankenversicherung für Beamte?

Wer sich als Beamter gesetzlich versichern will, muss im Regelfall auf die Leistungen der Beihilfe verzichten. Grund dafür ist das so genannte Sachleistungsprinzip der gesetzlichen Krankenkassen. Dazu kommt, dass Beamte in diesem Fall keinen Arbeitgeberanteil erhalten und die Beiträge an die Krankenkasse voll bezahlen müssen.

In den allermeisten Fällen ist die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung für Beamte daher nicht empfehlenswert.

Was sollte ich bei der privaten Krankenversicherung beachten?

Weil ein großer Teil der Behandlungskosten über die Beihilfe abgedeckt ist, bieten private Krankenversicherungen spezielle Tarife für beihilfeberechtigte Beamte an. Diese sind meist weitaus kostengünstiger als die herkömmlichen PKV-Vollversicherungen für Selbstständige oder gutverdienende Arbeitnehmer.

Leistungen der PKV

Die Beamtentarife der privaten Krankenversicherer orientieren sich zunächst am Leistungskatalog der Beihilfe. Deren Leistungen sind meist großzügiger bemessen als in der gesetzlichen Krankenversicherung, enthalten jedoch nicht in allen Bundesländern Extras wie beispielsweise Einbettzimmer oder Chefarztbehandlung im Krankenhaus. Wer solche Wahlleistungen in Anspruch nehmen will, muss je nach Dienstherr einen Eigenbeitrag an die Beihilfe entrichten oder die gewünschten Leistungen über eine Krankenzusatzversicherung abdecken.

Deutliche Leistungsunterschiede zwischen der GKV und der Beihilfe gibt es bei zahnärztlichen Behandlungen. Vor allem bei höherwertigem Zahnersatz und der kieferorthopädischen Behandlung von Kindern zahlt sich für Beamte die Kombination aus Beihilfe und privater Krankenversicherung in Form geringerer Eigenanteile aus.

Kosten und Tarife der Versicherer

Wie hoch die Kosten für die private Krankenversicherung sind, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen in erster Linie

  • der gewählte Versicherungsschutz in Bezug auf Wahlleistungen,
  • das Eintrittsalter des Versicherten,
  • eventuelle Risikozuschläge aufgrund der obligatorischen Gesundheitsprüfung sowie
  • die interne Kostenstruktur des Versicherungsunternehmens.

Wenn Ehepartner oder Kinder mitversichert werden sollen, ist für jede Person eine eigenständige Police erforderlich. Zwar ist es theoretisch möglich, einzelne Familienmitglieder bei unterschiedlichen Anbietern zu versichern. Doch meist gewähren Anbieter Versicherer bei bestehender Versicherung des Hauptverdieners einen Preisnachlass für Kinder und Ehepartner, so dass die Bündelung sinnvoller ist.

Aufgrund der oft sehr starken Unterschiede bei den Kosten ist es ratsam, vor dem Abschluss die Tarifangebote sorgfältig zu vergleichen.

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