Abgesichert im Alter

Private Krankenversicherung für Rentner

Private Krankenversicherung

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die private Krankenversicherung empfiehlt sich bei Rentnern, die während ihrer Erwerbstätigkeit viele Jahre privat versichert waren.
  • Der Tarifwechsel ist sowohl innerhalb desselben Versicherungsunternehmens als auch zu einem anderen Anbieter möglich.
  • Ein Beitragszuschuss durch den Rentenversicherungsträger ist auf Antrag möglich.

Private Krankenversicherung (PKV): Konstante Leistungen nach Wahl

Mit dem Alter verändern sich die Lebensumstände, der Gesundheitszustand und die allgemeinen Bedürfnisse und Anforderungen an die Krankenversicherung. Mit einem Tarif in einer privaten Krankenversicherung haben Rentner die Möglichkeit, ihre Leistungen jederzeit flexibel und individuell anzupassen. Versicherte können frei wählen, welche Zusatzleistungen sie in ihren Versicherungsschutz integrieren – zum Beispiel alternative Behandlungsmethoden, Zahnersatz oder ein Einbettzimmer sowie eine Behandlung vom Chefarzt, wenn ein Aufenthalt im Krankenhaus notwendig ist.

Diese Flexibilität gibt es bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht. Vertraglich vereinbarte private Versicherungsleistungen bleiben in der PKV unabhängig von gesetzlichen Bestimmungen bestehen. Wer jedoch einer gesetzlichen Krankenkasse angehört, muss damit rechnen, dass sich der Leistungskatalog mit der Zeit ändert und Zusatzkosten für bestimmte Medikamente, Behandlungen oder Hilfsmittel entstehen.

PKV für Rentner: Wann lohnt sie sich?

Vorteilhaft ist eine private Krankenversicherung im Alter vor allem dann, wenn der Versicherte bereits viele Jahre privat versichert war. Langzeiteinzahler legen sogenannte Altersrückstellungen beim jeweiligen Versicherer an. Dabei handelt es sich um ein finanzielles Polster, auf das ab dem 65. Lebensjahr zurückgegriffen wird, um die Beiträge auch im hohen Alter bei steigendem Gesundheitsrisiko konstant zu halten.

Doch Achtung: Bei einem Anbieterwechsel lassen sich die Altersrückstellungen nur mit hohen Abzügen übertragen; beim Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung gehen die Rücklagen sogar gänzlich verloren. Wer sich im Rentenalter für einen Wechsel zu einem anderen privaten Krankenversicherer entscheidet, sollte aufgrund des fehlenden Finanzpuffers damit rechnen, dass der Versicherer einen Risikoaufschlag zum Beitrag dazurechnet.

Wer dennoch wechseln, aber sehr hohe Beiträge umgehen möchte, kann den Basistarif der privaten Krankenversicherung nutzen. Rentner und Erwerbstätige zahlen dabei nicht mehr als den Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenkasse. Der Tarif steht allen Privatversicherten offen, die nach 2008 in die private Krankenversicherung eingetreten sind.

Er beinhaltet ähnliche Leistungen wie die GKV und ist bei allen Versicherern einheitlich gestaltet. Viele Vorzüge der privaten Absicherung wie etwa kurze Wartezeiten oder eine bevorzugte Behandlung bei Ärzten entfallen bei diesem Tarif jedoch. Ältere Verträge mit einer Laufzeit von mindestens zehn Jahren können Versicherte bei Bedarf auf den Standardtarif umstellen lassen. Dort sind die Beiträge in der Regel noch etwas niedriger als beim Basistarif – bei ähnlichen Leistungen.

Kosten der private Krankenversicherung im Rentenalter

Wer sich als Rentner für eine private Krankenversicherung entscheidet, zahlt seine Beiträge selbstständig an die jeweilige Versicherung. Da Rentner kein reguläres Erwerbseinkommen mehr haben, bemisst sich die Höhe der Beiträge nach dem Lebensalter und den Gesundheitsrisiken des jeweiligen Versicherten statt nach dem Gehalt, wie es bei Erwerbstätigen der Fall ist. Bereits ab dem 60. Lebensjahr entfällt beim monatlichen Beitrag der Zuschlag von zehn Prozent für Altersrücklagen – ab Renteneintritt zumeist auch der Anteil für das Krankengeld.

Je älter der Versicherte ist, umso risikoreicher ist seine Absicherung für eine Krankenversicherung. Denn mit den Lebensjahren steigt auch die Wahrscheinlichkeit für eine Vielzahl an Erkrankungen und körperlichen Beschwerden, für die der Versicherte mehr Leistungen seiner Versicherung in Anspruch nimmt. Die steigenden Kosten gleichen private Versicherer durch höhere Beitragssätze aus.

Wer regelmäßige Beitragserhöhungen umgehen möchte, kann einen Wechsel in einen anderen Versicherungstarif in Erwägung ziehen – entweder innerhalb desselben Versicherungsunternehmens oder zu einem anderen Versicherer. Wer bei einem Anbieter bleibt, profitiert unter anderem von folgenden Punkten:

  • Die Altersrückstellungen bleiben erhalten.
  • Eine Gesundheitsprüfung vor dem Tarifwechsel ist in der Regel nicht notwendig.

Bei einem Wechsel zu einem anderen Versicherungsanbieter führt der neue Versicherer in der Regel eine erneute Gesundheitsprüfung durch. Eine höhere Beitragseinstufung und ein Ausschluss von einigen Leistungen sind dabei nicht unüblich, da im hohen Alter für gewöhnlich einige Vorerkrankungen vorhanden sind.

Pflegeversicherung in der PKV

Wer sich privat versichert, ist gesetzlich dazu verpflichtet, eine private Pflegeversicherung abzuschließen. Ähnlich wie bei den Beiträgen für die private Krankenversicherung bemisst sich der Beitrag für die Pflegeversicherung nach Alter und eventuellen Vorerkrankungen. Das Einkommen spielt dabei keine Rolle – auch nicht bei Erwerbstätigen. Der Beitrag ist maximal so hoch wie der Höchstbeitrag der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Welche Zuschüsse gibt es?

Versicherte erhalten auf Antrag einen Zuschuss von der Rentenversicherung, den diese zusammen mit der Rente auszahlt. Es ist zu empfehlen, ihn direkt mit der Rente zu beantragen, damit die Auszahlung gleichzeitig beginnt und parallel läuft. Voraussetzung für einen Beitragszuschuss zur privaten Krankenversicherung in der Rente ist, dass das Versicherungsunternehmen nach deutschem oder europäischem Recht handelt.

Die Höhe des Zuschusses bestimmt der allgemeine Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung sowie die Höhe der Rente selbst. Die Hälfte dieses Beitragssatzes findet Anwendung auf die tatsächlich ausgezahlte Rente und ergibt die Höhe des Zuschusses. Darüber hinaus erhält der Versicherte einen erhöhten Beitragszuschuss, der dem durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz entspricht. Insgesamt dürfen die Zuschüsse die Hälfte der vom Versicherten eingezahlten Beiträge nicht überschreiten.

Beitragsentlastungstarife im Alter

Die sogenannten Beitragsentlastungstarife schließen unerwünschte Beitragssteigerungen aus. Dabei gilt es, frühzeitig vorzusorgen, denn eine finanzielle Entlastung im Rentenalter entsteht nur durch die Zahlung von Beitragsaufschlägen in jungen Jahren. Durch den so entstehenden Beitragspuffer bieten einige Versicherer eine Minderung der Beiträge ab dem Rentenalter oder einem vereinbarten früheren Alter an. Sollte der Versicherte zwischenzeitlich in der gesetzlichen Krankenversicherung gewesen sein, gehen die Überschüsse jedoch verloren. Entlastungsbeiträge gibt es als feste Summen oder dynamische Beiträge, die der Versicherte selbst auswählt.

Nützlich zu wissen: Wer eines Tages nicht mehr in der Lage ist, die Beiträge seiner privaten Krankenversicherung als Rentner zu zahlen, hat die Möglichkeit, in den Notlagentarif zu wechseln. In diesem Tarif ist eine medizinische Versorgung ausschließlich in Notsituationen vorgesehen, zum Beispiel bei akuten Schmerzen und Erkrankungen.

Privat versichert in der Rente: Kosten sparen mit einem Tarifwechsel

Wer den Großteil seines Lebens einer privaten Krankenversicherung angehörte, entschließt sich oftmals auch im Alter dazu, bei einem privaten Versicherer zu bleiben. Jedoch gibt es bei der großen Auswahl an Anbietern und Tarifen viel Sparpotenzial. Ein Vergleich möglicher PKV-Tarife hilft oftmals dabei, langfristig Geld zu sparen. Mit dem praktischen Online-Rechner von Verivox ist dies kinderleicht. Er liefert eine Übersicht über die Anbieter, deren Versicherungsleistungen und die damit verbundenen regelmäßigen Kosten. Bei Bedarf lässt sich ein Tarif- oder Anbieterwechsel sofort erledigen – schnell und einfach über das Online-Formular.