Private Krankenversicherung für Studenten

Private Krankenversicherung

  • In die Private Krankenversicherung wechseln und bis 5000€/Jahr sparen
  • Aus über 3000 Tarifkombinationen und allen Testsieger-Tarifen wählen
  • Kostenlose individuelle Beratung - Erstinformation

Das sagen unsere Kunden

4.7 / 5
  • 205669 Bewertungen zu Verivox abgegeben
  • 96 % unserer Kunden sind zufrieden
  • 100% neutrale Kundenbewertungen
15.07.2019 um 19:02 Uhr Der Wechsel ging problemlos.
15.07.2019 um 15:42 Uhr Preisvergleich übersichtlich und detailliert. Live-Chat-Angebot habe ich genutzt und zufriedenstellende Antworten auf meine Fragen erhalten. Kann *** guten Gewissens weiterempfehlen.
14.07.2019 um 21:44 Uhr Schnelle und sehr klare Information
14.07.2019 um 11:25 Uhr Hat alles gut und schnell funktioniert. Prima.
14.07.2019 um 07:54 Uhr *** wechseln der Anbieter!

Das Wichtigste in Kürze

  • Die private Krankenversicherung lohnt sich bei Studenten, deren Eltern privat krankenversichert sind.
  • Sie profitieren von vergünstigten Beiträgen.
  • Voraussetzung für den Abschluss einer Privatversicherung ist eine Befreiung von der gesetzlichen Versicherungspflicht.

Was kennzeichnet eine private Krankenversicherung (PKV)?

Zu den ersten Schritten in die Selbstständigkeit gehört die eigene Krankenversicherung. Die Entscheidung für oder gegen eine private Krankenversicherung ist besonders für Studenten häufig eine Frage der Kosten. Ausschlaggebend sollte das Preis-Leistungs-Verhältnis des ausgewählten Tarifs sein.

Folgende Fragen können die Entscheidungsfindung erleichtern:

  • Bietet mir die Versicherung einen Mehrwert im Vergleich zur gesetzlichen Versicherung?
  • Sind meine Eltern bereits privat krankenversichert und habe ich dadurch finanzielle Vorteile?
  • Auf welche Leistungen möchte ich in keinem Fall verzichten?
  • Ist eine Beitragssteigerung im Vertrag verankert?

Eine private Krankenversicherung bietet Studenten und allen anderen Versicherten in der Regel umfangreichere medizinische Leistungen als eine gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Besonders hervorzuheben sind die sehr hohen Erstattungen zahlreicher ärztlicher Behandlungen sowie schnelle Termine bei Haus- und Fachärzten. Außerdem erhalten Privatpatienten in vielen Arztpraxen eine bevorzugte Behandlung, zum Beispiel durch kurze Wartezeiten. Die genauen Leistungen hängen vom Versicherer und dem Versicherungstarif ab.

In der Regel ist eine PKV deutlich teurer als die GKV. Vorsicht ist geboten bei Tarifen privater Anbieter, die auf den ersten Blick ungewöhnlich günstig erscheinen. Es empfiehlt sich zu prüfen, ob der Tarif wirklich alle gewünschten Versicherungsleistungen enthält und ob im Verlauf des Vertrags unerwünschte Preissteigerungen möglich sind.

Wann lohnt sich eine PKV für Studenten?

Eine private Krankenversicherung für Studenten ist oftmals dann lohnenswert, wenn deren Eltern Beamte sind. Bis zum 25. Lebensjahr hat jedes Kind in Deutschland Anspruch auf Kindergeld – solange es sich noch in der Ausbildung befindet. Ist ein Elternteil außerdem verbeamtet, hat das Kind gleichzeitig einen Anspruch auf staatliche Beihilfe, wenn es sich privat krankenversichert.

Bei einer Beihilfe übernimmt der Staat den Großteil der Kosten, die durch Arztbesuche oder benötigte Medikamente entstehen. Die Beihilfe umfasst im Regelfall etwa 80 Prozent der Kosten. Für die restlichen 20 Prozent ist der Abschluss eines speziellen Beihilfe-Tarifs einer privaten Krankenversicherung notwendig. Studenten mit verbeamteten Eltern profitieren demnach von hohen Zuschüssen während ihrer Ausbildung. Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung haben keinen Anspruch auf Beihilfe.

Doch Achtung: Sobald kein Anspruch mehr auf Kindergeld besteht, entfällt auch die staatliche Beihilfe. Wer länger studiert, muss sich im vollen Umfang selbst versichern. Viele Anbieter einer privaten Krankenversicherung bieten für Studenten allerdings vergünstigte Tarife an.

Wer sich nach dem Studium selbstständig macht, einen gut bezahlten Beruf als Angestellter in Aussicht hat oder voraussichtlich den Beamtenstatus erhalten wird, sollte eine PKV bereits während der Ausbildung abschließen. Das bietet dem Versicherten einen entscheidenden Vorteil: Der Vertrag lässt sich nach dem Hochschulabschluss problemlos verlängern, ohne dass sich der Versicherte einer erneuten Gesundheitsprüfung unterziehen muss.

Voraussetzungen für eine private Krankenversicherung

Um als Student eine private Krankenversicherung abzuschließen, ist es zunächst notwendig, sich von der Versicherungspflicht zu befreien. Damit ist die Entbindung von der gesetzlichen Krankenversicherung gemeint. Den Antrag auf Befreiung können Studenten innerhalb von drei Monaten ab der Einschreibung stellen. Mit dem Abschluss der privaten Krankenversicherung verpflichtet sich der Student, die private Absicherung bis zum Ende des Studiums fortzuführen. Erst bei der Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ist wieder ein Wechsel in die GKV möglich.

Angestellte, die sich nach dem Studium weiter privat krankenversichern möchten, benötigen ein Brutto-Jahreseinkommen von mindestens 60.750 Euro (Stand: 2019), um frei über ihre Versicherungsart entscheiden zu können. Liegt das Gehalt unter dieser Grenze, ist eine gesetzliche Absicherung verpflichtend. Beamte, freiberuflich Arbeitende oder Selbstständige müssen keinen Einkommensnachweis erbringen. Der sogenannte Kontrahierungszwang ermöglicht es ihnen, unabhängig vom Einkommen eine private Krankenversicherung abzuschließen – zumindest in Form eines entsprechenden Basistarifs.

Der ausgewählte private Krankenversicherer führt vor Vertragsabschluss eine Gesundheitsprüfung seines Versicherten durch. Bei der Festlegung der Beitragshöhe spielen unter anderem das Alter, Vorerkrankungen, der Beruf und der allgemeine Gesundheitszustand des Versicherten eine tragende Rolle. Versicherte, die bereits vor oder während des Studiums der privaten Krankenversicherung angehörten, brauchen bei einer Wiederaufnahme oder Verlängerung der Versicherung keine erneute Gesundheitsprüfung oder etwaige Risikozuschläge befürchten.

Nützlich zu wissen: Wer vor und nach dem Studium eine private Krankenversicherung bevorzugt und lediglich als Student die Vorzüge der gesetzlichen Absicherung nutzen möchte, beantragt eine sogenannte Anwartschaft. Diese Option gewährleistet, dass der Versicherte nach beendeter Ausbildung ohne erneute Gesundheitsprüfung wieder zur PKV wechseln kann. Eine Anwartschaft ist in der Regel mit Kosten verbunden.

Individualität durch optionale Zusatzleistungen

Ein großer Vorteil der privaten Absicherung liegt darin, dass sich der Versicherungsvertrag den persönlichen Bedürfnissen anpassen lässt. Versicherte wählen dazu optionale Teilleistungen aus. Beliebt sind unter anderem:

  • Sonderbehandlung bei einem Krankenhausaufenthalt (Einzelzimmer, Behandlung vom Chefarzt)
  • umfassende zahnärztliche Behandlungen
  • Zuschüsse zu Hilfsmitteln (Brillen, Kontaktlinsen, Hörgeräte)

Die konkreten Kosten für die jeweiligen Tarife und Zusatzleistungen hängen vom gewählten Versicherer ab. Wer während des Studiums Mutter oder Vater wird, kann das Neugeborene ebenfalls ohne Probleme in den PKV-Schutz mit aufnehmen.

Um umfangreiche medizinische Leistungen in Anspruch nehmen zu können, muss ein Student jedoch nicht zwingend eine private Krankenversicherung abschließen. Als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse hat er die Möglichkeit, private Zusatzversicherungen abzuschließen. Diese gibt es für viele unterschiedliche Zwecke. Zur Auswahl stehen beispielsweise:

PKV für Studenten im Auslandssemester

Wie die gesetzliche Krankenversicherung gelten auch die meisten privaten Krankenversicherungen im europäischen Ausland. Einige Versicherungen greifen sogar weltweit. Entscheidend für den Versicherungsschutz ist die Dauer des Auslandsaufenthalts. Wer länger als einige Wochen im nicht europäischen Ausland bleibt – etwa ein Semester oder ein Studienjahr lang – benötigt oftmals eine zusätzliche Absicherung.

Private oder gesetzliche Krankenversicherung: Passende Tarife für Studenten

Wer bis zum Studienbeginn in der gesetzlichen Versicherung der Eltern familienversichert war, hat oftmals wenig Ambitionen, sich als Student privat krankenversichern zu lassen. Schließlich sind Studenten mit einem gesetzlich versicherten Elternteil bis zum 25. Lebensjahr automatisch kostenlos in der Familienversicherung mitversichert. Dauert das Studium länger, fällt diese Vergünstigung jedoch weg. Für diesen Fall bieten sowohl die gesetzlichen Krankenkassen als auch die privaten Krankenversicherungen vergünstigte Tarife für Studenten an, in denen sich die jungen Erwachsenen selbst krankenversichern können.

Um die passende Krankenversicherung zu finden, ist ein wenig Recherchearbeit notwendig. Ein ausführlicher Vergleich privater Krankenkassen kann sich auszahlen, denn zahlreiche Versicherer bieten viele verschiedene Tarife, die zum Teil stark in ihren regelmäßigen Beiträgen sowie den inkludierten Leistungen variieren. Mit dem Online-Rechner von Verivox lassen sich die besten Tarife schnell und übersichtlich miteinander vergleichen. Auf diese Weise findet jeder die richtige Versicherung – angepasst an die konkreten Ansprüche des Versicherten. Auf Wunsch lässt sich der Wechsel in wenigen Minuten direkt online beantragen.