Risiko- und Altersvorsorge – Jetzt fürs Alter vorsorgen

Risikolebensversicherung

Unfallversicherung

Berufsunfähigkeit

Rentenversicherung

Riester-Rente

Rürup-Rente

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Absicherung über die Altersvorsorge

Unter dem Begriff Altersvorsorge versteht man alle Maßnahmen, die getroffen werden, um nach dem Ende der Erwerbstätigkeit ausreichend abgesichert zu sein, um nach Möglichkeit den bisher gewohnten Lebensstandard aufrechterhalten zu können. Heute gliedert sich die Altersvorsorge meist in drei Teile: die gesetzliche Altersvorsorge, die ergänzende erwerbsbasierte Altersvorsorge und die private Altersvorsorge bzw. Rentenversicherung.

Neben der Altersvorsorge sollte sich gegen weitere Risiken, wie dem vorzeitigen Todesfall, der Berufsunfähigkeit und der Arbeitslosigkeit abgesichert werden. In beiden Fällen sollten sich Verbraucher rechtzeitig mit den Themen auseinandersetzen. Verivox zeigt Ihnen die wichtigsten Versicherungen für die optimale Vorsorge im Alter und Beruf.

Rente rechtzeitig auf Lücken prüfen

Ein prüfender Blick auf die Rente sollte schon früh erfolgen, denn die Lücke zwischen der gesetzlichen Rente und der erwünschten Rentenhöhe im Alter wird oftmals unterschätzt. Man rechnet in den nächsten Jahren mit einem sinkenden Rentenniveau. Um dem Risiko von Altersarmut zu entgehen, sollten Verbraucher rechtzeitig vorsorgen und sich über die verschiedenen Formen der Altersvorsorge informieren. Mit einem unverbindlichen Angebot können Sie bei Verivox Ihre Möglichkeiten risikofrei einschätzen.

Die gesetzliche Altersvorsorge

Die gesetzliche Altersvorsorge beruht auf einem Umlageverfahren: Die Beiträge, welche Arbeitnehmer und Arbeitgeber in die Rentenkasse einzahlen, werden nicht angespart, sondern sofort an die derzeitigen Rentner ausgezahlt. Die junge Generation zahlt somit via Solidarprinzip für die alte Generation, was auch als Generationenvertrag bezeichnet wird.

Doch künftig werden immer weniger junge Leute für immer mehr alte Menschen aufkommen müssen. Die Politik sucht nach Lösungen: sie erhöht das Regelrenteneinstiegsalter und senkt die Renten. Außerdem wird allenthalben für die private oder betriebliche Altersvorsorge geworben, um diese Lücken zu schließen und den bisherigen Lebensstandard auch im Alter noch sichern zu können.

Der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung wird je zur Hälfte von Arbeitnehmer und Arbeitgeber gezahlt. Wer sich um die Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen kümmert, kann sich diese Zeit unter Umständen trotzdem als Beitragszeit anrechnen lassen. Beamte, Richter und Berufssoldaten müssen keine Rentenbeiträge bezahlen.

Die ergänzende erwerbsbasierte Altersvorsorge

Die ergänzende erwerbsbasierte Altersvorsorge umfasst hauptsächlich die betriebliche Altersvorsorge. Um diese Vorsorge attraktiv zu machen, wird sie steuerlich begünstigt. Wechselt der Arbeitnehmer den Betrieb, muss der neue Arbeitgeber den Vertrag in der Regel fortführen. Eine Ausnahme besteht hierbei nur bei einem sehr frühen Arbeitswechsel. Auch im Falle der Insolvenz des Arbeitgebers muss der Arbeitnehmer nicht um seine Vorsorge fürchten, denn der Pensionssicherungsverein kommt dann für die Weiterführung der betrieblichen Altersvorsorge auf.

In Zeiten niedriger Zinsen ist jedoch auch die Betriebsrente nicht immer lukrativ. Zahlt der Chef wenig oder gar nichts dazu kann sich die Betriebsrente zu einem Negativgeschäft für den Sparer entwickeln. Denn im Alter müssen die Auszahlungen aus der Betriebsrente versteuert werden. Sparer sollte deshalb stets prüfen, ob sich die betriebliche Altersvorsorge lohnt, und gegebenenfalls anders vorsorgen.

Früher in Rente dank Lebensarbeitszeitkonten

Eine weitere Form der ergänzenden erwerbsbasierten Altersvorsorge sind Lebensarbeitszeitkonten. Auf dieses Konto kann ein Arbeitnehmer Überstunden einzahlen und sie sich beispielsweise "zurückholen", um eine Auszeit zu nehmen oder in Rente zu gehen. Auch diese Form der Altersvorsorge wird steuerlich begünstigt. Beim Übergang in die Rente wird das Lebensarbeitszeitkonto in eine Altersvorsorge umgewandelt und zählt somit als Gehaltsumwandlung. Da Gehaltsumwandlungen nur bis zu einem gewissen Wert zulässig sind, eignet sich jedoch das Lebensarbeitszeitkonto nicht als betriebliche Altersvorsorge, sondern kann nur dazu genutzt werden, früher in Rente zu gehen. Anders als bei der klassischen Frührente kommt es dabei zu keinen Abschlägen.

Glückliches älteres Paar sitzt entspannt auf einer Bank vor dem Haus

Private Rentenversicherung

Was bei einer privaten Rentenversicherung beachtet werden muss.

Stapel von Geldmünzen in wachsender Reihenfolge

Investmentsparen

Wie funktioniert Investmentsparen?

Die private Altersvorsorge

Die private Altersvorsorge kann in die staatlich geförderte und nicht geförderte Vorsorge unterteilt werden.

Staatlich geförderte Vorsorge

Zu den staatlich geförderten Renten der privaten Altersvorsorge gehören die Riester-Rente und die Rürup-Rente. Die Riester-Rente richtet sich vor allem an Angestellte. Die Rürup-Rente ist in erster Linie für Personen geeignet, die die Riester-Rente nicht in Anspruch nehmen können, beispielsweise Selbstständige. Die staatlich geförderte Rente ist ein Weg, um die Lücke zwischen der gesetzlichen Rente und dem eigentlich benötigten Einkommen im Alter zu schließen. Sie unterliegt festen Regeln und kann daher beispielsweise nur unter bestimmten Umständen vererbt werden.

Doch auch Riester- und Rürup-Rente unterliegen häufig der Kritik unattraktiv zu sein. Sie eignet sich nicht für alle Personen- und Einkommensgruppen. Zudem kommt es bei der Kündigung der Versicherungen zu Problemen. Kündigt man die Riester-Rente, muss man alle staatlichen Zulagen zurückzahlen. Durch die teils hohen Abschlusskosten macht man in diesem Fall meist ein Verlustgeschäft. Die Rürup-Rente kann überhaupt nicht gekündigt werden. Sie kann lediglich beitragsfrei gestellt werden.

Altersvorsorge ohne Förderung

Schließt man eine nicht staatlich geförderte Altersvorsorge ab, kann das Vermögen vererbt werden. Darunter fallen zum Beispiel die Kapitallebensversicherung oder die private Rentenversicherung. Die Renditen sind allerdings sehr unterschiedlich – je nachdem, wie risikobehaftet man sein Geld anlegt. Eine qualifizierte Beratung unter Berücksichtigung der persönlichen Einkommens- und Familiensituation sowie Risikobereitschaft ist dringend anzuraten. Ohne zusätzliche Einzahlungen werden künftige Rentnergenerationen wohl nur noch in Ausnahmefällen ihren Lebensstandard im Alter halten können.

Die beste Altersvorsorge gibt es nicht – Lassen Sie sich beraten

Die richtige und rechtzeitige Planung der Altersvorsorge ist in der heutigen Zeit sehr wichtig. Fest steht, dass die gesetzliche Rente den wenigsten Rentnern ausreichen wird. Allerdings gibt es auch keine „beste Altersvorsorge“ die für jeden Arbeitnehmer passend ist. Eine ausführliche Beratung über die verschiedenen Möglichkeiten sollte stets durchgeführt werden. Bei den verschiedenen Formen der Altersvorsorge sollte stets zwischen Risiko und Rendite abgewogen werden.

Risikovorsorge – Hinterbliebene und sich selbst absichern

Für den Ernstfall gut versichert: Obwohl jeder hofft, dass er eine Risikovorsorge – zum Beispiel für den Todesfall – nie in Anspruch nehmen muss, sollte man rechtzeitig Maßnahmen ergreifen. Wir informieren darüber, welche verschiedenen Versicherungsarten wichtig sind, um sich gegen mögliche finanzielle Verluste und Notsituationen abzusichern.

In erster Linie sichern Sie sich mit der Lebensversicherung, der Arbeitslosen- sowie der Berufsunfähigkeitsversicherung gegen Risiken ab. Des Weiteren werden die Unfall-, Haftpflicht-, Reise- und Hausratversicherung zur Risikovorsorge gezählt. Sie alle dienen dazu, dass man in einer schweren Lebensphase nicht allein dasteht oder ein Unglück oder Todesfall für die Familie nicht das finanzielle Aus bedeutet.

Die Risikolebensversicherung

Diese Art der Lebensversicherung sichert im Todesfall die Hinterbliebenen eines Versicherten ab. Wer eine Lebensversicherung abschließt, legt eine bestimmte Vertragslaufzeit fest – zum Beispiel über zwanzig Jahre – und zahlt in diesem Zeitraum monatlich eine Geldsumme an die Versicherung. Stirbt der Versicherte während der Vertragslaufzeit, erhalten die Angehörigen von der Versicherung die Versicherungssumme. Die Höhe des Betrages hängt von der Vertragslaufzeit und der Höhe der Beiträge ab.

Die Zahlung durch die Lebensversicherung kann im Unglücksfall für viele Familien die Existenzsicherung bedeuten. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn der Hauptverdiener einer Familie stirbt. Wurden beispielsweise Kredite für das Eigenheim aufgenommen, werden Banken auf ihr Geld bestehen – dann macht sich die Risikovorsorge Lebensvorsorge bezahlt.

Wenn der Todesfall während der Vertragslaufzeit nicht eintritt, gibt es vom eingezahlten Geld nichts zurück. Es handelt sich um eine reine Risikovorsorge. Mit einer zweiten Form der Lebensversicherung, der kapitalbildenden Vorsorge, setzen Versicherte dagegen voll auf einen Sparplan. In diesem Fall erfolgt eine Auszahlung der Versicherung. Diese kann entweder auf das Ende der Vertragslaufzeit festgelegt werden oder ab einem gewissen Alter erfolgen. Hier dient die Lebensversicherung dann als Risiko- und als Altersvorsorge. Jedoch ist es in den meisten Fällen nicht ratsam, die Lebensversicherung mit der Altersversicherung zu verknüpfen, da die Zinsen meistens eher gering sind.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung existiert zwar im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung – sie ist jedoch für Personen, die nach dem 2. Januar 1961 geboren sind, nicht ausreichend. Aus diesem Grund ist es ratsam, zusätzlich eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Dies ist als Zusatzversicherung zu einer Lebens- oder Rentenversicherung oder als selbstständige Versicherung möglich. Die sogenannte BU sichert den Lebensstandard der versicherten Person bei einer Berufsunfähigkeit. Dies kann auch bei unbezahlten Tätigkeiten wie zum Beispiel der Hausfrau oder dem Hausmann der Fall sein, falls Hilfskräfte bezahlt werden müssen, die diese Tätigkeiten übernehmen.

Um die Leistung der Versicherung zu erhalten, muss von einem Arzt bestätigt werden, dass die ausgeführte Tätigkeit zu mindestens 50 Prozent in einem bestimmten Prognosezeitraum nicht mehr ausgeführt werden kann. Dieser Prognosezeitraum beträgt in den meisten Fällen zwischen sechs Monaten und drei Jahren. Wenn das nicht vorausgesagt werden kann, tritt die Leistung der Versicherung meist nach sieben Monaten Erwerbsunfähigkeit ein.

Da bestimmte Berufe höhere Risiken bergen, wird die Beitragssumme individuell an die versicherte Person angepasst. Oft wird die Versicherungsdauer bei Personen, die gefährlichere Berufe ausüben, auch zeitlich – zum Beispiel bis zum sechzigsten Lebensjahr – begrenzt.

Die Unfallversicherung

Die private Unfallversicherung gehört zu den beliebtesten Vorsorgeversicherungen in Deutschland. Sie tritt immer dann ein, wenn der Versicherungsnehmer durch einen Unfall im Privaten Bereich Teil- oder Vollinvalide wird. In Folge dessen erzielt er ein geringeres oder im schlimmsten Fall gar kein Einkommen mehr. Je nach Vertrag zahlen die Versicherungen dann zum Beispiel ein Tagegeld während der Krankschreibung, stocken Krankengeld auf, zahlen ein Genesungsgeld oder bauen Wohnungen behindertengerecht um. Sie zahlen auch eine Unfallrente, wenn die Arbeitsfähigkeit nicht wiederhergestellt werden kann.

In Deutschland wird zwischen der gesetzlichen und der privaten Unfallversicherung unterschieden. Durch die gesetzliche Unfallversicherung der Berufsgenossenschaften sind alle angestellten Arbeitnehmer während ihrer Beschäftigungszeit und auf dem Arbeitsweg abgesichert. Schüler und Studenten sind in der Bildungsstätte ebenfalls abgesichert.

Die Arbeitslosenversicherung

Die Arbeitslosenversicherung ist in Deutschland Teil der Sozialversicherung. Versicherungspflichtig sind alle Menschen die eine Arbeit ausführen, mit Ausnahme der geringfügig Beschäftigten und bestimmten Personengruppen. Dazu gehören Beamte, Soldaten und Beschäftigte, die das reguläre Renteneintrittsalter bereits erreicht haben.

Die Arbeitslosenversicherung wird durch die Beiträge der Versicherten finanziert, welche je zur Hälfte von Arbeitnehmer und Arbeitgeber bezahlt werden. Der Beitragssatz beträgt seit dem Jahr 2011 drei Prozent des Bruttogehalts, doch es gibt eine Deckelung: Übersteigt das Gehalt die Beitragsbemessungsgrenze, steigt der Beitrag nicht weiter.

Die Arbeitslosenversicherung sichert arbeitslosen Menschen mit der Zahlung von Arbeitslosengeld ein Einkommen. Über die Zusatzleistungen werden jedoch beispielsweise auch Jobs vermittelt, Bewerbungshilfe geleistet und die berufliche Weiterbildung gefördert.

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