Kapitallebensversicherung

Kapitallebensversicherung im Vergleich

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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. So funktioniert die Kapitallebensversicherung
  3. Zwei verschiedene Modelle
  4. Wie sicher und rentabel ist die Kapitallebensversicherung?
  5. Beitragsfrei stellen oder kündigen
  6. Steuer
  7. Lebensversicherung als Altersvorsorge

Das Wichtigste in Kürze

  • Kapitallebensversicherungen verbinden Sparplan und Absicherung.
  • Während der Sparphase sind die Angehörigen im Todesfall abgesichert.
  • Bei Erleben erhält der Versicherungsnehmer am Ende das Kapital.
  • Bei einer Risikolebensversicherung spart der Versicherte kein Kapital an.

So funktioniert die Kapitallebensversicherung

Die kapitalbildende Lebensversicherung ist eine Kombination aus Versicherung und Sparplan. Die Rate, die der Versicherte regelmäßig in die Versicherung einzahlt, enthält somit zwei Bestandteile:

  • die Risikoprämie für die Todesfallabsicherung und
  • die Sparrate für die Bildung des Anlagekapitals.

Beim Abschluss legt der Versicherer in Abhängigkeit von der Laufzeit, dem Eintrittsalter des Versicherungsnehmers und der Höhe der monatlichen oder jährlichen Einzahlungen eine Versicherungssumme fest. Diesen Betrag zahlt die Versicherung an die im Vertrag genannten Hinterbliebenen aus. Besteht die Kapitallebensversicherung schon längere Zeit, kann sich die Auszahlung im Todesfall aufgrund der bis dahin erwirtschafteten Anlagengewinne auch erhöhen.

Darüber hinaus bildet der Versicherungsnehmer Ansparkapital, das im Lauf der Zeit anwächst und Zinsen erwirtschaftet. Dieses Kapital legt das Versicherungsunternehmen im so genannten Sicherungsvermögen an, das die Guthaben der Versicherten enthält.

Wenn der Versicherungsnehmer den Zeitpunkt der Fälligkeit erlebt, zahlt die Versicherung das Anlagekapital aus. Der Zahlungsbetrag muss nicht der Auszahlungssumme im Todesfall entsprechen, sondern kann je nach Anlageerfolg höher oder auch niedriger ausfallen.

Alternativ zur sofortigen Auszahlung kann der Versicherte das Kapital auch in eine lebenslange Rente umwandeln. In diesem Fall schließt er eine private Rentenversicherung ab, in die er das Kapital aus der Lebensversicherung einzahlt.

Unterschied zur Risikolebensversicherung

Neben der kapitalbildenden Lebensversicherung gibt es auch die Risikolebensversicherung. Hierbei handelt es sich um ein reines Versicherungsprodukt, bei dem der Versicherte kein Guthaben anspart, sondern an den Versicherer nur die Risikoprämie für die Todesfallabsicherung überweist.

Im Vergleich zur Kapitallebensversicherung ist die Risikolebensversicherung bei vergleichbarer Todesfallsumme mit deutlich niedrigeren Beiträgen verbunden. Doch dafür kann der Versicherungsnehmer im Erlebensfall keine Kapitalauszahlung erwarten.

Zwei verschiedene Modelle der Kapitallebensversicherung

Versicherungsnehmer können grundsätzlich zwischen zwei Modellen wählen: der Versicherung einer einzelnen Person und der Versicherung auf zwei verbundene Leben.

Wenn eine einzelne Person versichert wird, zahlt die Assekuranz die Versicherungssumme nur dann aus, wenn diese Person verstirbt. Im Regelfall erfolgt die Zahlung an den Lebenspartner oder die Kinder. Der Versicherungsnehmer kann jedoch auch andere Personen als Begünstigte im Vertrag angeben.

Die Versicherung auf zwei verbundene Leben umfasst hingegen zwei Versicherte. Hierbei handelt es sich meist um Ehepaare oder Lebenspartner. Die Versicherungssumme kommt in voller Höhe zur Auszahlung, wenn einer der beiden Versicherten verstirbt. Weil die Versicherung hierbei ein zusätzliches Risiko übernimmt, ist die im Gesamtbeitrag enthaltene Risikoprämie in aller Regel höher als bei der Einzelversicherung.

Wie sicher und rentabel ist die Kapitallebensversicherung?

Im Sicherungsvermögen legen die Finanzexperten der Assekuranz das Kapital ihrer Kunden so an, dass das Verlustrisiko möglichst gering ausfällt.

Grundsätzlich dürfen Versicherungen im Sicherungsvermögen unterschiedliche Kapitalanlagen wie Aktien, Investmentfonds, Anleihen, Immobilien oder direkt vergebene Kredite verwalten. Allerdings muss das Gesamtvermögen so strukturiert sein, dass die Versicherung ihre zugesagten Leistungen auch dann erfüllen kann, wenn sich die Kapitalmärkte ungünstig entwickeln. Unabhängige Treuhänder prüfen regelmäßig, ob die einzelnen Versicherungsunternehmen diese Vorgaben einhalten.

Aus diesem Grund ist der Anteil risikobehafteter Anlagen wie beispielsweise Aktien bei den meisten Versicherern sehr niedrig und bewegt sich im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Sichere Bundesanleihen, Guthaben bei Banken und vermietete Immobilien machen daher meist den Löwenanteil des Sicherungsvermögens aus.

Was der Garantiezins zu bedeuten hat

In vielen Tarifen garantieren die Versicherer eine Mindestverzinsung des im Sicherungsvermögen befindlichen Guthabens. Dieser Zins wird im offiziellen Sprachgebrauch als Höchstrechnungszins bezeichnet. Den Höchstrechnungszins legt das Bundesfinanzministerium jedes Jahr aufs Neue fest, wobei dieser Wert als Obergrenze zu verstehen ist: Bei neu abgeschlossenen Verträgen darf die Versicherung maximal den aktuell geltenden Höchstrechnungszins garantieren.

Der Garantiezins bezieht sich stets auf die Gesamtlaufzeit des Vertrags. Wer etwa im Jahr 2005 eine Kapitallebensversicherung abgeschlossen hat, erhält den damals geltenden Höchstrechnungszins von 2,75 Prozent auch heute noch, obwohl dieser Wert in mehreren Schritten gesenkt wurde.

Allerdings bezieht sich der Garantiezins nur auf den Anteil der Einzahlungsrate, der am Ende auch in das Sicherungsvermögen wandert. Auf die Risikoprämie und die ebenfalls in der Zahlungsrate enthaltenen Verwaltungs- und Vertriebskosten zahlt die Versicherung keine Zinsen.

Kapitallebensversicherung beitragsfrei stellen oder kündigen

Beim Abschluss des Versicherungsvertrags legen beide Parteien sowohl die Höhe der Sparraten als auch die Dauer der Einzahlung fest. Manchmal enthalten die Verträge eine so genannte Dynamisierung, bei der die Sparrate pro Jahr um einen bestimmten Prozentsatz – beispielsweise um 1 Prozent – ansteigt. Diese automatische Ratenerhöhung kann der Versicherungsnehmer jederzeit beenden.

Die Beitragsfreistellung

Wer eine Kapitallebensversicherung abschließt, hofft darauf, während der oft 20- bis 30-jährigen Laufzeit seine Sparbeiträge pünktlich leisten zu können. Doch manchmal verursachen Ereignisse wie beispielsweise der Verlust des Arbeitsplatzes einen finanziellen Engpass.

In solchen Fällen kann der Sparer die Versicherung entweder über einen begrenzten Zeitraum oder bis zum Ende der Laufzeit beitragsfrei stellen. Während der Freistellung zahlt der Versicherungsnehmer keine Beiträge ein, muss dafür jedoch einen verringerten Versicherungsschutz in Kauf nehmen. Denn: Im Todesfall zahlt die Versicherung je nach bereits angespartem Kapital weniger Geld, und bei Zusatzleistungen wie Berufsunfähigkeits- oder Unfallversicherung entfällt der Extra-Schutz komplett. Auch die Ablaufleistung am Ende der Sparphase fällt entsprechend niedriger aus.

Die Beitragsfreistellung ist jedoch nur möglich, wenn die vertraglich festgelegte Mindestversicherungssumme erreicht ist. Ansonsten kann die Versicherung den Vertrag kündigen, wenn keine Ratenzahlung mehr erfolgt. Vorübergehende Freistellungen sind je nach Anbieter für ein oder zwei Jahre möglich, danach lässt sich der Vertrag nur noch komplett bis zum Laufzeitende stilllegen.

Die vorzeitige Kündigung

Grundsätzlich sind Kapitallebensversicherungen vorzeitig kündbar. Die Kündigungsfrist richtet sich in der Regel nach dem Einzahlungsrhythmus und werden im Vertrag festgelegt. Damit steht üblicherweise im Bedarfsfall das Geld innerhalb von einem bis zwölf Monaten zur Verfügung.

Allerdings ist die vorzeitige Kündigung mit hohen Renditeeinbußen verbunden. Ein großer Teil der erwirtschafteten Gewinne wird erst am Ende der vereinbarten Sparphase gutgeschrieben, so dass dieser Ertragsanteil bei vorzeitiger Auszahlung entfällt. Unter Umständen erhält der Versicherungsnehmer sogar deutlich weniger Geld zurück als er ursprünglich eingezahlt hat.

Aufgrund der hohen Renditeeinbußen ist die Kündigung nur dann sinnvoll, wenn es keine Alternative zur Geldbeschaffung gibt. Für die Überbrückung kurzfristiger Engpässe ist es meist ratsamer, einen Kredit aufzunehmen und die Versicherung vorübergehend stillzulegen.

Besteuerung der Kapitallebensversicherung

Bei der Besteuerung von Kapitallebensversicherungen gelten andere Spielregeln als bei der Zinsbesteuerung. Versicherungserträge sind nicht durch einen Freistellungsauftrag abgedeckt, sondern zählen als zu versteuerndes Einkommen. In welcher Höhe Steuern anfallen, hängt vom Zeitpunkt des Abschlusses sowie von der Laufzeit ab.

Merkmale der Kapitallebensversicherung Besteuerung des Gewinns bei der Auszahlung
Abschluss vor dem 1.1.2005, Laufzeit mindestens 12 Jahre, davon mindestens 5 Jahre Einzahlung Gewinn bleibt steuerfrei
Abschluss vom 1.1.2005 bis 31.12.2011, Laufzeit mindestens 12 Jahre, Alter bei Auszahlung mindestens 60 Jahre Die Hälfte des Gewinns ist als Einkommen zu versteuern
Abschluss ab dem 1.1.2012, Laufzeit mindestens 12 Jahre, Alter bei Auszahlung mindestens 62 Jahre Die Hälfte des Gewinns ist als Einkommen zu versteuern
Alle anderen Verträge Der Gewinn ist in voller Höhe als Einkommen zu versteuern

Kapitallebensversicherung als Altersvorsorge

Ob sich die Kapitallebensversicherung für die private Altersvorsorge eignet, hängt von der persönlichen Situation des Sparers ab. Wer als Arbeitnehmer Riester-Förderung in Anspruch nehmen kann, erzielt dank staatlicher Zulage mit einem Riester-Sparplan häufig bessere Erträge als mit der Kapitallebensversicherung, für die es keine Fördermittel gibt.

Die kapitalbildende Lebensversicherung eignet sich am ehesten für sicherheitsbewusste Sparer ohne Förderanspruch, die über ein sicheres Einkommen verfügen und somit die festen Sparraten über die gesamte Laufzeit entrichten können.

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