Die Kartennummer der Girocard und anderer Debitkarten kommt weitaus seltener zum Einsatz als die Kreditkartennummer. Wir erklären, wo sich die Kartennummer auf einer Girocard, Maestro- und V-Pay-Karte befindet und wozu diese dient.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was ist die Kartennummer?
  3. Wann brauche ich die Kartennummer?
  4. Wo steht die Kartennummer?
  5. Die Kartennummer bei der Girocard (EC-Kartennummer)
  6. Maestro-Kartennummer
  7. V-Pay-Kartennummer
  8. Verwandte Themen
  9. Weiterführende Links
  10. Jetzt Girokonten vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Kartennummer einer Bankkarte ist ein Sicherheitsmerkmal, das eine eindeutige Identifikation ermöglicht.
  • Wer eine gewöhnliche Girocard besitzt, benötigt die Kartennummer oftmals lediglich, um die Karte im Verlustfall zu sperren.
  • Einige Debitkarten besitzen eine 16-stellige Kartennummer, die bei Einkäufen im Internet anzugeben ist.

Was ist die Kartennummer?

Jede Bankkarte besitzt verschiedene Merkmale, die eine eindeutige Zuordnung gestatten und damit Missbrauch vorbeugen. Dazu gehören beispielsweise der Sicherheitschip und der Magnetstreifen, aber ebenso die aufgedruckte Kartennummer. Diese Identifikationsnummer ist für jede Karte individuell und unabhängig von der Kontonummer oder der Bankleitzahl. Wie lang die Nummer exakt ausfällt, hängt einerseits von der jeweiligen Kartenvariante ab und andererseits vom ausgebenden Finanzinstitut.

Dieser Artikel behandelt die Nummer bei Debitkarten wie der Girocard (EC-Karte), Maestro und V Pay. Informationen zu Kreditkarten bietet die Seite Kreditkartennummer. Unter CVV und CVC finden Sie Informationen zur 3- bzw. 4-stelligen Kartenprüfnummer.

Wann brauche ich die Kartennummer?

Im Falle eines Verlusts der Zahlungskarte gilt es schnell zu handeln. Die Karte ist unverzüglich zu sperren, um Missbrauch zu verhindern. Für derartige Notfälle existiert ein bundeseinheitlicher Sperrnotruf, den Sie dank eines 24-Stunden-Services jederzeit erreichen. Die Nummer der Hotline ist 116 116. Die Kartennummer gehört wie die Kontonummer und das Ablaufdatum zu den Daten, die während der Sperrung unter Umständen anzugeben sind. Daher empfiehlt es sich, die Nummer zusätzlich getrennt von der Zahlungskarte aufzubewahren.

Zusätzlich lässt sich die Kartennummer – je nach Finanzinstitut und Vertragsbedingungen – auch für das Online-Shopping nutzen. Mittels der Zahlenfolge prüft der Händler, ob das Konto gedeckt ist.

Wo steht die Kartennummer?

Bei älteren Karten befindet sich die Ziffernfolge meist auf der Vorderseite. Auf neueren Karten ist die Nummer oftmals auf der Rückseite vermerkt. Die Geldinstitute haben bezüglich der Positionierung der Kartennummer freie Wahl, sodass diese sich von Bank zu Bank unterscheidet. Fehlt die Nummer hingegen komplett, ist es zu empfehlen, Rücksprache mit der Bank zu halten.

Die Kartennummer bei der Girocard (EC-Kartennummer)

Die übliche Bankkarte, die deutsche Banken und Sparkassen ihren Kunden bei der Eröffnung eines Girokontos anbieten, ist die Girocard, auch unter ihrer alten Bezeichnung "EC-Karte" bekannt. Die Kartennummer dient bei einer Girocard vor allem zur Authentifizierung bei einer Sperrung. Doch manche Karten sind mit einer Online-Zahlungsfunktion ausgestattet. Die besitzen eine 13- bis 19-stellige Debitkartennummer, die in den meisten Fällen auf der Vorderseite der Karte zu finden ist. Ähnlich wie bei einer Kreditkarte benötigen Sie außerdem eine unter der Bezeichnung Card Verification Code (CVC2) bekannte dreistellige Prüfziffer, um im Internet zu bezahlen. Diese befindet sich für gewöhnlich auf der Rückseite.

Was ist eine Girocard?

Bis 2002 stand "EC" für "Eurocheque", danach für "Electronic Cash". 2007 erfolgte durch die Deutsche Kreditwirtschaft (ehemals Zentraler Kreditausschuss) die Einführung des neuen Debitzahlungssystems "Girocard". Sie ist das am meisten genutzte bargeldlose Zahlungsmittel in Deutschland und dient auch der Bargeldauszahlung an Bankautomaten.

Girocard ist ein fast ausschließlich in Deutschland verwendetes System. Um auch im Ausland eine Nutzung der Karten zu ermöglichen, bieten viele Banken ihren Kunden Zahlungskarten mit den zusätzlichen Funktionen Maestro oder V-Pay an. Anders als bei einer Kreditkarte bucht die Bank Zahlungen unmittelbar beziehungsweise schnellstmöglich vom zugehörigen Konto ab und nicht erst am Ende des Monats

Maestro-Kartennummer

Maestro ist ein Zahlungssystem von Mastercard. Internetkäufe mit einer Maestro-Karte erfordern stets die Angabe der 16-stelligen Kartennummer. Allerdings lässt sich nicht in jedem Fall eine Maestro-Kartennummer auf der Karte finden. Ob diese vorhanden ist, erfahren Sie bei der kartenausgebenden Bank. In Deutschland befindet sich Maestro oft lediglich als Co-Branding auf einer Debit- oder Girocard, wodurch viele Karten keine Nummer aufweisen. Mithilfe von Mastercard SecureCode ermöglicht es das Unternehmen jedoch auch diesen Karteninhabern, im Internet damit zu bezahlen.

V-Pay-Kartennummer

Während die Verwendung von Maestro weltweit möglich ist, funktioniert V-Pay von Visa vorrangig im europäischen Raum. Auch die V-Pay-Kartennummer ist 16-stellig. Allerdings besitzt die Kartennummer bei V-Pay lediglich Relevanz zur Identifikation bei einer Kartensperrung. Eine V-Pay-Karte erlaubt bargeldloses Bezahlen, jedoch in Deutschland noch keine Online-Zahlungen.

Jetzt Girokonten vergleichen

Girokonto

Optionen wählen
  • Kostenlose Kontoführung
  • Niedrige Dispozinsen
  • Kostenlose EC- und Kreditkarten