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Revolving Card: Kreditkarte mit Ratenzahlung

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Inhalt dieser Seite
  1. Revolving Cards vergleichen
  2. Was ist eine Revolving-Kreditkarte?
  3. Wie werden Kreditkarten mit Ratenzahlung getilgt?
  4. Wie hoch sind die Zinsen?
  5. Sind die Zinsen festgeschrieben?
  6. Teilzahlung deaktivieren
  7. Häufig gestellte Fragen

Revolving Card: Bequeme Teilzahlungsfunktion

Eine Revolving-Kreditkarte bietet ihrem Nutzer die Möglichkeit, die Zahlung der damit getätigten Umsätze über einen längeren Zeitraum zu verteilen. Im Regelfall zieht der Kartenanbieter am Monatsende einen vereinbarten Prozentsatz des aufgelaufenen Kreditsaldos ab. Darüber hinaus kann der Nutzer jederzeit Sondertilgungen leisten. Doch die Zinsen für den eingeräumten Kredit sind meist deutlich höher als Zinsen für Ratenkredite. Ob sich die Teilzahlungsfunktion deaktivieren lässt, hängt von den Bedingungen des Kartenanbieters ab.

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Was ist eine Revolving-Kreditkarte?

Bei einer Revolving-Kreditkarte oder Revolving Card handelt es sich um eine Kreditkarte mit integrierter Teilzahlungsfunktion. Der Kartenherausgeber zieht die getätigten Umsätze nicht am Monatsende vom Girokonto ein, sondern bucht sie auf ein zur Karte gehörendes Kreditkonto um. Der Karteninhaber zahlt dann diese Beträge nach und nach ab.

Der Begriff "Revolving" (englisch: sich drehend) bezieht sich darauf, dass sich der Kreditstand praktisch mit jedem Monat weiterdrehen kann. Ist am Monatsende noch eine Restschuld vorhanden, erhöht sich diese mit der Abrechnung der neuen Umsätze um den entsprechenden Betrag.

Beispiel: Am Monatsende weist das Kartenkonto aufgrund der Umsätze der Vormonate noch einen Schuldenstand von 1.500 Euro aus. Wenn nun neue Umsätze in Höhe von 600 Euro anfallen, erhöht sich der Kreditsaldo auf 2.100 Euro. Die Zinskosten kommen hinzu.

Wie werden Kreditkarten mit Ratenzahlung getilgt?

Häufig sind Kreditkarten mit Teilzahlungsfunktion so voreingestellt, dass ein bestimmter Anteil des offenen Saldos am Monatsende für Zins und Tilgung eingezogen wird – zum Beispiel 5 oder 10 Prozent des aktuellen Kreditstandes. Manche Anbieter ermöglichen es ihren Kunden, diesen Satz zu senken oder zu erhöhen. Wichtig: Ein Teil der Monatsrate dient dem Begleichen der Zinsen, so dass nicht die komplette Rate als Tilgung zum Einsatz kommt.

Weil sich bei einer niedrigen Rate die Tilgung über mehrere Jahre hinziehen kann, können Kartennutzer ihre Schulden auf verschiedene Weisen schneller reduzieren:

  • Erhöhung der Rate: Wer pro Monat 20 oder 30 Prozent seines Kreditsaldos zurückzahlt, kann die Schulden zügig senken und zahlt gleichzeitig auch weniger Zinsen.
  • Sondertilgungen: Mit einer manuellen Überweisung auf das Kreditkonto können Karteninhaber jederzeit außerplanmäßige Tilgungen durchführen. Gebühren fallen hierfür im Regelfall nicht an.

Wie hoch sind die Zinsen?

Die Zinsen für die Teilzahlung sind meist deutlich höher als etwa Zinsen für Ratenkredite. Häufig verlangen Anbieter effektive Jahreszinsen von mehr als 10 Prozent, so dass die Höhe des Zinses eher mit den für einen Dispokredit anfallenden Zinsen vergleichbar ist.

Wenn Karteninhaber die ausstehende Summe nicht in wenigen Monaten zurückzahlen können, kann sich eine Umschuldung lohnen. Der Karteninhaber nimmt einen günstigen Ratenkredit in Höhe der Restschuld auf und überweist die Summe an das Kartenkonto.

Sind die Zinsen festgeschrieben?

Auch wenn die Rückzahlung der Verbindlichkeiten in monatlichen Raten erfolgt, handelt es sich beim Kartenkredit nicht um einen Ratenkredit mit festen Zinsen. Die Kartenanbieter berechnen ihren Kreditnehmern variable Zinsen und können diese jederzeit ändern. Nach einer Zinsänderung wirkt sich der neue Zinssatz auch auf den bereits bestehenden Kreditsaldo aus.

Kann ich die Teilzahlung deaktivieren?

Ob der Karteninhaber die Teilzahlungsfunktion deaktivieren kann, hängt von den Bedingungen des Kartenanbieters ab. Häufig vorzufinden sind drei Varianten:

  • Teilzahlung für einzelne Transaktionen: Hierbei kann der Nutzer wählen, ob er für eine einzelne Transaktion die Ratenzahlung in Anspruch nimmt. Alle anderen Umsätze bucht der Kartenanbieter am Monatsende vom Girokonto ab.
  • Teilzahlung mit Abwahloption: In der Online-Kartenverwaltung kann der Nutzer die Teilzahlungsfunktion aus- und einschalten. Ist sie deaktiviert, wird die Karte zur normalen Kreditkarte mit Abrechnung am Monatsende.
  • Ausschließlich Teilzahlung: Bei diesen Karten kann der Nutzer die Teilzahlungsfunktion nicht deaktivieren. Wer Zinskosten meiden will, muss die offenen Beträge am Monatsende manuell überweisen.

Wenn Sie die Teilzahlung nicht dauerhaft in Anspruch nehmen wollen, sollten Sie eine Kreditkarte wählen, bei der Sie diese Funktion je nach Bedarf aus- und einschalten können.

Häufig gestellte Fragen

Die Besonderheit bei Prepaid-Kreditkarten besteht darin, dass der Kartenherausgeber die Bonität des Nutzers nicht prüfen muss, weil Kartenzahlungen nur im Rahmen des zuvor aufgeladenen Guthabens möglich sind. Weil bei dieser Kartenvariante keine Kreditprüfung vorgesehen ist, lässt sie sich nicht mit einer Teilzahlungsfunktion ausstatten.

Bei Kreditkarten mit Teilzahlungsfunktion ist häufig zu beobachten, dass die effektiven Jahreszinsen deutlich höher sind als die Sollzinsen. So kann ein Kartenherausgeber beispielsweise einen Sollzinssatz von 13,94 Prozent ausweisen, aus dem ein effektiver Jahreszins von 14,87 Prozent resultiert – das ist eine Differenz von fast einem Prozentpunkt.

Die Ursache liegt darin, dass der Kreditgeber die Zinsen nicht jährlich, sondern monatlich abrechnet. Damit fällt auf bereits aufgelaufene Zinsen am Monatsende wieder ein neuer Zins an – das bezeichnet man auch als Zinseszinseffekt.

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