Unsere Füße tragen uns ein Leben lang. Umso wichtiger ist es, sie gut zu behandeln. Ob eine verwöhnende Massage bei der kosmetischen Fußpflege, das entspannende Fußbad zuhause oder die medizinische Versorgung bei der podologischen Fußpflege – gute Pflege Ihrer Füße lohnt sich immer.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Kosmetische Fußpflege: Was beinhaltet das?
  3. Was macht man bei einer medizinischen Fußpflege?
  4. Wie viel kostet eine Fußpflege?
  5. Was zahlt die Krankenkasse?
  6. Fußpflege zu Hause: Pflege-Tipps für schöne Füße DIY
  7. Verwandte Themen
  8. Weiterführende Links
  9. Jetzt GKV-Tarife vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Fußpflege gibt es in zwei Varianten: die medizinische Fußpflege und die kosmetische Behandlung bzw. Pediküre bei der Kosmetikerin oder im Kosmetikstudio.
  • Kosmetische Fußpflege besteht aus rein pflegenden, verschönernden und vorbeugenden Behandlungen.
  • Medizinische Fußpflege oder Podologie bezeichnet die nichtärztliche Heilkunde der Füße, die nicht nur pflegt, sondern die Füße medizinisch versorgt.
  • Während kosmetische Fußpflege keine Kassenleistung ist, übernehmen die Krankenkassen in der Regel die Kosten für die medizinische Fußpflege bei medizinischer Notwendigkeit.

Kosmetische Fußpflege: Was beinhaltet das?

Kosmetische Fußpflege besteht aus rein pflegenden, verschönernden und vorbeugenden Behandlungen. Wie bei der Maniküre werden die Nägel bei der Pediküre fachgerecht geschnitten, gereinigt und, wenn gewünscht, lackiert. Außerdem werden Verdickungen an Nägeln abgetragen, die nicht auf einer Erkrankung beispielsweise mit Fußpilz basieren. Hornhaut entfernen, eine entspannende Fußmassage und die Beratung zu bzw. die Behandlung mit kosmetischen Fußpflegeprodukten gehören ebenfalls zum Angebotsspektrum der kosmetischen Fußpflege. Kleinere Behandlungen wie Entfernung von Hühneraugen oder Nagelkorrekturen nimmt die kosmetische Fußpflegerin ebenfalls vor. Kurzum: Kosmetische Fußpflege bietet alles für gepflegte, schöne Füße.

Was macht man bei einer medizinischen Fußpflege?

Doch nicht nur die Schönheit, auch die Gesundheit Ihrer Füße benötigt manchmal die Aufmerksamkeit von Experten. Hier kommt die Podologie zum Einsatz, da Podologen die Füße ihrer Patienten nicht nur pflegen, sondern sie aufgrund ihrer speziellen Ausbildung medizinisch versorgen. Denn Podologie bezeichnet die nichtärztliche Heilkunde der Füße. Der Podologe erkennt aufgrund seiner Ausbildung krankhafte Veränderungen an Fußnägeln und -haut und auch, ob sie eine ärztliche Behandlung erfordern. Er ist das verbindende Glied zwischen Arzt und Patienten und arbeitet oft ebenfalls mit Krankengymnasten und orthopädischen Schuhmachern eng zusammen.

Die medizinische Fußpflege besteht zum Beispiel in der fachgerechten Entfernung von Hühneraugen, Warzen und eingewachsenen Fußnägeln. Der medizinische Fußpfleger behandelt Nagelmykosen (Nagelpilz) und fertigt Hilfsmittel zur Druckentlastung an den Füßen (Orthosen) und Nagelprothesen an.

Wie viel kostet eine Fußpflege?

Für kosmetische Fußpflege liegen die Preise für einfachere Behandlungen wie Pediküre und Hornhaut entfernen etwa zwischen 15 und 35 Euro pro Sitzung. Werden zusätzlich aufwendigere Leistungen wie Fußmasken oder Massagen gewünscht, können die Behandlungskosten durchaus auf 50 Euro steigen. Das Lackieren der Fußnägel ist ebenfalls ein Extra, das meistens zwischen 5 und 10 Euro zusätzlich kostet.

Auch die medizinische Fußpflege muss vom Patienten selbst bezahlt werden, wenn er sie ohne ärztliche Verordnung wünscht. Die Kosten für podologische Fußpflege richten sich natürlich nach dem Aufwand und der Dauer der Anwendungen. Kleinere Maßnahmen sind manchmal für unter 20 Euro zu haben. Eingewachsene Fußnägel behandeln, Hühneraugen oder Hornhaut entfernen kostet in der Podologie-Praxis meistens zwischen 20 und 30 Euro.

Was zahlt die Krankenkasse?

Die Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten für die medizinische Fußpflege bei medizinischer Notwendigkeit infolge ernsthafter Erkrankungen wie dem diabetischen Fußsyndrom bei Diabetes mellitus. Dafür muss eine Verordnung des behandelnden Arztes vorliegen. Auch bei Gefäßerkrankungen, Durchblutungsstörungen oder Erkrankung der peripheren Nerven an den Füßen kann man sich unter Umständen podologische Fußpflege von seinem Arzt verschreiben lassen.

Kosmetische Fußpflege ist in keinem Fall eine Kassenleistung, sondern muss als Wellness-Behandlung immer selbst bezahlt werden.

Fußpflege zu Hause: Pflege-Tipps für schöne Füße DIY

  1. Entfernen Sie vorsichtig überschüssige Hornhaut an den Fersen. Nutzen Sie dazu eine Hornhautfeile oder einen elektrischen Hornhautentferner.
  2. Ein anschließendes Fuß-Peeling entfernt abgestorbene Hornhautschuppen und macht Ihre Haut angenehm weich.
  3. Nach dem Fuß-Peeling gehen Sie noch einmal mit der weniger rauen Seite der Hornhautfeile glättend über Fersen, Ballen & Co.
  4. Schneiden Sie die Zehennägel gerade und nicht rund, um zu verhindern, dass sie einwachsen. Am besten geht das mit dem Nagelknipser.
  5. Ganz wichtig: Cremen Sie Ihre Füße gut ein, am besten täglich! Und bei der DIY-Fußpflege gönnen Sie sich zusätzlich eine reichhaltige Fußmaske.
  6. Für topgepflegte Nägel: Nagelhaut sanft mit einem Stäbchen aus Kunststoff oder Rosenholz zurückschieben.
  7. Zum Schluss noch lackieren. Für langhaltenden Lack wischen Sie mit einem mit Nagellackentferner getränktem Tuch über die Fußnägel, bevor Sie Ihren Lieblingslack sorgfältig auftragen.

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