Hypothekendarlehen: Unverbindlicher, schneller Zins-Check

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Inhalt dieser Seite
  1. Was ist ein Hypothekendarlehen?
  2. Annuitätendarlehen: Die beliebteste Form von Hypothekendarlehen
  3. Endfällige Darlehen
  4. Mit einem Vergleich sparen
  5. Sollzins und effektiver Jahreszins
  6. Zinsbindung oder variabler Zinssatz
  7. Hypothekendarlehen und Eigenkapital
  8. So finanzieren Sie Ihre Traum-Immobilie

Was ist ein Hypothekendarlehen?

Das Hypothekendarlehen ist ein durch Hypothek besichertes Darlehen. Mit der Einführung der Grundschuld sind heutzutage Hypotheken in der Praxis selten geworden. Daher wird das Wort „Hypothekendarlehen“ überwiegend als Synonym für die Immobilienfinanzierung verwendet, obwohl als Sicherheit eine Grundschuld dient.

Mit einem Hypothekendarlehen-Vergleich auf Verivox.de können Sie das Angebot mit den günstigsten Zinsen und Konditionen schnell finden.

Hypothek und Grundschuld

Grundschuld und Hypothek sind Varianten des Grundpfandrechts, doch die Grundschuld ist flexibler. Mit der Abbezahlung des Kredits sinkt die Hypothek automatisch und kann nicht wiederverwendet werden. Ebenso darf das Geld bei einer Kreditvergabe ausschließlich in die Immobilie fließen. Deshalb wird die Hypothek in der Praxis nur noch äußerst selten benutzt.

Immobile als Sicherheit

Mit einem Grundpfandrecht kann der Kreditgeber (in der Regel eine Bank oder Bausparkasse) die belastete Immobilie der Zwangsverwaltung oder Zwangsversteigerung zuführen, wenn der Kreditnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Entsprechende Vereinbarungen sind im Darlehensvertrag festgeschrieben. Darüber hinaus sichert sich die Bank das Recht der Verwertung durch Eintragung der Hypothek in das Grundbuch.

Annuitätendarlehen: Die beliebteste Form von Hypothekendarlehen

Banken bieten zur Immobilienfinanzierung in der Regel sogenannte Annuitätendarlehen an. Dabei zahlt der Kreditnehmer jährlich (lat. „annus“ – „das Jahr“) stets die gleichhohen Raten, die aus Zinsen- und Tilgungsanteil bestehen. Aufgrund der deutschen Zinsrechnung wird der Zins auf das Jahr hochgerechnet, daher steht in den Kreditverträgen der Zinssatz mit dem Zusatz „p. a.“ („pro Jahr“). Die Annuität wird in der Regel in monatlichen Raten bezahlt, doch auch vierteljährliche Raten sind möglich.

Jede weitere Rate senkt die Restschuld und somit die Höhe der Zinsen. Gleichzeitig steigt der Anteil der Tilgung an den Raten, so dass sie konstant bleiben. Dies führt dazu, dass der Kreditnehmer bei einer anfänglichen Tilgung von 1 Prozent das Darlehen nicht erst nach 100 Jahren zurückgezahlt hat. Je höher die anfängliche Tilgung, desto kürzer ist die Laufzeit. Mit einer Sondertilgung kann die Laufzeit verkürzt und die Gesamtkreditkosten weiter gesenkt werden.

Volltilgerdarlehen sind eine besondere Form von Annuitätendarlehen. Hier ist die Zinsbindung mit der Laufzeit identisch. Das komplette Volltilgerdarlehen wird noch während der Zinsbindungsfrist abbezahlt, so dass keine Anschlussfinanzierung nötig ist.

Endfällige Darlehen

Annuitätendarlehen sind eine Form von Tilgungsdarlehen – diese Darlehen werden also in regelmäßigen Raten getilgt. Anders verhält es sich bei einem endfälligen Hypothekendarlehen. Während der gesamten Laufzeit zahlt der Darlehensnehmer ausschließlich die Hypothekenzinsen. Die Tilgung erfolgt am Ende der vereinbarten Laufzeit in einer Summe. Ein endfälliges Darlehen wird häufig im Zusammenhang mit einer Lebensversicherung oder einem Bausparvertrag vereinbart. In diesem Rahmen wird der Tilgungsbetrag angespart.

Mit einem Vergleich sparen

Immobilienkäufer und Bauherren, die ein Hypothekendarlehen zur Finanzierung ihrer Immobilie aufnehmen möchten, sollten zunächst die Konditionen verschiedener Banken vergleichen. Aufgrund der hohen Kreditsummen und langen Laufzeiten von Hypothekendarlehen wirken sich auch minimale Zinsunterschiede spürbar auf die monatliche Belastung aus. Die genaue Höhe Ihrer Bauzinsen ermittelt für Sie der detaillierte Bauzinsrechner von Verivox.

Geben Sie Ihre Daten in den Rechner ein. Legen Sie eine anfängliche Tilgung von 0 Prozent fest, wird ein endfälliges Darlehen berechnet. Bei einem höheren Prozentsatz findet ein Vergleich von Annuitätendarlehen statt. Anschließend ermittelt der Hypothekendarlehen-Vergleich Ihre individuellen Zinsen und Konditionen bei über 400 Banken, Sparkassen und Versicherungen. Im Ergebnis erhalten Sie das für Sie günstigste Angebot inklusive Sollzins, effektiver Zinssatz und monatliche Rate. Anschließend können Sie das Angebot unverbindlich anfordern.

Sollzins und effektiver Jahreszins

Die Häufigkeit der Raten kann sich auf den Soll- und Effektivzins auswirken: Wird die Rate monatlich entrichtet, ergibt sich bei gleichem Sollzins ein höherer effektiver Jahreszins als bei einer vierteljährlichen Rate. Aber die Zinskosten sind bei einer monatlichen Rate über die Laufzeit gerechnet geringer als bei einer vierteljährlichen, so dass für den Kunden die monatliche Ratenzahlung letztendlich günstiger ist.

Zinsbindung oder variabler Zinssatz

Kreditnehmer haben die Möglichkeit, ihr Hypothekendarlehen mit einem festen oder variablen Zinssatz aufzunehmen. Ein variabler Zinssatz ist vergleichsweise riskant, da er sich den Senkungen und Anhebungen des Leitzinssatzes der Europäischen Zentralbank anpasst und seine Entwicklung daher nicht vorhersehbar ist. Empfehlenswert sind variable Zinssätze daher nur in extremen Hochzinsphasen, wenn kurzfristige Zinssenkungen zu erwarten sind, oder wenn das Hypothekendarlehen nur für einen kleinen Zeitraum aufgenommen wird. Üblich ist die Vereinbarung einer Sollzinsbindung über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Meistens dauern die Festzinsphasen 5 bis 15 Jahre, seltener auch bis zu 30 Jahre. Je niedriger der Marktzins ist, umso beliebter sind Anfragen über längere Zinsbindungsfristen.

Hypothekendarlehen und Eigenkapital

Zur Bestimmung der möglichen Darlehenssumme legt der Kreditgeber den Wert der Immobilie zugrunde. Das Verhältnis von Eigenkapital und Darlehenshöhe ist ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Baufinanzierung. Viele Banken vergeben Hypothekendarlehen nur, wenn Kreditnehmer einen ausreichenden Eigenanteil (20 oder 30 Prozent der Gesamtkosten) übernehmen. Außerdem bieten sie oft umso günstigere Zinsen für Darlehen an, je größer der Anteil an Eigenkapital ist.

Einige Kreditinstitute erkennen auch die sogenannte „Muskelhypothek“ als Eigenkapital an. Dabei handelt es sich um Eigenleistungen des Kreditnehmers bei den Bau- oder Umbauarbeiten, welche die Bank als Kapital betrachtet. Die Bewertung erfolgt jedoch nicht in derselben Höhe, in der Kosten für vergleichbare Handwerkerleistungen anfallen würden.

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