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Häufig gestellte Fragen:

Ihre Zählernummer finden Sie auf der letzten Gasrechnung. Sie ist auch direkt auf dem Gaszähler angebracht. Wenn sich der Gaszähler nicht in Ihrer Wohnung befindet, ist er im Treppenhaus oder im Keller angebracht. Sollten Sie den Zähler auch dort nicht finden, fragen Sie Ihren Vermieter oder die Hausverwaltung.

In aller Kürze: Um einen Schätzwert zu erhalten, können Sie die Kubikmeter (m3) mit 10 multiplizieren und erhalten so den ungefähren Jahresverbrauch in Kilowattstunden (kWh).

Im Detail: Sollte Ihnen der Gasverbrauch nur in Kubikmetern (m3) bekannt sein, können Sie ihn wie folgt in kWh umrechnen: Multiplizieren Sie den Gasverbrauch in m3 mit dem Brennwert und der Zustandszahl (z-Zahl). Der Brennwert gibt die Wärmemenge an, die bei der Verbrennung freigesetzt wird. Er variiert je nach Gasnetz und liegt etwa zwischen 8,0 und 12,5 pro m3. Die Zustandszahl drückt den örtlichen Temperaturdurchschnitt und Luftdruck aus. Die beiden Werte finden Sie auf Ihrer Gasrechnung oder sie können beim örtlichen Netzbetreiber erfragt werden. Sind Brennwert und Zustandszahl nicht bekannt, kann die Kubikmeterzahl mit 10 multipliziert werden, was einen guten Schätzwert ergibt.

Wichtig: Die Preise des neuen Gasanbieters richten sich nach den verbrauchten Kilowattstunden (kWh). Der Brennwert des örtlichen Gases und die Zustandszahl ändern sich durch den Anbieterwechsel nicht.

Für den Gasanschluss eines neuen Hauses muss ein Gasanschlussvertrag mit dem jeweiligen örtlichen Netzbetreiber geschlossen werden. Zunächst werden Sie dann vom örtlichen Grundversorger mit Gas beliefert. Sobald Sie in Ihr Haus eingezogen sind, können Sie den Gasanbieter problemlos wechseln.

Grundsätzlich gilt: Den Gasversorger kann man wechseln, den Netzbetreiber nicht. Der Netzbetreiber für den Betrieb des Gasnetzes zuständig, der Gasversorger hingegen für die Lieferung des Gases. Häufig sind der Netzbetreiber und der Grundversorger Teil eines Unternehmensverbundes, insbesondere wenn es sich um ein Stadtwerk handelt. Sie können ohne weiteres einen Gasanbieter ohne eigenes Verteilnetz als Ihren Lieferanten wählen. Dieser zahlt an den Netzbetreiber eine Gebühr für die Netznutzung und die Zähler.

Bei Problemen an den Leitungen oder am Gaszähler ist immer der Netzbetreiber der Ansprechpartern - unabhängig davon, von welchem Anbieter Gas bezogen wird.

Wer noch nie gewechselt hat, wird vom sogenannten Grundversorger beliefert. Dabei handelt es sich um das örtliche Gasversorgungsunternehmen, beispielsweise die Stadtwerke. Wenn Sie auch noch nie den Tarif bei diesem Gasversorger gewechselt haben, werden Sie zu den Bedingungen der Grundversorgung beliefert. Die Grundversorgung kann kurzfristig gekündigt werden - das übernimmt der neue Gasanbieter für Sie.

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