Nachrichten zu Versicherungen

Übersicht unserer Versicherungsnachrichten

Anspruch auf Zweitmeinung bei Wirbelsäulen-OP kommt
Neu
17.09.2021
Themenseite Rueckenschmerzen

Anspruch auf Zweitmeinung bei Wirbelsäulen-OP kommt

Fahrbericht Peugeot 308: mehr als nur Kompaktklasse
16.09.2021
Peugeot 308
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Nach Inflationsschock: So sparen Sie über 2.500 Euro bei Verträgen
15.09.2021
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Das sind die Regeln fürs Kinderkrankengeld
14.09.2021
Themenseite Kinderkrankengeld
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Tempolimit: Die meisten Autofahrer fahren unter 130 km/h
13.09.2021
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Diese Kennziffer ist bei der Rentenversicherung entscheidend
10.09.2021
Altersrente
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E-Patientenakte: Datenschutz muss nachgebessert werden
09.09.2021
Themenseite Gesundheitskarte
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Krankenkassen: Mehrheit in Umfrage für Bürgerversicherung
08.09.2021
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IAA Mobility 2021: Automesse startet mit neuem Konzept
07.09.2021
Audi-Studie Grandsphere
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Mehr rund um Versicherungen

  • Das kostet eine private Krankenversicherung für gesunde 35-Jährige (unverbindliche Preisbeispiele):

    • Beamte mit 50 Prozent Beihilfeanspruch zahlen durchschnittlich 200 Euro im Monat (Leistungsstufe: Komfort- bis Premiumtarife).
    • Für Angestellte liegen die durchschnittlichen PKV-Tarife bei etwa 400 Euro pro Monat, durch den Arbeitgeberzuschuss zahlen Angestellte in der Regel jedoch nur 200 Euro davon selbst (Leistungsstufe: Komfort- bis Premiumtarife).
    • Selbstständige zahlen im Schnitt etwa 430 Euro im Monat (Leistungsstufe: Einsteiger- bis Komforttarife).

    Zur Einordnung der Leistungsstufen: Einsteigertarife = mittleres Leistungsniveau, entspricht in etwa den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Komforttarife = hohes Leistungsniveau, liegt deutlich über dem Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen. Premiumtarife = sehr hohes Leistungsniveau.

  • Ja. Grundsätzlich ist die Übertragung von Schadenfreiheitsklassen auf andere Personen möglich. Sie müssen jedoch einige Aspekte berücksichtigen.

    In der Regel muss zwischen Ihnen und der Person, die ihre Schadenfreiheitsklasse auf Sie übertragen möchte, entweder ein Verwandtschaftsverhältnis ersten Grades oder eine häusliche Gemeinschaft bestehen. Ausnahme: Fahren Sie regelmäßig einen Firmenwagen, kann Ihr Arbeitgeber die Schadenfreiheitsklasse an Sie abtreten.

    Die Übertragung der Schadenfreiheitsklasse ist möglich zwischen:

    • Ehepartnern
    • Lebenspartnern in häuslicher Gemeinschaft
    • Eltern und Kindern
    • Großeltern und Enkeln in häuslicher Gemeinschaft
    • Geschwistern in häuslicher Gemeinschaft
    • Schwiegereltern und Schwiegerkindern in häuslicher Gemeinschaft
    • einer juristischen Person und einer natürlichen Person

    Drüber hinaus müssen Sie glaubhaft versichern können, dass Sie das Fahrzeug regelmäßig gefahren haben. Schadenfreie Jahre können nur in der Höhe übertragen werden, die Sie selbst mit der Dauer Ihres Führerscheinbesitzes hätten „erfahren“ können. Besitzen Sie drei Jahre einen Führerschein, können Sie maximal drei schadenfreie Jahre (Schadenfreiheitsklasse 3) geltend machen. Besitzt der bisherige Inhaber jedoch die SF-Klasse 8, verfällt der Anspruch auf die restlichen fünf Jahre und kann auch nicht von weiteren Personen genutzt werden. Ein Splitting der Schadenfreiheitsklasse ist ausgeschlossen, ebenso wie die Rückübertragung. Der ehemalige Inhaber der Schadenfreiheitsklasse tritt alle Ansprüche unwiderruflich zu Ihren Gunsten ab.

    Da die Versicherer sehr unterschiedliche Regeln bei der Übertragung von Schadenfreiheitsklassen haben, sollten Sie vorab in die Versicherungsbedingungen schauen.

  • Äquivalenzprinzip heißt, dass ein privat Versicherter bei Vertragsabschluss die Beitragshöhe seiner Krankenversicherung zum Teil selbst bestimmt – durch individuelle Faktoren wie Alter und Gesundheitszustand. Wer einmal versichert ist, zahlt aber keine höheren Beiträge nur deswegen, weil sich sein individueller Gesundheitszustand verschlechtert.

    Hingegen bemisst sich in der gesetzlichen Krankenversicherung der Beitrag am Einkommen.

  • Ein Großteil der privaten Krankenversicherungen bietet Tarife mit Selbstbehalten an. Hierbei zahlt der Versicherte einen vertraglich festgelegten Anteil der Arzt- oder Behandlungskosten aus eigener Tasche. Übersteigen die Kosten die Selbstbeteiligungsgrenze, erstattet der Versicherer seinem Kunden den Differenzbetrag. Wer sich für eine solche Vereinbarung entscheidet, zahlt daher deutlich geringere Monatsbeiträge als diejenigen, die sich für eine hundertprozentige Kostenübernahme durch den Versicherer entscheiden.

    Privat Versicherte haben auch jederzeit das Recht, bei ihrem Versicherer in einen Tarif mit geringeren Leistungen zu wechseln. Dadurch lässt sich der Beitrag ebenfalls senken (§ 204, Versicherungsvertragsgesetz).