Nachrichten über Gas

Übersicht unserer Gas-Nachrichten

Deutsche Gaspreise bleiben trotz CO2-Preis im EU-Mittelfeld
Neu
06.07.2020
Themenseite_Gaspreiszusammensetzung

Deutsche Gaspreise bleiben trotz CO2-Preis im EU-Mittelfeld

Klimawandel: Dramatischer Gletscherschwund in den Alpen
25.06.2020
Tulpen im Schnee

Klimawandel: Dramatischer Gletscherschwund in den Alpen

Studie: Jede zweite Heizung 20 Jahre alt oder älter
22.06.2020

Studie: Jede zweite Heizung 20 Jahre alt oder älter

Klimaziele 2030: Pläne der EU-Staaten reichen nicht aus
16.06.2020
Blauer Himmel mit CO2 als Wolkenschrift

Klimaziele 2030: Pläne der EU-Staaten reichen nicht aus

Klimaschutz: Kabinett verabschiedet Wasserstoff-Strategie
10.06.2020
Energietransport

Klimaschutz: Kabinett verabschiedet Wasserstoff-Strategie

FDP will CO2-Preis per Klage verhindern
09.06.2020
Stau

FDP will CO2-Preis per Klage verhindern

Bundeslandvergleich: Heizkosten in Thüringen am höchsten
08.06.2020

Bundeslandvergleich: Heizkosten in Thüringen am höchsten

Schwankende Spritpreise: 11 Cent von morgens bis abends
05.06.2020
Auto tanken

Schwankende Spritpreise: 11 Cent von morgens bis abends

Flüssiggas-Schiff für Wilhelmshaven wurde bestellt
26.05.2020
Erdgasgewinnung

Flüssiggas-Schiff für Wilhelmshaven wurde bestellt

Mehr rund um Gas

  • In aller Kürze: Um einen Schätzwert zu erhalten, können Sie die Kubikmeter (m3) mit 10 multiplizieren und erhalten so den ungefähren Jahresverbrauch in Kilowattstunden (kWh).

    Im Detail: Sollte Ihnen der Gasverbrauch nur in Kubikmetern (m3) bekannt sein, können Sie ihn wie folgt in kWh umrechnen: Multiplizieren Sie den Gasverbrauch in m3 mit dem Brennwert und der Zustandszahl (z-Zahl). Der Brennwert gibt die Wärmemenge an, die bei der Verbrennung freigesetzt wird. Er variiert je nach Gasnetz und liegt etwa zwischen 8,0 und 12,5 pro m3. Die Zustandszahl drückt den örtlichen Temperaturdurchschnitt und Luftdruck aus. Die beiden Werte finden Sie auf Ihrer Gasrechnung oder sie können beim örtlichen Netzbetreiber erfragt werden. Sind Brennwert und Zustandszahl nicht bekannt, kann die Kubikmeterzahl mit 10 multipliziert werden, was einen guten Schätzwert ergibt.

    Wichtig: Die Preise des neuen Gasanbieters richten sich nach den verbrauchten Kilowattstunden (kWh). Der Brennwert des örtlichen Gases und die Zustandszahl ändern sich durch den Anbieterwechsel nicht.

  • Unter „Ökogas“ fallen zwei Arten von Tarifen. Biogastarife sind Erdgastarife, bei denen ein verschieden großer Anteil von Biogas zugemischt wird. Das Biogas fällt zwar unter die erneuerbaren Energien, kann aber auch als Nebenprodukt der Massentierhaltung oder chemischer Industrieprozesse anfallen. Bauherren können Biogas im Neubau beziehen, um einen Teil der energetischen Anforderungen zu erfüllen.

    Daneben gibt es auch Gastarife, die als Klimatarife bezeichnet werden. Im Rahmen dieser Gastarife wird die CO2-Neutralität des gelieferten Erdgases garantiert. Der Gasanbieter kauft Emissionszertifikate oder unterstützt Klimaprojekte, welche die durch den Gasverbrauch entstandene CO2-Belastung ausgleichen sollen.

  • Eine Kilowattstunde (kWh) Gas kostet für private Verbraucher durchschnittlich knapp 6 Cent. Das ist jedoch nur ein grober Schätzwert. Wichtig zu beachten: Die meisten Gasversorger geben einen „Arbeitspreis“ in Cent pro Kilowattstunde (kWh) an. Hinzu kommt noch ein monatlicher fester Grundpreis, der unabhängig vom Verbrauch berechnet wird.

    Wer ermitteln möchte, was eine Kilowattstunde (kWh) bei einem Gasversorger kostet, muss diesen Grundpreis berücksichtigen. Der jährliche Gasverbrauch wird mit dem Arbeitspreis multipliziert und das Ergebnis mit dem jährlichen Grundpreis addiert. Anschließend wird das Ergebnis durch den jährlichen Gasverbrauch in kWh dividiert. Das Ergebnis sind die effektiven Kosten pro 1 Kilowattstunde (kWh) Gas.

  • Mit dem Gasanbieterwechsel haben Sie automatisch Ihren neuen Gasanbieter damit beauftragt, Ihren bisherigen Vertrag zu kündigen. Das geht schnell und erspart Ihnen Arbeit.

    Bitte kündigen Sie Ihren Vertrag nur selbst, wenn einer dieser Fälle auf Sie zutrifft:

    • Bei Preiserhöhungen durch den bisherigen Versorger. In diesem Fall sollten Sie so schnell wie möglich selbst kündigen. In der Regel reicht dafür eine formlose Textnachricht aus.
    • Bei Verträgen, die in Kürze auslaufen und sich bei nicht fristgerechter Kündigung automatisch verlängern würden. Auch hier reicht eine formlose Textnachricht meistens aus.

    Nähere Informationen und Vordrucke finden Sie in unserem Ratgeber Gasanbieter kündigen.

  • Während Erdgas aus fossilen Quellen stammt, entsteht Biogas durch Vergärung organischer Stoffe. Biogas gilt als klimaneutral. Bei der Verbrennung wird nämlich nur das CO2 freigesetzt, das Pflanzen zuvor aus der Luft aufgenommen und gespeichert haben. Die Herstellung von Biogas ist dennoch nicht ganz unumstritten. So kommt es beim Anbau der Energiepflanzen zum Teil zu einem großen Energie- und Flächeneinsatz.

    Reine Biogastarife gibt es nur wenige auf dem Markt. Denn Biogas ist vergleichsweise teuer und zudem nur begrenzt verfügbar. Biogastarife liefern daher meist Erdgas, dem ein Anteil an Biogas beigemischt ist.

  • Beim Gasvergleich ist der wichtigste Punkt der Preis. Denn das Gas aus der Gasleitung bleibt das alte, lediglich die Rechnung kommt in Zukunft von einem anderen Anbieter. Außerdem sollten Sie auf faire Tarifbedingungen achten:

    • Die Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist sollten so kurz wie möglich sein. Erstvertragslaufzeit und Vertragsverlängerung sollten maximal 12 Monate betragen, die Kündigungsfrist nicht länger als 6 Wochen sein.
    • Preisgarantien schützen vor Preiserhöhungen und geben Kostensicherheit.
    • Kundenbewertungen können helfen, sich ein umfassendes Bild über den Anbieter zu machen.