Nachrichten über Gas

Übersicht unserer Gas-Nachrichten

Regierungsberater: Investitionen in die Infrastruktur müssen steigen
Neu
24.07.2020
Stromnetz

Regierungsberater: Investitionen in die Infrastruktur müssen steigen

Klimaschutz bleibt den Deutschen trotz Corona wichtig
22.07.2020
Hände umfassen Sätzling in rissigem Wüstenboden
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Unternehmen verbünden sich zu großer Klima-Allianz
17.07.2020
Lächelndes Mädchen umarmt Baum
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Heizung in den Sommerferien optimal einstellen
16.07.2020
Elektroheizung
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Neue Rekordwerte bei Methan-Ausstoß
15.07.2020
Gasvergiftung
Neue Rekordwerte bei Methan-Ausstoß
Deutsche Gaspreise bleiben trotz CO2-Preis im EU-Mittelfeld
06.07.2020
Themenseite_Gaspreiszusammensetzung
Deutsche Gaspreise bleiben trotz CO2-Preis im EU-Mittelfeld
Klimawandel: Dramatischer Gletscherschwund in den Alpen
25.06.2020
Tulpen im Schnee
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Studie: Jede zweite Heizung 20 Jahre alt oder älter
22.06.2020
Frau sitzt vor der Heizung mit Tablet
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Klimaziele 2030: Pläne der EU-Staaten reichen nicht aus
16.06.2020
Blauer Himmel mit CO2 als Wolkenschrift
Klimaziele 2030: Pläne der EU-Staaten reichen nicht aus

Mehr rund um Gas

  • Eine eingeschränkte Preisgarantie begrenzt sich auf den Energiekostenanteil sowie die Netznutzungsentgelte, nicht aber auf sämtliche Steuern, Abgaben und Umlagen. Bei Änderungen von Steuern, Abgaben oder Umlagen können die Preise entsprechend angepasst werden.

    Im Gegensatz dazu gibt es die vollständige Preisgarantie, in der auch Umlagen und Abgaben enthalten sind. Nur Änderungen der Mehrwert- und der Stromsteuer dürfen direkt weitergegeben werden.

    Weniger umfassend als die eingeschränkte Preisgarantie ist die „Energiepreisgarantie“: Hier wird nur der Energiekostenanteil des Gesamtpreises garantiert. Änderungen bei Netzentgelten oder im Bereich der Steuern und Abgaben können vom Anbieter direkt weitergegeben werden.
  • In aller Kürze: Um einen Schätzwert zu erhalten, können Sie die Kubikmeter (m3) mit 10 multiplizieren und erhalten so den ungefähren Jahresverbrauch in Kilowattstunden (kWh).

    Im Detail: Sollte Ihnen der Gasverbrauch nur in Kubikmetern (m3) bekannt sein, können Sie ihn wie folgt in kWh umrechnen: Multiplizieren Sie den Gasverbrauch in m3 mit dem Brennwert und der Zustandszahl (z-Zahl). Der Brennwert gibt die Wärmemenge an, die bei der Verbrennung freigesetzt wird. Er variiert je nach Gasnetz und liegt etwa zwischen 8,0 und 12,5 pro m3. Die Zustandszahl drückt den örtlichen Temperaturdurchschnitt und Luftdruck aus. Die beiden Werte finden Sie auf Ihrer Gasrechnung oder sie können beim örtlichen Netzbetreiber erfragt werden. Sind Brennwert und Zustandszahl nicht bekannt, kann die Kubikmeterzahl mit 10 multipliziert werden, was einen guten Schätzwert ergibt.

    Wichtig: Die Preise des neuen Gasanbieters richten sich nach den verbrauchten Kilowattstunden (kWh). Der Brennwert des örtlichen Gases und die Zustandszahl ändern sich durch den Anbieterwechsel nicht.

  • Unter „Ökogas“ fallen zwei Arten von Tarifen. Biogastarife sind Erdgastarife, bei denen ein verschieden großer Anteil von Biogas zugemischt wird. Das Biogas fällt zwar unter die erneuerbaren Energien, kann aber auch als Nebenprodukt der Massentierhaltung oder chemischer Industrieprozesse anfallen. Bauherren können Biogas im Neubau beziehen, um einen Teil der energetischen Anforderungen zu erfüllen.

    Daneben gibt es auch Gastarife, die als Klimatarife bezeichnet werden. Im Rahmen dieser Gastarife wird die CO2-Neutralität des gelieferten Erdgases garantiert. Der Gasanbieter kauft Emissionszertifikate oder unterstützt Klimaprojekte, welche die durch den Gasverbrauch entstandene CO2-Belastung ausgleichen sollen.

  • Mit dem Gasanbieterwechsel haben Sie automatisch Ihren neuen Gasanbieter damit beauftragt, Ihren bisherigen Vertrag zu kündigen. Das geht schnell und erspart Ihnen Arbeit.

    Bitte kündigen Sie Ihren Vertrag nur selbst, wenn einer dieser Fälle auf Sie zutrifft:

    • Bei Preiserhöhungen durch den bisherigen Versorger. In diesem Fall sollten Sie so schnell wie möglich selbst kündigen. In der Regel reicht dafür eine formlose Textnachricht aus.
    • Bei Verträgen, die in Kürze auslaufen und sich bei nicht fristgerechter Kündigung automatisch verlängern würden. Auch hier reicht eine formlose Textnachricht meistens aus.

    Nähere Informationen und Vordrucke finden Sie in unserem Ratgeber Gasanbieter kündigen.

  • Erdgas für private Verbraucher wird meistens in einem Gastarif abgerechnet, der aus einem festen Grundpreis pro Monat und aus einem Preis pro verbrauchte Kilowattstunde (kWh) besteht. Zusammengerechnet kostet eine Kilowattstunde (kWh) Gas ungefähr 5 bis 7 Cent. Es gibt jedoch große Unterschiede je nach Region und Gasversorger. Daher sollten private Verbraucher regelmäßig die Gaspreise vergleichen und einen möglichst günstigen Gastarif mit empfehlenswerten Bedingungen wählen.

    Zum Gaspreisvergleich

  • Eine Kilowattstunde (kWh) Gas kostet für private Verbraucher durchschnittlich knapp 6 Cent. Das ist jedoch nur ein grober Schätzwert. Wichtig zu beachten: Die meisten Gasversorger geben einen „Arbeitspreis“ in Cent pro Kilowattstunde (kWh) an. Hinzu kommt noch ein monatlicher fester Grundpreis, der unabhängig vom Verbrauch berechnet wird.

    Wer ermitteln möchte, was eine Kilowattstunde (kWh) bei einem Gasversorger kostet, muss diesen Grundpreis berücksichtigen. Der jährliche Gasverbrauch wird mit dem Arbeitspreis multipliziert und das Ergebnis mit dem jährlichen Grundpreis addiert. Anschließend wird das Ergebnis durch den jährlichen Gasverbrauch in kWh dividiert. Das Ergebnis sind die effektiven Kosten pro 1 Kilowattstunde (kWh) Gas.