Nachrichten über Gas

Übersicht unserer Gas-Nachrichten

Heizkörper sollten regelmäßig gereinigt werden
Neu
31.03.2020
Elektroheizung

Heizkörper sollten regelmäßig gereinigt werden

Ölpreise erreichen tiefsten Stand seit 2002
30.03.2020
Bohrinsel im Sonnenuntergang

Ölpreise erreichen tiefsten Stand seit 2002

Datensicherheit ist im Smart Home besonders wichtig
26.03.2020
SmartHome Philips Hue

Datensicherheit ist im Smart Home besonders wichtig

Günstiges Heizöl treibt Nachfrage nach oben
23.03.2020
Rohöl auf Metallplatte

Günstiges Heizöl treibt Nachfrage nach oben

Hohe Steuerzuschüsse für die energetische Gebäudesanierung
20.03.2020
Energetische Sanierung

Hohe Steuerzuschüsse für die energetische Gebäudesanierung

So wirkt sich der CO2-Preis auf die Heizkosten aus
19.03.2020
CO2-Ausstoß von Kraftwerk-Schornsteinen

So wirkt sich der CO2-Preis auf die Heizkosten aus

CO2-Steuer entfällt bei Holzheizungen
18.03.2020
Holzheizung

CO2-Steuer entfällt bei Holzheizungen

Welche Rolle soll Erdgas bei der Energiewende spielen?
17.03.2020
Erdgasspeicher

Welche Rolle soll Erdgas bei der Energiewende spielen?

Heizungshersteller: Wasserstoff wird im Haushalt keine Rolle spielen
16.03.2020
Wärmestrahlung

Heizungshersteller: Wasserstoff wird im Haushalt keine Rolle spielen

Mehr rund um Gas

  • Eine Kilowattstunde (kWh) Gas kostet für private Verbraucher durchschnittlich knapp 6 Cent. Das ist jedoch nur ein grober Schätzwert. Wichtig zu beachten: Die meisten Gasversorger geben einen „Arbeitspreis“ in Cent pro Kilowattstunde (kWh) an. Hinzu kommt noch ein monatlicher fester Grundpreis, der unabhängig vom Verbrauch berechnet wird.

    Wer ermitteln möchte, was eine Kilowattstunde (kWh) bei einem Gasversorger kostet, muss diesen Grundpreis berücksichtigen. Der jährliche Gasverbrauch wird mit dem Arbeitspreis multipliziert und das Ergebnis mit dem jährlichen Grundpreis addiert. Anschließend wird das Ergebnis durch den jährlichen Gasverbrauch in kWh dividiert. Das Ergebnis sind die effektiven Kosten pro 1 Kilowattstunde (kWh) Gas.

  • In aller Kürze: Um einen Schätzwert zu erhalten, können Sie die Kubikmeter (m3) mit 10 multiplizieren und erhalten so den ungefähren Jahresverbrauch in Kilowattstunden (kWh).

    Im Detail: Sollte Ihnen der Gasverbrauch nur in Kubikmetern (m3) bekannt sein, können Sie ihn wie folgt in kWh umrechnen: Multiplizieren Sie den Gasverbrauch in m3 mit dem Brennwert und der Zustandszahl (z-Zahl). Der Brennwert gibt die Wärmemenge an, die bei der Verbrennung freigesetzt wird. Er variiert je nach Gasnetz und liegt etwa zwischen 8,0 und 12,5 pro m3. Die Zustandszahl drückt den örtlichen Temperaturdurchschnitt und Luftdruck aus. Die beiden Werte finden Sie auf Ihrer Gasrechnung oder sie können beim örtlichen Netzbetreiber erfragt werden. Sind Brennwert und Zustandszahl nicht bekannt, kann die Kubikmeterzahl mit 10 multipliziert werden, was einen guten Schätzwert ergibt.

    Wichtig: Die Preise des neuen Gasanbieters richten sich nach den verbrauchten Kilowattstunden (kWh). Der Brennwert des örtlichen Gases und die Zustandszahl ändern sich durch den Anbieterwechsel nicht.

  • Während Erdgas aus fossilen Quellen stammt, entsteht Biogas durch Vergärung organischer Stoffe. Biogas gilt als klimaneutral. Bei der Verbrennung wird nämlich nur das CO2 freigesetzt, das Pflanzen zuvor aus der Luft aufgenommen und gespeichert haben. Die Herstellung von Biogas ist dennoch nicht ganz unumstritten. So kommt es beim Anbau der Energiepflanzen zum Teil zu einem großen Energie- und Flächeneinsatz.

    Reine Biogastarife gibt es nur wenige auf dem Markt. Denn Biogas ist vergleichsweise teuer und zudem nur begrenzt verfügbar. Biogastarife liefern daher meist Erdgas, dem ein Anteil an Biogas beigemischt ist.

  • Beim Gasvergleich ist der wichtigste Punkt der Preis. Denn das Gas aus der Gasleitung bleibt das alte, lediglich die Rechnung kommt in Zukunft von einem anderen Anbieter. Außerdem sollten Sie auf faire Tarifbedingungen achten:

    • Die Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist sollten so kurz wie möglich sein. Erstvertragslaufzeit und Vertragsverlängerung sollten maximal 12 Monate betragen, die Kündigungsfrist nicht länger als 6 Wochen sein.
    • Preisgarantien schützen vor Preiserhöhungen und geben Kostensicherheit.
    • Kundenbewertungen können helfen, sich ein umfassendes Bild über den Anbieter zu machen.
  • Mit dem Gasanbieterwechsel haben Sie automatisch Ihren neuen Gasanbieter damit beauftragt, Ihren bisherigen Vertrag zu kündigen. Das geht schnell und erspart Ihnen Arbeit.

    Bitte kündigen Sie Ihren Vertrag nur selbst, wenn einer dieser Fälle auf Sie zutrifft:

    • Bei Preiserhöhungen durch den bisherigen Versorger. In diesem Fall sollten Sie so schnell wie möglich selbst kündigen. In der Regel reicht dafür eine formlose Textnachricht aus.
    • Bei Verträgen, die in Kürze auslaufen und sich bei nicht fristgerechter Kündigung automatisch verlängern würden. Auch hier reicht eine formlose Textnachricht meistens aus.

    Nähere Informationen und Vordrucke finden Sie in unserem Ratgeber Gasanbieter kündigen.

  • Ja. Sie können innerhalb von 14 Tagen nach Abschluss des Vertrags noch widerrufen. Den Widerruf schicken Sie schriftlich direkt an den Versorger, von dem Sie nicht beliefert werden möchten.