Cookie-Einstellungen

Für unseren Service speichern wir Cookies und andere Informationen auf Ihren Geräten und rufen diese ab. Hierfür bitten wir um Ihre Einwilligung. Sie können diese jederzeit in unseren Datenschutzbestimmungen ändern oder widerrufen.

Cookie-Einstellungen

Für unseren Service speichern wir Cookies und andere Informationen auf Ihren Geräten und rufen diese ab. Manche helfen uns, das Nutzungserlebnis unserer Services zu verbessern, sowie personalisierte Empfehlungen und Werbung auszuspielen. Hierfür bitten wir um Ihre Einwilligung. Sie können diese jederzeit in unseren Datenschutzbestimmungen ändern oder widerrufen.

Deine Privatsphäre Einstellungen

Für unseren Service, Verbesserungen der Benutzererfahrung, Werbung usw. speichern wir Cookies und andere Informationen auf Ihren Geräten und rufen sie auf. Wir bitten Sie um Ihre Zustimmung dazu. Sie können dies jederzeit in unseren Datenschutzbestimmungen ändern oder widerrufen.

Diese Cookies und andere Informationen sind für die Funktion unseres Services unbedingt erforderlich. Sie garantieren, dass unser Service sicher und so wie von Ihnen gewünscht funktioniert. Daher kann man sie nicht deaktivieren.

Wir möchten für Sie unseren Service so gut wie möglich machen. Daher verbessern wir unsere Services und Ihr Nutzungserlebnis stetig. Um dies zu tun, möchten wir die Nutzung des Services analysieren und in statistischer Form auswerten.

Um unseren Service noch persönlicher zu machen, spielen wir mit Hilfe dieser Cookies und anderer Informationen personalisierte Empfehlungen und Werbung aus [beim Einsatz von Social Plugins: „und ermöglichen eine Interaktion mit sozialen Netzwerken“]. Die Cookies werden von uns und unseren Werbepartnern gesetzt. Dies ermöglicht uns und unseren Partnern, den Nutzern unseres Services personalisierte Werbung anzuzeigen, die auf einer website- und geräteübergreifenden Analyse ihres Nutzungsverhaltens basiert. Die mit Hilfe der Cookies erhobenen Daten können von uns und unseren Partnern mit Daten von anderen Websites zusammengeführt werden.

Fracking ist attraktives Geschäftsfeld für BASF

04.07.2012 | 09:22

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa-AFX

Ludwigshafen - Der Chemiekonzern BASF hofft auf eine baldige Förderung von Schiefergas in Deutschland. Für die sogenannte Fracking-Methode sind jede Menge Chemikalien nötig. Die Umweltbelastungen sind dem Konzern dabei nicht so wichtig.

Die Förderung von Schiefergas ist umstritten, doch der Chemiekonzern BASF <BASF.ETR> sieht großes Potenzial im Geschäft mit dem Energieträger. "Das ist ein sehr spannendes Thema, vor allem hinsichtlich der Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Industrie in Europa. Es ist ein Thema, das uns umtreibt", sagte Vorstandsmitglied Harald Schwager den Nachrichtenagenturen dpa und dpa-AFX in Ludwigshafen. In den vergangenen fünf Jahren habe durch die Funde und die Förderung von Schiefergas in den USA, "in der Tat eine Revolution begonnen, die sich in den nächsten Jahrzehnten auf den Globus auswirken wird."

"Europa ist unter Zugzwang", sagte Schwager. Die Energiekosten in Westeuropa lägen derzeit um das Vier- bis Fünffache über denen in den USA. Das verschaffe Industrie und Verbrauchern dort einen Preisvorteil von einer halben Milliarde US-Dollar am Tag.

Bisher kein Schadensfall

Zu möglichen Gefahren für die Umwelt und das Grundwasser der "Fracking" genannten Methode zur Förderung von Schiefergas sagte Schwager, dass es sich um die Kombination zweier erprobter Technologien handele. Sie würden teilweise bereits seit Jahrzehnten bei der Öl- und Gasförderung auch in Deutschland eingesetzt. Dabei habe bisher keinen Schadensfall gegeben. "Wir müssen natürlich dafür sorgen, dass die Produkte, die da verwendet werden, möglichst geringe Umweltbelastungen mit sich bringen."

Die BASF-Tochter Wintershall habe Anträge gestellt, um in zwei nordrhein-westfälischen Regionen die Suche beginnen zu können: "Wir wollen sehen, ob es tatsächlich in bis zu 1.000 Metern Tiefe Schiefergas gibt". Das in Europa vermutete Schiefergas liege tiefer als in den USA, was die Förderung teurer, aber sicherer mache. Der Wasserverbrauch der Methode sei in Europa kein Problem, weil es hier keinen Wassermangel gebe.

Große Vorkommen in Argentinien?

"Momentan ist Fracking zwar nicht verboten, aber die Genehmigungen fehlen", sagte Schwager. "Wenn wir die Entwicklung vorantreiben könnten, könnte der Rückgang der konventionellen Förderung aufgefangen oder sogar überkompensiert werden." Die USA hätten so viel Schiefergas zur Verfügung, dass sie die nächsten 100 Jahre versorgt seien.

Große Vorkommen werden auch in Argentinien vermutet, wo Wintershall in drei Regionen nach ihnen sucht und in zwei weiteren bald damit beginnen will. Vermutet werden laut Schwager in dem südamerikanischen Land 90 Prozent der US-amerikanischen Werte. "Argentinien ist derzeit Energie-Importeur, dort werden wir offen empfangen."