Das Gasnetz gewährleistet, dass Erdgas von der Förderstätte bis zum Endabnehmer gelangt. Ein insgesamt 443.000 Kilometer langes Leitungsnetz sorgt dafür, dass das Gas überall dort, wo es gebraucht wird, auch zur Verfügung steht.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Der Weg des Erdgases
  3. Energiewende: Herausforderungen an das Gasnetz
  4. Verwandte Themen
  5. Weiterführende Links
  6. Jetzt Gaspreise vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Ferngasgesellschaften speisen das Gas, welches entweder importiert oder in Deutschland gewonnen wurde, in das Gasnetz ein.
  • Das genutzte Gas in Deutschland stammt aus Russland, Norwegen, den Niederlanden, und zum geringen Teil aus Dänemark und Großbritannien.
  • Im Zuge der Energiewende muss unter anderem die vermehrte dezentrale Einspeisung von Biogas in das bestehende Gasnetz erleichtert werden.

Der Weg des Erdgases

Die Ferngasgesellschaften (dazu gehören unter anderem Shell, Exxon, VNG, RWE, Wingas und Erdgas Münster) speisen das Gas, welches entweder importiert oder in Deutschland gewonnen wurde, in das Gasnetz ein. Anschließend wird es in die einzelnen Versorgungsgebiete transportiert. Die lokalen Gasversorger und Stadtwerke sorgen schließlich dafür, dass das Gas beim Verbraucher ankommt. Damit das Gasnetz vor Lastschwankungen bewahrt wird, wurden deutschlandweit zahlreiche Untergrundspeicher errichtet.

Das Gas, das wir in Deutschland verbrauchen, stammt aus Russland (32 Prozent), Norwegen (29 Prozent), den Niederlanden (22 Prozent), Dänemark und Großbritannien (zusammen 6 Prozent). Das deutsche Erdgas stammt im Wesentlichen aus Niedersachsen, es spielt aber nur eine untergeordnete Rolle: Im Jahr 2010 wurde der deutsche Erdgasbedarf zu 89 Prozent aus Importen und zu 11 Prozent aus heimischen Vorkommen gedeckt.

Energiewende: Herausforderungen an das Gasnetz

Im Zuge der Energiewende muss nicht nur das deutsche Stromnetz, sondern auch das Gasnetz ausgebaut werden. Unter anderem muss die vermehrte dezentrale Einspeisung von Biogas in das bestehende Gasnetz erleichtert werden. Welche technischen und wirtschaftlichen Folgen die umfangreiche Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz für den Betrieb der Gasnetze und die Qualität des Gases haben wird, weiß heute noch niemand genau. Dies stellt somit eine der größten Herausforderungen an das Gasnetz dar.

Die Gasnetze könnten laut Experten auch als Stromspeicher genutzt werden. Überschüssiger Windstrom kann dazu genutzt werden, Wasser in Sauer- und Wasserstoff zu spalten. Der Wasserstoff wird dann in das Gasnetz eingespeist. Doch noch hakt es: Bei der Rückverstromung von Wasserstoff geht etwa die Hälfte der Energie wieder verloren. Dennoch kann das Gasnetz nach derzeitigem Stand der Technik bis zu 220 Terawattstunden speichern.

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