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Lindner stellt Wegfall der EEG-Umlage noch 2022 in Aussicht

31.01.2022 | 12:32

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa

Für die Verbraucher in Deutschland könnte die Ökostrom-Umlage schon früher wegfallen als bisher geplant. Bundesfinanzminister Christian Lindner hat dies jetzt in Aussicht gestellt. «Wenn die Koalition sich darauf verständigt, dann würde ich es finanziell möglich machen, dass die EEG-Umlage zur Jahresmitte entfällt», sagte der FDP-Politiker dem Magazin «Der Spiegel». «Das wäre eine Milliardenentlastung für Familien, die Rentnerin, den Empfänger von Bafög oder Grundsicherung und Mittelstand und Handwerk.»

Abschaffung der EEG-Umlage könnte Energiepreise dämpfen

Die EEG-Umlage über die Stromrechnung soll nach den bisherigen Plänen der Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP zum 1. Januar 2023 abgeschafft werden. Die Umlage zur Förderung des Ökostroms nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) soll dann aus dem Bundeshaushalt finanziert werden.

«Angesichts der gestiegenen Preise halte ich eine frühere Abschaffung für nötig», sagte Lindner. Das Ziel werde parteiübergreifend geteilt. Mit Blick auf steigende Energiepreise sagte er: «Wir haben eine Situation der Knappheit, insbesondere beim Gas, vor allem dadurch wird die Inflation in Deutschland getrieben. Ich halte es für nötig, dass wir kurzfristig Entlastung organisieren.»

Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) hatte am Mittwoch gesagt: «Wenn es möglich ist, die Abschaffung der EEG-Umlage vorzuziehen, dann sollte das probiert werden.» Die Abschaffung der Umlage werde den Anstieg der Energiepreise aber nur dämpfen. Man müsse weitere Lösungen finden, die ganz wesentlich im Ausbau der erneuerbaren Energien lägen.

Stromtrassen werden Energiewende weiter verteuern

Industriepräsident Siegfried Russwurm nannte die Maßnahmen Habecks für eine schnellere Energiewende «richtig, aber sie reichen nicht». «Ich unterstütze den Minister darin, Beschränkungen wie Abstandsregeln für Windräder anzugehen. Aber er bleibt noch zu wenig konkret in der Frage, wie wir die Energieversorgung sicherstellen, wenn die Erneuerbaren gerade nicht einspeisen.»

Nach Einschätzung von Russwurm muss Deutschland in die erneuerbaren Energien und in Gaskraftwerke als Übergangslösung «bis 2030 pro Jahr rund 100 Milliarden Euro, insgesamt 860 Milliarden Euro» stecken. Das gelinge nur, wenn auch private Investoren gewonnen werden könnten.

Die Energiewende wird nach Ansicht des Präsidenten der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, durch Verzögerungen bei Planung und Genehmigung von Stromtrassen teurer werden. «Die Kosten für die Absicherung der Stromversorgung werden höher ausfallen als sie müssten. Solange die Leitungen fehlen, brauchen wir mehr Eingriffe in den Kraftwerkspark. Am Ende landen diese zusätzlichen Kosten auf der Stromrechnung der Verbraucher», sagte Homann der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Montag).

Bis zur Fertigstellung der ersten Nord-Süd-Verbindungen werde es «wohl länger dauern» als bis zum zuletzt angepeilten Jahr 2026, fügte er hinzu. «Darüber wird bei einer Runde der Wirtschafts- und Energieminister aus Bund und Ländern zu sprechen sein.»